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So. Gerade waren die Techniker da. Kamen kurz nach 8 an, in einem Transporter von "instacom" wo was von Kabel, Netzwerk und so drauf stand. Als einer von denen mit Fritzbox ausstieg hab ich sie angequatscht, ob sie zufällig zu mir wollten. Nein, anderer Name. Aber der Chef guckte nochmal in seinem iPad rum. Als er den Finnmarkring da nicht gefunden hat, erinnerte der Andere ihn daran, dass er doch die Tour für einen Kollegen übernommen hätte. Also nochmal nachgesehen, und tatsächtlich, ich wäre der Kunde. Also hab ich die beiden reingelassen und in die Wohnung mitgenommen, wo der Untergebene (das wirkte wie eine Ausbildungs-Situation) erst den Telefon-Stecker entfernt hat, einen Signalgeber installiert hat, und der Chef das nochmal geprüft hat.

Danach ging es in den Keller. An der Kabelverteil-Box haben die sich gar nicht aufgehalten, sondern suchten nach dem APL-Raum. Gut, dass ich den schon gefunden hatte. Dafür hatte der Chef auch nen Schlüssel. Drinnen versteckte sich ein großer grauer Kasten, und daneben ein kleiner schwarzer Kasten. Das graue ist vermutlich der APL, das schwarze die WT-Verbindung. Da hat der Azubi die Leitung mit einem Gerät gesucht (solange über die Stege streifen, bis es laut piept), dann hat der Chef die Leitung zurückverfolgt, und irgendwas rausgezogen, und woanders reingesteckt. Dann wurde ein neues Adernpaar rausgesucht, dessen anderes Ende im WT-Kasten ankam, und an beiden Seiten verbunden. Nach sowas wie 10 Minuten waren sie eigentlich fertig, wollten aber noch irgendwas in Hausnummer 4 erledigen.

Ich hab dann lieber vor dem Haus gewartet, bis sie wieder da waren. Nochmal kurz hoch in die Wohnung, Signalgeber aus der Dose holen, und dann erfragen, was ich am Fritzbox-Kabel anbauen muss, um da das Netz rauszubekommen. Der Chef wollte dann schon ne Unterschrift, aber ich hab lieber auf den DSL- und Internet-Sync gewartet. Zwei Sync-Versuche später meldete dann auf dem FritzFon eine 95 MBit/s down, 10 MBit/s up (94.704 und 10.495, um genau zu sein). Letzteres scheint als hartes Maximum eingerichtet zu sein.

Einmal kurz irgendwas versucht runterzuladen, wobei ein Download von media.ccc.de  nicht unbedingt die Leitung auslastet. Geht. Telefonie, die die Fritzbox sich schon selbst eingerichtet hatte (und das noch vor dem Internet), geht auch, wobei ich beim Rauswählen ohne Nummer auftauche. Das will ich noch ändern.

Und so enden die 36 Stunden ohne Netz.

Festnichts

Und dann ist in der Nacht das passiert, was ich schon befürchtet hatte: Als die Fritzbox der Zwangstrennung zuvor kommen wollte, hat O2 sie nicht wieder verbinden lassen. Ich habe in der Nacht schon die Notfall-Hotline belästigt, und erfahren, dass das daran läge, dass automatisch die Leitungsumstellung erwartet worden wäre. Und weil das nicht passiert ist, stimmte nun der "technical Key" nicht. Die Umstellung könnte man auch nicht temporär zurücknehmen, weil das so nicht vorgesehen wäre.

Dann hat der Mann noch eine Weile in seinen Daten gewühlt, und keinen Techniker-Termin gefunden. In der Folge hat er eine Störung erfasst. Irgendwann hat er da, wo eigentlich Hardwarelieferungen beauftragt werden, doch noch den Techniker gefunden, der am Freitag zwischen 8 und 12 hier einschlagen soll. Bis dahin meine bisherigen Zugangsdaten aktivieren, wäre wohl nicht sinnig, weil die technische Betreuung ohnehin nicht vor 8 anfinge zu arbeiten.

Im Ergebnis bin ich zwar theoretisch telefonisch erreichbar, die Fritzbox hat auch weiter die bisherige ADSL-Verbindung, aber Internet bekomme ich da nicht. Blöd.

