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Stevetritt
Da bin ich nur kurz wach, Blätter durch Twitter und stolper darüber, dass Steve Jobs zurückgetreten sei (hier sein Rücktrittsbrief). Schade. Wobei ich ja hoffe, dass das keine Auswirkung auf Apple und die weitere Entwicklung haben wird.
Dienstag, 16. August 2011
Gootorola
Gestern verkündet: Google übernimmt Motorola Mobility. Damit kauft der Suchmaschinen-, Werbevermarktungs-, und Android-Konzern eine Firma, die eine Reihe Patente hält (was der eigentliche Grund für den Kauf sein soll) und auch Telefone mit dem Android-Betriebssystem herstellt. Ich wüsste nicht, dass Motorola auch Telefone mit dem Konkurrenz-OS Windows Phone auf dem Markt hätte.
Google hat zwar verkündet, Motorola als separate Firma führen zu wollen, aber die Frage, welche Auswirkungen es hat, wenn der Anroid-Hersteller auch eine Endgeräte-Firma im Konzern hat, könnte noch interessant werden. Genau wie die Frage, wie die Patentstreitigkeiten rund um das Mobilbetriebssystem weitergehen.
Mittwoch, 3. August 2011
Obst-Verwirrant
Ich habe gerade ein sehr verwirrendes Erlebnis mit meinem iPhone 4 gebaht. Das ist schon seit ein paar Wochen immer wieder mal störrisch gewesen (wenn ich den Bildschirm anschalten wollte zum Unlock hat es a) aufgehört die Audio-/Video-Wiedergabe zu bespielen, b) ein Apfel-Symbol gezeigt, als ob es rebooten würde und danach oft vergessen, wo es beim Abspielen innerhalb der Datei war. Laut System-Konsole hat sich da jedes Mal Springboard zerlegt.nach dem Update auf iOS 4.3.4 hatte ich beschlossen, dem Telefon ein Ultimatum zu setzen: Wenn es innerhalb einer Woche drei solche Abstürze erzeugen würde, wäre es für einen Restore dran. Das hat es nicht erreicht, weshalb ich die Geschichte wieder in Ruhe gelassen habe. Nun ist mir vor ein paar Tagen aufgefallen, dass das iPhone öfter mal kaputte Coverart angezeigt hat, in diesem Fall vermischt er offenbar einen BBC-Podcast mit meinem eigenen. Außerdem hat das Gerät immer noch Springboard gerissen, zuletzt am Montag. Ganz besonders unverständlich war dann, dass das Telefon vorhin beim abspielen eines Videos bei abgeschaltetem Bildschirm (sperren, vom Lockscreen Abspielen veranlassen) einen akuten Anfall von Stottern bekommen hat. Am Telefon waren zu der Zeit werder irgendwelche Kopfhörer, noch Datenkabel angebunden, und die iPod-App war auch die aktive Anwendung. Ich konnte also überhaupt nicht verstehen, was da los war. NAchdem ich den Bildschirm entsperrt hatte, war wieder alles okay, und funktionierte auch nach neuer Sperre.
Ich hab mir dann überlegt, dass das iPhone vielleicht einfach mal einen Restore durchgeführt haben will, bevor ich einen Hardware-Fehler annehme und beim Obstladen damit auflaufe. Gesagt, getan. Nach knapp 50 Minuten war das iPhone wieder einsetzbar, und ich konnte machsehen, ob Coverart kaputt dargestellt würde. Wurde es nicht. Dafür ist mir aufgefallen, dass eine Funktion wieder da ist, die ich vorher beim Touch der 4. Generation getestet und vermisst hatte: Iphone hat auf dem Lockscreen wieder die Coverart der gerade gespielten Datei angezeigt. Ich habe mich dann bemüht, einem der anderen Geräte mit dem aktuellen iOS die Funktion zu entlocken, ohne Erfolg. Es sieht also so aus, als ob Apple bei den OS-Updates irgend etwas anders (und falsch) macht als beim Restore. Wenn ich ganz sicher sein will, müsste ich jetzt den Touch-iPod und das iPhone 3GS jeweils durch einen Restore bringen. Mit jeweils rund einer Stunde Aufwand.Alternativ könnte ich auch auf iOS 5 warten.
Ach ja: Nachdem ich gerade neue Podcasts geladen habe, hat iPhone für den radioWissen-Podcast ein komisches Bild auf dem Lockscreen. Irgendwas macht der da falsch.
Wenn ich dann schon mal bei Ärger über Apple bin: Letzten Freitag hat mir das Air mit OS X 10.7 eine Podcast-Aufnahme komplett und sechs weitere ansatzweise geklaut: Nach den Aufnahmen verschiebe ich immer die fertig aufgenommenen und benannten Dateien von SD-Karte auf den Mac. Am Freitag hatte der irgendwie beschlossen, die Dateien zwar zu kopieren und an der Quelle zu löschen, aber auch im Zielverzeichnis sind die Dateien dann schnell wieder verschwunden. Beim experimentieren habe ich festgestellt, dass der Finder auch andere Dateien nicht mehr kopieren wollte, sondern die nach dem Kopieren wieder entfernt hat. Einen Reboot später trat der Fehler dann nicht mehr auf. Da war es für die Aufnahme aber schon zu spät.
Montag, 1. August 2011
Löwoche
Inzwischen habe ich den Mac OS X 10.7 Lion schon über mehr als eine Woche benutzt, unddachte mir, ich schreib mal ein bisschen darüber, wie es mir damit ergangen ist.
Von den vielen neuen Funktionen habe ich bestenfalls mal eine Handvoll genutzt, weil sie sich mir nicht aufgedrängt haben und ich nicht aktiv nach ihnen gesucht habe. Die eine Änderung, die mir natürlich auffallen musste ist die geänderte Scrollrichtug. Und es ist, wie die Tech-Gurus (Herr Gruber und andere) geschrieben haben: Man sollte der Funktion eine Woche Zeit geben, bevor man über sie urteilt. Denn zuerst habe ich immer 'falschrum' scrollen wollen, weil das bisherige Scrollverhalten so angelernt war. Aber inzwischen muss ich mich nur noch relativ selten daran bewusst erinnern, dass das neue Scrolling so funktioniert, als würde ich mit dem Touchpad direkt auf den Bildschirm greifen, und das was auch immer ich scrollen will mit den Fingern greifen. Spannenderweise habe ich beim seitlichen Scrollen öfter mal das Problem, dass ich verwirrt bin über das Verhalten des Rechners.
