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Corapp

Vor einer Woche ist nun die lange debattierte "die App" gestartet, die offiziell mit Vornamen Corona-Warn- genannt wird, aber eigentlich nichts anderes ist als eine Umsetzung des Apple-Google-Protokolls nur Kontaktverfolgung. Dabei sendet jedes teilnehmende Gerät Bluetooth-Beacons mit regelmäßig wechselnden IDs aus, die wiederum auf einem Tagesschlüssel basieren. Andere Geräte in der Nähe speichern sich eine Liste der IDs, die sie gesehen haben. Wenn nun jemand positiv auf Covid getestet wird, kann man das in der App melden (mit extra-Funktionen bei Laboren, die ihre Ergebnisse schon in ein automatisiertes Repository melden) woraufhin die App dann die Tagesschlüssel hochladen kann, wo sie andere App-Nutzer sich laden können und prüfen, ob eine der auf der Basis generierten IDs sich länger in ihrer Nähe aufgehalten hat. Nachdem die Regierung anfang auf so viel Zentralisierung wie nur möglich bestand, Apple und Google aber verhindert haben, dass Listen von IDs, die die Mobiltelefone gesehen haben, automatisiert aus den Geräten gezapft werden können, findet die eigentliche Prüfung, welches Handy eine der betroffenen IDs gesehen hat, eben nur im jeweiligen Handy statt. Technisch unspektakulär, aber wenn's Kontakte finden hilft, könnte's eine eventuelle zweite Welle schneller einfangen helfen. Wo da jetzt für zwanzig Millionen Leistungen drin stecken, sehe ich zwar nicht, aber die Regierung war wohl spendabel. Ist ja nicht ihr Geld.

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