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Augdate: Druck rauf, Visus runter

Der Grund, warum ich heute eher still war, ist der, dass ich mal wieder nen Termin bei Augendoc hatte. Seit Dezember droht da ja immer eine OP, die danach fällig werden könnte. Aber erstmal ein paar Messwerte: Augendruck: 27 (unangenehm, Auge war da extrem schmerzarm für), Visus: <5% (die Zahl hab ich mehr erraten als gesehen). Das Rechte Auge durfte auch mal Messwerte liefern: Druck 20, Visus <80. Dann wollte die Pupille sich wohl einfach nicht großtropfen lassen, so dass die Sprechstundenhilfe nach dem dritten Tropfen zu einer Salbe gegriffen hat. Die Netzhaut hat sich wohl nicht wesentlich verändert, da hat sie jedenfalls nicht lange untersucht und keine neue Zeichnung angefangen.

Danach kam die Auswertung. Bei dem Augendruck war ihr sichtlich unwohl. Nach der Frage, ob ich Asthma oder Herzprobleme habe (Asthma wurde bei mir bisher keins diagnostiziert, auch wenn ich den Husten im Verdacht habe. Herzproblem hatte ich keins bisher, muss sich wirklich nicht ändern), hat sie neue Tropfen aus nem Schrank geholt, die wohl stärker sind (DuoTrav, 1x zum Abend, wenn ich den Beipackzettel richtig interpretiere, ist das ein weniger deutliches Veto für ne OP (da soll man nur Bescheid sagen, wenn man ne OP wegen grauem Star hatte), hat ansonsten ähnliche Nebenwirkungen (ich hoff immer noch auf nachdunkelnde Augenfarbe und ärgere mich über zu lange Wimpern links). Aber neben dem Irgendwasoprost ist da noch ein Beta-Blocker drin, mit dem die Flüssigkeitserzeugung im Auge reduziert werden soll, wirkt aber auch auf's Herz). Dafür soll ich in nem Monat wiederkommen, Augendruck prüfen lassen. Da wollte ich sie auf zwei Monate hochhandeln (Marktsaison reservieren), aber das war ihr zu viel. Wir sind dann so verblieben, dass ich in nem Monat wiederkomme, nur zur Druckmessung, aus der dann hoffentlich kein OP-Termin wird (werden kann?). Ich hab dann noch versucht rauszufinden, wie lange die Linse noch durchhält, bis die so weit getrübt ist, dass sie gewechselt werden muss (=OP!), aber da hat sie sich standhaft geweigert, überhaupt eine Angabe zu machen. Einen Lichtblick gibt es immerhin: den (ersten) OP-Jahrestag werde ich jetzt wohl erreichen, ohne vorher operiert zu werden. Viel geplant habe ich für den 7. Juni noch nicht, aber so ein kleines Bisschen Podcast versteckt sich dann doch in der Planung. Nachdem die Drohung mit der Folge-OP bestehen bleibt, habe ich aber auch keinen Grund für ne große Party (mal ganz davon abgesehen, dass der Dienstag mitten in ner Arbeitswoche liegt). Jetzt kann ich die OP-Vorlauf-Checkliste wieder ein Stück weit rückabwickeln (Galaxy Tab stört im Rucksack aber auch). Dem Termin für die Extrafahrt Reparatur vom Smart steht dann auch nichts im Weg.

Der lohnt-sich-ja-doch-Tag

Nun hab ich den Tag praktisch komplett unterwegs verbracht. Okay, zum Datum hatte ich das ohnehin schon vor gehabt. Von der vergangenen Woche wurde der Wunsch dann nur noch mehr bestärkt (und nein, mehr Details dazu schreib ich nicht). Dabei ist mir dann nochmal aufgefallen, was für besonders starke Musik ich für Situationen gesammelt habe, in denen es mir nicht gut geht. Zusammen mit dem 2009eer TED-Talk von Bertrand Piccard und dem 'Science Saved My Soul'-Video sind da locker eine Menge Gänsehaut-Erlebnisse versteckt.

Dann hatte ich mir überlegt, noch zum Schmuggelstieg zu fahren, wo so eine Art Mini-Markt einiger Stände vom Hexendorf sein sollte. Okaxy, Mini-Markt war schon, aber noch kleiner als letztes Jahr. Hat sich also nicht so gelohnt. Dann war es rund 14:30 und ich wollte nochmal schauen, ob ich in Norderstedt den Bus mit der langen Fahrtroute nach Wedel erwische, aber der war gerade weg. Also bin ich nach Langenhorn Markt und hab mit dem neuesten Druidenpodcast und der Vorlesung über Drachen (faszinierend) das Problem gehabt, dass ich möglichst ne Stunde lang einfach nur zuhören können wollte. Ich hab dann kurzerhand beschlossen, doch mal zu Fuß zur Heidberg-Klinik wandern zu wollen.

