CSgriff
Am Samstag, 25. Juli war in Berlin die jährliche CSD-Veranstaltung auf der Straße. In dem Dunstkreis ist dann ein Arschloch mit Auto in eine Menschengruppe gefahren, wobei eine Person getötet wurde, eine Anzahl Personen verletzt. Der Arsch mit Auto ist dann auch entkommen. Aber schon wenig später wollten Leute erfahren haben, wer das gewesen wäre. Am nächsten Tag kam es dann zu einer polizeilichen Tötung des angeblichen Tatverdächtigen, der dann auch öffentlich identifiziert wurde. Politische Äußerungen wurden dann auch gleich verbreitet. Wenn so Figuren wie Merz davon reden, dass das ein Anschlag auf „uns alle“ gewesen wäre, fällt mir die Aussage von Politpersonal ein, warum am Tag des CSD keine Pride-Flagge am Gebäude des Bundestages weht. Da war irgendwas mit Zirkus. Forderungen nach noch mehr Überwachung werden natürlich auch schnell wieder aufgebracht. Weil, äh, der Tatverdächtige wäre eigentlich schon längst unter Überwachung gewesen.
Oh, und wenn man in Aktionismus ausbricht, weil eine getötete Person das ja rechtfertigen würde: Wo sind eigentlich die politischen Forderungen nach dem hitzebedingten Lebensende von rund 5000 Menschen? Oder geht es vielleicht doch weniger um die Opfer?