Skip to content

Anhaltswahl

Am 6. September war in Sachsen-Anhalt Landtagswahl, und schon die Umfragen ließen vermuten, dass da nicht mehr die Frage sein würde, ob die AFD die stärkste Partei sein würde, sondern eher ob sie alleine regieren können würde. Und das würde weniger von deren Wahlergebnis abhängen als davon, wie viele der kleineren Parteien mehr als fünf Prozent der Stimmen bekommen würden. In der Folge gab es Überlegungen, ob Wähler lieber erfolgversprechenden Parteien ihre Stimme geben sollten, weil die vermutlich sicher im Landtag wären, oder ob das Unsinn wäre. Das vorläufige Ergebnis der Wahl sieht dann aber so aus: Die AFD hat knapp 44 Prozent, und wird auch im Parlament keine alleinige Mehrheit stellen. Dahinter kommt mit nur 17 Prozent die bisherige Regierungspartei CDU, gefolgt von SPD (9), Grünen (knapp 9), Linken (8), BSW (mit 5,3 drin). Rechnerisch möglich wären da zwei Optionen: Wenn die BSW mit der AFD gemeinsame Sache macht, könnten die regieren, ansonsten müssten alle anderen inklusive BSW zusammen abstimmen. In Thüringen ist gerade die BSWFraktion zerfallen, aber ich vermute, dass die in Sachsen-Anhalt noch auf der Linie der Partei sein dürfte, und mit den Blauen zusammen spielen wollen könnte. 

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.

Kommentar schreiben

HTML-Tags werden in ihre Entities umgewandelt.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

BBCode-Formatierung erlaubt
Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!