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Obstore eröffnet
Heute war für den Apple Store Jungfernstieg der große Eröffnungstag. Um 10 sollte es losgehen, und weil ich von diversen Ereignissen mit dem AEZ-Store (Eröffnung, iPad, iPhone 4) gelernt habe, habe ich mir den Wecker gestellt, um möglichst früh da sein zu können. Meine U-Bahn war dann um 7:39 da, und ich nach wenigen Schritten vom Bahnsteig zum Store auch. Es waren schon einige Publikums-Zäune aufgebaut, wo man immer hin und hergehen musste. Die Umzäunung direkt vor dem Geschäft war komplett voll, aber die danach war gerade erst in der ersten von vier oder fünf 'Zeilen' leicht gefüllt. So habe ich mich da angestellt, mit anderen Leuten um mich rum geredet, und abgewartet. Irgendwann tauchte dann auch noch die Sonne hinter Horizont und Wolken auf, es wurde langsam wärmer (von 13 Grad bis 17 Grad, laut dem Display an dem U-Bahn-Aufgang), und es trudelten auch Starbucks-Leute mit mobiler Kaffee-Verteil-Station ein. Die haben dann jedem, der mochte einen Kaffee, Milch, Zucker und einen Deckel für den Becher angeboten (hätte ich gewusst, dass es kostenlosen Kaffee gibt, hätte ich nicht den Euro in Berne investiert für Kaffee, der irgendwie leicht schimmelig schmeckte).
Irgendwann hörten wir Jubeln aus Richtung des Eingangs zum Store, aber es war ja noch nicht 10, so dass der Jubel unmöglich schon die Eröffnung sein konnte. Etwas später, geschätzt 9:30, kamen dann Apple-Leute aus dem Laden, jubelten lautstark und liefen dann an den versammelten Wartenden lang, um ungefähr jede angebotene Hand mit einem High Five zu versehen. Wer zu der Zeit in der Mitte einer Publikumsbremse stand, bekam davon aber logischerweise nichts ab.
Und dann, ziemlich genau um 10 (laut Funkuhr: 40 Sekunden nach) zählten die Leute im Geschäft runter und der Einlass begann. Es gab, logischerweise, wieder T-Shirts, diesmal in Rot, mit dem Aufdruck 'Moin Moin' vorne (die i-Punkte sind kleine Apple-Symbole), und 'Apple Store, Jungfernstieg' hinten in kleiner. Es gab dann noch einen Vorfall mit einem Typen, der sich in die Schlange reingedrängelt hatte und von einem Security-Menschen aus der Schlange gebeten wurde, was der erste Typ aber unbedingt diskutieren wollte. Knappe zehn Minuten nach dem ersten Einlass war ich dann auch im Store, und konnte mir mal das genauer ansehen, was ich bis dahin nur von der Fensterseite aus sehen konnte. Im Erdgeschoss gibt es eine große Fläche mit den Apple-typischen Holztischen, auf denen jeweils ein Apple-Gerät vorgestellt wird (und auch befingert werden kann), an den Rändern gibt es nochmal so eine Art Fensterbank mit auch wieder vielen Produkten. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass sich im Erdgeschoss ziemlich viel (alles?) um Apples eigene Geräte dreht. Wenn es da Produkte anderer Firmen gibt, dann dürften das nur Kopfhörer sein, wobei ich mir inzwischen nicht mehr sicher bin, ob die nicht im Obergeschoss waren.
Das Obergeschoss ist von unten per Glastreppe zu erreichen, es gibt aber wohl auch einen Aufzug für Behinderte, der nur nicht für die allgemeine Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Bei der Glastreppe hatte ich die Befürchtung, dass die nicht nur nach vorne freien Ausblick geben würde (solche Treppen mag ich schon mal nicht), sondern auch nach unten, weil die Stufen ja aus Glas sind. Wer auch immer die Treppe designt hat, hat das auch für eine blöde Idee gehalten, und den Treppenstufen eine Riffelung und mattes Glas verpasst, so dass man weder rutschen, noch nach unten gucken kann.
Oben angekommen steht man schon fast vor der extra breiten Genius-Bar, kann sich aber auch nach links oder rechts wenden, wo an den Wänden Zusatzprodukte zu finden sind, die vom Smart Cover über Programme bis zu Strom-Adaptern reichen. Dazu gibt es bei einigen Tischen unten noch Festplatten, Kopfhörer und andere Spielereien wichtigen Dinge. Oben kann man auch bis zur Ladenfront gehen, wobei das Stockwerk nicht bis ganz an die Glasscheiben reicht. Das leuchtende Apple-Logo über dem Eingang kann man also zwar sehen, aber nicht berühren. Über der Stelle, wo im Erdgeschoss die Treppe anfängt, findet sich noch eine 'Brücke', deren Boden auch aus mattem Glas besteht. Von unten kann man von Leuten, die da stehen aber nicht mehr als die Schuhe erkennen.
Gefühlt waren heute von den etwa 170 Leuten, die in dem Geschäft arbeiten, 250 anwesend. Das dürfte aber auch daran gelegen haben, dass Medienvertreter, Leute von 'Construction' (laut Schildchen, was die um den Hals hatten), der Retail-Zentrale (Irland, wenn ich das richtig mitbekommen habe) da waren. Ich habe nicht ausprobiert, was passiert, wenn man auf einem der Info-iPads die 'Specialist rufen'-Funktion ausprobiert, habe mir aber vorgenommen das zu tun, wenn ich das nächste Mal ein Produkt bezahlen will und niemanden sehe, der danach aussieht, als könnte der mein Geld gegen einen Kassenbon tauschen.
Als ich dann gegen 1 nicht mehr wusste, was ich noch sehen wollen könnte, bin ich dann wieder zum Ausgang gewandert, wo es von den angeblichen 3000 T-Shirts immer noch eine größere Anzahl gab. Ich vermute einfach mal, dass es mehr als 3000 T-Shirts gab, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass in den drei Stunden nicht mindestens 3000 Leute in den Store gelassen wurden.
