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BGPelekom

Letzten Donnerstag gab es mal wieder einen Fall von Netzproblemen, weil irgendwo ein Netzanbieter mal wieder Blödfug ins Netz geblasen hat, so dass die Verbindung zwischen dem Netz der Telekom und Microsoft (sowie wohl auch noch eine Reihe netztopologisch benachbarte Systeme nicht miteinander reden konnten. Dafür, dass das Problem schon länger  bekannt ist, tritt es mir immer noch viel zu häufig auf, aber ich schaue sowas immer fasziniert an, wenn ich nicht betroffen bin.

Audapanity

Zur Abwechslung gibt#s mal keine Politik-Meldung, sondern eine aus der Technik: Im Mai hat ja eine Firma irgendwas gekauft, was mit Audacity zu tun hat, dem Audio-Editor aus der OpenSource-Ecke. Die Firma, die da irgendwas gekauft hat, kam dann mit der Idee, jede Menge Nutzertracking in Audacity reinzubauen, weil, äh...? Das fand dann die OpenSource-Gemeinschaft blöd, hat lautstark rebelliert. Damit wurde aus dem Vorschlag eine abgeschwächte Version mit freiwiligen Crashreports und nem einfachen Update-Check. Nun ist die Muse Group aber wieder aufgefallen, weil die in die AGBs so Zeug reingeschrieben hat, wie "Daten für Strafverfolgung sammeln" und "mindestens 13 Jahre alt" müssten Nutzer sein. Daraufhin ist mal wieder gigantische Echauffage angesagt, und es gibt Leute, die davon faseln, Audacity wäre Spionagesoftware. Ich werfe da einen Blick auf die Timeline, bemerke, dass die aktuelle Version 3.0.2 noch vor Bekanntgabe des Firmenkaufs veröffentlicht wurde, frage mich kurz, wie gerauchter Brokkoli wohl schmeckt, und wundere mich noch, ob zu viele Leute zu wenig getrunken haben.

Mal ganz von der zeitlichen Abfolge abgesehen: Das ist ein Quelloffenes Projekt. Das zu kopieren, und die Tracker rauszuwerfen sollte nicht gigantisch schwer sein, das hat sogar schon jemand angefangen. Diese Diskussion, wie viele andere, könnte mal eine Runde Abkühlung vertragen. Und wenn sich rausstellt, dass diese Muse Group wirklich Evil sein sollte, kann man sich immer noch LibreOffice als weniger aufgeblasene Fassung von OpenOffice ansehen. Da ist eine Projekttrennung schon mal vorgeführt worden. Es ist also nicht völlig unmöglich, OpenSource-Projekte aus den Klauen des Kapitalismus zu retten.

UMTSchalt

Zum Monatswechsel ist der Zeitpunkt ausgebrochen, den die Mobilfunkbetreiber angekündigt hatten, ab dem die UMTS-Netze abgeschaltet werden würden. Ich bin ja schon was älter, ich erinnere mich noch daran, wie in Zeiten vor Merkel die Nutzungsrechte für die Funkfrequenzen von UMTS versteigert wurden, und aus irgend einem Grund sich die daran teilnehmenden Firmen so hochgehandelt haben, dass ein damals absurd hoher Betrag an den Bundeshaushalt floss, den der damalige Bundesfinanzminister, ein Herr Eichel als Unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Schulden nannte. Diese Summen dürften auch verantwortlich dafür sein, dass deutsche Mobilverträge immer noch überwiegend harte Begrenzungen haben, wie viel man sie nutzen darf, beziehungsweise unpassend teuer sind, denn irgendwo wollen die Netzbetreiber das Geld ja herbekommen. Gleichzeitig ist die Technik weiterentwickelt, nach dem UMTS-Standard der 3. Generation kam LTE (wo die Lizenzversteigerung nicht absurd teuer war, die Nutzungspreise sind aber lustigerweise nicht rasant gefallen), und inzwischen ist 5G der amtierende heiße Scheiß. Die UMTS-Technik wird für die Netzbetreiber zur Altlast, die sie jetzt eben abschalten wollen. Anders als beim noch älteren GSM gibt es wohl keine Verpflichtung zum längeren Betrieb, und so wird UMTS dann mittelfristig verschwinden.