Mit einem kurzen Zwischenstopp im örtlichen Edeka stand der Dateizähler bei 54 Minuten, als ich am Krankenhaus ankam und ganz verwundert war, was da ein Bratwurststand, diverse andere kleine Stände und so viele Besucher zu suchen hätten. Offenbar war da heute Tag der offenen Tür, weil die Gro0baustelle in Haus 6 sich zu einem neuen OP-Trakt gemausert hat. Die Veranstaltungen sollten aber nur bis 16 Uhr dauern, habe ich um 15:58 erfahren. Also bin ich schnell noch reingewandert, bei einem begehbaren Modell eines Hirns und einem eifrig erzählenden Mediziner stehengeblieben. Der war gerade damit befasst, einen (ehemaligen) Patienten über ein Thema rund um Blutgefäße im Hirn zu informieren. Der zwischendurch vorbeikommende Professor hat ihn wohl ermahnt, er möge beizeiten enden, die Zeit sei abgelaufen, was den Arzt aber nur zu der Aussage motiviert hat, dass er selbst bestimme, wann Schluss sei (hihi). Dann hatter er aber auch bald seine Gesprächspartner erschöpfend behandelt, womit ich dann die Gelegenheit hatte, nachzufragen, wo in dem Modell sich denn die Ventrikel verstecken würden. So in ihrer räumlichen Anordnung im Verhältnis zum Gehirn habe ich die noch nicht dargestellt gesehen. Dabei wurde mir dann auch klar, warum am Aquädukt von Sylvius so selten (nie?) operiert wird, wenn das doch die Stelle ist, die beim Hydrocephalus so gerne verstopft.

Eigentlich ist der Grund total trivial: vor dem Aquädukt liegt der Punkt, wo (fast?) alle Körpernerven beim Gehirn ankommen, und dahinter liegt das Kleinhirn. Beides keine Hirnregionen, die massiv redundant wären. Selbst bei Ventriculostomioe, wo in den Boden eines Ventrikels per minimalinvasivem Eingriff ein Loch gestochen wird, operiert man wohl lieber im vorderen Hirnbereich, wo weniger lebensnotwendige Gebiete liegen.

Auf dem Weg nach draußen ist mir dann auch noch der Augen-Professor begegnet, dem ich das Geheimnis seiner lauten Schuhsohlen entlocken konnte: Das sind Ledersohlen gegen Schweißfüße. Dass die seinen 'Untergebenen' auch schon von weitem ankündigen, dass der Chef naht, ist da nur ein Nebeneffekt.

Danach hatte ich dann noch Zeit bis der Bus auftauchen wollte, die ich damit verbracht habe, mein Auge an der genormten Stationsuhr (groß, rot, digital und ganz gut erkennbar) auszutesten. Ich bilde mir ein, dass es mal eine Zeit gab, als ich die Uhr auch aus etwas Entfernung ablesen könnte. Heute musste ich schon fast direkt unter der Uhr stehen um erkennen zu können, was die anzeigt. Mir scheint, die nächste Augen-OP könnte demnächst schon kommen. Wobei ich terminlich einen Zeitpunkt im Juli, nach dem ersten Wochenende präfereieren würde. Dann hätte ich die große Mittelalter-Saison im Juni und Bahrenfeld wenigstens noch dabei. Wenn es bei der OP nur um die Linse geht, eilt das ja hoffentlich nicht, und das Öl nörgelt zwar gerne rum, aber solange die Netzhaut droht, sich wieder abzulösen, kann das Öl auch nicht raus. Nächsten Samstag habe ich erstmal elf Monate seit der OP, was auf dem Wikingermarkt in Bergstedt gebührend gefeiert werden darf. Und danach ist dann am 18. wieder Augendoc dran.

Jahreswegtritt

Okay, den Jahresrückblick in Podcastform hab ich schon aufgenommen, aber ich kann mich ja auch mal in schriftlich mit dem Jahr befassen.

Politisch gab es zwei große BVerfG-Urteile: Im Februar hat das Gericht Hartz IV als erwürfelt bezeichnet. Vorgabe war eigentlich, bis zum Jahreswechsel ein korrekt ermitteltes Gesetz in Kraft treten zu lassen. Dummerweise für Schwarz-Geld hat die Regierung keine Durchwink-Mehrheit im Bundesrat. Und wie es aussieht, sitzt Zensursula den Bundesrat aus. Die SPD hatte ein paar weitere Berechnungen gefordert, die Zensursula schlicht nicht zeitnah liefert.

Das andere Urteil war das VDS-Urteil, mit dem das Gericht die Vollverdächtigung des ganzen Volks kassiert hat. Seitdem nölen Terroristen CZU-Abgeordnete und Polizeigewerkschaftler rum, dass ohne VDS doch gar keine Verbrechen gelöst werden könnten. Dummerweise wurden mit VDS sogar weniger (prozentual) Verbrechen/Vergehen/wasauchimmer gelöst als ohne.