Von der Dateiversionierung habe ich noch gar nichts gesehen, was wohl daran liegen dürfte, dass ich keine Programme verwende, die das schon unterstützen würden. Von daher habe ich damit noch ungefähr gar keinen Kontakt gehabt.
Was mir aber aufgefallen ist: In der vergangenen Woche wurde der freie Platz auf der 'Platte' meines Air immer weniger. Nicht in auffälligen Schritten, aber doch schon stetig. Am Freitag war der freie Platz laut Finder bei ziemlich genau 40 GB, und dann kam das obskure Finder-Problem dazu. Der hat nämlich beim kopieren von Dateien (hier: meine Podcastaufnahmen, die ich von der SD-Karte verschoben habe) zwar brav kopiert/verschoben, aber hinterher sind die Dateien gleich wieder verschwunden. Das konnte ich dann noch mit einigen anderen Dateien nachvollziehen. Ekligerweise waren die Aufnahmen von der SSD damit verschwunden, aber testdisk konnte alle bis auf eine Datei (Teil 1, die eigentliche Aufnahme) komplett (zumindest wirkt es so) retten. Was das Problem dann wohl beseitigt hat, war ein Reboot, den ich in schlechter Tradition dem Rechner verpasst habe. Danach waren dann spannenderweise auch wieder fast 60 GB frei auf der Platte. Was die ominösen rund 20 GB waren, die durch den Reboot freigegeben wurden, kann ich nur rätseln (MobileBackups? Die waren zumindest nach dem Reboot weg).Und dabei konnte ich dann gleich noch das Resume-Feature genießen, was alle Apps bis auf Firefox wiederhergestellt hat. Safari lädt dabei aber die Seiten, die er anzeigen sollte neu aus dem Netz.
Eine Änderung im Verhalten von Safari fand ich weniger lustig: Neue Tabs öffnet der jetzt nicht mehr nach allen bereits geöffneten Tabs (hägt sie also ganz hinten an), sondern hinter dem aktuellen Tab. Nachdem ich bei der Podcastproduktion für jede Teilfolge zwei Tabs brauche (einen für den Blogeintrag, einen für Mevio), finde ich das Verhalten weniger gut. aber das lässt sich zum Glück per kleiner Extension beheben. Wenn ich jetzt auch noch ein funktionierendes ClickToFlash kriegen könnte, wäre auch nett. Immerhin hat mich am Freitag bei Mevio ne Flash-Werbung mit Musik bedudelt. Und ich hab mich gewundert, wo die komische Melodie herkam, die immer zu hören war, wenn ich meine Aufnahme pausiert habe. Werbung, die unerlaubt losdudelt geht mal so gar nicht. Apropos geht gar nicht: Ich weiß nicht, ob es an Mevio oder an Safari liegt, aber seit dem OS-Update ist deren HTML-Editor nicht in der Lage, meine in HTML-Source eingefügten Shownotes anzuzeigen. Etwas unpraktisch.
Auch unpraktisch war, dass ich nach dem Update vom Air nicht mehr auf die Dateifreigaben des MacBook Pro zugreifen konnte, was wohl daran lag, dass ich mein User-Verzeichnis in der Freigabe drin hatte. Nachdem ich das rausgeworfen hatte, klappte der Zugriff wieder.
TL;DR: Scrolling ist gewöhnungsbedürftig, kann man aber lernen, ansonsten ganz ok, bis auf den einen Finder-Fehler, der besser noch entfernt werden sollte.
Mittwoch, 27. Juli 2011
iPdate
Am Montag Abend, gerade mal 10 Tage nach dem letzten OS-Update hat Apple das Uodate auf iOS 4.3.5 (und 4.2.10 für Verizon-Telefone) freigegeben. Worum es in dem Update ging, war kurz damit angegeben, dass das Update einen Fehler bei der Verarbeitung von SSL-Zertifikaten beheben würde. Wenn ich das richtig verstehe, war der Fehler eigentlich eine neun Jahre alte SSL-Schwachstelle. Da frage ich mich dann doch, warum Apple in aktuellen Mobilsystemen so ein Problem hatte. Nun war der Fix nicht besonders schwer: i-Gerät an den Rechner stöpseln, iTunes das Update runterladen lassen (iPhone 4 hat 666,6 MB benötigt, die anderen Geräte waren zum Glück weniger voluminös), Update innerhalb rund fünf Minuten installieren, und während das i-Gerät wieder startet und mit iTunes synchronisiert, kann schon das nächste Gerät an den Rechner, um sein Update zu bestellen. Nachdem ich fünf Geräte zu versorgen hatte, hat mich der ganze Prozess eine gute Stunde beschäftigt, und ich hoffe jetzt einfach, dass das nächste OS-Update, was mich dann heimsucht, ein iOS 5 ist, was dann ohne große Hilfe eines Rechners seine Updates aus dem Netz holen kann, die dann auch nur die Veränderungen enthalten, und entsprechend deutlich schlanker sein dürften. Dummerweise ist iOS 5 für "Herbst" angekündigt, was laut Gerüchteküche irgendwann Anfang September sein könnte.
Bevor ich auf meinem 4er-iPhone den Sprung mache, will ich aber erst wissen, ob Apple die Behandliung der Smart Playlists im neuen OS nicht verschlimmbessert hat. Die gefällt mir schließlich seit Version 4.3 ausgefallen gut. Falls jemand mit einem Beta-OS versehentlich testen wollen sollte: Media Kind is Podcast und Plays is 0 und Live Updating ist an sind die Kriterien meiner Lieblingsplaylist. Die sollte alle Podcasts in der Reihenfolge ihres Downloads enthalten, die noch nicht gespielt wurden. Bisher (4.3+) ist es so, dass beim Abspielen die Liste dynamisch kürzer wird, indem die fertig gespielten Dateien oben einfach aus der Liste verschwinden. Wenn man aber per Previous-Knopf zurückspring, kann man sich auch bereits aus der Liste entfernte Podcasts nochmal anhören/sehen. Sollte daran mit 5.0 irgendwas nicht mehr funktionieren, sollen ja Entwickler angeblich die Möglichkeit haben, Fehler an Apple zu melden. Wäre praktisch, wenn das dann jemand tun würde.
