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Exchoch

Und dann waren da noch Computer. Und Sicherheitslöcher. Und eine Firma Microsoft, die beides in Exchange verbunden hat, was dann das BSI zu einer aufgeregten Warnmeldung veranlasst hat, dass man doch bitte einen verfügbaren Patch für Exchange schon vorgestern installiert haben möge, weil sonst wäre irgendwas Weltuntergang. Keina Ahnung, wie Weltuntergang das ist, aber nachdem die Regier beschlossen hat, Sicherheitslöcher sammeln zu wollen, dürfte das BSI gerne mal dem Bundesminister für Drinnen, Bau und Dahoam nochmal erklären, was das im konkreten Fall bedeutet hätte. Vielleicht merkt der dann mal was.

FailarWinds

und dann war da noch eine Firma SolarWinds, die damit auffiehl, ihren Update-Server öffentlich schreibbar im Netz rumstehen zu haben, sich (natürlich) von der Überwachung durch Virenscanner ausnehmen zu lassen, und generell eher unsicher gewesen zu sein. So einer 'Sicherheitssoftware vertraut man doch gerne.

AirPods Max

Meldung aus der 'da war doch was gerichtet worden'-Ecke: Letzten Dienstag hat Apple per Pressemitteilung ein neues Produkt angekündigt, was den Namen AirPods Max bekommen hat. Das sind, soweit ich das erkennen kann, drahtlose Kopfhörer, die anders als die kleineren AirPods nicht ins Ohr, sondern über beide Ohren gepackt werden. Ähnlich den AirPods Pro könne die wohl Noise Cancellation nutzen, wodurch die Umgebung weniger stören soll. Beim Preis langt Apple mit knapp 600 Euro nicht gerade auf das billige Segment gezielt. Ob die Kopfhörer so viel Wert sind, kann ich nicht einschätzen, aber Daten wie eine Laufzeit von 20 Stunden lesen sich jedenfalls nicht extrem übel. 

Vodablem

Heute ist mir mal keine Politikmeldung über den Weg gelaufen, deswegen eher als hoffentlich unterhaltsame Meldung: Das Vodafone-Netz hatte am Nachmittag des 23. November eine Großstörung. Nachdem ich mit dem iPad ein Gerät in dem Netz habe, konnte ich bestätigen, dass zwischen No Service, Empfang, aber gar keine Daten, Edge (tat aber nicht), UMTS (tat auch nicht) angezeigt wurden. Ohne die inzwischen an allen U-Bahn-Haltestellen verfügbaren Hotspots hätte ich auf der Heimfahrt gar nichts an Nachrichten lesen können. Zuhause hatte ich bei einem Test ohne WLAN auch noch eine Fehlermeldung, die mir noch dunkel bekannt vorkam vom mini-iPad, was vor Jahren nicht online sein konnte, weil eine LTE-Netz-Komponente fehlte. Vodafone kommuniziert ja nichts in Richtung einer Fehlersuche.

Approzente

Schon seit es den AppStore von Apple gibt (angekündigt wurde der 2010, eine Weile, bevor das 3G-iPhone angekündigt wurde), galt, dass Apple von den AppStore-Einnahmen 30 Prozent behält für den Betrieb von AppStore, und sonstigem Aufwand. Einerseits haben immer wieder App-Verkäufer sich beschwert, dass das zu viel wäre, aber andererseits ist Apple nun mal der einzige Zugang auf die iPhones, die ja doch einen relevanten Markt darstellen. In den letzten Jahren gab es auch scon ein paar Änderungen, so dass erst große Firmen nicht ganz so öffentlich bessere Bedingungen bekommen haben, dann Apple mal angekündigt hat, dass bei Abos die 30% im ersten Jahr noch einbehalten werden, sich ab dem zweiten Jahr aber mehr Geld bei den Verkäufern einfindet. Umgekehrt gab es auch die Geschichten, wo Apps gezwungen wurden, irgendwelche Kauf-Optionen in die App einzubauen, weil sonst ein Update nicht freigegeben wurde, oder Apps sogar ohne großen Prozess aus dem Store flogen, und zumindest in den bekannt gewordenen Fllen erst nach medialer Aufregung wieder rein durften.

