Ungeordnete
Meldungen, die bestimmt nichts miteinander zu tun haben: Eine CDU-Abgeordnete, die bei der rechtsextremen Propaganda gegen die Jura-Professorin-Kandidatin für einen BVerfG-Posten aufgefallen war, wurde rein zufällig bei Veranstaltungen angetroffen, bei denen auffällig viele Rechtsextremisten anwesend waren. Eine andere CDU-Abgeordnete, deren Vater schon als Abgeordneter der CDU mit Überwachungsforderungen regelmäßig negativ aufgefallen war, sieht sich Vorwürfen der Käuflichkeit ausgesetzt und setzt alle Termine aus. Ein Werbemittel, was früher mal Ministerin einer Bundesregierung war, inzwischen das Präsidium des Parlaments anführt, fabuliert Forderungen einer erneuten Änderung des Bundestagswahlrechts. Ein Kulturstaatsminister schreibt allen Personen in seiner Aufsicht vor, wie sie über verschiedene Geschlechter zu schreiben haben, weil das ja “Freiheit” wäre. Unterdessen wird zur Ablenkung der Bevölkerung dargeboten: Man müsse Milliarden beim Bürgergeld einsparen (weil von Steuerhinterziehern kann man es ja nicht nehmen, die verfolgt ja niemand). Aber das ist alles ganz okay, da muss man sich ja nicht aufregen.