Danach bin ich noch zum AEZ-Store gefahren, der mir auf einmal viel winziger vorkam, aber da gab es komischerweise keine T-Shirts...
Der Meta-Moment des Tages war, als ich im Store einen Jungen gesehen habe, der gerade einen Apfel gegessen hat. Aber wahrscheinlich muss man dabei gewesen sein.
Ab jetzt ist in Hamburg 'der Apple Store' jedenfalls nicht mehr eindeutig. Mal sehen, welchen Laden ich öfter aufsuche. Das AEZ ist etwas näher von der Fahrzeit her, dafür ist Jungfernstieg größer. Und nach der Arbeit ist der Laden auch noch näher zu erreichen.
Dienstag, 13. September 2011
Obstempel enthüllt
Dann gab es da die Meldung, dass der Afelladen am Jungfernstieg die roten Folien los wäre. Ich hab dann beschlossen, nochmal da hin zu fahren, nachdem ich gestern schon mal da war, das WLAN getestet habe (reichlich stotterig, aber dafür waren da schon einige Rechner drinnen an), und kurz mit zwei Security-Leuten geredet habe, die den auf der offiziellen Seite genannten Termin nicht bestätigt haben. Die haben nur gesagt, dass "um den 17." der Laden öffnen würde.
Nun war ich heute also nochmal da, und habe als erstes festgestellt, dass der Baustellenzaun vor dem Eingang weg war, die roten Folien auch, und man ein paar gute Einblicke in das Geschäft bekommen konnte. Drinnen waren einige Leute unterwegs, einer der Männer kam mir aus dem AEZ-Geschäft bekannt vor, die anderen, die nicht in der Menschentraube standen hatten alle irgendwelche Kärtchen am Band dabei, auf denen irgendwas geschrieben stand, was ich nicht erkennen konnte. Draußen stand dann auch noch einer der beiden Security-Typen, der den Termin immer noch nicht bestätigt hat (ud dabei vor einem Schild stand, auf dem der Termin nochmal stand). Außerdem hat er selbst gar kein i-Gerät. Das offenbare Interesse einer ganzen Reihe von Passanten musste er bremsen, weil die Tür zwar einladend wirkte, aber trotzdem noch tabu war.
Ich habe mir jedenfalls schon überlegt, dass ich Samstag früh mal zum Jungfernstieg fahren will, um dann die zweite Store-Eröffnung in der Stadt zu erleben. Und dann hoffe ich darauf, dass die Schlange noch nicht allzu lang ist.
Sonntag, 28. August 2011
ComPod #279: Stevetritt, Teil 3
Tech, Space, Mafia. Mit Stevetritt, Progress und mehr.
Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei:
- HP
- Akzelleroschnüffel
- Weicheibuch
- Fanboi
- DreiPad
- OktoPhone
- iOS 5b6
- UDIDeprecated
- Neurücht
- Erdquark
- Teile
- iTunes 10.4.1
- WeltFohn
- Gleichbleibrücht
- Sabsurd
- Sambot
- Stevetritt
- LBug
- NN-Suchung
- Krebspilz
- Webad
- Derouter
- MS lockt
- Space
- SSMEnde
- Robonan
- Progress verloren
- Sojus-Stopp
- Higgschluss
- Mafia
- Jammieduziderspruch
- EMIrteil
- Austrikes
- PHPehler
- MS vs. Motorola
- Gemack
Für Musik sorgt dabei Saor Patrol mit dem Titel 'The Black Boule'.
Feedback hier, per Mail oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht.
Bei iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren.
Donnerstag, 25. August 2011
Stevetritt
Da bin ich nur kurz wach, Blätter durch Twitter und stolper darüber, dass Steve Jobs zurückgetreten sei (hier sein Rücktrittsbrief). Schade. Wobei ich ja hoffe, dass das keine Auswirkung auf Apple und die weitere Entwicklung haben wird.
Mittwoch, 3. August 2011
Obst-Verwirrant
Ich habe gerade ein sehr verwirrendes Erlebnis mit meinem iPhone 4 gebaht. Das ist schon seit ein paar Wochen immer wieder mal störrisch gewesen (wenn ich den Bildschirm anschalten wollte zum Unlock hat es a) aufgehört die Audio-/Video-Wiedergabe zu bespielen, b) ein Apfel-Symbol gezeigt, als ob es rebooten würde und danach oft vergessen, wo es beim Abspielen innerhalb der Datei war. Laut System-Konsole hat sich da jedes Mal Springboard zerlegt.nach dem Update auf iOS 4.3.4 hatte ich beschlossen, dem Telefon ein Ultimatum zu setzen: Wenn es innerhalb einer Woche drei solche Abstürze erzeugen würde, wäre es für einen Restore dran. Das hat es nicht erreicht, weshalb ich die Geschichte wieder in Ruhe gelassen habe. Nun ist mir vor ein paar Tagen aufgefallen, dass das iPhone öfter mal kaputte Coverart angezeigt hat, in diesem Fall vermischt er offenbar einen BBC-Podcast mit meinem eigenen. Außerdem hat das Gerät immer noch Springboard gerissen, zuletzt am Montag. Ganz besonders unverständlich war dann, dass das Telefon vorhin beim abspielen eines Videos bei abgeschaltetem Bildschirm (sperren, vom Lockscreen Abspielen veranlassen) einen akuten Anfall von Stottern bekommen hat. Am Telefon waren zu der Zeit werder irgendwelche Kopfhörer, noch Datenkabel angebunden, und die iPod-App war auch die aktive Anwendung. Ich konnte also überhaupt nicht verstehen, was da los war. NAchdem ich den Bildschirm entsperrt hatte, war wieder alles okay, und funktionierte auch nach neuer Sperre.