Letzte Woche gab es nun eine konsequente, wenn auch späte Meldung, dass auch Apple mitbekommen hat, dass die 30% inzwischen nicht mehr so unumstritten sind wie früher, und Apple hat angekündigt, dass Entwickler, die weniger als 1 Millionen Dollar an App-Einnahmen haben im Jahr, sich melden können (klingt nicht nach automagisch), umd dann nur noch 15% der Einnahmen an Apple abgeben zu müssen. Wer mehr Geld mit Apps (bei Apple) macht, hat da Pech. Keien Ahnung, wie fair das ist, aber 1 Mio muss man auch erstmal an Umsatz machen.

ARMac

Letzten Dienstag war der (vermutlich) letzte Termin, an dem Apple ein Video mit Produktankündigungen veröffentlicht hat für das Jahr. Wie erwartet, ging es dabei um erste Macs, die mit ARM-CPU ausgestattet sind, und welche Vorteile das hätte. Die erste ARM-CPU nennt Apple M1, wobei ich mich noch erinnere, dass es beim A4-iPhone-Chip einen Koprozessor namens M4 gab, der für sowas wie Schrittzähler gut war. Der M1 jedenfalls ist ein naher Verwandter des A14, kommt mit 4+4 Kernen, hat eine GPU dabei, kann die T2-Chips intern ablösen, und soll Ganz Doll Toll sein. 

Eingebaut wird der in der ersten Iteration in ein MacBook Air 13 mit zwei USB4/Thunderbolt3-Ports, keinen Lüfter, aber Ganz Doll Schnell und leicht und lang laufend. Maximal passen da 2TB SSD und 16GB RAM rein. Außerdem gibt es einen Mac Mini, der ähnliche Obergrenzen bei der Ausstattung hat, sowie ein MacBook Pro 13 mit ebenfalls 2 Ports, bis zu 2TB SSD und 16 GB RAM. Die Touchbar bleibt bei dem Modell auch nach dem CPU-Umstieg erhalten. 

Für mich ist da nichts bei, was sich insofern schon gut trifft, als ich die allerersten Rechner mit der neuen Architektur ohnehin nicht selbst haben wollte, aber bei maximal zwei Ports komme ich nicht mal in Versuchung. 

Keynote Oktober: iPhones 12

Letzten Dienstag hat Apple wieder eine Produktvorstellung per Video rausgelassen. Ähnlich dem September gab es auch wieder zwei Produktkategorien, wobei das Video mit dem für mich langweiligeren anfing: Es gibt nen Homepod Mini. Der ist kleiner als der Homepod, billiger, und soll aber auch Ganz Toll Klingen. Außerdem gibt es dann eine Interkom-Funktion, wo über Siri Botschaften als (alle) Geräte eines Haushaltes geschickt werden, und auch Antworten möglich sind. Interessiert mich trotzdem nicht.

Beim iPhone ging es dann mit dem iPhone 12 los (wie gerüchtet). Das sieht im Rahmen eckiger aus, lehnt sich vom sonstigen Design aber weiter an das an, was seit dem X die iPhones ohne Homebutton geprägt hat. Ansonsten behält das iPhone 12 die zwei Kameras vom direkten Vorgänger, wird mit 6,1 Zoll Displaydurchmesser etwas größer, wobei die Außenmaße in etwa gleich bleiben. Neuerung dieses Jahr: Es gibt eine Reihe Hilfen für drahtloses Laden. Und zwar sind die als MagSafe (ältere Mac-Nutzer werden sich noch an die magnetisch befestigten Stromkabel mobiler Mac-Rechner mit dem Namen erinnern) benannt, und sorgen eben per Magnet dafür, dass ein komatibles Ladegerät magnetisch an der richtigen Position gehalten wird. Das dürfte die Erkenntnis aus dem Debakel von AirPower gewesen sein: Wenn man ein iPhone nicht überall auf ein Ladegerät legen kann, müssen beide irgendwie zueinander gebracht werden. Die Uhr macht das schon seit ewig magnetisch, nun also auch die iPhones. Da gehen dann auch 15 Watt drahtlos an Strom in das iPhone, was immer noch dem Doppelten vom Qi-Standard entspricht, auf dem die Induktionslade-Technik aufsetzt. Dann gab es noch kurz das iPhone 12 mini, was das gerüchtete 5,4-Zoll-Gerät ist, funktional auf dem Level vom 12. Nicht mehr in den Packungen dabei: Kopfhörer und USB-Ladeknubbel. Ein USB-C-Lightning-Kabel gibt es aber immer noch.

