Meldung aus der 'muss ich nicht haben'-Ecke: Am 10. hat Apple die Bestell-Funktionen für den Mac Pro online gestellt. Damit sind dann auch Antworten auf Detailfragen zu haben. Die Räder, mit denen man den Rechner rollen kann, sind nicht einfach Bauteile, die man da drunter packen kann, sindern es benötigt ein Gehäuse mit den entsprechenden Aussparungen, und so kosten die 400 US-Dollar Aufpreis. Dann machten schnell die Preisobergrenzen die Runde. Man kann so einen Mac Pro also in maximalster Ausstattung auf einen Preis von 52 tausend Dollar treiben. Das sagt nur nichts aus, denn auch die Highend-Workstations anderer Computerhersteller lassen sich bis in absurde Preiskategorien aufrüsten. Mal davon abgesehen, dass mir nichts einfällt, was ich mit so einem Rechner anfangen wollen würde. Aber ich will ja auch schon das 16-Zoll-macBook-Pro nicht haben, weil mir das zu groß ist. Von daher: Wenn jemand einen Rechner in der Workstation-Klasse braucht, es gibt da Mac Pro.
Eine Meldung aus der 'geht doch'-Ecke: Eine Investition von Apple hat sich ausgezahlt. Und zwar geht es um die Herstellung von Aluminium aus dessen Rohmaterial (irgendwas unreines an Erzen, vermute ich, ohne mich da näher befasst zu haben). Bisher funktioniert Alu-Herstellung dadurch, dass das Rohmaterial unter Freisetzung großer Mengen CO2 erhiotzt wird, und vor rund 1,5 Jahren kamen Hersteller mit einem Vorschlag an, dass sie eine Idee für ein neues Verfahren hätten. Da hat Apple von seinem reichlich vorhandenen Geld etwas beigesteuert, und nun eben
verkünden können, dass aus der Investition das erste Aluminium ohne massive CO2-Freisetzung gewonnen wurde. Was halt Firmen mit massiven Geldvorräten so tun können.
Meldung aus der Kategorie Huh: Die Herren Page und Brin
legen die Führung des Werbekonzerns mit Suchmaschine und sonstigen Nebengeschäften nieder. Nachfolger ist der bisher nur als Chef von Google arbeitende Herr Pichai. Ob dem dann selbst jemand nachfolgt, ist nicht direkt gemeldet worden, also vermutlich erstmal nicht. Hintergründe fehlen mir da aber ohnehin reichlich. Oder eine Idee, ob das eigentlich relevant ist, wer Chef von dem Konzern ist. Von daher: *schulterzuck*
Eine Meldung von Twitter wird von US-Medien verbreitet, und zwar würde der Dienst ankündigen, demnächst mal Accounts zu löschen, wenn diese länger als ein halbes Jahr sich nicht mehr angemeldet hätten. Begründet würde das mit einer Änderung der Geschäftsbedingungen, die die Nutzer nicht angenommen hätten. So weit wäre das noch unspektakulär. Allerdings betrifft so eine Regelung natürlich auch die Accounts Verstorbener, bei denen sich nicht zwingend noch jemand anmelden kann. Und damit würde Twitter dann mal wieder ein Archiv vernichten, wenn nicht noch ein entsprechendes Backup verfügbar gemacht wird. Das ist eine der wenigen Ecken, wo mir das Vorgehen von Facebook mehr zusagt. Da werden Accounts Verstorbener entsprechend markiert, Änderungen sind dann unmöglich, aber die Daten verschwinden nicht.
Und dann ist Twitter doch zurückgerobbt nachdem die Kritik denen nicht entgangen sein kann. Die Löscherei kommt erst dann, wenn es einen Weg gibt, die Accounts Verstorbener irgendwo zu erhalten.