Ich hab mir dann überlegt, dass das iPhone vielleicht einfach mal einen Restore durchgeführt haben will, bevor ich einen Hardware-Fehler annehme und beim Obstladen damit auflaufe. Gesagt, getan. Nach knapp 50 Minuten war das iPhone wieder einsetzbar, und ich konnte machsehen, ob Coverart kaputt dargestellt würde. Wurde es nicht. Dafür ist mir aufgefallen, dass eine Funktion wieder da ist, die ich vorher beim Touch der 4. Generation getestet und vermisst hatte: Iphone hat auf dem Lockscreen wieder die Coverart der gerade gespielten Datei angezeigt. Ich habe mich dann bemüht, einem der anderen Geräte mit dem aktuellen iOS die Funktion zu entlocken, ohne Erfolg. Es sieht also so aus, als ob Apple bei den OS-Updates irgend etwas anders (und falsch) macht als beim Restore. Wenn ich ganz sicher sein will, müsste ich jetzt den Touch-iPod und das iPhone 3GS jeweils durch einen Restore bringen. Mit jeweils rund einer Stunde Aufwand.Alternativ könnte ich auch auf iOS 5 warten.
Ach ja: Nachdem ich gerade neue Podcasts geladen habe, hat iPhone für den radioWissen-Podcast ein komisches Bild auf dem Lockscreen. Irgendwas macht der da falsch.
Wenn ich dann schon mal bei Ärger über Apple bin: Letzten Freitag hat mir das Air mit OS X 10.7 eine Podcast-Aufnahme komplett und sechs weitere ansatzweise geklaut: Nach den Aufnahmen verschiebe ich immer die fertig aufgenommenen und benannten Dateien von SD-Karte auf den Mac. Am Freitag hatte der irgendwie beschlossen, die Dateien zwar zu kopieren und an der Quelle zu löschen, aber auch im Zielverzeichnis sind die Dateien dann schnell wieder verschwunden. Beim experimentieren habe ich festgestellt, dass der Finder auch andere Dateien nicht mehr kopieren wollte, sondern die nach dem Kopieren wieder entfernt hat. Einen Reboot später trat der Fehler dann nicht mehr auf. Da war es für die Aufnahme aber schon zu spät.
Montag, 1. August 2011
Löwoche
Inzwischen habe ich den Mac OS X 10.7 Lion schon über mehr als eine Woche benutzt, unddachte mir, ich schreib mal ein bisschen darüber, wie es mir damit ergangen ist.
Von den vielen neuen Funktionen habe ich bestenfalls mal eine Handvoll genutzt, weil sie sich mir nicht aufgedrängt haben und ich nicht aktiv nach ihnen gesucht habe. Die eine Änderung, die mir natürlich auffallen musste ist die geänderte Scrollrichtug. Und es ist, wie die Tech-Gurus (Herr Gruber und andere) geschrieben haben: Man sollte der Funktion eine Woche Zeit geben, bevor man über sie urteilt. Denn zuerst habe ich immer 'falschrum' scrollen wollen, weil das bisherige Scrollverhalten so angelernt war. Aber inzwischen muss ich mich nur noch relativ selten daran bewusst erinnern, dass das neue Scrolling so funktioniert, als würde ich mit dem Touchpad direkt auf den Bildschirm greifen, und das was auch immer ich scrollen will mit den Fingern greifen. Spannenderweise habe ich beim seitlichen Scrollen öfter mal das Problem, dass ich verwirrt bin über das Verhalten des Rechners.
Von der Dateiversionierung habe ich noch gar nichts gesehen, was wohl daran liegen dürfte, dass ich keine Programme verwende, die das schon unterstützen würden. Von daher habe ich damit noch ungefähr gar keinen Kontakt gehabt.
Was mir aber aufgefallen ist: In der vergangenen Woche wurde der freie Platz auf der 'Platte' meines Air immer weniger. Nicht in auffälligen Schritten, aber doch schon stetig. Am Freitag war der freie Platz laut Finder bei ziemlich genau 40 GB, und dann kam das obskure Finder-Problem dazu. Der hat nämlich beim kopieren von Dateien (hier: meine Podcastaufnahmen, die ich von der SD-Karte verschoben habe) zwar brav kopiert/verschoben, aber hinterher sind die Dateien gleich wieder verschwunden. Das konnte ich dann noch mit einigen anderen Dateien nachvollziehen. Ekligerweise waren die Aufnahmen von der SSD damit verschwunden, aber testdisk konnte alle bis auf eine Datei (Teil 1, die eigentliche Aufnahme) komplett (zumindest wirkt es so) retten. Was das Problem dann wohl beseitigt hat, war ein Reboot, den ich in schlechter Tradition dem Rechner verpasst habe. Danach waren dann spannenderweise auch wieder fast 60 GB frei auf der Platte. Was die ominösen rund 20 GB waren, die durch den Reboot freigegeben wurden, kann ich nur rätseln (MobileBackups? Die waren zumindest nach dem Reboot weg).Und dabei konnte ich dann gleich noch das Resume-Feature genießen, was alle Apps bis auf Firefox wiederhergestellt hat. Safari lädt dabei aber die Seiten, die er anzeigen sollte neu aus dem Netz.
Eine Änderung im Verhalten von Safari fand ich weniger lustig: Neue Tabs öffnet der jetzt nicht mehr nach allen bereits geöffneten Tabs (hägt sie also ganz hinten an), sondern hinter dem aktuellen Tab. Nachdem ich bei der Podcastproduktion für jede Teilfolge zwei Tabs brauche (einen für den Blogeintrag, einen für Mevio), finde ich das Verhalten weniger gut. aber das lässt sich zum Glück per kleiner Extension beheben. Wenn ich jetzt auch noch ein funktionierendes ClickToFlash kriegen könnte, wäre auch nett. Immerhin hat mich am Freitag bei Mevio ne Flash-Werbung mit Musik bedudelt. Und ich hab mich gewundert, wo die komische Melodie herkam, die immer zu hören war, wenn ich meine Aufnahme pausiert habe. Werbung, die unerlaubt losdudelt geht mal so gar nicht. Apropos geht gar nicht: Ich weiß nicht, ob es an Mevio oder an Safari liegt, aber seit dem OS-Update ist deren HTML-Editor nicht in der Lage, meine in HTML-Source eingefügten Shownotes anzuzeigen. Etwas unpraktisch.