WWDNote 2021

Die jährliche Apple-Entwicklerkonferenz mit großer Ankündigungsveranstaltung war mal wieder. Und wie viel zu oft war die Veranstaltung laaaaaaang, was ich bestimmt nur wegen der ganzen einstündigen Videos in der Zwischenzeit vergessen hatte.

Inhaltlich ging es los mit iOS. Da bekommt Facetime lauter Funktionen, di in der Pandemie geholfen hätten: Spatial Audio, Voice Isolation (man kann auch üer Lärm noch verständlich kommunizieren, weil der gefiltert wird), Grid View, Portrait Mode, und Links, die auch außerhalb der Apple-Geräte nutzbar sein sollen. Auch mit dabei: SharePlay, wo man gemeinsam irgend was an kommerziellem Video sehen kann. iMessage bekommt eine Sammlung von Netzquellen, die mit einem geteilt wurden. Es gibt neue Fokus-Funktionen, wenn man nicht gestört werden will, oder nur Arbeits-Meldungen bekommen, oder gerade keine Arbeits-Meldungen. Die verschiedenen Profile lassen sich nach Zeit, Ort oder (vermutlich) einer Kombination aus Beiden einstellen. Auch neu: Wenn man Texte fotografiert, erkennt iOS die und man kann die rauskopieren. Oder irgendwas an Tieren oder Pflanzen erkennen. Spotlight wird übersichtlicher, in die Wetterfunktionen zieht das DarkSky-Datenmaterial ein, was Apple durch Kauf der Firma erlangt hat, drahtlose Schlüssel soll man verwalten können, und die neuen Karten wären ganz toll, dort wo sie mal verfügbar wären.

Dann kamen die AirPods dran: die sollen eine Art Hörgerät sein können, Notifikationen ankündigen, und in FindMy auch ernsthafter auffindbar werden.

weiter zum iPad, was im Kern immer noch iOS ist, aber zustzlichdie Widgets bekommt, die iOS seit einem Jahr hat, App Library ebenfalls. Und mal wieder neue Multitasking-Gesten, weil die bisher wohl wirklich niemand versteht. Bei Notizen kann man kollaborieren, Taggen oder sich zu Apps und Webseiten irgendwas notieren. Die Übersetzungsfunktion kommt auch vom iPhone rüber. Oh, und Swift Playgrounds kann dann auch Apps bauen und in den AppStore einreichen. Das war als XCode für iPad schon länger gerüchtet worden.

Dann durfte sich Apple mal wieder mit Privatsphäre brüsten, weil sie Tracking-Pixel in Mails irgendwie entschärfen, Safari auch vor Trackern schützen, außerdem gibt es dann einen Bericht, wo die Geräte melden, welche Apps auf welche privaten Datenquellen wie oft zugegriffen haben, und wohin im Netz sie kommuniziert haben. Und die Spracherkennung soll dann komplett auf den Geräten stattfinden und nicht mehr im Netz.

Weiter geht es mit iCloud: Da kann man Kontakte eintragen, die einen Account wieder freischalten können, oder Kontakte, die einen beerben sollen. Außerdem sowas ähnliches wie TOR, und man soll analog Sign-in with Apple Mailadressen als Wegwerfbare Adressen generieren können.

Nächster Block: Gesundheitsdaten. Mobilitätsdaten (also wie man so läuft) kann das iPhone mitbekommen, und da Trends draus ableiten. Labordaten soll es einem interpretieren helfen. Auch neu: Trends, Funktionen, um Daten zu teilen, und Familienmitglieder, die das untereinander tun wollen.

Dann war mal wieder ein Betriebssystem dran: watchOS. Das bekommt mehr Mindfulness, kann im Schlaf irgendwie ne Atemfrequenz ermitteln, kriegt ein bisschen was an Fitness-Funktionen, und ein Portrait-Face.