Festnetz

An dem Tag, an dem dieser Text hier erscheint, droht mir eine große Festnetz-Umstellung. Und zwar hatte ich vor drei Wochen Post von O2, dass die meinen Festnetz-Anschluss kündigen, weil technische Umstellung, und sie dürften den Vertrag ja nicht von selbst ändern. Da habe ich bei denen angerufen und gefragt, was sie mir denn so anbieten könnten. Ergebnis: Irgendwas mit VDSL bis 100 MBit/s down, 40 MBit/s up. Aber dafür kommt ein Techniker, von Wilhelm.tel und muss da was umstellen. Weil O2 nach Abschaltung der alten Hansenet-Zugangstechnik gar keine eigenen Endkundenleitungen mehr betreibt, sondern sich die von Telekom oder Wilhelm.tel die Leitung mietet.

Vermutlich hat der Techniker dann auch eine Fritzbox (7490, hab ich ja schon zwei) mit, und würde die auch gleich anschließen (ich würde gerne meine bisherige 7490 weiterverwenden, wenn das geht).

Nächster Haken: Im Schreiben, wo der Termin auch genannt wird (irgendwann zwischen 8 und 12) heißt es, dass der Techniker Zugang zum Hausanschluss im Keller braucht. Das ist eigentlich kein Problem, haben doch die Hausbetreuer, die tagsüber in ihrem Kabuff vorm Eingang sitzen, doch Schlüssel und könenn die Türen öffnen. Nur nicht am 5., weil da Sommerfest angeordnet ist, wie ich eine Woche vor dem Termin erfahren habe. Ich bin dann am Donnerstag extra nicht groß rumgefahren und um 10 beim Hauswart aufgeschlagen. Der hat mir dann einen Schlüssel für die Kellertür rausgegeben, weitere Türen müsste der Techniker sich die Schlüssel woanders her beschaffen, eine wilde Vermutung von mir dazu: Da gibt es so Schlösser neben der Tür, hinter denen sich entsprechende Fächer mit Schlüsseln verstecken könnten.

Update 9:30: Jetzt hab ich nen Zettel im Briefkasten, dass um 9 ein Techniker dagewesen wäre. Den hab ich draußen nicht gesehen, aber irgendwo kam der Zettel ja her. Hab ich die Hotline angerufen, die das an die Technik weitergegeben hat. Da wollen sie mal versuchen, ob sie den Techniker nochmal erreichen können, damit der hier bis 12 nochmal aufläuft. Immerhin funktioniert der alte Zugang noch. Sonst wäre das jetzt richtig blöd.

Update 12:20: Natürlich ist der Tüp nicht nochmal aufgetaucht. Technik-Hotline kann das aber noch gar nicht sehen, soll ich nach 13:30 nochmal anrufen. Und ich hab gleich noch darum gebeten, dass der bestehende Port nicht abgeschaltet wird, bis ich eine neue Umschalt-Chance hatte.

Update 15:50: Ich hab nochmal angerufen, und muss wohl erst bei einer anderen Hotline rausgekommen sein. Die wollte nach Eingabe der Telefonnummer, dass ich doch die Privatkunden-Hotline anrufen sollte. Im zweiten Anlauf hatte ich wieder mehr Erfolg und jemanden von der Technik-Hotline dran. Da stünde immer noch nichts. Oh, Wilhelm.Tel? Nein, da stünde auch nichts. Dann hat er mich noch dazu befragt, wie ich denn darauf komme, dass der Techniker mich nicht erreicht hätte (meine neueste Idee ist ja, dass der den Zettel vielleicht nicht gerade um 9 eingeworfen hat, da hätte ich ihn doch bemerkt, sondern vorher. Dann hat der Hotliner mich mal eben in eine Dudelschleife gelegt, und als er wieder da war, konnte er erkennen, dass der Techniker nichts getan hat, und einen neuen Termin vereinbaren. Nächster freier Tag ist Freitag, wieder 8-12. Okay, Freitag hat den Vorteil, dass mir da keine Arbeitszeit bei abhanden kommt.

Dann wollte ich nochmal sichergehen, dass nicht mit Ende des geplanten Umschalt-Termins mein Internetzugang abgeschaltet wird, weil der Port dann ja bestimmt nicht mehr gebraucht würde. Der Hotliner meinte, er könne da nichts gegen irgend einen Automatismus tun. Aber veilleicht köntne die kaufmännische Hotline da was tun. Also weiterverbunden. Nein, sie wüsste nichts, was man da tun könnte. Aber so eine automatische Abschaltung scheint es nicht datumsgetrieben zu geben, sondern nur wenn die Umschaltung erfolgreich wäre, also sowohl der Techniker als auch das System die Leitungsschaltung als erfolgreich melden würden. Wenn doch, sollte ich bei der Technik anrufen, damit die den Port nochmal wieder anmachen. Ich warte dann mal ab, wie der Internetzugang am Donnerstag und Freitag aussieht. Und hoffe darauf, dass der Techniker am Freitag nicht nur nen Zettel dalässt.