Auch unpraktisch war, dass ich nach dem Update vom Air nicht mehr auf die Dateifreigaben des MacBook Pro zugreifen konnte, was wohl daran lag, dass ich mein User-Verzeichnis in der Freigabe drin hatte. Nachdem ich das rausgeworfen hatte, klappte der Zugriff wieder.
TL;DR: Scrolling ist gewöhnungsbedürftig, kann man aber lernen, ansonsten ganz ok, bis auf den einen Finder-Fehler, der besser noch entfernt werden sollte.
Mittwoch, 27. Juli 2011
iPdate
Am Montag Abend, gerade mal 10 Tage nach dem letzten OS-Update hat Apple das Uodate auf iOS 4.3.5 (und 4.2.10 für Verizon-Telefone) freigegeben. Worum es in dem Update ging, war kurz damit angegeben, dass das Update einen Fehler bei der Verarbeitung von SSL-Zertifikaten beheben würde. Wenn ich das richtig verstehe, war der Fehler eigentlich eine neun Jahre alte SSL-Schwachstelle. Da frage ich mich dann doch, warum Apple in aktuellen Mobilsystemen so ein Problem hatte. Nun war der Fix nicht besonders schwer: i-Gerät an den Rechner stöpseln, iTunes das Update runterladen lassen (iPhone 4 hat 666,6 MB benötigt, die anderen Geräte waren zum Glück weniger voluminös), Update innerhalb rund fünf Minuten installieren, und während das i-Gerät wieder startet und mit iTunes synchronisiert, kann schon das nächste Gerät an den Rechner, um sein Update zu bestellen. Nachdem ich fünf Geräte zu versorgen hatte, hat mich der ganze Prozess eine gute Stunde beschäftigt, und ich hoffe jetzt einfach, dass das nächste OS-Update, was mich dann heimsucht, ein iOS 5 ist, was dann ohne große Hilfe eines Rechners seine Updates aus dem Netz holen kann, die dann auch nur die Veränderungen enthalten, und entsprechend deutlich schlanker sein dürften. Dummerweise ist iOS 5 für "Herbst" angekündigt, was laut Gerüchteküche irgendwann Anfang September sein könnte.
Bevor ich auf meinem 4er-iPhone den Sprung mache, will ich aber erst wissen, ob Apple die Behandliung der Smart Playlists im neuen OS nicht verschlimmbessert hat. Die gefällt mir schließlich seit Version 4.3 ausgefallen gut. Falls jemand mit einem Beta-OS versehentlich testen wollen sollte: Media Kind is Podcast und Plays is 0 und Live Updating ist an sind die Kriterien meiner Lieblingsplaylist. Die sollte alle Podcasts in der Reihenfolge ihres Downloads enthalten, die noch nicht gespielt wurden. Bisher (4.3+) ist es so, dass beim Abspielen die Liste dynamisch kürzer wird, indem die fertig gespielten Dateien oben einfach aus der Liste verschwinden. Wenn man aber per Previous-Knopf zurückspring, kann man sich auch bereits aus der Liste entfernte Podcasts nochmal anhören/sehen. Sollte daran mit 5.0 irgendwas nicht mehr funktionieren, sollen ja Entwickler angeblich die Möglichkeit haben, Fehler an Apple zu melden. Wäre praktisch, wenn das dann jemand tun würde.
Alternativ überlege ich schon, ob ich mir nicht so eine Entwickler-Anmeldung zulegen sollte, und auf einem meiner Geräte selbst ausprobieren, ob meine Playliste mit dem zukünftigen Betriebssystem nutzbar bleibt. Wo versteckte sich doch gleich die Anmeldung, und was kostete das noch gleich?
Mittwoch, 20. Juli 2011
Es roart sich was
Gestern beim Earnings Call angek+ndigt, heute schon da: Apple gibt Lion frei. Das neue Mac-Betriebssystem ist zusammen mit einer schon erwarteten Auffrischung der MacBook Air-Modelle und Mac mini heute verfügbar geworden. Zum Betriebssystem kann ich noch nichts sagen, die 4 GB Download wollen ja erstmal durch die Internetverbindung gezogen sein, aber bei den neuen Luftbüchern interessiert mich vor allem die Tatsache, dass die Geräte wie schon gerüchtet wurde eine beleuchtete Tastatur haben. Das ist das eine Feature, was ich an meinem Air am meisten vermisse. Nun sind die Preise nicht gerade so einladend, dass ich sofort zulangen müsste, aber wenn ich mir irgendwann mal einen neuen Mac zulege, dürfte es wieder auf ein Luftbuch[tm] hinauslaufen. Einen Vorteil haben die Leute, die auf die neuen Geräte gewartet haben: Die Geräte kommen gleich mit dem Löwen installiert.
