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Olymbefrag

Meldung vom 20.: In NRW wurde die Bevölkerung befragt, ob sich das Bundesland bewerben solle für einen zukünftigen Kandidaten für eine ortschaft von olympischen Spielen. Stellt sich raus, wenn man die ganzen Nichtwähler ignoriert, gäbe es eine Mehrheit dafür. Ähnlich sieht es auch in Kiel aus, wo es eine Mehrheit für eine ähnliche Bewerbung gäbe. was ich bei der Berichterstattung irgendwie verpasst haben muss. Die Liste an Argumenten für und gegen so eine Bewerbung sind nicht so ausgeglichen. Für eine Bewerbung spräche, dass beim Zuschlag der Staat ganz plötzlich in die Infrastruktur für den bummelig Monat Veranstaltung (Olympische und Paralympische Spiele von je zwei Wochen) bereitstellen würde. danach dürften alle Veranstaltungsorte überdimensioniert sein, und entweder verfallen oder wieder auf kleinere Größen zurückgestutzt werden. Oh, und natürlich wird weder in der Bauzeit, noch während der Veranstaltungen die eigentliche Bevölkerung der region ungestört leben. Sollte bei den Veranstaltungen mehr Geld eingenommen werden, wird das in den tiefen Taschen von IOC, DOSB und Sportverbänden verschwinden, und niemals wieder gesehen werden. Oder kürzer ausgedrückt: Der selbe Staat, der angeblich kein Geld für Bürgergeld hat, soll Milliarden für Sportveranstaltungen ausgeben können. Komisch, wenn man das so formuliert, klingt das nicht sehr nachhaltig.

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