Ach ja, wenn ich das richtig mitbekommen habe, bestellt die kaufmännische Abteilung erstmal eine 50 MBit-Leitung, und kann die dann danach auf 100 umstellen lassen, wenn die Leitung denn umgeschaltet wurde. Die entsprechenden Aufträge stünden da wohl auch schon im System. Fehlt eben noch ein Techniker, der am Freitag immerhin wieder mit Hilfe der Hausbetreuer in den Keller gelassen werden kann.

mein letztes MPS

An diesem Wochenende war noch ein letztes Mal MPS in Öjendorf. Es war wie in den letzten Jahren sehr groß, dank sonnigem Wetter an beiden Tagen reichlich voll, und neben den Bühnen, die ich dieses Mal komplett ignoriert habe, waren auch wieder reichlich Händler, Heerlager und Fußvolk da.

Bei den Händlern habe ich mir recht schnell einen Überblick verschafft (und ja, Wolle war wieder da, den Stand hatte ich am Freitag schon von außen entdeckt), besonders (im Sinne von "hatte ich noch nicht") war dieses Mal ein Papiermacher, der Zellulose-Fasern in Wasser aufgelöst hat, und dann per Sieb rausgeschöpft hat, was man auch selbst machen konnte, und dazu erklärt hat, was es rund um Paphierherstellung zu wissen gäbe.

Auch wiedergefunden habe ich ein Heerlager, wo ich in den letzten mindestens drei Jahren Bogen geschossen habe. Der Mann hat mich auch sofort wieder erkannt.

Insgesamt bleibt für mich neben der Anstrengung von rund 20k-30k Schritten auf dem Gelände der Eindruck, was mir in Zukunft fehlen wird. Wenn ich wählen könnte, wären mir aber kleinere Märkte lieber. Bisher fehlen aber Hinweise darauf, dass es noch in einem per HVV sinnvoll erreichbaren Gebiet irgendwo einen Markt gäbe.

Telemehr

Völlig verwirrend gab es gestern bei meinen Datenvolumen-Trackern auf den iPhones die Meldung, dass ich so kurz vor dem Monatsende noch mehr Datenvolumen verfügbar hätte als am Vortag. Ich habe das erstmal für einen Fehler gehalten, mich dann aber in die telekomische App "MeinMagenta" begeben, die mir mitgeteilt hat, dass ich noch 14 komma irgendwas Gigabyte im August frei hätte. Von 15. Moment, das waren doch nur 10? Nach etwas Gewühle in den Aufträgen habe ich einen erfassten "Basisprodukt Mobilfunk" vom 30.8. gefunden, der zumindest darauf hindeutet, dass da etwas geändert wurde. Ein längerer Besuch bei den Rechnungen brachte auch nur die Erkenntnis, dass ich im August wohl 1 Cent mehr bezahlen soll als im Juli, was bei 5 zusätzlichen Gigabyte jetzt nicht so schlimm ist.

Heute gab es dann die vermutliche Auflösung: Und zwar hat Telekom zur IFA an den Tarifen geschraubt. Im Wesentlichen sind die einzelnen Preisstufen etwas teurer, bieten aber auch mehr Datenvolumen. So ist der L-Tarif jetzt bei den 10GB, die ich mit dem L Plus vorher hatte. Und der L Plus taucht natürlich wieder in keiner der Auflistungen auf. Von daher: Seit 30. August 2018 kostet MagentaMobil L Plus 79,95 €, bringt 15 GB an monatlichem Datenvolumen mit, und MultiSIMs sind immer noch zwei im Preis enthalten.

Das hätte mir aber auch mal jemand verraten können, wo ich doch wegen anstehender Festnetz-Umstellung ohnehin gerade gesteigerten Wert darauf lege, dass ich genug Datenzugänge auf anderen Wegen habe (Hotspots an den U-Bahn-Haltestellen sind praktisch, aber für eine Apple-Keynote oder ähnliche Abend-Beschäftigungen nicht ganz hinreichend).

MPEnde

Unerbauliches, was ich aus Gesichtsbuch erfahren habe. Und zwar ist auf der MPS-Seite bei den diversen Einträgen zum Öjendorfer MPS 2018 überall der Hinweis untergebracht, dass das das letzte Mal wäre. Da habe ich mich etwas tiefer in das Archiv dort begeben und die Ursache gefunden: Und zwar steht die Stadt Hamburg wohl vor dem Problem, dass im Öjendorfer Park noch andere Veranstalter Großveranstaltungen machen wollen. Und weil sich das einfach besser argumentieren lässt, gibt es dann für das MPS keine Genehmigungen nach 2018 mehr.