Update: Ich hab die Zeit inzwischen genutzt, und dem ersten meiner Rechner das Update verpasst. Die 3,8 GB an Download sind praktischerweise in weniger als einer Stunde runtergeladen worden, womit dann der Installer darauf gewartet hat loslegen zu dürfen. Dann hat er sich erstmal ein paar Minuten damit b3efasst, irgendwas vorzubereiten, bevor er um den Reboot gebeten hat. Danach war der OS-Installer offiziell der Meinung rund 33 Minuten brauchen zu wollen (real waren das eher 60). Wöhrend ich mich mit den 19 Seiten ausführlicher Betrachtungen befasst habe, hat der Installer in Ruhe das System installiert/aktualisiert. Ich hab den Verdacht, dass der Fortschittsbalken an einer Stelle sogar zurückgegangen iost, von 'noch 13 Minuten' auf 'noch 17 Minuten', aber irgendwann war der Prozess auch durch. Dann hat der Rechner das neue System erstmals gestartet, und ich habe mich erstmal mit der geänderten Scrollrichtung im Betriebssystem konfrontiert gesehen. Bevor ich einem wichtigen Rechenr das Update anvertrauen wollte, habe ich erstmal Audacity gestartet, eine MP3-Datei erstellt, eine Datei nach iTunes importieren wollen (das hat nur nicht geklappt, weil das iTunes irgendwie mit dem Update von der gerade erst frisch installierten Version 10.4 auf irgendwas geringeres runtergestuft worden sein muss. Software Updater durfte dann das Update für iTunes nochmal aktualisieren. Dann lies sich die Anwendung auch endlich öffnen, die testweise importierte MP3-Datei bearbeiten. Dann kam noch der letzte Teil der Podcast-Test-Prozedur, indem ich eine größere MP3-datei testweise mit dem Flashbasierten Uploader von Mevio hochgeladen habe. Dabei ist mir noch aufgefallen, dass ClicktoFlash noch gar nicht auf den Löwen vorbereitet ist. Das werde ich schätzungsweise am dringendsten vermissen. Ansonsten sind mir aber keine Ausfälle aufgefallen. Wenn ich den OS-Updater dann noch gefunden hätte, hätte ich ihn glatt auf einen der anderen Macs beamen wollen, aber der Updater ist wohl nach dem Update unnötig und entsprechend verschwunden. Während ich das Update tippe, darf der Mac App Store das Update nochmal aus dem Netz holen. Dann ist mein Air dran.
Donnerstag, 30. Juni 2011
3GS-Erstfahrung
Ich hab's ja gestern schon erwähnt, dass ich mich nach der Arbyte[tm] zum Obstladen begeben habe, und mir ein 3GS-iPhone zugelegt habe. Der Kauf war erwartet unspektakulös, auf die zusätzliche Garantie per AppleCare hab ich aber verzichtet. Zuhause habe ich dann erstmal das 3G aus der Otterbox geschält, die SIM entfernt und das 3GS entpackt. Nachdem ich die SIM da eingesetzt habe, habe ich das neue Gerät an den Mac gehängt und erstmal das 'viel zu leeres Akku'-Bild bewundern dürfen. Das 3GS war ganz offenbar schon eine Weile ohne Strom gewesen. Nachdem ich das 3GS für eine Weile an ein iPad-Netzteil gehängt hatte (die liefern dich mehr Strom), hat es sich dann auch bequemt zu starten. Also wieder an den Mac zur Aktivierung. iTunes hat mich dann auch ganz erfreut darauf hingewiesen, dass es das Telefon unlockt (ungelockt? Geunlockt? Ungelocked?) hat und kam danach in dem Wizard nicht mehr weiter (Klick ich Continue, passiert nichts sichtbares). Einmal Kabel ab- und wieder anstöpseln half da. Dann durfte ich das Telebimm registrieren und einrichten. Meine Idee, das 3GS aus dem Backup vom iPhone 4 zu befüllen, scheiterte daran, dass das 3GS noch auf iOS 4.2.1 war, und das Backup vom neueren 4.3.3 sich nicht einspielen lassen wollte. Das Problem kannte ich schon vom letzten Austausch-iPad. Dann habe ich das 3GS als neues Gerät aufgesetzt, keine Medien oder Apps eingespielt, und iTunes nach dem Software-Update suchen lassen. Runde 10 Minuten später war das eingetroffen und ich hab iTunes das Update machen lassen. Als das durch war, kam ich auf die blöde Idee, iTunes einen Restore machen zu lassen, womit das OS gleich nochmal eingespielt wurde. Danach hat iTunes mich aber immerhin gefragt, von welchem Backup ich das Gerät aufsetzen will und ich konnte endlich das 4er-iPhone als Quelle auswählen. Dummerweise waren Medien und Apps zusammen mehr als die 8 GB, die das 3GS fassen kann, so dass ich erstmal großzügig durch dieApp-Liste gehen musste, um nicht dringend benötigte Apps nicht zu installieren. Auch bei den Videos war ich kleinzügig. Nach einer (gefühlten) halben Stunde war das Setup durch, und ich konnte endlich mit dem 3GS rumspielen. Die Lahmheit des 3G, die der Grund für die Investition war, weist das 3GS zum Glück nicht mehr auf, sogar die offizielle Twitter-App ist damit nutzbar. Außerdem kann man beim 3GS im Gegensatz zum 3G die Prozentangabe für den Akkustand aktivieren, was als Feature für iPhone OS 3 ursprünglich angekündigt worden war, dann aber nicht für die 3G-Geräte freigeschaltet wurde. Wie auch immer, finde ich das 3GS angenehm schnell nutzbar (auch wenn das iPhone 4 immer noch ein Stück schneller ist), und wenn die Gerüchte stimmen, verträgt die Hardware auch die kommende Software iOS 5 immer noch ganz gut. Aber das Update ist erst für Herbst angekündigt.
Jetzt habe ich doch glatt vergessen, mein Lieblingsfeature an iOS 4 zu würdigen, was ich erst auf dem 3GS erreichen kann: Rotation-Lock. Technisch sollte das auf nem 3G auch schon möglich gewesen sein, aber nachdem da Multitasking nicht möglich war, gab es die UI auch nicht, mit der man die Dreh-Sperre hätte aktivieren können. Das habe ich gerade auf dem 3GS nachgeholt. Kein versehentlicher Lanscape-Modus mehr. Yay!