Danach wurde es für mich langweilig, weil die als Home vermeldeten Systeme vom TV und HomePod (mini) interessieren mich nicht.

Aber ein großes System fehlte noch: macOS 12, Monterey. Mit Universal Control, wo man Maus/Tastatur vom Mac auch zur Bedienung auf ein iPad nutzen kann (wie? Konfiguration??), der Mac als AirPlay-Ziel nutzbar wird, Shortcuts auf den Mac kommen, Safari mal wieder neu aussehen soll, und Erweiterungen für den auf ein neues System gesetzt werden, und dann auch iOS und iPadOS so erreichen.

Und als ich gerade auf ein Ende gehofft hatte, wurden noch Namen von irgendwelchen APIs durch die Gegend geworfen, und ich bin lieber ins Bett gegangen.

Das alles dürfte so ab September auf Geräten in meiner Nähe verfügbar werden. Wobei iOS 15 wohl weniger aufdringlich sein soll als die Systeme bisher, was man so liest.

Frenot

Und dann war da noch eine Geschichte, die sich in den letzten Wochen erst außerhalb meiner Aufmerksamkeit entwickelt hat, dann aber doch ein paar Mal aufgetaucht ist: Und zwar gibt es ja in diesem Internetz nicht nur Webdienste, sondern auch achon lange sowas wie IRC. Eines der größeren IRC-Netze ist/war Freenode. Da konnte man sich mit überschaubarem Aufwand einen kostenlosen Kanal zulegen, und dann je nach Belieben sich in fast-Echtzeit austauschen. Nun ist da vor einiger Zeit jemand in die Chefetage der Betreiber aufgestiegen, der in der ansonsten ziemlich freien Gemeinschaft angeeckt ist (das ist der Teil, den ich am wenigsten mitbekommen habe) und in der Folge sind vor ein paar Wochen eine größere Anzahl bisher dauerhaft dort organisierter Personen gemeinsam abgezogen und haben sich eine neue Infrastruktur angelegt, namens Libera. offizielle Kanäle von irgend welchen Projekten, die nun darauf hinwiesen, dass man sie auch dort jetzt finden könne, wurden zuletzt vom verbliebenen Betreiber von Freenode übernommen, und deren bisherige Admins von dort verbannt. Das Ganze hat dann ziemlich viel von Sandförmchen auf einem Spielplatz, aber dass Freenode mit solchen Aktionen ziemlich viel an Karma im Netz verspielt, ist mir offensichtlich. Ergebnis der ganzen Nummer ist zumindest, dass sich ziemlich viele IRC-Nutzer angewiedert von dem abwenden, was jetzt gerade Freenode ist. Was dan dann in Sachen Geld oder Offline-Ansehen heißen mag, kann ich nicht abschätzen, aber positiv wirk das alles nicht.

iOS 14.5

Meldung aus der Kategorie 'endlich!' am 26. April abends hat Apple endlich das Mittjahres-Update für iPhones, iPads, Watch, und Mac freigegeben. Für mich spannend: Da ist eine Funktion drin, um iPhones trotz Maske entsperren zu können, wenn da ne Uhr verbunden ist, die einen Passcode hat, entsperrt ist, und das Gesicht in dem Moment maskiert ist. Dauert zwar etwas länger als die reine Gesichtserkennung, macht die Entsperrung aber dann endlich wieder automatisch. Fürs Diensthenndi habe ich da nur noch den Schmerz, dass die Uhr, die ich da rangeklöppelt habe, keinen Passcode bekommen darf. Und zumindest die Einstellung vermeldet, dass das Feature nicht ohne Passcode in der Uhr funktionieren würde.

Aber für meine privaten Telefone hilft das schon, dass ich da endlich ohne Passcode rein komme.

Ansonsten ist da noch jede Menge Kram mit drin, wie das Framework gegen Tracking, irgendwelche Bugfixes (auf dem Mac inklusive irgendwas fiesem an Sicherheitsloch), und mehr.