Das heißt für mich, dass damit 2018 nicht nur meine MPS-Besuchszeit endet (andere Veranstaltungsorte sind für mich nicht sinnvoll erreichbar), sondern in Ermangelung kleinerer Märkte in Reichweite auch die Mittelalter-Märkte aufhören, auf denen ich rumwuseln konnte. Die früher mal gewesenen Veranstaltungen in Garstedt gibt es seit Jahren nicht mehr, und Ahrensburg macht auch keine Anstalten, irgendwann mal wieder einen Markt zu beherbergen.

Für mich hat das dann auch noch die Konsequenz, dass ich meine Urlaube nicht mehr um Jahreswechsel und den September-Termin drappieren muss, und gleichzeitig eine komplette Podcastfolge im Jahr keinen definierten Platz mehr hat. Auf der persönlichen Ebene fehlt mir dann aber auch der Grund, ein Wochenende mal von allen Standard-Plänen abzuweichen und viel zu lange (für meine Verhältnisse) unterwegs zu sein.

Immerhin, vor ziemlich genau neun Jahren ist mir das MPS Öjendorf dank damals reichlich verteilter Plakate aufgefallen, und weil am Montag danach für die Rauchmelder-Installation meine Anwesenheit zuhause benötigt wurde, habe ich damals spontan den Sonntag auch mitgenommen. Wenn ich mich nicht verzähle, komme ich auf insgesamt 14 oder 15 MPS, die ich besucht habe, andere Märkte waren auch reichlich dabei, wobei die alle deutlich übersichtlicher waren als Öjendorf.

Und während ich jetzt schon darüber trauere, wie mir die Veranstaltung fehlen wird, nehme ich mir doch vor, sie noch ein letztes Mal so ausführlich mitzunehmen, wie es geht. Dann hab ich wenigstens was für die Erinnerungen.

Huchspot

Nach Wochen mit eher unangenehmen Überraschungen habe ich heute früh mal eine angenehme Überraschung erlebt, und das kam so: Auf dem Weg zur Arbeit packe ich im U-Bahnhof Berne für die Wartezeit auf die U-Bahn (üblicherweise 5 Minuten) schon mal mein iPad aus, und lese, was sich im Feedreader so angesammelt hat. Heute früh sprang mich da aber an, dass iPad ein WLAN gefunden hätte, bei dem es sich schon mal verbunden hat. Also bin ich schnell zum Browser gewechselt, habe die Extra für Captive Portals vorgesehene Apple-Webseite (captive.apple.com extra ohne https erreichbar) aufgerufen, und statt deren kurzer Success-Meldung das Captive Portal von Mobyklick bei der Hochbahn erwischt. Ein kurzer Blick an die Decke brachte mir dann noch die Erkenntnis, dass ich wohl ziemlich direkt unter dem Hotspot-Sender stand. Nun hatte ich nicht damit gerechnet, jetzt schon einen Hotspot zu erwischen, immerhin ist die letzte offizielle Meldung gewesen, dass die Ost-Hälfte der U1 bis zum Jahresende versorgt würde. Entsprechend konnte ich nicht spontan einen Bandbreitentest machen, aber ich vermute mal, dass da real irgendwas wie 500 bis 1000 MBit zu haben sein könnten, wenn morgens ohnehin niemand mit dem Netz spielt.

So ein bekannter, schneller Hotspot wird besonders dann sinnig, wenn irgendwas mit meinem Heim-Internet-Zugang schief geht, sei es durch die anstehende Umstellung oder einen der gefürchteten Ausfälle, die jetzt auch schon eine Weile nicht mehr aufgetreten sind. Wobei der letzte kleine Ausfall heute war: Da hat die Fritzbox 14:21 und 14:23 jeweils keine Verbindung mehr gehabt und sich eine neue IP zugelegt. Nachdem sonst nichts ausgefallen ist, verbuche ich das mal als unwesentliche Kleinigkeit. Und merke mir nochmal Berne als vermutlich hinreichend schnellen Hotspot auch für größere Downloads. Sagt da jemand OS-Updates?

Telumstellung

Unerbauliches per Post: O2, die ja vor Jahren Hansenet übernommen haben, teilen mir mit, dass sie die ADSL-Technik abschalten, und kündigen mir meinen Festnetz-Anschluss zum 30.9.