Sonntag, 12. Juni 2011
ComPod #268: iCloudy, Teil 3
Tech, Mafia, Space. Mit WWDC-iNote und mehr.
Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: Fanboi (WLANrücht, InAppNoGate), Mafia (Digitalmord verstößt gegen Menschenrechte, Fefitik, Hadopi-Zahlen, Kino.to), WWDC-iNote (Lion, iOS 5, iCloud, Gruberreaktion), Sony ehrenhalber: Acer, SecurID, Space (TMA-02M, Sojutos, MSL-Trouble, iOS-5-Uncrypt-Warnung, i4irteil). Für Musik sorgt dabei Faryn Sand mit dem Titel 'It's Alright'.
Feedback hier, per Mail oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht.
Bei iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren.
Dienstag, 7. Juni 2011
iNote: Lion, iOS 5, iCloud
Gestern Abend war mal wieder große Obst-Ankündigung. Apple-Chef Steve Jobs und eine Reihe anderer Manager haben drei große Themen behandelt: Das nächste Mac-Betriebssystem OS X 10.7 (Lion), was wie üblich eine ganze Reihe Neuerungen gegenüber dem bisher aktuellen Snow Leopard enthält. Zehn der 'über 250' neuen Features wurden näher erklärt: Multi Touch, Vollbild, Mission Control, Verbesserungen am Mac App Store, Launchpad (passt aber kein Shuttle drauf), AutoSave und Versionierung von Dateien, Air Drop und ein verbessertes Mail. Termin dafür: Juli, wird geliefert per Mac App Store zum Preis von 30 Dollar und 4 GB Download. Dann war das heiß erwartete iOS 5, die große Erneuerung des iPhone, iPod Touch und iPad-Betriebssystems dran. Da gab es neue, weniger nervige Benachrichtigungen (die wohl nicht nur stark nach etwas aussehen, was es bisher nur per Jailbreak gibt, sondern auch von dem Entwickler stammen), Newsstand (ein Magazin- (und Zeitung?) Laden, Integration von Twitter ins System (Bilder, Webseiten, Ortsangaben twittern), Verbesserungen am mobilen Safari (wobei mir noch nicht klar ist, ob Tabs auch aufs iPhone kommen, oder dem iPad vorbehalten bleiben), Reminders (eine Todo-Liste im System, die auch ortsgebunden erinnern kann (we. Ich die Bilder richtig verstanden habe, kann die sich melden, wenn man zuneinem Ort kommt, oder einen Ort verlässt), zu ner bestimmten Zeit auf sich aufmerksam macht, etc.), Verbesserungen an der Kamera-Anwendung (schneller aufrufbar, auch vom Lockscreen, Knipsen per Lauter-Knopf (gab's mal kurz bei Camera+, die daraufhin aus dem AppStore geflogen ist), Bildbearbeitung gleich auf dem Gerät), auch hier Verbesserungen an Mail (Rich Text, Einrückungen, etc.), ein (editierbares) Wörterbuch (was hoffentlich auch auf die Rechtschreibkorrektur wirkt), fürs iPad eine aufspaltbare Tastatur für mehr Daumenbedienung, Kabellosigkeit (Aktivierung nicht mehr per iTunes, Sync per drahtlos, Updates fürs OS auch drahtlos und als Delta-Updates (wenn die groß genug werden, könnten rosa T und Co da mitreden wollen, oder die Updates auf WLAN warten)), Verbesserungen am Gamecenter, ein neuer Mitteilungsdienst iMessages für iGerätebesitzer. Als erste Beta für Entwickler gab's das dann gleich, für Normalstwrbliche kommt das auf alle Geräte, die iOS 4.3 können im Herbst (September? Zusammen mit neuen iPhone, Touch iPod und vielleicht iPad?). Und das Dritte Große Ding war dNn iCloud, Apples Wolkendienst, den Steve persönlich vorgestellt hat. Und zwar soll das eine vollautomagisch funktionierende Ablage und Synchronisation für Mails, Kalender, Kontakte (bisher: Mobile Me) sein, und zusätzlich noch Apps anbieten, die man bereits gekauft hat (tat noch am selben Abend), das selbe für Bücher, Backups (von iPhone, iPad und Touch, vermute ich) einmal am Tag machen, Dokumente in der Wolke teilen (gemeinsam bearbeiten?), Fotos per Wolke auf alle Geräte beamen, und analog Apps und Büchern auch bereits gekaufte Musik auf bis zu zehn Geräten wieder runterladbar machen. Und dann gab es noch One More Thimg: iTunes Match, eine Funktion, mit der man selbstgerippte Musik durch offizielle iTunes-Versionen ersetzen lassen kann, indem die Musik analysiert wird, und dann die entsprechenden Downloads freigegeben werden. Kostet 25 Dollar pro Jahr und dürfte der Grund sein, warum in den letzten Wochen von Einigungen mit Musikverlagen berichtet wurde.