Dnachach fehlten aber noch zwei iPhones: 12 Pro und 12 Pro Max, die mit drei Kameras, dem ebenfalls seit lange gerüchtetem Lidar-Sensor, und ansonsten einer weiter verbesserten Nacht-Foto-Funktion (auf allen Kameras) sowie verbesserter Wackelbereinigung glänzt, bei der statt der Linsen der Sensor bewegt wird, um Wackler auszugleichen. Die Geräte haben Display-Durchmesser von 6,1 (wie das 12) und 6,7 Zoll, was ebenfalls so gerüchtet worden war. Bei Preisen und Verfügbarkeit war ich kurz unaufmerksam. Was ich mir danach aufgeschrieben habe: Die am 23. erhältlichen Geräte sind das 12 und das 12 Pro, die beiden anderen iPhones kommen erst zum 13. November in den Handel, Vorbestellung jeweils eine Woche vorher. Damit habe ich dann einen frühesten Termin, wann ich mein nächstes iPhone kaufen kann.

Apple Keynote, September 2020

Letzte Woche stand bei Apple mal wieder eine Produktvorstellung an. Wie die zur WWDC gab es keine Bühnenpräsentation vor Publikum, sondern ein Video. Und als Erwartungsmanagement auch gleich mit der Ansage, dass es da nur um zwei Produkte gehen sollte: Watch und iPad.

Zur Watch gab es wieder die übliche Runde an Geschichten, wo die Apfeluhr Leuten geholfen hat, entweder Gesundheitsprobleme früher zu entdecken, oder sich zu motivieren, sich mehr zu bewegen. Kennen wir schon, reißt mich immer noch nicht mit. Dann ging es endlich an das Gerät. Die neue Uhr nennt sich Series 6 (wenig überraschend), hat als Eigenschaften anders als die Series 5 ne schnellere Lademöglichkeit, eine neue CPU mit schneller (und damit hoffentlich wieder bessere Akkulaufzeit), kann neu die Sauerstoffsättigung im Blut per optischer Sensorik ermitteln, kann jetzt (endlich) auch WLAN im 5GHz-Band, hat nen U1-Chip (und dürfte damit von iPhones der Reihe 11 an lokalisiert werden können. Auch neu, aber nicht akut von der Uhr abhängig: Es gibt neue Armband-Arten, die nämlich ganz auf Verschlüsse verzichten, und dafür Silikon-Schleifen sind. Zu den verfügbaren Farben und Gehäusen gab es zwar eine Erwähnung, die habe ich aber gerade nicht akut im Kopf. Keramik ist aber wohl nicht mehr dabei, Titan schon. Wobei das ja nicht im Laden zu haben war. Ach ja: Die USB-Ladeknubbel liegen wohl auch nur noch bei den teuren Uhren (Titan scheint dazuzugehören, Hermes vielleicht, zu Stahl weiß ich es nicht) bei.

Von einigen Gerüchterstattern erwartet, gibt es auch eine neue, billigere Uhr mit dem Namen SE, die auf der großen Gehäusegröße aufbaut, und ansonsten auf den Innereien der Series 5 basiert, wobei die Präsentation nicht klar gesagt hat, welche Funktionen die SE-Uhr nicht hat, die in der Series 5 sonst noch dabei war. Ach ja, zwischendurch wurde auch nochmal von der WWDC aufgegriffen, dass es mit watchOS 7 auch 'Kinderuhren' gibt, also LTE-fähige Uhren, die von einem iPhone eingerichtet werden, dann aber nicht in deren Nähe bleiben müssen, und für die bestimmte Einschränkungen einrichtbar sind, und wo sich die Eltern über Erreichen und/oder Verlassen bestimmter Orte informieren lassen können.

