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Skrigeblich

Neues im Märchen rund um Salisbury, Skripal, Nowitschok: Da vermelden regimetreue Medien, dass Der Brite festgestellt hätte, Der Russe sei Schuld. Und zwar wurden jetzt Bilder von zwei Männern und deren angebliche Namen veröffentlicht. Die hätten das Gift so professionell angebracht, dass zwar der Skripal nicht gestorben ist, und auch dessen Tochter nicht, aber eine Frau, die den professionell entsorgten und komplett verschlossenen, gleichzeitig aber auch genutzten Parfum-Behälter gefunden hat.

Ja, nee. Is klar.

Lost in EUrope weist auf das Detail hin, dass auch diese Meldung aus dem Märchen mal wieder koinzidiert mit einer Krise der britischen Brexigierung. Man könnte da also eine Verbindung mutmaßen, wenn man böse wäre. Wie gut, dass ich das nicht bin, so ist das reiner Zufall. Bestimmt. Und Der Russe ist natürlich an Allem Schuld. Versteht sich von selbst.

V-Anstifterheimlichung

Unterraschung vom letzten Donnerstag: Da hat ein ARD-Magazin vermeldet, dass der Verfaschungsschutz verheimlichen wollte, dass die einen Inoffiziellen Mitarbeiter (Neusprech: Vertrauensmann, V-Mann) hatten, der den Amri beschnüffelt hat.

Gut, mir war schon länger klar, dass der Verfaschungsschutz von mindestens zwei Ländern dem Amri hinterhergeschnüffelt hat. Über den Bundesgeheimdienst überrascht mich so eine Meldung dann nicht. Der brisante Teil ist hier wohl auch eher, dass die Behörde den Spion vor dem Parlament verheimlicht hat, und auf Fragen der Abgeordneten gelogen hat. Das haben Abgeordnete nicht so gerne.

Nach den diversen Skandalen rund um den Maaßen wirft das mal wieder die Frage auf, warum der eigentlich immer noch im Amt ist. Was muss der denn noch anstellen, damit der endlich rausfliegt?

Festnichts

Und dann ist in der Nacht das passiert, was ich schon befürchtet hatte: Als die Fritzbox der Zwangstrennung zuvor kommen wollte, hat O2 sie nicht wieder verbinden lassen. Ich habe in der Nacht schon die Notfall-Hotline belästigt, und erfahren, dass das daran läge, dass automatisch die Leitungsumstellung erwartet worden wäre. Und weil das nicht passiert ist, stimmte nun der "technical Key" nicht. Die Umstellung könnte man auch nicht temporär zurücknehmen, weil das so nicht vorgesehen wäre.

Dann hat der Mann noch eine Weile in seinen Daten gewühlt, und keinen Techniker-Termin gefunden. In der Folge hat er eine Störung erfasst. Irgendwann hat er da, wo eigentlich Hardwarelieferungen beauftragt werden, doch noch den Techniker gefunden, der am Freitag zwischen 8 und 12 hier einschlagen soll. Bis dahin meine bisherigen Zugangsdaten aktivieren, wäre wohl nicht sinnig, weil die technische Betreuung ohnehin nicht vor 8 anfinge zu arbeiten.

Im Ergebnis bin ich zwar theoretisch telefonisch erreichbar, die Fritzbox hat auch weiter die bisherige ADSL-Verbindung, aber Internet bekomme ich da nicht. Blöd.

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