Alternativ überlege ich schon, ob ich mir nicht so eine Entwickler-Anmeldung zulegen sollte, und auf einem meiner Geräte selbst ausprobieren, ob meine Playliste mit dem zukünftigen Betriebssystem nutzbar bleibt. Wo versteckte sich doch gleich die Anmeldung, und was kostete das noch gleich?
Dienstag, 7. Juni 2011
iNote: Lion, iOS 5, iCloud
Gestern Abend war mal wieder große Obst-Ankündigung. Apple-Chef Steve Jobs und eine Reihe anderer Manager haben drei große Themen behandelt: Das nächste Mac-Betriebssystem OS X 10.7 (Lion), was wie üblich eine ganze Reihe Neuerungen gegenüber dem bisher aktuellen Snow Leopard enthält. Zehn der 'über 250' neuen Features wurden näher erklärt: Multi Touch, Vollbild, Mission Control, Verbesserungen am Mac App Store, Launchpad (passt aber kein Shuttle drauf), AutoSave und Versionierung von Dateien, Air Drop und ein verbessertes Mail. Termin dafür: Juli, wird geliefert per Mac App Store zum Preis von 30 Dollar und 4 GB Download. Dann war das heiß erwartete iOS 5, die große Erneuerung des iPhone, iPod Touch und iPad-Betriebssystems dran. Da gab es neue, weniger nervige Benachrichtigungen (die wohl nicht nur stark nach etwas aussehen, was es bisher nur per Jailbreak gibt, sondern auch von dem Entwickler stammen), Newsstand (ein Magazin- (und Zeitung?) Laden, Integration von Twitter ins System (Bilder, Webseiten, Ortsangaben twittern), Verbesserungen am mobilen Safari (wobei mir noch nicht klar ist, ob Tabs auch aufs iPhone kommen, oder dem iPad vorbehalten bleiben), Reminders (eine Todo-Liste im System, die auch ortsgebunden erinnern kann (we. Ich die Bilder richtig verstanden habe, kann die sich melden, wenn man zuneinem Ort kommt, oder einen Ort verlässt), zu ner bestimmten Zeit auf sich aufmerksam macht, etc.), Verbesserungen an der Kamera-Anwendung (schneller aufrufbar, auch vom Lockscreen, Knipsen per Lauter-Knopf (gab's mal kurz bei Camera+, die daraufhin aus dem AppStore geflogen ist), Bildbearbeitung gleich auf dem Gerät), auch hier Verbesserungen an Mail (Rich Text, Einrückungen, etc.), ein (editierbares) Wörterbuch (was hoffentlich auch auf die Rechtschreibkorrektur wirkt), fürs iPad eine aufspaltbare Tastatur für mehr Daumenbedienung, Kabellosigkeit (Aktivierung nicht mehr per iTunes, Sync per drahtlos, Updates fürs OS auch drahtlos und als Delta-Updates (wenn die groß genug werden, könnten rosa T und Co da mitreden wollen, oder die Updates auf WLAN warten)), Verbesserungen am Gamecenter, ein neuer Mitteilungsdienst iMessages für iGerätebesitzer. Als erste Beta für Entwickler gab's das dann gleich, für Normalstwrbliche kommt das auf alle Geräte, die iOS 4.3 können im Herbst (September? Zusammen mit neuen iPhone, Touch iPod und vielleicht iPad?). Und das Dritte Große Ding war dNn iCloud, Apples Wolkendienst, den Steve persönlich vorgestellt hat. Und zwar soll das eine vollautomagisch funktionierende Ablage und Synchronisation für Mails, Kalender, Kontakte (bisher: Mobile Me) sein, und zusätzlich noch Apps anbieten, die man bereits gekauft hat (tat noch am selben Abend), das selbe für Bücher, Backups (von iPhone, iPad und Touch, vermute ich) einmal am Tag machen, Dokumente in der Wolke teilen (gemeinsam bearbeiten?), Fotos per Wolke auf alle Geräte beamen, und analog Apps und Büchern auch bereits gekaufte Musik auf bis zu zehn Geräten wieder runterladbar machen. Und dann gab es noch One More Thimg: iTunes Match, eine Funktion, mit der man selbstgerippte Musik durch offizielle iTunes-Versionen ersetzen lassen kann, indem die Musik analysiert wird, und dann die entsprechenden Downloads freigegeben werden. Kostet 25 Dollar pro Jahr und dürfte der Grund sein, warum in den letzten Wochen von Einigungen mit Musikverlagen berichtet wurde.
Mein Fazit von dem, was ich live mitbekommen habe: Lion klingt ganz okay, auch wenn ich's nicht dringend brauche. Aber für einmalig 30 Geld kommt das nochmal günstiger als der Schneeleopard, für den ich mir die Familienpackung geholt hatte. Wenn ich ganz verrückt drauf bin, kann ich ja für den Download zum Obstladen fahren und deren Internetanbindung nutzen. iOS 5 klingt auch ganz gut, wobei ich da jetzt nicht das ultimative Killerfeature drin sehe, was ich unbedingt brauche. Die Mischung an lauter Nettigkeiten beim Preis von null macht es aber ganz attraktiv. Wobei in den Bildern aufgefallen ist, dass wohl auf dem iPhone keine iPod-App mehr ist, sondern eine 'Music'-App. Ich hoffe mal, Apple versaut da nicht wieder die Behandlung smarter Playlisten, denn die haben sie in 4.3 gerade erst richtig hinbekommen. Wobei ohnehin noch offen ist, wie das WLAN-Sync mit iTunes dann funktionieren soll. Gelesen habe ich dazu bisher nur, dass das loslegen soll, sobald ein iGerät am Strom hängt. Zur iCloud war mein spontaner erster Gedanke, dass ich Kalender, Mail und Kontakte bisher nicht in der Wolke brauchte, aber nachdem der Preis auf gigantische null Geld reduziert wird, werde ich mich wohl nicht wehren, wenn iOS 5 da standardmäßig eingebunden ist. Wobei Steve zwar betont hat, dass man 5GB für Mails bekommt, und da keine Musik, Bücher und Apps reinwählen, Frage ich mich noch, wie teuer die Backups in der Wolke werden. Denn Musik, Apps und Bücher, die ich bei Apple kaufe, hat Apple ohnehin schon irgendwo digital gelagert, aber meine Backups erwarte ich da eher nicht. Da wäre auch mal interessant, ob die Backups irgendwie vor fremdem Zugriff gesichert werden, damit es nicht zu einem zweiten Sony kommt. Auffällig abwesend waren gestern jegliche Hardware-Ankündigungen, sowohl iPhone als auch andere Geräte betreffend. Wer sich also vor gut zwei Jahren ein 3GS mit neuem Vertrag geleistet hat, muss sich jetzt entweder gedulden oder noch zum iPhone 4 greifen. Das Problem habe ich ja nicht, konnte ich doch letztes Jahr dem Netzhaut-Bildschirm nicht widerstehen, den Steve genau heute vor einem Jahr angekündigt hat, als ich gerade von der Augen-OP zu fertig war, um Liveberichte zu verfolgen.