Applevent

Letzten Dienstag hat Apple mal wieder ein paar Produkte angekündigt per Video. Los ging es mit dem im Park spazierenden Tim Cook, der verkündet hat, dass die Apple-Kreditkarte demnächst Familien unterstützt, Partner in den selben Vertrag lässt. Dann gab es für Podcasts die Ankündigung, dass es da irgendwie Bezahl-Optionen geben soll, Details waren in dem Video nicht erwähnt. Das iPhone 12 soll es dann noch in Purple (einem Lila) geben. 

weiter ging es mit einer ernsthaften Ankündigung: AirTag, der seit inzwischen 1,5 Jahren gerüchteten Gerät, was man an Gegenständen befestigen kann, und dann mit einem der neuesten iPhone mit U1-Chip finden. 

Als nächstes Produkt war TV dran, wo es in den Innereien Neues gibt, was mich aber nicht interessiert. 

Weiter zum Mac, wo es den iMac mit M1-Chip gibt. Der ist Ganz Doll Schnell und leise. 

Apropos M1: Der kommt dann ins iPad Pro, wo der USB-C-Anschluss auch Thunderbolt kann, Speicherplatz bis zu 2TB möglich wird, und vor allem beim RAM die Fähigkeit der großen Rechner ins iPad einzieht. Aus den Gerüchten wurde das MiniLED-Display bestätigt, was in das 12,9-Zoll-iPad einzieht. Nicht bestätigt wurde ein neuer Pencil. 

Im Video nicht erwähnt: iOS 14.5 soll irgendwann in der Woche 17 (26.-30.4.) kommen. Das wäre ja nur schon seit März erwartet worden. 

Exchoch

Und dann waren da noch Computer. Und Sicherheitslöcher. Und eine Firma Microsoft, die beides in Exchange verbunden hat, was dann das BSI zu einer aufgeregten Warnmeldung veranlasst hat, dass man doch bitte einen verfügbaren Patch für Exchange schon vorgestern installiert haben möge, weil sonst wäre irgendwas Weltuntergang. Keina Ahnung, wie Weltuntergang das ist, aber nachdem die Regier beschlossen hat, Sicherheitslöcher sammeln zu wollen, dürfte das BSI gerne mal dem Bundesminister für Drinnen, Bau und Dahoam nochmal erklären, was das im konkreten Fall bedeutet hätte. Vielleicht merkt der dann mal was.

FailarWinds

und dann war da noch eine Firma SolarWinds, die damit auffiehl, ihren Update-Server öffentlich schreibbar im Netz rumstehen zu haben, sich (natürlich) von der Überwachung durch Virenscanner ausnehmen zu lassen, und generell eher unsicher gewesen zu sein. So einer 'Sicherheitssoftware vertraut man doch gerne.

AirPods Max

Meldung aus der 'da war doch was gerichtet worden'-Ecke: Letzten Dienstag hat Apple per Pressemitteilung ein neues Produkt angekündigt, was den Namen AirPods Max bekommen hat. Das sind, soweit ich das erkennen kann, drahtlose Kopfhörer, die anders als die kleineren AirPods nicht ins Ohr, sondern über beide Ohren gepackt werden. Ähnlich den AirPods Pro könne die wohl Noise Cancellation nutzen, wodurch die Umgebung weniger stören soll. Beim Preis langt Apple mit knapp 600 Euro nicht gerade auf das billige Segment gezielt. Ob die Kopfhörer so viel Wert sind, kann ich nicht einschätzen, aber Daten wie eine Laufzeit von 20 Stunden lesen sich jedenfalls nicht extrem übel. 

Vodablem

Heute ist mir mal keine Politikmeldung über den Weg gelaufen, deswegen eher als hoffentlich unterhaltsame Meldung: Das Vodafone-Netz hatte am Nachmittag des 23. November eine Großstörung. Nachdem ich mit dem iPad ein Gerät in dem Netz habe, konnte ich bestätigen, dass zwischen No Service, Empfang, aber gar keine Daten, Edge (tat aber nicht), UMTS (tat auch nicht) angezeigt wurden. Ohne die inzwischen an allen U-Bahn-Haltestellen verfügbaren Hotspots hätte ich auf der Heimfahrt gar nichts an Nachrichten lesen können. Zuhause hatte ich bei einem Test ohne WLAN auch noch eine Fehlermeldung, die mir noch dunkel bekannt vorkam vom mini-iPad, was vor Jahren nicht online sein konnte, weil eine LTE-Netz-Komponente fehlte. Vodafone kommuniziert ja nichts in Richtung einer Fehlersuche.