Dann gab es im November noch die Terrorwarnug des Terrorministers, die angeblich immer noch gilt. Komisch, die war doch auf November begrenzt, und der ist ganz klar vorbei. Jetzt behaupte nochmal jemand, De Maiziere würde anders als Schäuble nicht dauernd Terror (Angst) verbreiten.

In Sachen Technik-Spielzeug war das Jahr recht ergiebig: iPad (eine Woche vor dem Augen-Problem), iPhone 4 (sehr passendes Geburtstagsgeschenk, mit dem Netzhautbildschirm), dazu passender Touch-iPod (auch mit Netzhaut-Bildschirm), Galaxy Tab (Bisher noch nicht als Backup-Internetzugang genutzt).

Persönlich hatte ich im Jahr 2010 einige Mittelalter-Veranstaltungen versteckt (wenn der Frühlingsdom mitzählt, war ich auf insgesamt neun MA-Veranstaltungen (Hexendorf, MPS Hohenwestedt, KZK Ahrensburg, Fogelvrei Norderstedt, MPS Bahrenfeld, MPS Sierhagen, KZK Bergedorf, MPS Öjendorf und Herbstmarkt mit echtem[tm] Druiden)). Dafür hat sich Ende Mai in meinem linken Auge die Netzhaut abgelöst, was dann zur OP am 7.6. führte. Immerhin habe ich im Juli die Wiederholungs-OP nicht gebraucht, und seitdem auch keine weitere OP bekommen, weil das Auge ohne Öl wieder abstürzen dürfte.

Dummerweise bleibt das Auge als potenzielles Problem weiterhin bestehen, und ist momentan nur dank Augentropfen ruhig, aber bei irgendwas unter 20% Sehfähigkeit. Und das Öl trübt die Linse weiter ein, womit sich da irgendwann noch eine OP ergeben kann. So hab ich immerhin einen klaren Grund, jeden Monat ohne OP angemessen zu begehen. Und wenn ich es so weit schaffe(*), werde ich auch den Jahrestag im Juni 2011 feiern. (*): Ohne davor eine weitere OP gehabt zu haben.

Insgesamt finde ich das Jahr 2010 eher unentschieden. Weder besonders gut, noch besonders schlecht.

Au-ge: kurz vor'm halben Jahr

Okay, bevor es ernst wird, kann ich nochmal den aktuellen Zustand meines kaputten Auges zusammenschreiben. In den letzten drei Monaten seit dem letzten Arztbesuch hat es sich nicht deutlich verbessert, sondern langsam verschlechtert. Genörgelt hat es schon länger immer mal wieder, aber das hat zumindest gefühlt zugenommen. Als Genörgel bezeichne ich ein unangenehmes Gefühl im Auge, was aber nicht stark genug ist, um sich als Schmerz bezeichnen zu lassen. Auch die Sehstärke ist eher wieder zurückgegangen, wobei ich nicht sicher bin, ob das Auge jetzt mit Brille eher weit- oder kurzsichtig ist. laut Löschipedia-Liste müsste Auge sich für einen grauen Star eine zusätzliche Kurzsichtigkeit zulegen, aber ich habe gerade nochmal getestet, und den Verdacht, dass das eher eine Weitsichtigkeit sein könnte. 

Apropos Star: Der Grauschleier ist auch da, eine deutliche Veränderung fällt mir bei dem aber nicht auf, so dass ich nicht sagen könnte, ob das schlimmer wird. Was schlimmer geworden ist, ist die Gesamtsehfähigkeit, aber das kann auch daran liegen, dass es Winter ist, und schlicht viel zu viel dunkel ist. Dunkel ist auch ein passendes Stichwort, weil ich inzwischen im Dunkeln deutliche schwarze Streifen oben und unten rechts sehe, die aber nicht mehr da sind, wenn's hell ist. Durch einfache Tests mit Licht (praktisch, so ein Telefon mit LED-Leuchte) hab ich rausgefunden, dass das Blickfeld nicht auffällig eingeschränkt ist. Wenn ich mutmaßen soll, vermute ich mal, dass die Streifen Netzhautbereiche sind, die zu lange abgelöst waren um sich wieder komplett zu erholen.

Wie ich schon vor drei Monaten geschrieben hatte, hab ich den nächsten Arzttermin am 8.12., was nächsten Mittwoch ist. Dann dürfte sich vorentscheiden, ob ich nochmal ins Krankenhaus soll (ich rechne inzwischen einigermaßen fest mit ja), wo dann die Entscheidung fallen darf, ob noch eine OP nötig ist (ich rechne auch da mit ja). Bis jetzt bin ich zum Glück (noch?) nicht nervös, das dürfte sich aber ändern, sobald ich sicher weiß, wie es mit dem Auge weitergeht.