Ach ja, ich hab übrigens heute ein Jahr ohne OP geschafft, falls jemand gratulieren wollte.
Mittwoch, 27. April 2011
Consolidanken
Nein, sowas! Wenn man sich mal die Arbeit macht, sich die iPhone-Location-Daten genauer anzusehen, die als Bewegungsprofil in den Medien waren, dann stellt man fest, dass die Obstgeräte gar kein richtiges Bewegungsprofil enthalten. Bewegungsdaten kann man aus der consolidated.db eigentlich nur dann entnehmen, wenn man zum ersten Mal die jeweiligen Orte/Funkzellen aufsucht. Danach speichern die Obstgeräte nämlich nur dann noch Daten, wenn sich gegenüberber dem letzten Speichern etwas verändert hat. Sicher nachvollziehen kann man also aus den Daten nur, wann man zum ersten Mal an einem bestimmten Ort war (Ort im Sinne von 'laut der Ortungsdatenbank, die Umzüge von WLANs/Cell-IDs nicht zeitnah mitbekommt'). Spätere Besuche lassen sich nur erahnen.
Davon unbeeinflusst bleibt noch die Frage, warum die Daten nicht wie in anderen Caches automatisch entfernt werden nach einiger Zeit. Die Verschwörungstheorie dazu, dass Apple die Daten auf Wunsch von Geheimdiensten in den Geräten belässt, erscheint mir irgendwie unglaubwürdig. Wie bereits beschrieben, lässt sich aus den Daten eben kein Bewegungsprofil ableiten, was doch relativ einfach einzubauen gewesen wäre, wenn das die Absicht gewesen wäre. Also tippe bleibt noch die Möglichkeit, dass es sich um einen Fehler, ein Übersehen ('oh, wir löschen ja gar nicht') oder ein Zeitproblem ('löschen einzubauen hätte nen Monat Aufwand gebraucht') oder eine Datentransfereinsparung handelt. Dazu brauche ich ein paar mehr Worte. Was ich in der Berichterstattung vermisse ist eine Angabe, woher die Ortsangaben stammen. Weder WLANs, noch Funkzellen liefern von sich aus eine Angabe, an welchem Ort sie sich befinden. Wenn das iGerät die Daten selbst ermitteln wollte, müsste es erst sich selbst orten (GPS? Ohne Daten für das Assisted GPS?) und dann aus der Empfangsstärke die Position der Funkquelle erraten. Dann dürfte es aber keine falschen Ortsangaben in der Datei geben. Ich vermute eher, die Ortsangaben dürften Apples Ortsdatenbank entstammen. Dafür müsste iGerät mit der ID der Funkzelle/des WLAN sich bei Apple melden, von wo dann die Ortsdaten übermittelt werden dürften. Das dürfte jedes Mal einen Datentransfer über die Luftschnittstelle kosten. Genau den könnte man einsparen, wenn man eben nicht jede Funkzelle aus der zentralen Datenbank nachfragt, sondern sich die Antworten merkt, die man bereits erhalten hat. Entsprechend wäre consolidated.db ein Ausschnitt von Apples großer Ortungsdatenbank. Aber damit lässt sich nicht so viel Medienaufmerksamkeit erregen.
Update: Und dann hat Apple eine offizielle Q&A zu dem Thema veröffentlicht. Ich lese da jetzt im Wesentlichen eine Bestätigung meiner Überlegungen. Und dass es sich um einen Bug handelt, der demnächst[tm] per iOS-Update behoben werden soll. Arme Geheimdienste.
Mittwoch, 20. April 2011
iPhear des Tages: consolidated.db
Ach, guck. Da schwappt gerade eine große Aufregung durch die Tech-Nachrichten. Ursache ist dieser bericht, nach dem iOS-Geräte seit iOS 4 eine Datei connsolidated.db speichern und beim Backup an einem Rechner deren Daten auch mitsichern. In der Datei sind (vermutlich neben anderen Daten) auch Location-Daten aus der Vergangenheit enthalten. Völlig unklar ist mir nach der Lektüre, wann iOS-Geräte die (ungefähre) Ortsangabe ermitteln, wann sie die abspeichern, wie viele zurückliegende Datenpunkte aufbewahrt werden, und wozu das ganze stattfindet.
Die Aufregung, die da jetzt ausbricht, begründet sich im Wesentlichen dadurch, was denn passiere, wenn die Ortsangaben in falsche Hände fielen. Dazu muss man aber wissen, dass die außerhalb der i-Geräte nur dann erreichbar sind, wenn man Zugriff auf das Backup des i-Geräts hat, mit dem das synchronisiert wurde. Üblicherweise dürfte das der eine PC sein, den der durchschnittliche Anwender besitzt. Wer nun aber schon Zugriff auf das Backup aller Anwendungsdaten hat, kann auch ähnlich leicht das Backup aller SMS und MMS, Telefonverbindungsdaten oder Notizen ausfindig machen und begutachten. Und zumindest die angenommene eifersüchtige Ehefrau dürfte sich leichter damit tun, die Texte von SMS zu interpretieren als die ohnehin unzuverlässigen Ortungsdaten des Telefons.
Der Bericht und die darauf basierende Aufregungswelle behaupten ja nicht, dass die Manifest-Datei irgendwo anders als im Backup zu finden wäre, oder gar verschickt würde. Wäre das der Fall, könnte ich die Aufregung ja noch verstehen, aber so muss man für die 'Sicherheitslücke' schon den Rechner eines i-Geräte-Besitzers auslesen können, und wenn man das schon kann, dürften sich da auch ergiebigere Daten auftun (Browser-History, Mails, etc.). Aber Hauptsache, man kann sich mal wieder aufregen.
