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Trackerei
Das Konzept von Armbändern, die Bewegungen aufzeichen und auswerten helfen ist zwar nicht neu, mir aber das erste Mal bewusst geworden, als Ende 2011 im Obstladen in der Stadt Jawbone Up begegnet sind. Ich hätte mir auch fast so ein Teil gekauft, nur meine Größe war da nicht verfügbar. Kurz danach wurde bekannt, dass die Up-Hardware nicht gut genug war, und die Geräte reihenweise ausfielen. Nachdem ich dann auch mit Augen-OP und deren Nachwirkungen noch eine Weile beschäftigt war, habe ich das eher nur am Rande mitbekommen. Im Januar 2012 hatte ich Anlass (OP-Monatstag) und Geld genug, einen neuen Kaufversuch zu starten, da gab es die Up aber schon nicht mehr auf dem Markt. Stattdessen habe ich mir dann einen iPod nano mit Schrittzähler und Uhrenarmband zugelegt. Der macht zwar nur Gesamtangaben, will jedes Mal vor der Nutzung als Tracker eingeschaltet werden, zeigt aber dafür immerhin die Zeit an und lässt sich nach einer Augen-OP ganz gut als Visus-Test im Nahbereich nutzen.
Ins Bewusstsein geraten sind mir die Armbänder erst vor ein paar Wochen wieder, als im anderen Obstladen eines Tages Larklife begegnet sind. Da fiel mir auch wieder ein, wie praktisch ich das Konzept eigentlich finde, und so hab ich mir eins davon gleich gekauft und zuhause eingerichtet. Der Sensor ist dabei ein Teil mit acht LEDs, einem breiten Knopf und auf der einen Seite einem Micro-USB-Anschluss und an der anderen Seite einem Magneten. Tagsüber baut man den Sensor in das ziemlich breite, insgesamt eher starre Armband ein, von dem die Elektronik auch ihren Strom bezieht. Für die Nacht gibt es ein Arbmand, was deutlich weicher ist, den Sensor aber nur an einer Seite festhält und mit Strom versorgt. Mit der iPhone-App redet das Gerät per USB von sich aus stündlich oder wenn es eingeschaltet (mit Strom versorgt) wird oder auf langen Knopfdruck. Außerdem kann man durch den Knopf auch abfragen, wie viel man sich zuletzt bewegt hat (in Anzahl LED-Punkten ausgedrückt) oder wenn man etwas isst (doppelt drücken). Dafür meldet sich die App, wenn sie bei einem Sync mitbekommt, dass man sich zu wenig bewegt hat per Pushmeldung oder wenn sie Tipps weitergeben will, üblicherweise auch vom Sync ausgelöst. Die Akkulaufzeit habe ich nicht aktiv getestet, aber es macht schon Sinn, dass es zwei Akkus gibt (je Armband eins), die halten ohne Strom wohl nicht so lange. Immerhin brauchen sie zur Versorgung nur einen USB-Anschluss, wo das mitgelieferte USB-auf-Micro-USB-mit-spezieller-Passform-Kabel rangestöpselt wird. In der App finde ich ganz praktisch, dass die auch Phasen der Bewegung und der Ruhe genauer aufschlüsseln kann.
Als nächstes ist mir die Ankündigung begegnet, dass Fitbit ein eigenes Armband rausbringen will, woraufhin ich mir angesehen habe, was die Firma bisher im Angebot hat. Danach hab ich mir (wieder im Obstladen) ein One gekauft, was zwar kein Armband ist, aber einen näheren Blick auf die Apps von der Firma erlaubt. Da gibt es eienrseits eine Mac- und andererseits eine iPhone-App, die ich näher kennengelernt habe. Die Mac-App aber hauptsächlich zur Ersteinrichtung, für die man ein Bluetooth-Dongle in einen USB-Port stöpselt, mit dem die App dann mit dem Tracker kommuniziert. Der eigentliche Tracker ist ein ziemlich kleiner, nicht weiter auffälliger Knubbel mit einem Knopf und einem Display. Wenn man den Knopf drückt, kann man sich anzeigen lassen: Anzahl Schritte seit Mitternacht, gestiegene "Stockwerke" (eher Treppenabsätze), zurückgelegte Strecke, verbrannte Kalorien, grafische Darstellung der Bewegung zuletzt (symbolisiert durch eine Blume mit längerem oder kürzerem Stängel) und zuletzt Uhrzeit. Für tagsüber gibt es eine Gummitasche, in die man den Sensor reinbastelt, und die man sich dann irgendwo an der Kleidung befestigt. Zur Nacht gibt es ein Stoff-Armband, was man per Klettverschluss schließt, in dem für den Sensor eine Tasche vorgesehen ist. Die Akkulaufzeit ist als "fünf bis sieben Tage" angegeben, was mir nicht unrealistisch erscheint, eher noch etwas zu niedrig geschätzt ist. Strom bekommt der One über ein winziges Kabel, was mal wieder einen USB-Port benötigt, in dem man den Sensor mit der richtigen Seite reinstöpselt. Für mehr Details als die Tageszahlen empfiehlt sich die App, die per Bluetooth vom iPhone aus mit dem Sensor redet, aber nur, wenn man sie explizit startet, nicht selbsttätig. Dafür bekommt man da nur tagesweise Zahlen geliefert, kann aber wie üblich Ziele (Anzahl Schritte, "Stockwerke", Kalorien) angeben, deren Erreichung die App dann beim synchronisieren überprüft.
