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Apple Keynote, September 2020

Letzte Woche stand bei Apple mal wieder eine Produktvorstellung an. Wie die zur WWDC gab es keine Bühnenpräsentation vor Publikum, sondern ein Video. Und als Erwartungsmanagement auch gleich mit der Ansage, dass es da nur um zwei Produkte gehen sollte: Watch und iPad.

Zur Watch gab es wieder die übliche Runde an Geschichten, wo die Apfeluhr Leuten geholfen hat, entweder Gesundheitsprobleme früher zu entdecken, oder sich zu motivieren, sich mehr zu bewegen. Kennen wir schon, reißt mich immer noch nicht mit. Dann ging es endlich an das Gerät. Die neue Uhr nennt sich Series 6 (wenig überraschend), hat als Eigenschaften anders als die Series 5 ne schnellere Lademöglichkeit, eine neue CPU mit schneller (und damit hoffentlich wieder bessere Akkulaufzeit), kann neu die Sauerstoffsättigung im Blut per optischer Sensorik ermitteln, kann jetzt (endlich) auch WLAN im 5GHz-Band, hat nen U1-Chip (und dürfte damit von iPhones der Reihe 11 an lokalisiert werden können. Auch neu, aber nicht akut von der Uhr abhängig: Es gibt neue Armband-Arten, die nämlich ganz auf Verschlüsse verzichten, und dafür Silikon-Schleifen sind. Zu den verfügbaren Farben und Gehäusen gab es zwar eine Erwähnung, die habe ich aber gerade nicht akut im Kopf. Keramik ist aber wohl nicht mehr dabei, Titan schon. Wobei das ja nicht im Laden zu haben war. Ach ja: Die USB-Ladeknubbel liegen wohl auch nur noch bei den teuren Uhren (Titan scheint dazuzugehören, Hermes vielleicht, zu Stahl weiß ich es nicht) bei.

Von einigen Gerüchterstattern erwartet, gibt es auch eine neue, billigere Uhr mit dem Namen SE, die auf der großen Gehäusegröße aufbaut, und ansonsten auf den Innereien der Series 5 basiert, wobei die Präsentation nicht klar gesagt hat, welche Funktionen die SE-Uhr nicht hat, die in der Series 5 sonst noch dabei war. Ach ja, zwischendurch wurde auch nochmal von der WWDC aufgegriffen, dass es mit watchOS 7 auch 'Kinderuhren' gibt, also LTE-fähige Uhren, die von einem iPhone eingerichtet werden, dann aber nicht in deren Nähe bleiben müssen, und für die bestimmte Einschränkungen einrichtbar sind, und wo sich die Eltern über Erreichen und/oder Verlassen bestimmter Orte informieren lassen können.

Bei Preisen und Terminen gab es erst die Überraschung, dass die Series 3 immer noch verkauft wird, über der sich die SE einordnet, worüber dann die Series 6 anfängt, je nach Gehäuse, Größe und Funkausstattung. Die zweite Überraschung ist der Termin: Die Geräte kommen nämlich schon zum 18. in die Hände von Käufern (und in Läden, wo diese geöffnet haben, hoffe ich zumindest).

Dann gab es noch die Ankündigung von neuen Abodiensten, wie Fitness+, wo man sich für Bewegungsübungen per Video anbrüllen lassen kann, was hier aber nicht verfügbar wird. Und das ebenfalls gerüchtete (Apfel) One, wo man mehrere Apple-Dienste zu einem monatlichen Preis bekommen kann.

Weiter ging es mit iPad. Da durfte das der 8. Generation anfangen, das Einsteigermodell, was noch mit einer A12-CPU kommt, ganz doll toll sein soll, aber mich trotzdem nicht interessiert hat. Spannender ist da schon das neue iPad Air, was tatsächlich vom Aussehen am iPad Pro inspiriert ist, einen Fingerabdrucksensor im Knopf oben versteckt, und das erste Gerät mit der neuen A14-CPU ist, die wiederum die erste in einem 5 Nanometer-Verfahren sein soll (Intel kämpft noch mit 10 Nanometern Spurbreite). Als Termin hier gab es nur Next Month zu hören.

Eine Frage war da am Ende noch offen bei mir: Wie soll eine am Freitag erscheinende Uhr mit iPhones reden können? Entweder steckt da die nötige Infrastruktur schon heimlich in iOS 13.7, oder es fehlte noch eine Aussage zu iOS 14. Apple hat den zweiten Weg gewählt, weil iOS 14 am Mittwoch erscheinen sollte. An der Stelle sind auf Twitter Entwickler von iOS-Apps die Gescihtszüge entgleist. Ein neues Majorrelease mit einem Tag vVorlauf ist mal eine ganz neue Form von Zeitdruck. Auch die Tools rund um Apps war noch nur begrenzt fertig. Während ich das hier schreibe, weiß ich noch nicht, wie schmerzhaft iOS 14 und watchOS 7 so sind.

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