Nu hätte ich glatt vergessen, wie ich mir die weitere Planung vorstell: Wenn ich eine Überweisung in die Ambulanz bekomme, plane ich, die gleich am Donnerstag zu nutzen. Dann muss ich wenigstens nicht so lange warten, bis ich sicher weiß, wie es weitergeht.

Au-ge: komplett bebrillt

Heute kann ich einen (vorläufigen) Schlussstrich unter die Augen-Aufgaben machen: Nach einer SMS von Fielmann habe ich meine vor einer Woche bestellte Sonnenbrille abgeholt. Vor genau einer Woche war meine normale Brille fertig, und im Anschluss an deren Abholung habe ich die Sonnenbrille gleich bestellt.

Das linke Auge versucht durchaus mitzusehen, aber so richtig gut gelingt dem das nur bei Sonnenlicht, wahrscheinlich, weil nur dann die Kontraste hoch genug sind. Außerdem düfte die Brillenstärke nicht ganz stimmen, im Nahbereich ist es manchmal sinnvoller, wenn ich ohne Brille mit dem Auge sehe. Aber der Wert ist ja auch nur auf Entfernung gemessen worden, und da war die Abweichung unterhalb der Messtoleranz des Auges.

Das hatte seinerzeit ja schon einen Fehler mitten in der Bildmitte, der auch immer noch nicht verschwunden ist. Dafür ist es mir inzwischen gelungen, den Fehler mal etwas genauer zu sehen, weil der sich weigert, bei normalen, einfarbigen Hintergründen aufzutauchen. Der Fehler wirkt so ähnlich, wie wenn man geblendet wurde, und dann noch ein Nachbild der Lichtquelle sieht, nur eben sehr begrenzt. Wie ich den Fehler eingrenzen konnte, ist eigentlich fast zu einfach: Mir ist beim Durchbättern einer c't aufgefallen, dass die Schrift für das Auge zwar zu klein, und damit unscharf, war, aber sich zwischen die Kontraste eine runde Form geschlichen hatte. Als ich die dann mit dem klassischen Blick an die weiße Wand alleine erwischen wollte, war sie aber wieder weg. Auch draußen wollte sich der Fehler erst nicht einstellen, wahrscheinlich, weil zwar bei Gehwegplatten die Begrenzungen genügend Kontrast haben, dann aber doch zu scharf abgegrenzt sind. Erst auf der Straße mit unregelmäßigen hellen und dunklen Teilen konnte ich den Fehler genauer erkennen.

Es sieht also so aus, dass ein relativ kleiner, kreisförmiger Fehler mitten in der Bildmitte rumsitzt, und genau dort Formen verdeckt, die kleiner sind als er selbst und nicht besonders farblich hervorstechen. Wo der Fehler nun genau herkommen kann, kann ich nur rätseln. Spontan würde ich auf die Kältebehandlung während der OP tippen, mit der die Netzhaut wieder befestigt wurde. Die hat zumindest bei einer Ärztin im Krankenhaus die Erwähnung einer Narbe hervorgelockt. Dass sich die nun ziemlich genau in meiner Bildmitte versteckt, könnte ein Versehen sein, mit dem Auge sehe ich nicht durch die von außen vermutbare Stelle des schärfsten Sehens.

Alles zusammengenommen hat mich die Amotio bis jetzt einige wirklich unangenehme Wochen gekostet, 80 Euronen für den Krankenhausauffenthalt (komischerweise keine 10 Euro für den No-Peh-Tag), rund 360 Euro für die eine Brille und 50 für die Sonnenbrille. Macht in Geld 490 Euronen. Die Nerven lassen sich da ja nicht verrechnen. Dafür 'darf' ich mir zu den Monats- und später mal Jahrestagen der OP ja auch immer etwas gönnen, was immer mich dann gerade anspricht. Zum nächsten Monatstag könnte ein Tocu-iPod mit zwei Kameras und Netzhaut-Bildschirm ganz gut passen, den John Gruber so unauffällig angeteast hat.

Ach ja, mit der Sonnenbrille gibt es jetzt gar keinen Grund mehr, warum ich nicht am nächsten Wochenende einen schon länger geplanten Ausflug ins Mittelalter unternehmen sollte. Der letzte Ausflug ist jetzt auch schon wieder fast zwei Monate her.

Au-ge: Funxt

In den letzten fast zwei Stunden war ich mal wieder beim Augenarzt. Erst hat die Ärztin die Messwerte von Fielmann kurz überprüft, die ich dabei hatte (ist ok), den Augendruck Links gemessen (23, auch ok), und die Pupille riesig getropft. Nach einiger Wartezeit hat sie sich dann die Netzhaut genau angesehen. Als sie mit Notizen anfing habe ich schon eine neue Ablösung befürchtet. Aber das Urteil fiel nach einiger Zeit doch positiv aus: Die Netzhaut hat sich wohl wieder angelegt, und muss auch nach ihrer Ansicht nicht nochmal behandelt werden. Wenn das Auge nicht auffällig wird, brauche ich mich erst in gut zwei Monaten wieder zur Kontrolle einfinden. Das ist mir sehr Recht.