Da habe ich mich spontan vor dem Problem gefunden, dass ich entweder einen Wechsel beim Telefonnetz-Betreiber oder mindestens eine Vertragsumstellung benötige. Ich hab mich dann für die organisatorisch einfache Lösung entschieden, und bei O2 angerufen. Ergebnis davon: In drei Wochen kommt ein Techniker von Wilhelm-Tel mit einer Fritzbox (7490) und stellt meinen Anschluss auf deren Netz um, wo aber die Daten irgendwo bei O2 landen. Das ist dann vermutlich ein 100 MBit/s mit einem Upload von 40 MBit/s (so steht das zumindest auf der Neukunden-Webseite, für Bestandskunden gibt es da noch andere Preiskategorien). Und dann war da ja noch die Frage mit der Festnetz-Drossel, die O2 lange in ihren Paketen hatte. Die würde nicht mehr gelten. Wenn doch, werde ich jedenfalls unentspannt.

Und dann hatte ich aus alten Hansenet/Alice-Zeiten ja noch eine kleine Neben-Domain, über die ich nie viel gemacht habe, wo aber ein paar Mailadressen dran hingen. Die wird dann wohl abgeschaltet, weil Domains macht O2 nicht mehr.

Jetzt bin ich zwar immer noch nicht beruhigt, habe aber die Hoffnung, dass Wilhelm-Tel-Techniker kompetenter sind als die Vertreter von Telekom und Fernmeldetechnik Lausen, mit denen ich 2014 bei der großen Einmonatigen DSL-Störung zu tun hatte. Und ich hoffe, dass so ein Techniker auch dafür sorgt, dass der Anschluss genau dann umgestellt wird, wenn das auch sinnvoll ist, und nicht länger als gerade nötig dauert.

Immerhin: In drei Wochen, also am 5.9. habe ich gerade Urlaub, da könnte ich sogar einen Techniker empfangen. Und danach brauche ich dann hoffentlich für längere Zeit keine Änderungen meiner Internetzugänge mehr, sowas macht mich nämlich nervös.

HDM-Cast

Zur Abwechslung mal eine ganz unpolitische Meldung: In der letzten Woche schwappte bei mir vorbei, dass die BBC eine reihe von Namen veröffentlicht hat, wer bei der Serien-Fassung der His Dark Materials-Bücher alles mitmacht. Die wichtigste Person, Lyra, wird ja von Dafne Keen gespielt, was mir schon vor einiger Zeit irgendwo begegnet war. Zu den Darstellern von Mrs Coulter und Lord Asriel kann ich nicht viel sagen, die kenne ich nicht. Lee Scoresby, der Texaner wird von Lin-Manuel Miranda gespielt, der wohl mit einem Hamilton-Musical in USA reichlich Fans gewonnen hat. Dann gibt es noch weitere Namen zu den jeweiligen Rollen, wobei der interessante Teil wohl der ist, dass der Inquisitions-Chef Father MacPhail von Dafnes Vater gespielt wird, was noch zu interessanten Verwirbelungen führen kann.

Auch interessant ist, dass keine Serafina Pekkala in der Auflistung zu finden ist, hoffentlich heißt das nur, dass die Verantwortlichen sich noch nicht auf eine Person festgelegt haben, denn die Rolle ist ja doch wichtig im Buch. Und natürlich fehlen noch sämtliche Charaktere, die erst in den späteren Büchern eingeführt werden.

Ich hab bei der Meldung vor allem die Gelegenheit gefunden, mir mal wieder darüber klar zu werden, welche Rolle die Bücher für mich spielen. Ich weiß nicht mehr, wann und wo genau ich von denen mitbekommen habe, aber ich habe im Hinterkopf, dass das eine Empfehlung war, dass da doch das Thema Multiversum aufgegriffen würde. Einerseits stimmt das, aber andererseits ist das auch keine realistische Darstellung der Bücher. Ich erinnere mich noch dunkel, dass ich beim ersten Durchlesen schwer enttäuscht war, weil das erwartete, greifbare Happy-End ausblieb. Und trotzdem habe ich eine Weile später die Bücher nochmal gelesen. Irgendwann später wurde mir dann auch klar, warum es kein Happy-End für die Hauptcharaktere geben kann. Die Botschaft, die die Geschichte vermitteln will, würde dazu nicht passen.

Während sich die Serie gerade in (ersten?) Dreharbeiten befindet, hoffe ich weiter darauf, dass der Kern der Geschichte nicht so verwurstet wird, wie es der inzwischen zehn Jahre alte Film getan hat. Und warte nur leicht hibbelig darauf, dass irgendwann noch ein Book of Dust rauskommen könnte, was die Wartezeit vielleicht verkürzen könnte...