Bei Preisen und Terminen gab es erst die Überraschung, dass die Series 3 immer noch verkauft wird, über der sich die SE einordnet, worüber dann die Series 6 anfängt, je nach Gehäuse, Größe und Funkausstattung. Die zweite Überraschung ist der Termin: Die Geräte kommen nämlich schon zum 18. in die Hände von Käufern (und in Läden, wo diese geöffnet haben, hoffe ich zumindest).

Dann gab es noch die Ankündigung von neuen Abodiensten, wie Fitness+, wo man sich für Bewegungsübungen per Video anbrüllen lassen kann, was hier aber nicht verfügbar wird. Und das ebenfalls gerüchtete (Apfel) One, wo man mehrere Apple-Dienste zu einem monatlichen Preis bekommen kann.

Weiter ging es mit iPad. Da durfte das der 8. Generation anfangen, das Einsteigermodell, was noch mit einer A12-CPU kommt, ganz doll toll sein soll, aber mich trotzdem nicht interessiert hat. Spannender ist da schon das neue iPad Air, was tatsächlich vom Aussehen am iPad Pro inspiriert ist, einen Fingerabdrucksensor im Knopf oben versteckt, und das erste Gerät mit der neuen A14-CPU ist, die wiederum die erste in einem 5 Nanometer-Verfahren sein soll (Intel kämpft noch mit 10 Nanometern Spurbreite). Als Termin hier gab es nur Next Month zu hören.

Eine Frage war da am Ende noch offen bei mir: Wie soll eine am Freitag erscheinende Uhr mit iPhones reden können? Entweder steckt da die nötige Infrastruktur schon heimlich in iOS 13.7, oder es fehlte noch eine Aussage zu iOS 14. Apple hat den zweiten Weg gewählt, weil iOS 14 am Mittwoch erscheinen sollte. An der Stelle sind auf Twitter Entwickler von iOS-Apps die Gescihtszüge entgleist. Ein neues Majorrelease mit einem Tag vVorlauf ist mal eine ganz neue Form von Zeitdruck. Auch die Tools rund um Apps war noch nur begrenzt fertig. Während ich das hier schreibe, weiß ich noch nicht, wie schmerzhaft iOS 14 und watchOS 7 so sind.

Techverkäufe

Heute gibt es mal zwei Meldungen aus der Verbindung aus technik und Politik, und zwar aus VSvA: Die erste ist die, dass nicht besonders überraschend nvidia sich die Tech-benachbarte Firma ARM einverleiben darf. Andere Angebote zum Kauf sind mir aber auch nicht begegnet, nachdem SoftBank bekannt wurde mit dem Wunsch, die früher mal eigenständige Firma wieder loswerden zu wollen.

Die zweite Meldung ist Politik-näher und handelt davon, dass beim Zwangsverkauf von TikTok in VSvA Microsoft wohl nicht mehr als Käufer in Frage käme, was laut den Meldungen dann Oracle übrig ließe. Ein lautstarkes Ja aus ByteDance wurde dazu aber auch nicht gemeldet. Naja, solange sonst nichts los ist...

Zwanzigsechsunddreißig

Es war einmal... vor einer Woche, am Samstag Abend, als aus irgend einem Grund der Server, auf dem das Blog hier wohnt, meinte, e wäre nicht mehr Samstag 18 Uhr, sondern der 7. Februar 2036, 7 Uhr irgendwas. Was direkt dazu führte, dass das Blog alle vorab geschriebenen Einträge angezeigt hat, weil deren Datümer ja Jahre her lagen. Und die Access-Logs waren auch mit Zugriffen aus der Zukunft gefüllt.