Au-ge: Fielmann-Fail

Eigentlich wollte ich mir heute eine neue Brille bestellen. Immerhin bin ich vor sechs Wochen aus dem Krankenhaus entlassen worden nach der OP. Dachte ich mir, dass ich einfach zum Fielmann im AEZ gehen, mein Auge ausmessen lassen könnte, und dann ne Brille bestellen könnte. Die erste Fielfrau reagierte fast schon allergisch darauf, dass ich erwähnt hab, dass ich ne Amotio hatte. Sie hat dann erst zwei verschiedene Kollegen gefragt, bevor sie mit mir in den Refraktions-Messraum gegangen ist. Da war das Auge dann unbrav, und wollte nicht scharf genug sehen, um bestimmte unterschiedliche Korrekturwerte zu bewerten. Dann hat die Frau recht schnell aufgegeben und mich auf einen Profi warten lassen. Der wollte dann mit den mühsam ermittelten Werten auch keine Brille bestellen. Die Werte hab ich immerhin in Papier dabei, inklusive der 'Empfehlung', das Auge doch beim Augendoc messen zu lassen. Da gibt's aber nur die automatische Messung, die laut Arzt im Krankenhaus mit dem Öl nur falsch liegen kann. Aber ich hatte ohnehin abwarten wollen, ob am Montag das Auge von Augendoc auch noch zertifiziert wird. Und danach such ich mir vielleicht mal nen Optiker, der keine Angst vor nem komplizierteren Auge hat.

Amotio: Netzhautablösung - (m)eine Geschichte

Ich wollte mal für Leute, die sich im Netz Informationen erhoffen, meine Erfahrungen zusammenschreiben. Meine Live-Berichte hab ich unter dem handlichen Tag Amotio zusammengefasst. Kurze Zusammenfassung: Ich hatte links eine ziemlich heftige Amotio, oder Netzhautablösung, die eine ausführliche OP benötigt hat. Falls ihr die Vermutung habt, ihr könntet eine Netzhautablösung haben: Ab zum Augenarzt, sofort! Das läuft als Notfall ohne Termine oder lange Wartezeit. Und es gibt keinen Grund mit dem Gang zum Arzt zu warten.

Los ging die Geschichte wohl am Jahresanfang, als es so unangenehm kalt war. Da ist wohl ein Blutgefäß geplatzt, was sich durch einen grauen Schleier gezeigt hat, der auf dem linken Auge das ganze Bild gestört hat. Nun war mir das linke Auge nicht besonders wichtig, und so habe ich nichts weiter getan, als im Netz nachzulesen, dass das wahrscheinlich ein Blutgefäß gewesen sein dürfte. Im Nachhinein war das ein Fehler.

Dann ging die Geschichte Ende Mai/Anfang Juni weiter, als innerhalb einer Woche das Auge erst schwarze Balken oben und unten ins Bild geschoben hat, um dann am Sonntag praktisch nur noch hell und dunkel unterscheiden zu können. Da war ich immerhin schon im Krankenhaus. Auch hier darf locker als Fehler bezeichnet werden, dass ich erst Freitag zum Augenarzt gegangen bin (mit Amotio braucht man gar keinen Termin, das ist nach jeder Definition ein Notfall). Noch am selben Tag durfte ich dann in der Augenambulanz untersucht werden, und habe sofort einen Termin zur stationären Aufnahme bekommen.

Vielsagend war, dass drei Ärztinnen beim betrachten der Netzhaut zum Ergebnis kamen, dass "das nicht gut aussieht", was ich erst viel später verstanden habe. Eigentlich hätte die Ablösung wohl auch totale Blindheit als OP-Ergebnis bringen können, aber die Ärztin hat offenbar gute Arbeit geleistet. Aus dem Entlassungsbrief habe ich nicht nur so ekelige Begriffe wie Vitrektomie (googelt's selbst) gelernt habe, sondern auch festgestellt habe, dass die Behandlungsmöglichkeiten im Netz unvollständig sind. Jedenfalls wurden bei mir sowohl Kryo-Behandlung, Cerclage (ich übersetz das immer als "Gürtelchen ums Auge"), als auch Silikonöl (das gute 5000er) eingesetzt. Dann gab's noch ne Retinektomie, bei der offenbar überschüssiges Gewebe entfernt wurde. Rund zwei Stunden hat die OP laut einer Auskunft gedauert.Und eine Auskunft, die sich so im Netz und auch bei keinem Arzt findet: Laut Entlassungsbrief soll das Öl so lange im Auge bleiben, wie es geht. Da werden nur zwei Gründe genannt, warum das Öl raus kommen könnte: Wenn es Schmerzen verursacht, oder der Augendruck "entgleist" (steht da so).

