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Syremiewaffen

Die Nummer kommt mir bekannt vor: Während in Syrien die Türkei Afrin annektiert und die Regier sich immer noch nicht dazu äußert, ob der offensichtliche Angriffskrieg völkerrechtlich in Ordnung wäre (der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages sagt zu der Frage ziemlich klar: Nein, ist er nicht.) und die Regier auch "keine eigenen Erkenntnisse zu irgendwas haben will, gibt es in Ost-Ghouta noch eine Region, in der Die Terrormiliz Terrormiliz sich versteckt. Das "syrische Regime" (Wortwahl der Regierundslautsprecher) bekämft dieTerrormilizionäre da, was schon vorher der sogenannte Regierungssprecher, der selbsternannte Seibert verblubbert hat, dass das ja Gar nicht ginge. Da soll nun kürzlich ein Giftgasangriff stattgefunden haben. Den kann natürlich laut der Regier, die in Syrien nach eigenem Gestammel keine Erkenntnisse hat, weil man ja keine Botschaft hätte, nur der Assad gewesen sein. Weil, wenn man sowieso gerade dabei war, einen Krieg zu gewinnen, muss man kurz vor dem Sieg noch schnell Giftgas werfen. Oder so. 

Also mal ganz davon abgesehen, dass Syrien sich doch der Chemiewaffenkonvention unterzogen hat vor einigen Jahren, und deren OPCW-Leute Chemiewaffen und deren Vorläufer entfernt haben. Warum sollte Assad da noch gleich mit irgendwas Chemiewaffigem werfen? In der Zeit, als aus Ost-Ghouta regelmäßig Raketen in Richtung Damaskus geschmissen wurden, fühlte sich die Regier nicht bemüßigt dazu etwas zu sagen. Was übrigens in Gaza, wo auch immer mal irgendwelche Explosivstoffe in Richtung israelischer Siedlungen fliegen ganz anders aussieht.

Bei mir ergibt sich mal wieder das selbe frappierende Gesamtbild: Menschenrechte gelten nur dann etwas, wenn "die" sie (angeblich) brechen. "Wir" dürfen das selbe tun, ohne dass das Auswirkungen hätte. Und das finde ich nicht gerecht.

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