Mein Fazit von dem, was ich live mitbekommen habe: Lion klingt ganz okay, auch wenn ich's nicht dringend brauche. Aber für einmalig 30 Geld kommt das nochmal günstiger als der Schneeleopard, für den ich mir die Familienpackung geholt hatte. Wenn ich ganz verrückt drauf bin, kann ich ja für den Download zum Obstladen fahren und deren Internetanbindung nutzen. iOS 5 klingt auch ganz gut, wobei ich da jetzt nicht das ultimative Killerfeature drin sehe, was ich unbedingt brauche. Die Mischung an lauter Nettigkeiten beim Preis von null macht es aber ganz attraktiv. Wobei in den Bildern aufgefallen ist, dass wohl auf dem iPhone keine iPod-App mehr ist, sondern eine 'Music'-App. Ich hoffe mal, Apple versaut da nicht wieder die Behandlung smarter Playlisten, denn die haben sie in 4.3 gerade erst richtig hinbekommen. Wobei ohnehin noch offen ist, wie das WLAN-Sync mit iTunes dann funktionieren soll. Gelesen habe ich dazu bisher nur, dass das loslegen soll, sobald ein iGerät am Strom hängt. Zur iCloud war mein spontaner erster Gedanke, dass ich Kalender, Mail und Kontakte bisher nicht in der Wolke brauchte, aber nachdem der Preis auf gigantische null Geld reduziert wird, werde ich mich wohl nicht wehren, wenn iOS 5 da standardmäßig eingebunden ist. Wobei Steve zwar betont hat, dass man 5GB für Mails bekommt, und da keine Musik, Bücher und Apps reinwählen, Frage ich mich noch, wie teuer die Backups in der Wolke werden. Denn Musik, Apps und Bücher, die ich bei Apple kaufe, hat Apple ohnehin schon irgendwo digital gelagert, aber meine Backups erwarte ich da eher nicht. Da wäre auch mal interessant, ob die Backups irgendwie vor fremdem Zugriff gesichert werden, damit es nicht zu einem zweiten Sony kommt. Auffällig abwesend waren gestern jegliche Hardware-Ankündigungen, sowohl iPhone als auch andere Geräte betreffend. Wer sich also vor gut zwei Jahren ein 3GS mit neuem Vertrag geleistet hat, muss sich jetzt entweder gedulden oder noch zum iPhone 4 greifen. Das Problem habe ich ja nicht, konnte ich doch letztes Jahr dem Netzhaut-Bildschirm nicht widerstehen, den Steve genau heute vor einem Jahr angekündigt hat, als ich gerade von der Augen-OP zu fertig war, um Liveberichte zu verfolgen.
Ach ja, ich hab übrigens heute ein Jahr ohne OP geschafft, falls jemand gratulieren wollte.
Mittwoch, 27. April 2011
Consolidanken
Nein, sowas! Wenn man sich mal die Arbeit macht, sich die iPhone-Location-Daten genauer anzusehen, die als Bewegungsprofil in den Medien waren, dann stellt man fest, dass die Obstgeräte gar kein richtiges Bewegungsprofil enthalten. Bewegungsdaten kann man aus der consolidated.db eigentlich nur dann entnehmen, wenn man zum ersten Mal die jeweiligen Orte/Funkzellen aufsucht. Danach speichern die Obstgeräte nämlich nur dann noch Daten, wenn sich gegenüberber dem letzten Speichern etwas verändert hat. Sicher nachvollziehen kann man also aus den Daten nur, wann man zum ersten Mal an einem bestimmten Ort war (Ort im Sinne von 'laut der Ortungsdatenbank, die Umzüge von WLANs/Cell-IDs nicht zeitnah mitbekommt'). Spätere Besuche lassen sich nur erahnen.
Davon unbeeinflusst bleibt noch die Frage, warum die Daten nicht wie in anderen Caches automatisch entfernt werden nach einiger Zeit. Die Verschwörungstheorie dazu, dass Apple die Daten auf Wunsch von Geheimdiensten in den Geräten belässt, erscheint mir irgendwie unglaubwürdig. Wie bereits beschrieben, lässt sich aus den Daten eben kein Bewegungsprofil ableiten, was doch relativ einfach einzubauen gewesen wäre, wenn das die Absicht gewesen wäre. Also tippe bleibt noch die Möglichkeit, dass es sich um einen Fehler, ein Übersehen ('oh, wir löschen ja gar nicht') oder ein Zeitproblem ('löschen einzubauen hätte nen Monat Aufwand gebraucht') oder eine Datentransfereinsparung handelt. Dazu brauche ich ein paar mehr Worte. Was ich in der Berichterstattung vermisse ist eine Angabe, woher die Ortsangaben stammen. Weder WLANs, noch Funkzellen liefern von sich aus eine Angabe, an welchem Ort sie sich befinden. Wenn das iGerät die Daten selbst ermitteln wollte, müsste es erst sich selbst orten (GPS? Ohne Daten für das Assisted GPS?) und dann aus der Empfangsstärke die Position der Funkquelle erraten. Dann dürfte es aber keine falschen Ortsangaben in der Datei geben. Ich vermute eher, die Ortsangaben dürften Apples Ortsdatenbank entstammen. Dafür müsste iGerät mit der ID der Funkzelle/des WLAN sich bei Apple melden, von wo dann die Ortsdaten übermittelt werden dürften. Das dürfte jedes Mal einen Datentransfer über die Luftschnittstelle kosten. Genau den könnte man einsparen, wenn man eben nicht jede Funkzelle aus der zentralen Datenbank nachfragt, sondern sich die Antworten merkt, die man bereits erhalten hat. Entsprechend wäre consolidated.db ein Ausschnitt von Apples großer Ortungsdatenbank. Aber damit lässt sich nicht so viel Medienaufmerksamkeit erregen.
Update: Und dann hat Apple eine offizielle Q&A zu dem Thema veröffentlicht. Ich lese da jetzt im Wesentlichen eine Bestätigung meiner Überlegungen. Und dass es sich um einen Bug handelt, der demnächst[tm] per iOS-Update behoben werden soll. Arme Geheimdienste.
Sonntag, 24. April 2011
ComPod #260: Bildummspaket, Teil 3
Tech, Mafia, Space, Fanboi. Mit iPhear und mehr.
Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: Mafia (EU-Generalanwalt, Attac-Durchsuchung, Attac-Palmierung, NZ-Digitalmord, Debill ok), MS-Patch macht PowerPoint kaputt, GoogleMail komfortabler, Oracle will OpenOffice frei machen, Yahoo logt länger, Fanboi (Superfix-Air-SSD, Septembergerücht, Apple klagt gegen Samsung, consolidated.db, Quartalszahlen, Gruber stützt September, Un-LTE), Ortungs-Fax, Digidings, Stuxverbreitung, Space: STS-134-Termin. Für Musik sorgt dabei allMeadow remixes Rob Costlow mit dem Titel 'You Know Us'.