Nach der OP hat erstmal das operierte Auge empfindlich auf Bewegung reagiert, weil wohl die Hornhaut sehr rauh war, und von innen am Augenlid gerieben hat. Der Tränen-Reflex des Auges hat dagegen nicht geholfen, so dass die ersten Tage nach der OP sehr unangenehm waren. Das Auge hat dann bis Freitag (OP war am Montag) gebraucht, bis ich es mal vorsichtig ausprobieren konnte. Ja, ich konnte vier Tage nach der OP wieder mit dem Auge sehen, wenn auch nicht besonders gut. Da war mir schon klar, dass meine bisherige Brille das Auge mehr behindert als dem hilft.

Vorläufiges Testergebnis: Auge funktioniert, braucht aber bummelig +9 Dioptrien im Vergleich zu vorher, wo das Auge sehr kurzsichtig war. Bei einer der Nachkontrollen war meine Augenärztin mit der Netzhaut nicht zufrieden, und hat mich nochmal in die Ambulanz überwiesen. Da hat mir die Chefärztin (die mich auch operiert hat) für noch eine OP angemeldet, aber die zweite OP war dann doch nicht nötig, weil drei Ärzte der Überzeugung waren, dass da doch keine zu operierenden Ablösungen vorlägen. Vermutlich hat sich die Netzhaut mit Hilfe des Öls wieder an die Augenwand angelegt. Während ich den Text hier schreibe, war ich noch nicht wieder bei der Ärztin, in der Hoffnung, dass sie die Netzhaut auch gut angelegt findet. Auch noch offen: Die Bestellung einer neuen Brille, die sechs Wochen nach der OP erst stattfinden kann, weil sich bis dahin das Auge noch zu sehr verändern kann. Messgeräte für die Sehschärfe kommen laut Auskunft eines Arztes nicht in Frage, weil die wohl mit dem Öl im Auge nicht richtig messen können. Bei meiner Hornhautverkrümmung hatten die es davor auch schon schwer, von daher dürfte das nicht viel Neues geben, das Auge muss wohl klassisch eingemessen werden, indem ich versuche zu erkennen, welche Gläser besser passen. Das kann dauern.

Ach ja, zur Frage, wie schnell das Auge wieder geheilt ist: Innerhalb der ersten drei oder vier Tage nach der OP hat sich die Hornhaut wieder beruhigt und das Auge hat nicht mehr so sehr rumgetränt. Erstmalig getestet hab ich das Auge am vierten Tag nach der OP, da konnte es bereits sehen, vertrug sich aber nicht mit dem anderen Auge. Das heißt, sobald beide Augen auf waren, gab es Doppelbilder, und ich hab dann schnell ein Auge geschlossen. Einzeln konnte das (weitsichtige) Auge dann aber schon ganz gut sehen, nur dass gerade Linien in der Bildmitte ne Beule nach innen bekommen. Den Fehler habe ich auch immer noch. Beide Augen gleichzeitig hatte ich dann irgendwann auch mal offen und war einigermaßen überrascht. Mit Brille wollte das Auge dann erst nen Monat nach der OP offen sein, und darf seitdem als Erweiterung des Blickfelds dienen. Mit ner Brille wird das hoffentlich noch etwas mehr Funktion.

Update am 26.7.: Der erste Versuch, mir eine Brille zu bestellen war nicht sehr erfolgreich, dafür war die Nachkontrolle beim Augenarzt umso erfolgreicher: Offenbar gehöre ich ausnahmsweise mal zum Mailstream, also zu den 85% bei denen nach einer Netzhautablösung nur eine OP nötig ist, um die Netzhaut wieder zu befestigen. Damit bleibt dann noch die Frage nach einer Brille offen. Ach ja: Das Auge misst doch nur -1,5 Dioptrien, also immer noch +7 gegenüber der bisherigen Brille. Und ja, da will ich mir auch noch eine passende Brille schnitzen lassen, oder zumindest Fensterglas einsetzen lassen. Ich will wissen, ob die Doppelbilder echt sind, oder genau wie mancher scheinbare Blitz eher von der Brille als vom Auge kommt.

Update 6.9.: Mit der Netzhaut ist meine Ärztin inzwischen zufrieden, aber dafür entwickelt das Auge wohl einen grauen Star. Ihre Empfehlung deshalb: Es sollte nochmal geprüft werden, ob das Öl nicht doch besser entfernt werden sollte. Aber ins Krankenhaus will sie mich erst nach dem nächsten Termin in drei Monaten schicken. Bis dahin gilt noch die Empfehlung aus dem Entlassungsbrief: Öl belassen, es sei denn, es macht Druck oder Schmerzen.

