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Diskreditgründe

Erinnert ihr euch noch an G20 in Hamburg? Wo es ja neben bedauerlichen Einzelfällen von Rechtsbrüchen, staatlicher Willkür, Gewalt von Demonstranten, an Demonstranten, vermummten Scheindemonstranten und ähnlichen bedauerlichen Einzelfällen auch zur Diskreditierung von Journalisten kam. Da hat nun FragdenStaat mal Dokumente aus der Regierung gezogen, wie es eigentlich zu dem ziemlich öffentlichen Vorfall kam. Stellt sich raus, die Regier wollte eigentlich die 32 Personen vom Bundeskriminalgeheimdienst (der sich lustigerweise öffentlich immer noch als Polizei ausgibt) offen beschatten lassen. Das ist insofern lustig, als über andere Länder, wo Journalisten nicht ohne staatlichen Aufseher rumlaufen dürfen genau dafür hier öffentlich gescholten werden. Dass so ein Verhalten nicht so richtig moralisch Gut wirkt ist dann noch vor dem Gipfel auch beim Bundeswerbeamt, äh, Bundespropagandaamt, äh, Bundespresseamt jemandem aufgefallen worden. Aber erstmal tat man da nichts, und akkreditierte auch die Dissidenten (oder nennt man das nicht so?). Als dann aber alle akkreditierten Journalisten allgemeine Zugangskarten bekommen sollten, mit denen die Dissidenten nicht mehr für die Wachleute am Eingang zum Pressebereich erkennbar waren, bekam plötzlich jemand Panik. Denn dann müsste man ja alle gleich behandeln, und Das Geht Ja Mal Gar Nicht. Und deswegen wurden dann die Diskreditierten Journalisten ihre Berechtigung wieder los. Was übrigens inzwischen in einigen Fällen auch schon Gerichte beschäftigt hat. Ergebnisse, soweit ich die mitbekommen haben: Das Bundespropagandaamt hätte die Journalisten, über dir mir Urteile begegnet sind in den Medien, nicht diskreditieren dürfen. Das Budndesamt für Propaganda Darf übrigens auch Kein Rechtsfreier Raum Sein.

Komisch, wie viele bedauerliche Einzelfälle von Rechtsbrüchen mir immer wieder begegnen, die der Staat begeht. Von Bestrafungen der Täter begegnet mir da aber viel zu selten eine Meldung. Aber nachdem ja inzwischen auch das Verfahren wegen der Toten bei der DeathParade eingestellt wurde, wäre es wohl zu viel verlangt, wenn Verantwortliche auch zur Verantwortunge gezogen werden, mit der sie ihre hohe Bezahlung ja begründen. Aber wehe, einem Hartz IV-Empfänger werden ein Euro fuffzig bezahlt...

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