Approzente

Schon seit es den AppStore von Apple gibt (angekündigt wurde der 2010, eine Weile, bevor das 3G-iPhone angekündigt wurde), galt, dass Apple von den AppStore-Einnahmen 30 Prozent behält für den Betrieb von AppStore, und sonstigem Aufwand. Einerseits haben immer wieder App-Verkäufer sich beschwert, dass das zu viel wäre, aber andererseits ist Apple nun mal der einzige Zugang auf die iPhones, die ja doch einen relevanten Markt darstellen. In den letzten Jahren gab es auch scon ein paar Änderungen, so dass erst große Firmen nicht ganz so öffentlich bessere Bedingungen bekommen haben, dann Apple mal angekündigt hat, dass bei Abos die 30% im ersten Jahr noch einbehalten werden, sich ab dem zweiten Jahr aber mehr Geld bei den Verkäufern einfindet. Umgekehrt gab es auch die Geschichten, wo Apps gezwungen wurden, irgendwelche Kauf-Optionen in die App einzubauen, weil sonst ein Update nicht freigegeben wurde, oder Apps sogar ohne großen Prozess aus dem Store flogen, und zumindest in den bekannt gewordenen Fllen erst nach medialer Aufregung wieder rein durften.

Letzte Woche gab es nun eine konsequente, wenn auch späte Meldung, dass auch Apple mitbekommen hat, dass die 30% inzwischen nicht mehr so unumstritten sind wie früher, und Apple hat angekündigt, dass Entwickler, die weniger als 1 Millionen Dollar an App-Einnahmen haben im Jahr, sich melden können (klingt nicht nach automagisch), umd dann nur noch 15% der Einnahmen an Apple abgeben zu müssen. Wer mehr Geld mit Apps (bei Apple) macht, hat da Pech. Keien Ahnung, wie fair das ist, aber 1 Mio muss man auch erstmal an Umsatz machen.

ARMac

Letzten Dienstag war der (vermutlich) letzte Termin, an dem Apple ein Video mit Produktankündigungen veröffentlicht hat für das Jahr. Wie erwartet, ging es dabei um erste Macs, die mit ARM-CPU ausgestattet sind, und welche Vorteile das hätte. Die erste ARM-CPU nennt Apple M1, wobei ich mich noch erinnere, dass es beim A4-iPhone-Chip einen Koprozessor namens M4 gab, der für sowas wie Schrittzähler gut war. Der M1 jedenfalls ist ein naher Verwandter des A14, kommt mit 4+4 Kernen, hat eine GPU dabei, kann die T2-Chips intern ablösen, und soll Ganz Doll Toll sein. 

Eingebaut wird der in der ersten Iteration in ein MacBook Air 13 mit zwei USB4/Thunderbolt3-Ports, keinen Lüfter, aber Ganz Doll Schnell und leicht und lang laufend. Maximal passen da 2TB SSD und 16GB RAM rein. Außerdem gibt es einen Mac Mini, der ähnliche Obergrenzen bei der Ausstattung hat, sowie ein MacBook Pro 13 mit ebenfalls 2 Ports, bis zu 2TB SSD und 16 GB RAM. Die Touchbar bleibt bei dem Modell auch nach dem CPU-Umstieg erhalten. 

Für mich ist da nichts bei, was sich insofern schon gut trifft, als ich die allerersten Rechner mit der neuen Architektur ohnehin nicht selbst haben wollte, aber bei maximal zwei Ports komme ich nicht mal in Versuchung. 