Au-ge: Flacker

Gestern Abend und über Nacht war das Auge unbrav und hat erst geschmerzt, als ich versucht hab, die verklebten Wimpern (das ganze Tropfen-Zeug hinterlässt da Spuren) mal etwas zu befreien. Über Nacht hat es sich dann total verklebt, was sich zum Glück aber ohne den Einsatz von hartem Werkzeug noch öffnen ließ. Tagsüber war das Auge dann relativ brav, es hat sich nur am späten Nachmittag (also so vor zwei bis drei Stunden) ein Geflacker am linken oberen Bildrand zugelegt. Laut dieser Seite kommt als Ursache für Geflacker die Durchblutung, ggf. auch im Gehirn in Frage. Und wo ich schon mal eine seriös aussehende Seite gefunden habe, kann ich gleich noch auf deren Text zur Amotio verlinken. Amotio ist (einer) der medizinische Fachbegriff für eine Netzhautablösung.(und wer hier über eine Suchmaschine aufschlägt, und sich fragt, wovon ich rede: Ich hatte eine Amotio, die mit einer großen Operation gewürdigt wurde)

Und wenn ich schon die Suchmaschinen füttere, kann ich einen Begriff erwähnen, der im Netz noch nicht ausführlich genug gewürdigt wird, die Retinektomie. Das ist, wenn ich das korrekt verstehe das Wegschneiden von Netzhaut, die nach dem Anlegen noch 'über' war. Wurde laut Entlassungsbrief bei mir neben anderen Leckerlichkeiten gemacht. Auf Vitrektomie verlink ich aber erst, wenn die sichtbare Narbe am Auge verheilt ist, der Begriff, beziehungsweise dessen Bedeutung finde ich nicht so lecker.

Au-ge 2: Nachgedanken

Ich hab mich ja nich über die Aussage von dem einen Augenarzt im Krankenhaus gewundert, der so überrascht war, dass ich mit dem Auge überhaupt was sehen kann. Inzwischen hab ich mir eine Erklärung dafür zurechtgelegt, bei der ich nicht sicher bin, ob ich die überprüfen will: Die Ablösung war zum Schluss so ausgedehnt, dass zumindest er (vielleicht auch andere Ärzte) nicht davon ausgingen, dass das Auge noch zu retten wäre. Nun lief er nach der OP mir nicht mehr über den Weg, konnte also nicht selbst sehen, wie gut die OP gelaufen ist, und zumindest aus dem Entlassungsbrief lese ich da auch keine Infos. Die Operateurin, Doc Dave, meinte zwar, die Netzhaut hätte gut angelegen, aber das muss ja auch nicht heißen, dass das Auge dann viel sieht. Oder die beiden Ärzte sind sich nicht begegnet und/oder haben sich nicht über meinen Fall unterhalten.

Jedenfalls verstehe ich jetzt die Aussage der drei Ärztinnen, wie "nicht gut" das Auge am Freitag vor der OP ausgesehen hat. Wahrscheinlich habe ich also richtig Glück gehabt, dass die Netzhaut nicht komplett abhauen konnte, und das Auge jetzt wieder ziemlich gut sehen kann.
Wobei mir nicht gefällt, dass ich gerade oben am Rand nen kleinen dunklen Streifen ausmachen kann. Die Netzhaut ist doch eigentlich vom Prof zertifiziert. Und nochmal ablösen gilt nicht.

Die Frage, über die ich noch nicht lange nachgedacht habe ist noch, hätte mir ein Arzt sagen sollen, wie schlimm es um das Auge steht, und wie (un) wahrscheinlich es ist, dass ich damit noch was sehen kann? Einerseits wäre das ehrlicher gewesen, andererseits hätte das Befürchtungen Nahrung gegeben. Und außerdem war dann ja noch die OP, während der sich erst herausgestellt hat, wie schlimm es wirklich war. Und, dass die Wikipedia-Liste der Behandlungs-Optionen unvollständig ist. In jedem Fall hat Doc Dave mein Auge wohl ganz gut wieder hinbekommen, und wenn das erstmal ne passende Brille hat, darf das auch wieder richtig mitspielen. Bestellen will ich die nächstes Wochenende.

ComPod #218: No-Peh, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Israel und No-Peh-Grund und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei: DB eingestellt, Bundeswanze behalten, Regierung (Elite-Förderung, CDF-Sprecher, Gegensundheitswind, IHH-Verbot, FDP für ePA, Herr Mann verlangt VDS, Atomauktion, SLS will Sicherungsverwahrung), Israel: UN soll Hilfe verhindern, GdPitmoristen, Holm-Einstellung, EU-Rechnung, F-Burkaverbot, FSA-Opfer eingestellt, NRW-Kraft, Iranischer Atomist, E-Postbrief, No-Peh. Für Musik sorgt dabei Rapalje mit zwei Titeln.

Länge: 52:00, 47,7 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Podster ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. ;-) Bei iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren.