Augenwartung mit Warten und Fundus

Und dann war heute mal wieder der jährliche Termin zur großen Augenwartung mit Fundus beidseitig. Da hatte ich mir aus der Fahrplanauskunft eine Idee zusammengelegt, wie ich wohl fahren könnte, die sich im Nachhinein als falsch herausgestellt hat. Denn zumindest heute war ein Umstieg aus der S3 in Jungfernstieg in die praktisch gleichzeitig einfahrende U1 Richtung Norderstedt gar nicht möglich. Keine Ahnung warum. Ich hatte aber das Glück, dass ich so früh auf Arbeit raus kam, dass ich die S3 vor dem Plan erwischt habe, und die 4 Minuten Wartezeit am Jungfernstieg dann mit dem Hotspot verbringen konnte, der da dieses Mal funktioniert hat.

Entsprechend früher als geplant kam ich dann in Langenhorn an, bin dann auch ohne große Umwege in die Arztpraxis. Da gab es als erstes einen DSGVO-Zettel, wo ich nochmal meine Daten draufschreiben durfte, und jetzt neu, ein Telefon-Passwort. Warum auch immer. Dann die Voruntersuchung, wo die Praxishilfe mit dem Anpuste-Druckmesser auch rechts keine saubere Messung hinbekam, weil ich eben doch schon wegzucke, wenn das Teil pustet. Dann durfte ich den 'ich verspreche, nicht mit geweiteten Pupillen Auto zu fahren'-Zettel unterschreiben, aber für die Druckmessung sollte Frau Doktor noch ran. Also saß ich im alten Wartezimmer vor ihrer Kammer. Druck war dann erbaulich: 14 lrechts und 14 links. Dann durfte ich raus für die Pupillenweitungstropfen. Da war es schon 15:27.

Ich durfte dann noch eine gute halbe Stunde warten, bis ich wieder bei der Ärztin rein durfte. Fundus rechts war nochmal unangenehmer, weil das Auge als einziges funktionierendes Auge noch weniger gerne angeleuchtet wird, war aber ohne Auffälligkeiten. Bis in 3 Monaten dann. Am Empfang gab es das Rezept, aber wenn ich beim Termin bei der Ärztin rein will, soll ich mich im August melden, Termin wird dann im November.

Draußen hab ich dann die örtliche Apotheke probiert, weil die Uhr meinte, dass der Bus ziemlich gerade weg sein dürfte. Da murmelte die Apothekerin was von bestellen, und ich hab das Rezept dann wieder mitgenommen. Bus war harmlos, auch wenn dank reichlich Sonne wirklich alles geblendet hat. Bei meiner örtlichen Apotheke gab es dann aber noch die unangenehme Aussage, dass es die Dreierpackung jetzt gar nicht gäbe, und ich maximal noch eine Einzelpackung bekommen könnte, dann ein neues Rezept bräuchte, und damit dann später vielleicht wieder eine Dreierpackung bekommen könnte. Ich hab dann mal auf dem Plan, in zwei Wochen nach dem Podcast in der Arztpraxis für Termin und Rezept vorstellig zu werden. Vielleicht geht das ja beides. Denn auf Augentropfen ganz verzichten geht eben auch nicht.

Zehn Jahre Shunt

Ich greife mir mal vor und veröffentliche das hier einen Tag früher. Und zwar ist heute vor zehn Jahren mein Shunt ausgefallen. Aus Gründen, die ich danach nicht mehr zusammen bekommen habe, fiel mir nur der besonders nervige Kopfschmerz auf (nein, gegen Hirndruck hilft Ibu nicht, ich hab's ausprobiert). Als sich noch der Rest der Symptome dazugesellt hatte, hab ich mir immerhin einen Krankenwagen ins UKE bestellt. Für Klamotten reichte das Denkvermögen schon nicht mehr, und ein tragbares Internetgerät hatte ich auch noch zwei Wochen lang nicht, so dass ich keine Berichte mehr nachlesen konnte, was wann passiert ist.

Ich habe nur noch in Erinnerung, dass am 28. (was damals ein Samstag war) abends der Chirurg mich besuchte und mitteilte, dass ein dringenderer Fall reingekommen wäre, weshalb ich an dem Tag nicht operiert würde. Danach irgendwann hab ich im Rucksack mein damaliges Aufnahmegerät entdeckt und auf einen kleinen Ausflug auf Station mitgenommen. Die Aufnahme ist auch für den nächsten Podcast eingeplant. Ach ja, Cortison half damals insofern, als das zumindest die akuten Kopfschmerzen losgeworden ist.

