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2-Aures-Tag

Und dann ist es schon zwei Jahre her, dass ich wegen Augenproblemen beim Augenarzt war. Die Probleme haben sich dann ja als Amotio herausgestellt, Netzhautablösung in weniger medizinsch. 

Was habe ich seitdem gelernt? Erstmal hab ich gelernt, dass mir das linke Auge eigentlich gar nicht so wichtig sein mag, wenn es komplett ausfällt, vermisse ich es aber doch. Dann habe ich gelernt, dass mein Notfall-Plan für OPs etwas dünn war, mindestens mal Briefmarken fehlten (weil man im Heidberg-Krankenhaus für die Krankmeldung beim chef alles bis auf die Briefmarke bekommen kann). Außerdem habe ich noch gelernt, dass eine Ankündigung, dass demnächst nochmal eine OP anstehen würde, auch mal ein Jahr brauchen kann, bis dann tatsächlich eine OP daraus wird (Im September 2010 meinte meine Ärztin, dass sie prüfen lassen wollte, ob das Öl nicht vielleicht raus könnte. Beim nächsten Termin im Dezember war das Thema aber vom Tisch, und wir mussten erstmal den Augendruck wieder einfangen.) Apropos Augendruck: Ich hab dann auch gelernt, dass die DuoTrav-Tropfen, die ich seit Mai 2011 nehme, gar nicht so schlimm sind und den Augendruck ziemlich gut im Griff haben. Außerdem habe ich inzwischen einen relativ guten Eindruck, dass mein Auge wirklich ziemlich kaputt war, was dann nicht nur die diversen "Oh, das sieht aber gar nicht gut aus"-Aussagen erklärt, sondern auch, warum niemand ernsthaft darüber nachdenkt, mir das Öl wieder aus dem Auge zu entfernen.

Bei den inzwischen drei OPs habe ich auch noch eine Reihe interessanter Menschen getroffen (Manja und Vossi fallen mir spontan ein), mit unangenehmen und angenehmen Ärzten zu tun gehabt (wobei der unangenehme Arzt mit dem blöden Venenzugang vermutlich nur nicht darüber nachgedacnt hat, was das für mich bedeutet). Außerdem hat mein rechtes Auge im Krankenhaus wiederholt 120% Sehfähigkeit bescheinigt bekommen, die außerhalb vom Krankenhaus auf 'nur' 100% schrumpfen, und das auch wiederholt. Und dann durfte ich mich mal in Angstbewältigung üben, was noch vor zwei Jahren gar nicht ging (gut, dass im Augen-OP man noch kurz vor und kurz nach der OP die Blase leeren kann), wobei das alles Anstrengung verlangt.

Ich hab mir jetzt aber vorgenommen, dass die nächste OP erst wieder eine Shunt-OP sein darf, vom Auge hab ich echt für ne ganze Weile genug. Und ich wollte ohnehin mal das neue Klinikum im UKE bestaunen. Von Besucherseite aus sieht das ja ganz gut aus.

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