Keynote Oktober: iPhones 12

Letzten Dienstag hat Apple wieder eine Produktvorstellung per Video rausgelassen. Ähnlich dem September gab es auch wieder zwei Produktkategorien, wobei das Video mit dem für mich langweiligeren anfing: Es gibt nen Homepod Mini. Der ist kleiner als der Homepod, billiger, und soll aber auch Ganz Toll Klingen. Außerdem gibt es dann eine Interkom-Funktion, wo über Siri Botschaften als (alle) Geräte eines Haushaltes geschickt werden, und auch Antworten möglich sind. Interessiert mich trotzdem nicht.

Beim iPhone ging es dann mit dem iPhone 12 los (wie gerüchtet). Das sieht im Rahmen eckiger aus, lehnt sich vom sonstigen Design aber weiter an das an, was seit dem X die iPhones ohne Homebutton geprägt hat. Ansonsten behält das iPhone 12 die zwei Kameras vom direkten Vorgänger, wird mit 6,1 Zoll Displaydurchmesser etwas größer, wobei die Außenmaße in etwa gleich bleiben. Neuerung dieses Jahr: Es gibt eine Reihe Hilfen für drahtloses Laden. Und zwar sind die als MagSafe (ältere Mac-Nutzer werden sich noch an die magnetisch befestigten Stromkabel mobiler Mac-Rechner mit dem Namen erinnern) benannt, und sorgen eben per Magnet dafür, dass ein komatibles Ladegerät magnetisch an der richtigen Position gehalten wird. Das dürfte die Erkenntnis aus dem Debakel von AirPower gewesen sein: Wenn man ein iPhone nicht überall auf ein Ladegerät legen kann, müssen beide irgendwie zueinander gebracht werden. Die Uhr macht das schon seit ewig magnetisch, nun also auch die iPhones. Da gehen dann auch 15 Watt drahtlos an Strom in das iPhone, was immer noch dem Doppelten vom Qi-Standard entspricht, auf dem die Induktionslade-Technik aufsetzt. Dann gab es noch kurz das iPhone 12 mini, was das gerüchtete 5,4-Zoll-Gerät ist, funktional auf dem Level vom 12. Nicht mehr in den Packungen dabei: Kopfhörer und USB-Ladeknubbel. Ein USB-C-Lightning-Kabel gibt es aber immer noch.

Dnachach fehlten aber noch zwei iPhones: 12 Pro und 12 Pro Max, die mit drei Kameras, dem ebenfalls seit lange gerüchtetem Lidar-Sensor, und ansonsten einer weiter verbesserten Nacht-Foto-Funktion (auf allen Kameras) sowie verbesserter Wackelbereinigung glänzt, bei der statt der Linsen der Sensor bewegt wird, um Wackler auszugleichen. Die Geräte haben Display-Durchmesser von 6,1 (wie das 12) und 6,7 Zoll, was ebenfalls so gerüchtet worden war. Bei Preisen und Verfügbarkeit war ich kurz unaufmerksam. Was ich mir danach aufgeschrieben habe: Die am 23. erhältlichen Geräte sind das 12 und das 12 Pro, die beiden anderen iPhones kommen erst zum 13. November in den Handel, Vorbestellung jeweils eine Woche vorher. Damit habe ich dann einen frühesten Termin, wann ich mein nächstes iPhone kaufen kann.

Apple Keynote, September 2020

Letzte Woche stand bei Apple mal wieder eine Produktvorstellung an. Wie die zur WWDC gab es keine Bühnenpräsentation vor Publikum, sondern ein Video. Und als Erwartungsmanagement auch gleich mit der Ansage, dass es da nur um zwei Produkte gehen sollte: Watch und iPad.