Au-ge 2: Vorwirrung

Ich habeinzwischen im Krankenhaus eingecheckt. Der administrative Teil ging angenehm schnell, dafür war auf Station (diesmal ein Stockwerk höher, die Augen-Station) einiges Warten angesagt. Die medizinische Aufnahme hat mich dann erst vom Mittag abgehalten, und zuletzt für Verwirrung gesorgt: Der Stationsoberarzt Schröder meint: "nichts machen". Da soll wohl der Professor entscheiden, wenn er nachher da ist. Da könnte mir dann also noch passieren, dass ich vielleicht doch nicht operiert werde. Das wäre mir so ganz und gar nicht unrecht.

Ein paar technische Daten: Augendruck 25 Links, 15 Rechts. Blutdruck voll ok. Augentropfen darf ich nur die Schmiertropfen selbst machen. Dass der Arzt mir eben beide Pupillen großgetropft hat, behindert mich gerade ein bisschen. Wobei ich nicht so ganz verstehe, warum ihn so wundert, dass ich links was sehen kann. Wahrscheinlich hat wirklich die eine Anomalie (Kolobohm, oder wie man das schreibt) bei der Netzhaut eben die daran gehindert, sich komplett abzulösen und im Auge rumzuschwimmen. Wie auch immer: Ich warte auf den Prof, der dann entscheidet, wie es weitergeht.

Update: YEAH! Der Prof und auch Doc Dave haben das Auge untersucht und dem bescheinigt, dass es nicht operiert werden muss. Die Netzhaut hat sich vermutlich wieder angelegt, wie es sich gehört. Und damit bin ich wieder raus aus dem Krankenhaus. Auf einmal bin ich viel entspannter, woran mag das wohl liegen? Da werde ich morgen auf Arbyte ein paar Leute überraschen.

Au-ge 2: Minus eins

So langsam macht sich eine gewisse Unentspannung bei mir bemerkbar: Morgen darf ich ja nun wieder ins Krankenhaus einziehen, weil meine Netzhaut sich am unteren Augenrand (oberer Bildrand) wieder abgelöst hat. Das Auge hat in den letzten Tagen vorgeführt, wie gut es eigentlich inzwischen sehen könnte, wenn es denn dürfte. Das ändert nur dummerweise nichts daran, dass ich eben nochmal unters Messer muss. Dass ich eben erst gesehen habe, dass rund um die Pupille ein roter Ring zu sehen ist, der aussieht, als wäre dort das Auge geöffnet worden, beruhigt mich auch nur begrenzt.

Wie gesagt, morgen früh geht's wieder los. Ich hoffe darauf, dass die Ärzte dieses Mal wenigstens auf die Kortison-Therapie verzichten, das war die mittelfristig unangenehmste Nachwirkung der letzten OP. Details hat mir letzte Woche aber noch niemand erzählt, aber dazu dürfte ich dann morgen mehr erfahren können. Wünscht mir Erfolg, dass ich schnell wieder gucken kann und aus dem Krankenhaus raus darf.

Au-ge 2: OP kommt

So ist es offiziell: In einer Woche, am 14.7. 'darf' ich wieder ins Krankenhaus, mich dann nen Tag später nochmal operieren lassen. Für diese Entscheidung hab ich den Vormittag in der Augen-Ambulanz verbracht, mir eine zweite Augendruck-Messung gefallen lassen (der Wert 38 von der Messung mit Druckluft war mal wieder absurd hoch), 27 gefällt mir da aber trotzdem nicht. Dann hat die Frau, die letztes Mal gerade frisch ihren Facharzt gemacht hatte, mal wieder beide Augen großgetropft (dabei wollte rechts niemand reinsehen). Dann durfte ich über eine Stunde auf die Oberärztin warten, die wohl in der Zeit im OP war. Das Urteil: In der einen Ecke unten sieht die Netzhaut gut aus, aber die Ablösung muss nochmal operiert werden. Den Termin, den mir die Frau im Sekretariat verpasst hat, war mir dann nicht so wichtig. So soll ich Mittwoch früh zur stationären Aufnahme kommen, die OP soll dann am Donnerstag stattfinden.

Da beruhigt es nicht, dass das linke Auge sich wieder in die Funktion eines Auges einfinden will. Es zeigt vermehrt, dass es ganz gut offen sein kann und trotz Brille eine Erweiterung des Blickfelds darstellen kann. Dass es dafür jetzt mehr schmerzt, könnte am Augendruck oder am Kreislauf liegen, dazu müsste ich mal nen Medicus befragen. Aber in ner Woche ist wohl erstmal wieder Schluss mit der Funktion, nach der OP wird sich das Auge wieder neu anlernen müssen. Aber gegen die OP kann ich nicht gut argumentieren, wenn die doch medizinisch notwendig ist.

Nu hab ich glatt vergessen, meine spontane Reaktion zu verlinken. Nein, die OP gefällt mir nicht. Das darf aber einigermaßen offensichtlich sein.

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