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ambulante Augenwartung

Heute stand mal wieder der übliche Termin in der Augenarzt-Praxis an. Reine Druckmessung, war jetzt schon wirklich lange nichts los, was kann da schon passieren? Nun, eine erste Antwort kam Mittags in Form einer Mail von meiner Fritzbox, weil die Auganarzt-Praxis mit ihrer nicht öffentlich bekannten Rufnummer zuhause angerufen hat. Eine Meldung vom Anrufbeantworter war da aber nicht mit bei. Ich war dann einfach mal so nett, die mobil anzurufen, was sie denn wollten. Ja, ob ich denn gleich kommen könnte, wollte die Praxishilfe wissen. Naja, sofort würde schwer, war ich doch auf Arbeit, wie ich es an Arbeitstagen häufiger zu tun pflege. Aber laut Fahrplanauskunft könnte ich in etwas über einer halben Stunde (35 Minuten ist die reine Fahrtstrecke) schon in der Praxis sein. Ja, das wäre ganz toll. Also bin ich nicht zum Mittag, sondern zur Arztpraxis los. Inklusive Rucksack, und mehr schnell heruntergefahrenem Rechner. 

In der Arzpraxis war dann auch keine der Ärztinnen, die ich erwartet hatte, sondern der Chef selbst dabei, reihenweise Patienten zu bearbeiten. Weil die sich wohl verplant hatten, und am Nachmittag eine Praxishilfe da alleine sitzen hätten. Und wenn die dann nicht so viele Patienten da hätte, wäre das vermutlich einfacher. Voruntersuchung gab es mal im alten Wartezimmer, nur rechts gemessen ergaben sich Druck 19, Visus in der Region 1,2. Wie erwartet. Dann beim Doc rein, der beim Druck links den unangenehmen Wert von 33 gemessen hat. Da sollte nochmal das Anpustegerät aus der Voruntersuchung als zweite Meinung ran. Das maß 38. Und damit war mir schon klar, dass das ein Nachspiel haben würde. Ich fragte ihn dann, ob das Ambulanz sofort, morgen oder Dienstag hieße. Seine Antwort: Sofort. Er hat dann gleich noch einen Notfall-Marker auf dem Zettel angekreuzt.

Und so bin ich nach inzwischen sechs(?) Jahren das erste Ma wieder zum Krankenhaus gedüst (Bus, halte ich mir ja samstags immer noch als Pfad warm), wo ich erstmal etwas verwirrt rumgelaufen bin, weil bei der Anmeldung zur Ambulanz Donnerstag Nachmittag niemand mehr sitzt, und auf Station auch niemand rumlief. Aber bei den OPs einfach zur Ambulanz hochlaufen geht, und da waren dann auch Leute. Anmeldung gab es im Sekretariat, wo auch Termine für stationäre Besuche und OPs gemacht werden), und Voruntersuchung am Empfang. Da gab es eine Sehschärfen-Messung (das Gerät kann auch Visus) rechts, und links nen Druck, den ich aber nicht erfahren habe. Und einen Fragebogen zu sonstigen gesundheitsrelevanten Informationen. Die Frage, ob ich ein Glaukom hätte, habe ich als Fangfrage betrachtet, war das doch die Diagnose auf der Überweisung. 

Danach durfte ich warten. Und warten. Bis eine Ärztin, die ich noch nicht von früher kannte, mich abgeholt hat und medizinisch aufgenommen hat. Da habe ich mit den Details der vergangenen OPs glänzen dürfen, und sie hat erstmal rechts den Druck gemessen (17), links konnte ihr Gerät nicht so gut, aber bei der Sehschule gab es noch ein freies Messgerät, was dann 28 als Druck fallen ließ. Also immer noch zu hoch. Meine Frage, ob das denn eine OP bedeute, hat sie mit ausweicehder Antwort (das entscheidet die Oberärztin) beantwortet, dabei aber kein deutliches Ja vermittelt. 

Apropos Oberärztin: Doc Dave trafen wir dann noch auf dem Weg zu einem Ultraschall, und sie hat sich noch an mich erinnert. Nach dem Ultraschall (da ist wohl hinter dem Öl alles im Rahmen) durfte ich dann auf die Untersuchung bei Doc Dave warten, die dann nicht mehr lange gedauert hat. Ob ich mit einem zusätzlich zu tropfenden Präparat zufrieden wäre? Ja, ich bin nicht super scharf darauf, dass ich eine Augen-OP jetzt bräuchte. Dorzolamid heißt das Zeug, will drei mal täglich genommen werden. Und einen davon hat die untersuchende Ärztin mir gleich verpasst, eine kleine Anzahl gab es zum Mitnehmen. Oh, und zur Druckkontrolle soll ich morgen in die Ambulanz kommen. Termine gibt es dafür keine, der Plan ist da schon voll. Wenn der Druck dann nicht akzeptabel ausfällt, darf es dann noch mehr Konsequenzen geben. 

Oh, Spaß. Immerhin hatte mein Bauchgefühl mal wieder Recht, dass sich schon darauf vorbereitet hatte, dass heute nicht problemlos sein würde.  Zu morgen ist die Botschaft weniger klar. Nachdem das Auge gerade negativ nörgelt, vermute ich aber, dass der Druck gerade deutlich unter den Werten der letzten Tage und Wochen liegt.

Paytner

Am Montag ist Apple mal entglitten, mit welchen Banken und welchen Geschäften irgendwann demnächst hierzulande mal Pay starten dürfte. Gerade mal 15 Banken und Zahlungsanbieter finden sich in der offiziellen Liste. Und die Anzahl Läden ist mit 41 zwar größer, aber lässt ein paar größere Firmen vermissen. Insofern ist das hoffentlich nur ein erster Schritt, reizt mich aber noch nicht akut, mir eine der beteiligten Banken anzulächeln.

Oder kürzer: Pay mag kommen, aber noch nirgendwo in meiner Nähe.

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