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Maskebatte

Während die Corona-Inzidenzen langsam wieder in die Regionen fallen, von denen die Politik mal behauptet hat, dass in denen die Gesundheitsämter alle Fälle nachverfolgen können würden (stellt sich völlig überraschend raus: die Politik hat da mal wieder geogen), treten Leute wieder die Debatte los, ob man denn Maskenpflichten aufheben könnte. Darauf habe ich eine ganz einfache Antwort: Da, wo Masken immer sinnvoll waren, werden sie nicht sinnlos, wenn die Inzidenzen in vertretbare Regionen fallen (und vertretbar ist, wenn ausgeschlossen ist, dass infizierbare und infizierte Personen sich irgendwo aufhalten, wo die berühmten Super-Spreading-Ereignisse stattfinden können. Wie, das hat niemand rausgefunden, wo das ist?). Wo Masken ohnehin nie sinnvoll waren (draußen. Wenn man Abstand von potentiell infizierten halten kann.) waren sie ohnehin nie sinnvoll, und die Pflicht, sich dort zu vermummen ist nicht mit der Infektionsverhinderung begründbar. Es gibt da auch noch eine juristische Antwort: Die Masken wären ja begründet über die Pandemie. Und wenn die nicht mehr gälte, würde die Pflicht auch entfallen. Das ignoriert aber, dass die Pandemie im Bundesrecht mit Infektionen nur lose zusammenhängt, gerade vom Bimbestag bis zur Wahl verlängert wurde, und für die Masken ohnehin keine Automatismen vorsieht. Und dann gibt es da noch meine Sicht als Person, die immer noch keine Aussicht darauf hat, überhaupt irgendwann mal einen Termin für eine Impfung vereinbaren zu dürfen. Da verlange ich dann schlicht von all jenen, die schon Termine haben/hatten, dass sie gefälligst genauso viel Rücksicht zu nehmen haben, und ihre potenziellen Virenschleudern verpacken sollen.
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