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iOS 12-Installationstag

Am Montag Abdend hat Apple wie angekündigt das nächste große Update seiner iOS-basierten Betriebssysteme (iOS 12, watchOS 5) veröffentlicht.

In den letzten Jahren hatte ich mit neuen Major-Versionen ja nicht so den Erfolg, und so hatte ich mir vorher überlegt, dass ich nicht planen würde, das Update schon am Montag Abend zu installieren. Entsprechend habe ich nur das als Opfergerät ausgewählte iPhone 7 nach dem Update suchen lassen. Um 19:12 hat es dann auch mal erkannt, dass ein Update von bummelig 1,5 GB verfügbar wäre. An der Stelle bin ich dann das Risiko eingegangen und habe den Download angestoßen. Nur 3 Minuten später war der Download schon fertig, und das iPhone ging dazu über, sich mit dem Download zu präparieren ("Preparing"). Versuchsweise wollte ich das 8+ auch mal mit dem Download befassen, aber der war so langsam, dass ich darauf nicht warten wollte, und lieber das iPhone neu gestartet habe, in der Hoffnung, dass dessen lahmer Download dann schneller würde. Das 7 war gegen 19:30 fertig mit seiner Präparation und durfte in den Update-Installer booten. Da konnte ich dann nur noch über den Fortschrittsbalken erahnen, was los wäre. Der Balken ließ sich etwas Zeit auf der linken Seite des Bildschirms, war dann aber plötzlich komplett voll, und das iPhone hat sich in den ersten Neustart begeben, der erwartungsgemäß wieder mit eigenem Fortschrittsbalken lief. Und dann kam das iPhone nach insgesamt rund 10 Minuten wieder hoch, hatte noch ein paar Schritte im Update Completed, und war nutzbar. Nach meiner Erfahrung mit iOS 11 und den ständigen Update Completed-Dialogen habe ich dem iPhone dann noch einen Reboot verpasst, bei dem der Dialog aber nicht wiederkam. Nachdem die ganze Installation so schmerzarm verlief, habe ich dann nacheinander dem 8+, dem X und dem MidiPad den Download angestoßen (und der Download bemaß sich jeweils in 1,5-1,65 GB, die aber alle in weniger als 5 Minuten fertig waren. Praktisch, so ein schneller Internetzugang.). Und dann sind die Geräte auch in der Reihenfolge mit den Vorbereitungen fertig geworden und haben sich in den Installer begeben. Da gab es keine Probleme, und entsprechend waren bis kurz nach 20 Uhr schon alle iPhones und das iPad aktualisiert. Fehlten noch die vom SX abhängigen Uhren. Da war der Download nur in der 700MB-Größenordnung, aber irgendwas an der Übertragung war lahm, und es war definitiv nicht der Download aus dem Netz. Die LTE-Uhr habe ich bei Gelegenheit an den Strom gehängt (39% hätte für die Installation nicht gereicht) und mir die Nicht-LTE-Uhr an den Arm getan, aber den Auto-Switch nicht aktiviert. Es hat dann bis fast 21 Uhr gedauert, bis das Update auf der Uhr war, wo dann erst ein längliches Preparing noch durchlaufen musste, bevor das Update 21:30 noch auf manuelle Freigabe warten konnte, bis es endlich installiert werden konnte (auch wieder ziemlich schnell, aber mit Passcode-Eingabe nach dem Neustart). Und dann durfte auch die nacht-Uhr mal verbunden werden, und deren Update heruntergeladen und präpariert.

Ein erstes Fazit: Das Update auf iOS 12.0 fühlt sich erstmals seit langer Zeit ziemlich sauber an. Insbesondere im Vergleich zu iOS 11 (dauerhaftes Update Completed) oder iOS 10 (wo ich mich mit einem kompletten Restore prügeln durfte) ist ein Update, was nicht mit offensichtlichen Fehlern um sich wirft eine positive Auffälligkeit. Zum Funktionsumfang kann ich mich nach der kurzen Zeit noch nicht sinnvoll äußern, aber offensichtliche Fehler sind mir noch keine begegnet.

Wenn man mal davon absieht, dass Apple in seiner Weisheit glatt vergessen hat, ein offizielles iTunes für den mac rauszulassen, mit dem iOS 12 reden könnte. Irgendwas installiert da gerade seit ner ganzen Weile...

Maaßentails

In der letzten Woche war der Afd-Berater und Schnüffelchef Maaßen zwar in den Nachrichten, aber durch seine beratertätigkeit thematisch ziemlich einseitig. Was dabei nämlich glatt unterging: Dessen Schnüffler klebten am Breitscheidplatz-Attentäter vor dessen Attentat. Und als danach Medien das berichten wollten, hat der Schnüffelchef den Medienhäusern Anwälte auf den Hals gehetzt, dass sie das doch besser nicht berichten sollten, sonst setzt's was.

Oh, und dann war da am Donnerstag noch ein Bericht, dass der Maaßen wohl mit dem Innenausschnuss-Nazi über den Etat des Verfaschungsschutz geredet hätte. Der Etat vom Verfaschungsschutz galt zuletzt als Staatsgeheimnis, dessen Verrat ein gewisser Herr Maaßen als Landesverrat angezeigt hatte, als Netzpolitik Details über den Haushalt veröffentlicht hat. Kann mal jemand so freundlich sein, die Polizei darüber in Kenntnis zu setzen, dass der Verdacht besteht, ein gewisser Herr Maaßen könnte Landesverrat begangen haben, indem er das Staatsgeheimnis des Verfaschungsschutz-Etat entheimlicht hat?

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