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Geimpfrechte

Und dann spielen Polit- und Nachrichtenvertreter wieder die selbe Debatte durch, die es schon mehrfach gegeben hat: Unter dem Framing von "Privilegien für Geimpfte" lehnen Vertreter der Regier (darunter eine Frau Merkel, keine Ahnung, ob die was zu sagen hat) es ab, denen die Ausübung ihrer Grundrechte wieder ohne größere Einschränkungen zu erlauben. Weil, äh, Moment. Die Ausrede vom letzten Spiel zu dem Thema (es wäre ja nicht sicher, ob Geimpfte noch eine Gefahr für ihre Umgebung darstellen könnten, ist inzwischen einigermaßen geklärt) ist ja nicht mehr aktuell. Und so bleibt es argumentativ an der Stelle dünn. Sinngemäß: Jetzt wäre ja nicht der Zeitpunkt, über offensichtlich unangemessene Grundrechtseinschränkungen zu reden. Kann man argumentieren, dann darf man aber nicht jammern, wenn Gerichte sich mit dem Thema befassen, und dann unsanft die Regelungen kassieren, die eben nicht mehr geeignet sind, andere Personen vor Infektionen zu schützen. Der Schutz der Geimpften (also zumindest mit vollständigen Impfdosen) kann ja ohnehin als Begründung nicht herhalten, weil eine Impfung, die Geimpfte nicht vor der Erkrankung schützt, gegen die geimpft wird, wäre allgemeiner ein Problem.
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