Das hielt dann an, bis der Server nach seiner Uhr um 11 sich wieder besonnen hat (ich rate mal: ntp?) und wieder in das Jahr 2020 zurückgefunden hat. Zum Glück hat in der Zwischenzeit nicht der Prozess, der die LetsEncrypt-Zertifikate aktuell hält auf die Serveruhr geschaut und ist durchgedreht, weil die eigentlich lange abgelaufen gewesen sein sollten.

Mich würde ja mal so ganz unauffällig interessieren, was da falsch abgebogen ist, und warum der vermutlich beteiligte ntp-Prozess eine so große Zeitabweichung nicht von sich aus als absurd ablehnt.

Podcatchiguration

Damit es nicht nur in meinem Gedächtnis rumliegt:

Heute früh hatte ich ein Problem mit meinem Podcatcher, und zwar wollte der nicht mehr im laufenden Audio vor- und zurückspringen per Fernbedienung. Nachdem ich seit Jahren truer Nutzer von iCatcher bin, der ungefähr für alles eine Einstellung hat, und ein testweise befragtes anderes iPhone mit der Funktion kein Problem hatte, habe ich den Verdacht, dass ich mir irgendwo eine Einstellung verstellt haben könnte. Die hab ich nur nicht gefunden, und weil mir klar war, dass eine Mail an den Entwickler eher nicht mehr eine Antwort bekommen würde, bevor ich die Skip-Funktion schmerzhaft vermissen würde, hat sich ein Plan in meinem Kopf zusammengebaut: Ich könnte die Konfiguration dadurch loswerden, dass ich die App vom (primären) iPhone lösche, nachdem ich vorher genau den Podcast-Stand als Backup weggesichert habe. Dann App runterladen, backup einspielen, Downloads im Hotspot machen, und fertig. So die Idee. Die habe ich auch verfolgt, bis ich beim Schritt des Backup zurückspielen gescheitert bin, weil offenbar Googles Drive-App eine .gz-Datei in die App spülen will, die aber die Datei unter dem Namen .icdata erwartet. Kurzer Umweg über Dropbox, Datei umbenannt (weil das braucht man ja sonst nie), neuer Import. Guck, die App erkennt ihre Datenbank und bietet deren Import an.

Dann waren zwar noch bummelig 9,3 Gigabyte an Downloads offen, und der Hotspot wurde mir zu schnell lahm. Scheint eine Funktion der Hotspots zu sein, die man dadurch umgehen kann, dass man in eienr anderen Haltestelle den dortigen Hotspot aufsucht. Dann fehlten 'nur' noch die Titelbilder der Podcasts, weil die nach dem Restore nicht da sind, sondern erst beim ersten Feed-Update nachgeladen werden. Und ein paar Standard-Einstellungen waren noch überraschend (Nicht-subskribierte Podcasts nutze ich nicht, um da nichts runterzuladen).

TL;DR: GDrive ist nicht fehlerfrei, das verändert einfach mal am Dateinamen rum, was zu unerwarteten Problemen führen kann.

Payro

Die Sparkassen haben dann mal angekündigt, was bisher schon angedeutet war: In nicht gar so ferner Zukunft soll Apple Pay auch mit Giro-Karten spielen können. Wenn man auf deren Webseite mal nach Details sucht, stellt sich aber raus, dass es da aber noch ein paar Anforderungen gibt. Und zwar soll man die Sparkassen-App nutzen, und hat entweder Chip-TAN oder Push-TAN zu nutzen (was ich nicht will, weil das einen Geräteumzug nicht ohne Brief von der Bank schaffen soll). Oder anders ausgedrückt: Das sieht schon wieder nicht wie etwas aus, was ich dringend haben wollte.

WWDNote

Letzten Montag war mal wieder Eröffnungsveranstaltung der jährlichen Apple-Entwicklerkonferenz. Dank Corona war das dieses Mal eine aufgezeichnete Vorführung, wo es etwas schneller voran ging als sonst. 