Nachtrag: Nachdem ich mich gerade erfolglos an einem Backup abgemüht habe: Die Lösung für das Problem ist so simpel, dass es fast schon wehtut. Wenn man in iTunes den Haken bei der Einstellung für verschlüsseltes Backup einschaltet, passiert genau das: Das Backup wird komplett verschlüsselt. So komplett, dass nicht mal mehr die Fotos aus der Kamera-App nach dem Auspacken aus dem Backup lesbar sind. Das Manifest dürfte entsprechend auch nicht besonders lesbar sein. Die App, auf die der Guardian verweist, bietet keine Auswahl des Backups, so dass ich mit der gar nicht testen kann, wie sie auf ein verschlüsseltes Backup reagiert.
Noch ein Nachtrag: Die Datei heißt wohl gar nicht Manifest.mdb, sondern consolidated.db. Hab ich nur niicht gefunden in den Backups. Entsprechend konnte ich mir die Datei noch gar nicht genauer ansehen.
Dienstag, 29. März 2011
iRüchte verzwirbelt
Relativ kurz nachdem gestern Apple die diesjährige Entwicklerkonferenz WWDC angekündigt hat, kamen Gerüchte auf, dass die Ankündigung, die sich nur auf Software bezieht, bedeute, dass bei der Veranstaltung Anfang Juni keine neue Hardware angekündigt würde. Davor hatte Techcrunch schon gemutmaßt, das nächste große iOS-Update würde erst später als Mitte des Jahres fertig werden. Beide Gerüchte zusammen wurden dann so interpretiert, dass im Juni keine neuen iPhones angekündigt würden. Und dann könne ja auch das immer noch vermisste weiße iPhone 4 noch erscheinen. Und die Verizon-iPhone hätten ja auch noch ein bisschen Zeit, bis deren Nachfolger angekündigt würden, was sich sicher negativ auf die Verkaufszahlen der dann fast veralteten Geräte auswirken würde. Ach, und im September würde dann bestimmt ein LTE-iPhone rauskommen, weil die noch nirgendwo ernsthaft aufgebauten Netze ja genau das sind, was Apple seinen Nutzern antun will. Ich habe so den dumpfen Eindruck, dass da auf einer relativ kleinen Informationsbasis ein ziemliches Gerüchte-Gewusel aufgesetzt wurde. Bisher hat Apple jede neue iPhone-Generation so auf den Markt gebracht, dass Kunden, deren (zweijährige) Vertragsbindung demnächst auslaufen würde, ein attraktives Angebot finden, mit dem sie sowohl Apple, als auch den jeweiligen Mobilnetzanbieter mit Geld versorgen wollen. Dass Apple dieses Jahr komplett mit dem Schema brechen sollte, erscheint mir zumindest fragwürdig. Und nein, ein weißes iPhone 4 dürfte dann doch nicht so massiv neu sein, dass sich da viele zahlungswillige Bestandskunden drauf stürzen. Mal ganz davon abgesehen, dass die WWDC doch noch nie als Hardware-Events angekündigt wurden. Immerhin sind die (zahlenden) Entwickler da nicht zum Gerätekauf angereist. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, einfach mal abzuwarten, was die Obstfirma anzukündigen hat. Wenn davor allerdings wirklich kein iOS-Event mehr stattfindet, dürfte die nächste Version Betriebssystem für die i-Geräte tatsächlich nicht mehr im Juni erscheinen. Abwarten.
Donnerstag, 10. März 2011
iOS 4.3: erster Tag
Nachdem ich jetzt fast 24 Stunden Zeit hatte, mich mit dem neuesten i-Betriebssystem anzufreunden, kann ich ja mal ein (erstes) Fazit ziehen.
Befasse ich mich zuerst mal mit dem Musikabspieler (iPod.app): Eine kleine Erklärung zu meiner Umgebung: Ich höre auf dem iPhone täglich eine ziemlich große Anzahl Podcasts, und seit die Funktion verfügbar ist auch in 2x-Geschwindigkeit. Um mir die Übersicht zu erleichtern habe ich ein paar Smart Playlists eingerichtet, die Podcasts enthalten, dere Playcount 0 ist, die also von iTunes als nicht gespielt betrachtet werden. Bei der Playliste fange ich einfach vorne an, und höre mich dann durch sämtliche (ungehörte) Podcastdateien.
Kommen wir mal zum Konkreten: iPad zeigt mir zwar die Playlisten, hat da aber keine Inhalte (das war in 4.2.1 schon so). Änderungen gab es aber beim iPhone (und wahrscheinlich auch den Touch-iPods. Die Reihenfolge der Einträge in der Smart Playlist entspricht immer noch der Reihenfolge in iTunes (das war in OS 3.1.*mal völlig komisch). Danach hatte ich ja bereits vor dem Update vom iPhone Ausschau gehalten. Auch schon gestern erwähnt hatte ich, dass 4.3 bei der Anzeige der Tracknummer innerhalb der Playliste nicht mehr bei Track 1 von nn (wird immer jeweils 1 weniger je fertig gespielter Datei) geblieben ist, wie es in 4.2 der Fall war. Stattdessen zählt die Anzeige jetzt wie bei einer normalen Playliste hoch. Vorhin zum Beispiel hatte ich die Anzeige, dass ich Track 11 von 12 spiele. Auch das Verhalten gab es schonmal (wobei ich gerade nicht mehr zusammenkriege, ob das in 3.1 oder in 4.0 war). Wenn man dann aus dem Now Playing rausgeht, sieht die Playliste aber aktueller aus. Im Fall von Track 11 von 12 lagen da nur noch zwei Dateien, von denen die erste gerade gespielt wurde. Wie das aussieht, wenn gerade eine Datei fertig ist, und die nächste Datei anfängt, habe ich noch nicht beobachtet.
Mein nächstes Experiment war, was passiert, wenn man bereits eine Datei gehört hat, und dann per Zurück-Button im Now Playing zum Titel davor zurückkehren will. Klappt problemlos. Was jetzt auch klappt: Ernn man in der Playliste einen Titel antippt, wird auch genau der abgespielt. Klingt jetzt nach völlig erwartbarem Verhalten, war aber auch schonmal anders.