Zur Watch gab es wieder die übliche Runde an Geschichten, wo die Apfeluhr Leuten geholfen hat, entweder Gesundheitsprobleme früher zu entdecken, oder sich zu motivieren, sich mehr zu bewegen. Kennen wir schon, reißt mich immer noch nicht mit. Dann ging es endlich an das Gerät. Die neue Uhr nennt sich Series 6 (wenig überraschend), hat als Eigenschaften anders als die Series 5 ne schnellere Lademöglichkeit, eine neue CPU mit schneller (und damit hoffentlich wieder bessere Akkulaufzeit), kann neu die Sauerstoffsättigung im Blut per optischer Sensorik ermitteln, kann jetzt (endlich) auch WLAN im 5GHz-Band, hat nen U1-Chip (und dürfte damit von iPhones der Reihe 11 an lokalisiert werden können. Auch neu, aber nicht akut von der Uhr abhängig: Es gibt neue Armband-Arten, die nämlich ganz auf Verschlüsse verzichten, und dafür Silikon-Schleifen sind. Zu den verfügbaren Farben und Gehäusen gab es zwar eine Erwähnung, die habe ich aber gerade nicht akut im Kopf. Keramik ist aber wohl nicht mehr dabei, Titan schon. Wobei das ja nicht im Laden zu haben war. Ach ja: Die USB-Ladeknubbel liegen wohl auch nur noch bei den teuren Uhren (Titan scheint dazuzugehören, Hermes vielleicht, zu Stahl weiß ich es nicht) bei.

Von einigen Gerüchterstattern erwartet, gibt es auch eine neue, billigere Uhr mit dem Namen SE, die auf der großen Gehäusegröße aufbaut, und ansonsten auf den Innereien der Series 5 basiert, wobei die Präsentation nicht klar gesagt hat, welche Funktionen die SE-Uhr nicht hat, die in der Series 5 sonst noch dabei war. Ach ja, zwischendurch wurde auch nochmal von der WWDC aufgegriffen, dass es mit watchOS 7 auch 'Kinderuhren' gibt, also LTE-fähige Uhren, die von einem iPhone eingerichtet werden, dann aber nicht in deren Nähe bleiben müssen, und für die bestimmte Einschränkungen einrichtbar sind, und wo sich die Eltern über Erreichen und/oder Verlassen bestimmter Orte informieren lassen können.

Bei Preisen und Terminen gab es erst die Überraschung, dass die Series 3 immer noch verkauft wird, über der sich die SE einordnet, worüber dann die Series 6 anfängt, je nach Gehäuse, Größe und Funkausstattung. Die zweite Überraschung ist der Termin: Die Geräte kommen nämlich schon zum 18. in die Hände von Käufern (und in Läden, wo diese geöffnet haben, hoffe ich zumindest).

Dann gab es noch die Ankündigung von neuen Abodiensten, wie Fitness+, wo man sich für Bewegungsübungen per Video anbrüllen lassen kann, was hier aber nicht verfügbar wird. Und das ebenfalls gerüchtete (Apfel) One, wo man mehrere Apple-Dienste zu einem monatlichen Preis bekommen kann.

Weiter ging es mit iPad. Da durfte das der 8. Generation anfangen, das Einsteigermodell, was noch mit einer A12-CPU kommt, ganz doll toll sein soll, aber mich trotzdem nicht interessiert hat. Spannender ist da schon das neue iPad Air, was tatsächlich vom Aussehen am iPad Pro inspiriert ist, einen Fingerabdrucksensor im Knopf oben versteckt, und das erste Gerät mit der neuen A14-CPU ist, die wiederum die erste in einem 5 Nanometer-Verfahren sein soll (Intel kämpft noch mit 10 Nanometern Spurbreite). Als Termin hier gab es nur Next Month zu hören.

Eine Frage war da am Ende noch offen bei mir: Wie soll eine am Freitag erscheinende Uhr mit iPhones reden können? Entweder steckt da die nötige Infrastruktur schon heimlich in iOS 13.7, oder es fehlte noch eine Aussage zu iOS 14. Apple hat den zweiten Weg gewählt, weil iOS 14 am Mittwoch erscheinen sollte. An der Stelle sind auf Twitter Entwickler von iOS-Apps die Gescihtszüge entgleist. Ein neues Majorrelease mit einem Tag vVorlauf ist mal eine ganz neue Form von Zeitdruck. Auch die Tools rund um Apps war noch nur begrenzt fertig. Während ich das hier schreibe, weiß ich noch nicht, wie schmerzhaft iOS 14 und watchOS 7 so sind.

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