Drogenterror-Nichtveranstaltung
Am 1. Oktober wurde früh vermeldet, dass die Polizei München irgendwas im Umfeld des Drogenkonsumereignis mit dem Namen Oktoberfest untersuchen würde, und aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung für mehrere Stunden nicht öffnen würde. Mit Details war die Polizei wie üblich bei “Lagen” sehr zurückhaltend. Es hätte wohl irgendwas gegeben, was als Bombendrohung interpretiert wurde.
Später wurden dann mehr Details veröffentlicht. Und zwar hätte es im Münchner Norden einen Terroranschlag eines Deutschen (sonst hätte der CSU-Terrorist ja eine Staatsangehörigkeit verbreitet) auf Familienangehörige gegeben, bei denen Feuer und Sprengfallen sowie ein Drohschreiben gegen das Drogenfest gefunden wurden. Der Tatverdächtige wäre dann noch im Laufe des Tags entlebt, es wären aber auch keine wie auch immer gearteten Hinweise auf Bomben auf dem Drogengelände entdeckt worden.
Spannende Frage, die vermutlich nie beantwortet werden wird. Durchschnittlich kommt es bei der Veranstaltung ja zu einer Häufung an sexuellen Übergriffen durch mehr oder weniger zurechnungsfähige Täter. Wie viele wären wohl in der Zeit zu erwarten gewesen, wo das Gelände nun geschlossen geblieben ist? Oder anders ausgedrückt. Wie viel weniger Verbrechen gab es, weil die Veranstaltung nicht stattfand? Und, ja, mir ist auch klar, dass es beim sogenannten Oktoberfest nicht nur um Drogenkonsum geht, aber die bayrische Politik besteht so darauf, Drogen wären ja verboten, da muss man darauf hinweisen, dass im Umfeld des Fests reichlich Alkohol und andere Drogen konsumiert werden.