Die OP gab es dann irgendwann am Sonntag, nachdem in der Nacht der Hirndruck wieder mit vollen Symptomen reingeschaut hatte. Da hat sich ausgezahlt, dass das nächstgelegene Nierenschälchen in Griffweite lag.

Der Rest der Woche war dann unspektakulär, ich hab Mitpatienten kennengelernt, dabei den Spruch "ich darf das, ich hab's am Kopf" gelernt, und auch dass die ganz hart wirkenden Kerle einen weichen Kern haben können.

Inzwischen ist in dem Gebäude eine Hautklinik angesiedelt, auf dem Balkon, wo sich immer die Raucher getroffen haben, herrscht Rauchverbot (und ich hab da nie jemanden stehen gesehen). Zu damaligen Mitpatienten habe ich keinen Kontakt mehr, aber der Shunt hält. Und nachdem ich vom Auge dann knapp zwei Jahre später erfahren durfte, dass die nächste ungeplante OP schneller kommen kann als mir lieb ist, habe ich inzwischen eine Notfall-Checkliste (wobei die Einkaufspassage im Neuen Klinikum im UKE auch hilft mit Post, Haspa, Friseur (macht auch Besuche auf Station) und WLAN-Zugängen).

Augenwartung Q1 2018

Bevor ich vergesse es hier noch reinzuschreiben: Heute war mal wieder einer meiner beliebten Druckmess-Termine in der Augenarztpraxis. 

Auf dem Hinweg fehlten mir ein bisschen die Hotspots, an die ich mich bei den U-Bahn-Halten auf der U3 schon gewöhnt habe, aber dank noch unbegrenztem Datenvolumen konnte ich ein paar planbare Downloads dann trotzdem schon erledigen, bis am Jungfernstieg der Hotspot auch bei der U1 schon zu erkennen war. Dank ausreichend Zeitpuffer (und keinen unerwarteten Störungen) hatte ich in Langenhorn noch die Muße eins der angebotenen Creme-Croissants zu erwerben, für nach der Arztpraxis. In der Praxis sah das Wartezimmer ziemlich gut gefüllt aus, und es kamen auch ständig neue Patienten nach, so dass es kaum langweilig wurde.

Die traditionelle Voruntersuchung hat eine Praxishilfe übernommen, die mir noch nicht begegnet war. Aus dem rechten Auge hat sie Visus (wie erwartet 1,0) und Druck (21 laut Anpuste-Gerät) ermittelt. Beim Visus links hat das Gerät es dann nicht geschafft, eine Korrektur einzumessen, ich habe da aber das Bildchen auch gar nicht verorten können. Auf einen Druckmess-Versuch habe ich dann lieber verzichtet, weil der Wert ohnehin nicht sauber gewesen wäre. Zurück ins Wartezimmer, wo es dann nochmal gute 30 Minuten gedauert hat, bis die Ärztin mich abgeholt hat. Sie hat dann lieber auch nochmal beide Augen gemessen, und rechts 13 gemessen, links 19. Dann gab es noch eine kurze Begutachtung mit Stablampe und das Urteil, dass das Öl links ja nicht emusifiziert, was es eigentlich tun könnte, so lange wie es im Auge schon steckt. So lange es das aber nicht tut, ist alles gut. Dann gab es noch das gewohnte Rezept und den Vermerk, dass beim nächsten Termin wieder der beidseitige Fundus gemacht werden darf. Wobei mir links ja egal ist, aber für rechts ist das Jahr seit der letzten Untersuchung dann abgelaufen. Am Tresen gab es dann noch das fertige Rezept und als Termin (ich wollte zeitlich mal früh am Tag drankommen) den Donnerstag, 19.7. 15:00.

Und weiter zum Bus. Da war wohl gerade eienr weg, und für den nächsten sagte mir die Fahrplan-App schon voraus, dass ich mit dem nach der Zeit ankäme, wenn die Podcatcher auf den iPhones ihren Abgleich machen wollen würden. Immerhin war der Bus dank Hotspot mit einem eher langsamen Funknetz ausgestattet, während der durch den reichlich gefüllten Berufsverkehr fuhr. Dank Fahrerwechsel war der Hotspot dann aber zwischendrin doch weg und ließ sich auch noch etwas Zeit, während wir schon wieder fuhren. Dann gab es noch ein paar reichlich gefüllte Straßen und UMleitungen für Baustellen, so dass der Fahrplan die Relität immer weniger wiedergespiegelt hat. Und Downloads machen beim mobilen Hotspot deutlich weniger Spaß als bei der richtigen Anbindung der U-Bahn-Haltestellen.