In iOS 4.2.1 war der Player etwas empfindlich, wenn es ums Timing ging. Wenn er mit eienr Datei fertig war, musste er vor der nächsten Datei noch irgendwas schnell neu laden, bevor der Abspielvorgang weitergehen konnte. Wenn er dafür nicht genug CPU hatte (weil die letzte Datei ein Video war, die App nicht im Vordergrund lief oder sonst irgendwas nicht okay war, dann konnte es passieren, dass der Player sich statt der nächsten die übernächste Datei gegriffen hat. Weil ich das wusste, habe ich die App einfach immer im Vordergrund gelassen. Bei 4.3 ist das nun nicht mehr nötig. Da lädt gar nichts neu, und deshalb habe ich heute den größten Teil des Tages das Log vom iPhone geöffnet gehabt (mit einer App namens AppSwitch aus dem AppStore), ohne eine einzige Datei zu verpassen. Das Einzige was da vom Player vorbeikam waren Logmeldungen, wenn der nach HomeSharing suchen wollte, aber irgendwas nicht bereit war. Sollte im Telekom-UMTS-Netz jemals irgendwas an HomeSharing auftauchen, würde ich mir schon noch Sorgen machen.
Soviel zur Musik. Ansonsten ist der Personal Hotspot neu, mit dem ein iPhone 4 ein WLAN aufmachen kann, auf dass dann andere Geräte zugreifen können. testhalber hatte ich das ja gestern schon probiert, und entsprechend konnte heute mein Macbook Air ohne Setup-Aufwand per iPhone 4 ins Internet hüpfen. Das Netz war wie in den Tagen davor eher lahm, und während es einen Besucher in seinem WLAN hat, kann iPhone 4 offenbar nicht mehr viel selbst im Netz tun. Das war aber auch schon beim Bluetooth-Tethering in 4.2.1 so. Dadurch, dass iPod Touch WLANs nicht so gerne vergessen, habe ich auf dem Testgerät (4. Generation) dann lieber das iPhone 4 aus der Liste gelöscht.
Und dann habe ich auch noch festgestellt, dass ich wohl zu blöd bin, einen Mac zu bedienen. In der letzten Woche hatte ich es nicht geschafft, den Rechner per Kabel zu tethern, bis ich mal auf die Idee gekopmmen bin, den 'Apply'-Button in den Settings zu drücken. Ja, manchmal ist das zu einfach. Die einzige Entschuldigung, die ich dafür habe, ist die, dass ich zuletzt im Juni letztes Jahr einen Mac per Kabel getethert habe, und da gab es nur das eine iPhone (3G).
Mittwoch, 9. März 2011
iOS 4.3 ist da
Gestern war das Gerücht noch falsch, aber heute, kurz nach 19 Uhr lieferte Apple das Update für iOS 4.3 für iPhones (ab 3GS), iPod Touch (ab 3. Generation) und iPads (da gibt's ja nur eine Generation bisher) aus. Ich bin ja bei Updates lieber vorsichtig, und habe mein am wenigsten genutztes Touch-Gerät (3. Generation) auf das Update angesetzt. Unpraktischerweise meint iTunes, dass es nach dem Update beim ersten Sync alle Fotos nochmal für das jeweilige Gerät 'optimizen' muss, was bei bummelig 1900 Fotos auf dem Air dann doch arg lange dauert. Deswegen hab ich parallel zum 3. Touch auch noch den 4. Touch (mit dem Retina-Display) ins Update gelassen.
Bei beiden Geräten gab (und gibt) es keine Probleme (Wichtig war mir ja die Reihenfolge in den Smarten Playlists). Lustigerweise zählt der Musikspieler die Nummer des aktuell spielenden Stücks wieder hoch, wie ich gerade erstaunt feststelle. Das Verhälten ähnelt also wieder dem Verhalten in iPhone OS 3.1. Weitergehende Beobachtungen dürfte ich erst in den kommenden Tagen/Wochen liefern können.
Ansonsten enthält 4.3 ein Feature, was ich schon seit dessen Ankündigung erwartet habe: Personal Hotspot. Damit macht ein iPhone 4 (wenn es denn Tethering darf) ein WLAN mit seinem Gerätenamen auf. Ein anderes 4.3-Gerät (hier getestet mit dem 3G-Touch) zeigt das WLAN in der WLAN-Liste dann auch mit einem Kettensymbol anstelle des WLAN-Symbols an. Anmelden kann sich an dem Netz aber auch mein Classic-iPod Touch, der da nur ein WLAN-Symbol angezeigt hat. Ein spontaner Test mit dem Macbook Air lieferte über WLAN ein besseres Netz als über Bluetooth, zumindest, was den LHC-Announcer angeht. Weitergehend untersuchen werde ich das jetzt nicht, aber ggf. im Krankenhaus, wenn es dazu kommt. Auch über Akkulaufzeiten kann ich naturgemäß noch gar nichts sagen. Die dürften aber auch stark vom (UMTS-) Funkempfang und Nutzung abhängen, würde ich zumindest erwarten.
ja, andere Telefone können schon länger ein WLAN aufspannen (Android hat das Feature meines Wissens mit Version 2.2 bekommen, was aber noch lange nicht auf allen Geräten verfügbar ist), aber das ist mir ehrlich gesagt völlig gleichgültig. Ich bin schließlich Apple-Fanboi, nicht Android- oder Google-Fanboi.
Mittwoch, 2. März 2011
iPad 2-SteveNote
Heute war mal wieder Keynote-Zeit bei Apple. Eigentlich ist Steve Jobs ja krankgeschrieben, aber uneigentlich hat er doch die Präsentation übernommen.
Angekündigt ist also ein neues, dünneres, schnelleres iPad ("iPad 2"), was preislich genau da bleibt, wo das erste iPad lag. Außerdem hat das neue iPad zwei Kameras, wie bereits gerüchtet worden war, und auch das Farbgerücht (schwarz und weiß) war in den letzten Tagen korrekt. Außerdem macht Apple wieder auf Hüllen: Es gibt mit dem neuen iPad ein Zusatz-Sopielzeug in Form einer Displayabdeckung, die sich magnetisch an einem Rand des Geräts anheftet, und dann auch das iPad beim öffnen wecken und beim schließen schlafen schicken soll (wie auch immer das funktioniert).
