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iOS 13.2.3 und die iPad-Mobilanbindung

Gestern hat Apple ja ein Bugfix-iOS veröffentlicht, was ich mir dann auch ziemlich schnell installiert habe. Aber heute gab es plötzlich ungewöhnliche Fehler: So hatte heute früh beim Warten auf die U-Bahn das iPad gar keine Mobilfunk-Verbindung, und ließ sich auch in den Settings nicht dazu bringen, doch wieder mobile Daten zu empfangen. Gut, einen Reboot später ging dann wieder alles. Bis mir auf Arbeit wieder auffiel, dass das iPad sich nicht verbunden fühlte. Nochmal Reboot. Und auf der Heimfahrt in der U-Bahn wieder, und danach habe ich extra darauf geachtet, und mal eine ganz besonders blöde Fehlermeldung gesehen: Angeblich wäre die SIM invalid, meldete iPad, was ich daraufhin ausgeschaltet im Rucksack verstaut habe. Als ich es zuhause wieder eingeschaltet habe, war an der SIM aber nichts invalid. Also entweder ist in iOS 13.2.3 auf dem iPad was am Baseband schief, oder Vodafone hat irgend ein Problem, was korrelliert mit meinem Aufenthalt in der Nähe der U-Bahn, oder irgend etwas völlig Anderes ist da komisch. Gut finde ich das jedenfalls nicht. Morgen werde ich wohl mal die Wege zur U-Bahn mit iPad im Airplane-Modus verbringen, vielleicht hilft das ja. Und für den Fall des Falles habe ich mir auch mal ein SIM-Removal-Tool eingepackt. Und behalte die Reboot-Option dabei.

Update 20.11., früh: Ich hatte iPad auf dem Weg zur U-Bahn im Airplane-Modus im Rucksack und danach ließ Mobilfunk sich einfach aktivieren. Als Gegentest habe ich dem Gerät das Netz aktiviert gelassen, als ich die U-Bahn verlassen habe. Danach war angeblich die SIM Invalide. Lösung dieses Mal: iPad aus dem Case holen, SIM kurz rauslassen, einstecken. Danach geht es wieder. Bis zum nächsten Besuch bei der U-Bahn (was ist da?)

Mollausgleich

Erinnert ihr euch noch an den Gustl Mollath? Der ist über Jahre im Rechtsfreien Raum Bayern eingesperrt worden, weil der angeblich hätte verrückt gewesen sein sollen. Das Ganze mit einem ziemlich abstrusen Gerichtsurteil und ohne einfachen Ausweg, bis vor einigen Jahren mal ein anderes Gericht befand, dass das ja ziemlicher Unsinn war, was der Rechtsfreie Raum Bayern da veranstaltet hat, und den Mann freigelassen hat. Für diese Behandlung im Unrechtsstaat Bayern wollte das Opfer dann eine Entschädigung, die sich gewaschen hat, ging da vor Gericht und hat nun einen relativ seichten Ablass bekommen. Der Unrechtsstaat Bayern zahlt 600 tausend Euro, und hofft, dass sich alsbald niemand mehr an die Geschichte erinnert. Falls sich irgendwer fragen sollte: Verantwortlich waren natürlich die CSU wie bei so ziemlich Allem, was im Unrechtsstaat Bayern passiert, ich habe da im Hinterkopf, wie sich sogar die bayerische Injustizministerin entblödet hat, klare Lügen in der Öffentlichkeit abzusondern und das Justizopfer öffentlich zu schmähen.
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