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LügBI

Erinnert ihr euch noch, wie vor ein paar Jahren das FBI rumgeheult hat, dass sie ein Telefon von einem Terroristen nicht durchschnüffeln konnten? Wo sie erst so getan haben, als ginge es nur um den einen Einzelfall, später zugeben mussten, dass es noch eine ganze Reihe weiterer Telefone gab, die sie durchschnüffeln wollten. Irgendwann sind die dazu übergegangen zu behaupten, dass es tausende von Telefonen gäbe, die alle total wichtig wären. Nun, da musste das FBI zugeben, dass sie sich da verzählt haben. Es liegen doch "nur" 1200 Telefone in der Behörde rum. Und wenn man in denen nicht rumschnüffeln kann, passieren bestimmt auch Böse Dinge. Oder eben auch nicht.

DSGVO-Aufreger

Am Freitag ist wenig überraschend die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO, englisch auch als GDPR abgekürzt) in Kraft getreten, und die Auswirkungen waren im Innland überschaubar. Ich hab zwar Zweifel daran, dass sich wirklich alle Firmen jetzt an die neuen Regeln halten - auch weil die Regeln nicht so klar sind, wie es sinnig wäre - aber bei einigen Firmen aus USA gab es doch Auswirkungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. So hat Instapaper einfach mal am Tag vorher den Zugriff aus Europa abgestellt, weil die neuen Datenschutzregeln dirt wohl doch überraschend aufgetreten sind. Diverse US-Verlage zeigen auf Zeitungs-Webseiten nichts an, weil sie das nicht DSGVO-konform hinbekommen würden. 'Smarte' Lampen eines Herrstellers funktionieren gar nicht mehr, was dann die Frage aufwirft, was für Datenschutzrelevante Dinge die vorher so gemacht haben.

Ein Gruselkabinett hat der Heise-Ticker zusammengestellt.

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