Termin für das alles: 11. März kommt das Gerät in USA auf den Markt, und weitere zwei Wochen später in "25 or more" Ländern, darunter Deutschland. Als OS gibt es die nächste iOS-Version 4.3 entsprechend am 11.3., wobei die zweite Generation iPhones und iPod Touch wie bei den Beta-Versionen bereits nicht mehr unterstützt wird. iOS 4.2.1 war dann also das letzte Update für mein 3G und den Touch-iPod aus dem Jahr. Und das interessante Feature 'Personal Hotspot' für iPhone 4 kommt dann auch auf iPhone 4, die Tethering anbieten.
Insgesamt klingt das alles schon interessant, wobei mich noch die RAM-Ausstattung der Geräte interessieren würde, denn die 256 MB des ersten iPad sind beim Multitasking definitiv eine Beschränkung. Ich hab mir jetzt noch nicht überlegt, ob ich mir so ein Gerät zulegen will, tendiere gerade spontan dazu, das jedenfalls nicht dringend zu finden. Mein iPad funktioniert ja immer noch ganz gut, wobei sich das Glas irgendwie zwei oberflächliche Kratzer zugelegt hat, die zum Glück relativ klein sind.
Für die OP-Vorbereitung (der OP, die eventuell in zwei Wochen drohen kann), kommt ein neues iPad jedenfalls nicht in die Liste kritischer Infrastruktur. Die hab ich dann bereits komplett seit Freitag (Hint: MacBook Air war am Freitag). Für die Zeit nach einer OP könnte so ein iPad 2 sich allerdings durchaus eignen. Mal abwarten, was denn nun aus dem Augenarzttermin wird.
Montag, 28. Februar 2011
3Gestore
Vorhin hat mein Senior-iPhone (3G) mal wieder beschlossen, es könnte mich ärgern. Eigentlich wollte ich das nur neustarten, weil es den Tag über dem Macbook Air Internet gespendet hatte, und davon recht offensichtlich verwirrt war. Dummerweise wollte es sich aber nicht mehr hochfahren und hing beim Apple-Logo fest. So ein ähnliches Problem hatte ich schon mal, da war der Tipp im Apple Store ein Restore. Ich hab dann zwar einige Anläufe gebraucht, bis das Telefon im Restore-Modus war (wahrscheinlich, weil ich zu lange den Sleep- oder zu früh/spät/wasauchimmer den Home-Button gedrückt habe). Den Restore hab ich dann mal das Macbook Pro machen lassen, weil das ja noch ein relativ aktuelles Backup hatte, und ich das Air gerade nicht für Stunden in Beschlag nehmen wollte. Und so war es auch: Runde 2 Stunden war iTunes erst damit befasst, ein OS zu installieren, von dem ich nicht vorher wusste, welches das sein würde. 3.1.3, wie es vorher installiert war, oder doch 4.2.1, wie es ja schon länger verfügbar war? Dann kam irgendwann der Reboot, und iTunes hat mir angeboten, dass ich ein Backup zurückspielen kann, was ich gerne angenommen habe. Irgendwas um 15 Minuten später gab es den nächsten Reboot, der dann vom langen Sync gefolgt war. Dabei hat iTunes alle Apps auf das Gerät geschaufelt, 140 Mediendateien, die in der iTunes-Library stecken, und einige hundert Fotos.
Und danach konnte ich das iPhone erstmals aus der Nähe betrachten. Ich hab dann erstmal Find My iPhone eingerichtet, weil sich das Update ja wenigstens lohnen soll. Außerdem habe ich positiv zur Kenntnis genommen, dass das iPhone jetzt auch nicht mehr die falsche Playlistreihenfolge hat. Das war einer der nervigeren Fehler in iOS 3.1+, während das aktuell war. Wovon ich mich in der Kürze der Zeit noch nicht überzeugen konnte, ist die neue Langsamkeit des Geräts. Angeblich soll iOS 4 auf 3G-iPhones ja zumindest in den 4.0-Versionen unerträglich langsam gewesen sein. Das war einer der Gründe, warum ich bis heute noch kein Update installiert hatte. Der andere Grund war das Komplettbackup, was vor dem Update gewartet hätte. Um das bin ich ja nun rumgekommen, weil das iPhone schlicht keine Zeit für ein Backup mehr hatte.
Das 3G habe ich jedenfalls weiter als Zweitphone eingeplant, für Podcasts (Outline und online in einem Gerät brauche ich mindestens bis zur Hotspot-Version 4.3) und fürs Krankenhaus, wö ein iPhone den Rechner online gehen lässt, während das andere iPhone mir Podcasts und Telefon-Erreichbarkeit spendet. Ach ja: hat zufällig jemand ne Idee, wo ich gegentreten muss, wenn Tethering über's USB-Kabel nicht klappt, sondern nur per Bluetooth? Das Air ist da heute etwas struwwelig gewesen.
Samstag, 26. Februar 2011
Macbook Air: Migrationsbericht
Gestern war es dann so weit: Ich hab mir das Macbook Air gekauft, mit dem ich schon eine ganze Weile geliebäugelt hab. Es ist also das 'größte' Macbook Air geworden, also das 13-Zoll-Modell mit 2,13 GHz-CPU, 4 GB RAM, 256 GB SSD.
Die erste Aufgabe war dann, dass ich das Gerät einrichten musste. Bei meinem letzten Mac-Kauf lief das per Firewire-Kabel und manueller Migration (weil der Migrationsassistent über den FTP-User gestolpert ist, der keinen vollen Namen hatte). Bei einem Air geht das schon mal deswegen nicht, weil das gar keinen Firewire-Anschluss hat. Also hab ich versucht, vom TimeMachine-Image auf der TimeCapsule (tm) den Migrationsassistent laufen zu lassen. Den Versuch habe ich allerdings einige Stunden später aufgegeben, weil der Migrationsassistent irgendwann keine Zeitschätzung mehr abgeben wollte, der Fortschrittsbalken ziemlich fest stehen geblieben ist, und die letzte Zeitschätzung (irgendwas jenseits 12 Stunden) mir dann doch zu lange war. Übrigens kann TimeMachine kein Backup machen, während ein anderer Rechner das Backup-Image gemountet hat. Darüber beschwert es sich dann alle paar Stunden per Dialogbox.