Feedback hier, per Mail oder bei Podster ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht.
Bei iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren.
Mittwoch, 20. April 2011
iPhear des Tages: consolidated.db
Ach, guck. Da schwappt gerade eine große Aufregung durch die Tech-Nachrichten. Ursache ist dieser bericht, nach dem iOS-Geräte seit iOS 4 eine Datei connsolidated.db speichern und beim Backup an einem Rechner deren Daten auch mitsichern. In der Datei sind (vermutlich neben anderen Daten) auch Location-Daten aus der Vergangenheit enthalten. Völlig unklar ist mir nach der Lektüre, wann iOS-Geräte die (ungefähre) Ortsangabe ermitteln, wann sie die abspeichern, wie viele zurückliegende Datenpunkte aufbewahrt werden, und wozu das ganze stattfindet.
Die Aufregung, die da jetzt ausbricht, begründet sich im Wesentlichen dadurch, was denn passiere, wenn die Ortsangaben in falsche Hände fielen. Dazu muss man aber wissen, dass die außerhalb der i-Geräte nur dann erreichbar sind, wenn man Zugriff auf das Backup des i-Geräts hat, mit dem das synchronisiert wurde. Üblicherweise dürfte das der eine PC sein, den der durchschnittliche Anwender besitzt. Wer nun aber schon Zugriff auf das Backup aller Anwendungsdaten hat, kann auch ähnlich leicht das Backup aller SMS und MMS, Telefonverbindungsdaten oder Notizen ausfindig machen und begutachten. Und zumindest die angenommene eifersüchtige Ehefrau dürfte sich leichter damit tun, die Texte von SMS zu interpretieren als die ohnehin unzuverlässigen Ortungsdaten des Telefons.
Der Bericht und die darauf basierende Aufregungswelle behaupten ja nicht, dass die Manifest-Datei irgendwo anders als im Backup zu finden wäre, oder gar verschickt würde. Wäre das der Fall, könnte ich die Aufregung ja noch verstehen, aber so muss man für die 'Sicherheitslücke' schon den Rechner eines i-Geräte-Besitzers auslesen können, und wenn man das schon kann, dürften sich da auch ergiebigere Daten auftun (Browser-History, Mails, etc.). Aber Hauptsache, man kann sich mal wieder aufregen.
Nachtrag: Nachdem ich mich gerade erfolglos an einem Backup abgemüht habe: Die Lösung für das Problem ist so simpel, dass es fast schon wehtut. Wenn man in iTunes den Haken bei der Einstellung für verschlüsseltes Backup einschaltet, passiert genau das: Das Backup wird komplett verschlüsselt. So komplett, dass nicht mal mehr die Fotos aus der Kamera-App nach dem Auspacken aus dem Backup lesbar sind. Das Manifest dürfte entsprechend auch nicht besonders lesbar sein. Die App, auf die der Guardian verweist, bietet keine Auswahl des Backups, so dass ich mit der gar nicht testen kann, wie sie auf ein verschlüsseltes Backup reagiert.
Noch ein Nachtrag: Die Datei heißt wohl gar nicht Manifest.mdb, sondern consolidated.db. Hab ich nur niicht gefunden in den Backups. Entsprechend konnte ich mir die Datei noch gar nicht genauer ansehen.
Dienstag, 29. März 2011
iRüchte verzwirbelt
Relativ kurz nachdem gestern Apple die diesjährige Entwicklerkonferenz WWDC angekündigt hat, kamen Gerüchte auf, dass die Ankündigung, die sich nur auf Software bezieht, bedeute, dass bei der Veranstaltung Anfang Juni keine neue Hardware angekündigt würde. Davor hatte Techcrunch schon gemutmaßt, das nächste große iOS-Update würde erst später als Mitte des Jahres fertig werden. Beide Gerüchte zusammen wurden dann so interpretiert, dass im Juni keine neuen iPhones angekündigt würden. Und dann könne ja auch das immer noch vermisste weiße iPhone 4 noch erscheinen. Und die Verizon-iPhone hätten ja auch noch ein bisschen Zeit, bis deren Nachfolger angekündigt würden, was sich sicher negativ auf die Verkaufszahlen der dann fast veralteten Geräte auswirken würde. Ach, und im September würde dann bestimmt ein LTE-iPhone rauskommen, weil die noch nirgendwo ernsthaft aufgebauten Netze ja genau das sind, was Apple seinen Nutzern antun will. Ich habe so den dumpfen Eindruck, dass da auf einer relativ kleinen Informationsbasis ein ziemliches Gerüchte-Gewusel aufgesetzt wurde. Bisher hat Apple jede neue iPhone-Generation so auf den Markt gebracht, dass Kunden, deren (zweijährige) Vertragsbindung demnächst auslaufen würde, ein attraktives Angebot finden, mit dem sie sowohl Apple, als auch den jeweiligen Mobilnetzanbieter mit Geld versorgen wollen. Dass Apple dieses Jahr komplett mit dem Schema brechen sollte, erscheint mir zumindest fragwürdig. Und nein, ein weißes iPhone 4 dürfte dann doch nicht so massiv neu sein, dass sich da viele zahlungswillige Bestandskunden drauf stürzen. Mal ganz davon abgesehen, dass die WWDC doch noch nie als Hardware-Events angekündigt wurden. Immerhin sind die (zahlenden) Entwickler da nicht zum Gerätekauf angereist. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, einfach mal abzuwarten, was die Obstfirma anzukündigen hat. Wenn davor allerdings wirklich kein iOS-Event mehr stattfindet, dürfte die nächste Version Betriebssystem für die i-Geräte tatsächlich nicht mehr im Juni erscheinen. Abwarten.