Zuerst hat Tim Cook mal die größten Themen der Gesellschaft angesprochen: Black Lives Matter und Corona. Dann ging es aber auch schon in die Technik, wo zuerst iOS (ja, es wird doch nicht wieder zu iPhoneOS umbenannt) dran war, mit ein paar Verbesserungen wie Today-Widgets, die unter iOS 14 auch auf Homescreens angezeigt werden können, und App-Organisation, die über mehrere Homescreens und Folder hinausgeht. Außerdem gibt es dann App Clips, wo bestimmte Funktionen von Apps separat verfügbar gemacht werden. Weniger spannend in der Präsentation: es gibt nen Bild-in-Bild-Videoplayer, der auch außerhalb seiner App spielt; an iMessage wird irgendwas geändert. Für die Präsentation nur nebenbei erwähnt: mit iOS 14 werden Standard-Apps änderbar für Mails und Browser.

Weiter ging es mit iPadOS, was zusätzlich zu iOS noch Sidebars, kleinere Meldung bei eingehenden Anrufen (auch iOS), eine universelle Suche, und Verbesserungen für den Stift bekommt. Inklusive Form- und Texterkennung.

Überraschend war danach die AirPods-Software, die bei AirPods Pro Raumklang bekommen soll, inklusive räumlicher Orientierung, wobei die Kopfhörer Bewegungen erfassen müssen.

Nächster Bereich war watchOS. Da kommt die Weitergabe von Watchfaces, mehrere Complications für einzelne Apps, Verbesserungen bei Karten, Schlafverfolgung (wie im März 2019 gerichtet), und die Uhren können Handwäschen messen und auf deren Dauer bestehen.

Als nächste Blöcke kamen Privacy, tvOS, HomeKit, die mich nicht interessiert haben, so dass ich erst bei macOS wieder mitgeschrieben habe. Es heißt Bug, äh, Big Sur. Innen ist es macOS 11.0, hat ein flaches Design (iOS 7 lässt grüßen), ist funktional unspannend, läuft aber zukünftig auch auf ARM ("Apple Silicon"). Da wechseln die Macs nämlich hin. 

Die Umstellung wird mit Universal binary ("Universal 2") und einer Übersetzung von Code vor deren Ausführung ("Rosetta 2") unterstützt. Irgendwas wird für Virtualisierung noch gemacht, und Entwickler können ein Developer Transition Kit bekommen, was ein Mac Mini mit A12Z-Chip ist. Erste ARM-Macs sollen zum Jahresende verfügbar werden, die Umstellung soll für neue Macs binnen zwei Jahren fertig werden, wobei Intel nicht schnell entfernt werden soll aus der Unterstützung. 

ARMac-hauptung

Eigentlich vermerke ich hier ja keine Gerüchte über die Obstfirma, aber dieses Gerücht will ich in Zukunft nochmal gegen die bis dahin eingetretene Realität prüfen: Bloomberg behauptet, Apple würde bei der (noch nicht begonnenen) Entwicklerkonferenz dieses Jahr den Umstieg der Macs zu ARM-CPUs ankündigen, die dann ab 2021 in Geräten erscheinen würden. Nun sind Gerüchte über einen Umstieg auf ARM-CPUs nicht neu und kursieren schon seit mehreren Jahren, aber einen Termin, zu dem so etwas angekündigt werden würde, hatte bisher noch niemand gerüchtet. Auf der anderen Seite sollte man bei Bloomberg nicht vergessen, dass die das Lügenmärchen vom Big Hack gelogen haben, und bis heute die Geschichte nicht zurückgerobbt haben.

Coronupdate

Am vergangen Mittwoch, dem 20. Mai haben Apple und Google zeitgleich ihre Updates für iPhone und Android-Geräte freigeschaltet, mit denen die Systemfunktionen für Kontaktnachverfolgung sich einfinden auf den Geräten. Jetzt ist der größte Haken noch, dass die Funktion, zumindest auf dem iPhone, nicht aktiv ist, solange es keine App dafür gibt. Aber die Regierung hat ja die Superexperten von SAP und Telekom damit beauftragt, da kann es sich nur noch um Jahrzehnte handeln, bis eine erste App den Weg in die Öffentlichkeit findet...
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