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Nowiedertschok

Und dann gab es letzte Woche aus UK Meldungen, dass in Salisbury schon wieder ein Mann und eine Frau nach Kontakt mit irgendwelchen Substanzen umgekippt wären. Das klang so sehr nach eienr Wiederholung der Skripal-Geschichte, dass ich die Meldung gleich entsprechent kommentiert und für den Podcast mitgenommen habe. Und tatsächlich, am Donnerstag behaupteten britische Kreise, die zwei Betroffenen wären tatsächlich auch mit Material aus der Nowitschok-Gruppe in Kontakt gewesen. Das ist ja bekanntlich ein total schnell und tödlich wirkender Chemiewaffen-Stoff, den nur Der Russe (und ungefähr alle NATO-Staaten, Tschechien hat sogar explizit eingestanden, mit der Herrstellung von Nowitschok rumexperimentiert zu haben) herstellen kann, dass bei Skripal nicht mal Spuren einer Argumentation bekannt wurden, warum die britische Regierung behauptet hat, das könne ja alles nur Der Russe gewesen sein.

Nun ist also in einem Kaff ein paar Kilometer entfernt wieder ein Vorfall passiert. Wieder sind zwei Personen betroffen, und wieder hat das ach-so-schnell und tödlich wirkende Gift nicht getötet. Komsich, das. Die Unterschiede fangen aber dabei an, wo die britische Regierung nicht sofort behauptet, dass Der Russe Schuld wäre, weil die Opfer dieses Mal wohl keine offensichtlichen Verbindugnen nach Russland haben. Stattdessen sollen die irgendwie mit Resten des ursprünglich für die Skripals gedachten Gift in Kontakt geraten sein. Weil das ja auch Monate später noch total giftig und tödlich ist. Oder so. Und weil die britische Polizei so kompetent alle vergifteten Orte abgesperrt und intensiv vom Gift gereinigt hat. Also abgesperrt zumindest. Und nun ist am Wochenende also die frisch vergiftete Frau gestorben. Anders als bei den Skripals, die ja komischerweise nicht gestorben sind. Was dann ja beweist, wie hochgiftig, schnellwirkend das Gift war. Das weiß es nur eben nicht...

Ich pack dann mal meine Alternativtheorie aus: Direkt neben Salisbury und dem Kaff wo die jetzigen Opfer herkommen, liegt das Chemiewaffenlabor Porton Down. Dessen Chef hat praktisch bestätigt, dass die da das Gift haben. Und entweder sind die da so inkompetent, dass denen schon wieder was von dem Gift entkommen ist, oder da bringt jemand Leute in der Gegend mit dem Gift in Kontakt. Auf jeden Fall darf die britische Lügenregierung mal ein neues Märchen schnitzen, warum ihr eigenes Giftwaffen-Labor um die Ecke der beiden Tatorte nichts mit den Taten zu tun haben soll, bevor sie wieder behaupten, Der Russe wäre irgendwie Schuld. Und auch die deutsche Regier dürfte mal langsam sich von der Lügenregierung distanzieren. Fänd ich jedenfalls angemessen.

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