Wie auch immer, bin ich irgendwann ausgestiegen, und habe gleich an die Apotheke gedacht. Da gab es die "traurige" Botschaft, dass das Präparat, was ich "immer" genommen hätte von Ratiopharm erst bestellt werden müsste, aber ein anderes Präparat wäre direkt erhältlich. Ich wollte nicht warten, und so gab es das "andere" Präparat: Original-DuoTrav. Die ich eigentlich bis vor zwei Monaten ziemlich durchgängig hatte.

Ich kann dann mal wieder das Auge abschalten, denn mit ernsthafter Sehfähigkeit hat es immer noch nicht viel zu tun, was sich vermutlich auch kaum noch ändern wird.

auffallende Ungenauigkeiten

Nachdem ich mir Nachrichten über die Demonstrationen in USA vom letzten Wochenende mal insgesamt betrachtet habe, ist mir aufgefallen, dass die alle verschiedene Stufen an Ungenauigkeiten hatten. So gab es Berichte, aus denen nicht hervorging, dass es um mehr als 800 Veranstaltungen weltweit ging (es wurde ohnehin nur aus Washington berichtet), dann behaupteten Berichte, es hätten nur Personen gesprochen, die in der Marjory Stoneman Douglas High School Schüler sind (stimmt mal so gar nicht, alleine in Washington waren auch Redner aus Chicago, und wer behaupten will, die beiden 11-jährigen gingen schon auf eine High School, dürfte auch nochmal nachdenken). Dann gab es die üblichen Unschärfen, wie die Behauptung, dass in Emmas Vortrag (der mit der spezifischen Stille) 6 Minuten Stille gewesen wäre (dabei hat sie den Timer so gestellt, dass seit Beginn des Vortrags die 6:20 vergangen waren. Hat sie auch so gesagt.).

Wenn ich schon in so ziemlich allen Nachrichten-Sendungen so viele Fehler über ein Thema finde, von dem ich rein zufällig mehr weiß, wie sieht das dann bei allen anderen Themen aus? Soll ich glauben, dass da die Behauptungen schon stimmen? Oder Gehe ich besser davon aus, dass die Berichte ähnlich fehlerhaft sind?

Visus fast 0

Eine Erkenntnis der letzten paar Monate wird in den letzten Tagen immer mehr zur Gewissheit: Das linke Auge rutscht gemächlich aber unaufhaltsam in eine Sehfähigkeit von 'mehr als hell und dunkel ist nicht drin'. Die Visus-Tests in der Arztpraxis schafft es seit einem halben Jahr nicht mehr, was nicht nur daran liegt, dass ich mich anstrengen müsste. Auch die Watch kann es zunehmend nicht mehr erkennen, und an der Watch kann das kaum liegen. In der Nacht zu Montag bin ich nachts kurz auf Klo gewesen und hab mich gewundert, warum das Auge so gar nichts gesehen hat, wo auch erst die LED vom iPhone etwas gegen geholfen hat. Tests durch Rumlaufen mit nur dem linken Auge in der Wohnung und im Büro schafft es auch nur noch sehr krude, so dass ich mir zumindest im Büro schon einen Stock gewünscht hätte, um den Stuhl zu finden, von dem ich wusste, dass der da irgendwo im Weg stünde. 

Nun ist ein Visus von irgendwas unter 10 Prozent alleien kein Problem, den hatte das Augo vor der Katarakt-OP auch. Aber dieses Mal dürfte das nicht an eintrübender Linse liegen, und als das Auge anfing in die Kurzsichtigkeit abzurutschen hatte ich die Ärztin schonmal gefragt, ob das etwas bedeuten könnte. Ich hab nur auf dem Zettel, dass ein erblindetes Auge irgendwann eigene Probleme entwickeln könnte (ne neue Amotio, zum Beispiel, wobei dagegen das Öl helfen sollte), und dann letztlich entfernt werden wollen könnte. Wobei das wohl erst dann als Option ansteht, wenn das Auge alleine so schmerzt, dass eine Entfernung weniger schlimm ist. Wie auch immer, mach ich mir jetzt schon wieder Sorgen um das blöde Auge, was ja noch nie ein wirklich gutes Backup für das verbliebene Auge war. Wenn das akuter werden sollte (Schmerzen? kurzfristige Visus-Verschlechterung?) könnte ich mich auch mit dem Auge nochmal in die Arztpraxis begeben. Ich kenne deren reale Öffnungszeiten ja. 

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