Ich hab dann nach dem Abbruch der vollautomatischen Migration meine Erfahrungen von der letzten Migration genutzt. Da war ich im AppleStore und hab vom Genius den Tipp bekommen, die Dateien doch einfach per Finder zu kopieren. An die Keychain ließ der mich damals nicht ran, weshalb ich mir nen zweiten User zugelegt habe. Dieses Mal hab ich das gleich gemacht (keine so geniale Idee), und alle Dateien, die mich interessiert haben, per Finder aus dem Backup-Image kopiert. Die größten Brocken waren dabei das System-Library-Verzeichnis, das User-Library-Verzeichnis (insbesondere die iPhone/iPad/Touch-iPod-Backups), und die iTunes-Bibliothek. Das hab ich ihn dann auch noch über Nacht kopieren lassen. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass mein geplanter Hauptuser ja gar keine Zugriffsberechtigung auf diverse neue Dateien hatte. Deswegen war es auch eine schlechte Idee, den Ersatzuser zum Kopieren zu nutzen. Ein bisschen Konsolen-FU konnte da aber zumindest die gröbsten Schnitzer entfernen: sudo chown -R arh * war zugegeben nicht die sanfte Methode, hat aber gewirkt, soweit ich das erkennen kann.
Heute früh hab ich dann meine Erstanmeldung als korrekter User versucht, und erfreut festgestellt, dass die geklappt hat. Nun hatte das Air als Datenbestand einen Stand vom Macbook Pro von gestern Mittag, als das letzte Backup von dem Rechner gelaufen war. Entsprechend habe ich das Macbook Pro erstmal ein Backup machen lassen, bevor ich mir dann vom Air aus dessen neueste iTunes-Bibliothek geschnappt habe. Und dann kam der Moment der Wahrheit: Würde das Air einen Sync eines Touch-iPod korrekt hinbekommen? Antwort: Jain. Ja, die Podcast-Daten hat das Air korrekt aufgespielt, aber das Backup davor ging schief, weil eine Datei im Backup laut Log nicht schreibend geöffnet werden konnte. Ich hab dann den chown nochmal auf das Verzeichnis mit den Backups losgelassen (/Users/[Username]/Library/Application Support/MobileSync/Backup/ mit hexadezimal benannten Unterverzeichnissen), und den Sync nochmal versucht. Der hat dann auch geklappt. Warum der erste Versuch nicht erfolgreich war, dürfte daran liegen, dass mir während der Backup-Kopiererei der chown-Trick eingefallen war, und offensichtlich nicht auf danach erst angelegte Dateien gewirkt hat.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hab jetzt alle i-Geräte mit dem Air synchronisiert, und das Air damit zum primären iTunes aufsteigen lassen. Podcast-Daten habe ich auch einige rüberkopiert, wobei mir aufgefallen ist, dass ich ein Problem mit dem Speicherplatz bekomme, wenn ich das gesamte Archiv vom Pro übernehme: Dann wären nur noch 4 GB frei. Also habe ich nachgesehen, was ich brauche, und dabei unter anderem das Podcast-Backup entfallen lassen. Die rund 124 GB an Rohdaten und fertig produzierten Podcastfolgen wären dann doch etwas zu groß. Mir war gar nicht bewusst, dass ich so eine große Sammlung hier rumliegen hatte. Mal sehen, was ich damit noch mache.
Nach ein paar Stunden Beschäftigung hat sich jedenfalls schon mal mein Eindruck von den Ausstellungsgeräten bestätigt: Meine Güte, ist der Rechner schnell! Alles, was nicht von roher CPU-Power abhängt, schafft der Rechner schneller als das besser ausgestattete Macbook Pro. So startet das Aur eine eher schwerfällige App wie iTunes oder Audacity innerhalb von Sekundenbruchteilen, was sich gut daran erkennen lässt, dass deren Dock-Icon nicht mal zwei Mal auf und abhüpfen kann, bis die App fertig geladen ist. Auf dem Pro konnte das Icon deutlich öfter rumhüpfen.
Wenn es darum geht, CPU-Power gegen ein Problem zu werfen, merkt man erst, dass der Rechner eben doch nicht die schnellste CPU hat. In meinem Fall ist da der Sync aller Fotos aus einem bestimmten Verzeichnis auf die i-Geräte ein passender Test: Aus irgend einem Grund will iTunes die für jedes Gerät neu 'optimieren', was alle verfügbare CPU-Leistung für eine ganze Weile benötigt.
Bis jetzt habe ich den Kauf jedenfalls nicht bereut, mal ganz davon abgesehen, dass so ein Luftbuch dünn und leicht genug ist, um öfter mal durch die Gegend getragen zu werden. Fürs Krankenhaus hab ich das Air jedenfalls schon mal genehmigt. Da könnte ich ja in etwas mehr als zwei Wochen wieder einziehen dürfen.
Mittwoch, 16. Februar 2011
Abo-Gedanken
Gestern hat Apple das bereits erwartete Abo-System per Pressemeldung vorgestellt. Interessant daran finde ich nicht nur den 30/70-Schnitt, der bei Apps damit begründet wurde, dass Apple ja die Apps zum Download anbieten würde. Bei Abos dürfte das genau wie bei In-App-Käufen nicht der Fall sein. Als User finde ich das Abo-System aber schon ganz gut. Immerhin kann man (soweit ich das mitbekommen habe) nicht nur Abos, sondern auch Einzelkäufe mit dem gleichen System abwickeln, Abos jederzeit einfach beenden, und selbst entscheiden, ob man den Abo-Verkäufern seine Daten Spenden will. Das ist insofern spannend, als Papierverlage (die mit dem Leistungsschutzrecht) ja immer wieder dadurch auffallen, dass sie Adresslisten verkaufen wollen (Stichwort dazu: Listenprivileg). Was die Auswirkungen des Abo-Systems angeht, haben meines Erachtens die Kommentatoren Recht, die meinen, dass es jetzt an App.-Entwicklern und Usern liegt, ob das System angenommen wird.
Ein nicht so erfreulicher Effekt der Meldung: Ich hatte darauf gehofft, dass die Abo-Geschichte bedeuten würde, dass in dieser Woche iOS 4.3 rauskommen müsste, um das System zu unterstützen. Ganz offenbar ist aber 4.3 dafür doch nicht nötig. Ich will das ja eigentlich auch nur haben, um dann mit meinem iPhone 4 ein WLAN bauen zu können. Dann könnte ich beim Podcasten auch einfach auf nen Touch-iPod für das Outline wechseln. Bisher geht das ja nicht, weil die Touch-Geräte sich unterwegs nicht mit dem Netz synchronisieren können.