Und als drittes Gerät in der Runde ist mir vor einer Woche endlich auch ein Up im Obstladen über den Weg gelaufen, was ich mir dann noch am Freitag gekauft habe. Das Gerät selbst ist ein (in verschiedenen Farben verfügbares) ziemlich dünnes Armband, was aber anders als das Larklife nicht geschlossen ist, und damit leichter an breite oder schmalere Arme anpassbar ist. Es verfügt auch über einen Knopf, über den man ein paar Funktionen auswählen kann. Als da wären: Einfach drücken: Status (wird über zwei farbige Symbole (Blume oder Mond) dargestellt, die verschiedene Farben annehmen und auch blinken können. Kurz-Lang: Stoppuhr-Funktion starten oder stoppen (die Bewegungen im Stoppuhr-Modus werden dann in der App separat ausgewiesen). Lang: Schlaf-Modus an- oder ausschalten. Kurz-kurz-lang für Power-Nap, hab ich gerade nachgesehen. Dazu gibt es noch einen Vibrationsmotor ähnlich wie beim Larklife, der auch als Schlafphasenwecker (anders als beim Larklife) genutzt werden kann. Ansonsten kommuniziert der Up mit der Außenwelt aber nur über eine Kopfhörerbuchse vom iPhone. An dem Ende des Bands, wo nicht der Knopf liegt, befindet sich eine Kappe, unter der ein Klinkenstecker versteckt ist, der in die Kopfhörerbuchse vom iPhone gestöpselt werden will, und dann mit der App zum Gerät redet. In der App kann man dann auch noch ein paar weitere Funktionen einstellen, wie einen Idle-Alert, der sich per Vibration bemerkbar macht, wenn man sich in der letzten Zeit (zwischen 45 75 Minuten in drei Stufen einstellbar) und tagsüber (auch einstellbar, von wann bis wann das gilt) zu wenig bewegt hat. Dann gibt es noch den erwähnten Wecker, bei dem man bis zu vier verschiedene Weckzeiten einstellen kann, die auch die Wochentage berücksichtigen, so dass man nicht Sonntags aus dem Bett geworfen wird, als müsste man zur Arbeit. Die App zeigt auch Schlafphasen relativ detailliert an, kann die Bewegung im Tagesverlauf detailliert darstellen und bei Stoppuhr-Phasen nochmal separat und lässt sich auch zur Beobachtung von Stimmung und Essen nutzen, wobei man letzteres auch per Barcode 'einscannen' kann. Die Akkulaufzeit ist angegeben mit "bis 10 Tage" angegeben, was ich noch nicht hart überprüft habe, aber nachdem die App beim Synchronisieren immer auch eine prozentuale Angabe macht, wie viel Leistung noch im Akku steckt und ich ungefähr zehn Prozent pro Tag verbraucht habe bisher, erscheinen mir zehn Tage realistisch. Zur Stromversorgung gibt es (wie erwartet) wieder ein winziges Kabel, was einen USB-Port belegt, und am anderen Ende Kopfhörer-Buchse spielt. Für echte Kopfhörer dürfte das allerdings eher nichts sein.
Sowas ähnliches wie ein Fazit:
Fang ich mal beim Larklife an: Wenn man sich an den Wechsel der Stromversorgung (mit gleichzeitigem Aufladen des nichtgenutzten Akkus) gewöhnt, gibt es fast keine Zeit, in der man das Gerät nicht nutzen kann (wasserfest ist es wohl nicht). Dafür ist das Tagesarmband ziemlich starr und mir letztlich doch zu groß. Da hätte vielelicht die mittlere Größe besser gepasst. Die Synchronisierung hat nach etwa einer Woche aufgehört automatisch zu funktionieren, ließ sich aber manuell anstoßen, indem ich in die Bluetooth-Einstellungen im iPhone gegangen bin und die Verbindung hergestellt habe, bevor ich die App gestartet habe. Ansonsten fand ich die Push-Meldungen nicht so unendlich hilfreich, den fehlenden Schlafphasen-Wecker habe ich dafür nicht vermisst.
Der (die? das?) One ist von der Hardware her ganz gut, die App lässt mich allerdings nur aggregierte Zahlen sehen. Dadurch, dass der One auch eher ein Schlüssel- (oder in meinem Fall iPhone-Tasche) Anhänger ist, bekommt er nicht ganz so viel Bewegung mit wie ein Armband. Die Stockwerkszahlenm, die der One misst, sind viel zu absurd um glaubwürdig zu sein, da vermute ich, dass der jeden Treppenabsatz einzeln zählt. Ob da ein Armband viel genauer misst, lässt sich so noch nicht einschätzen, könnte aber noch einen eigenen Test wert sein.
Mein 'Test-Sieger' ist hier klar das Up, wobei mich anders als andere Leute die fehlende Bluetooth-Verbindung gar nicht stört. Was aber blöd ist: Die Abdeckung über dem Kopfhörer-Stecker ist echt winzig und könnte viel zu leicht verloren gehen, wenn man sie mal abgenommen hat. Da wäre eine irgendwie geartete Verbindung zum Armband (sowas wie ein Seil?) schon praktisch. Ansosnten ist das Armband ziemlich genau das, was ich mir unter so einem Tracker vorgestellt hatte.
Sonntag, 23. September 2012
iOS 6-Einschätzerei
Jetzt habe ich die neue Hauptversion des Betriebssystem für meine mobilen iGeräte schon ein paar Tage, und erlaube mir mal ein paar Einschätzungen. Dass Podcasts aus der Musik-App entfernt wurden, hab ich ja schon am Mittwoch erwähnt. Das hatte sich in den Beta-Versionen ja schon abgezeichnet, und ich bin entsprechend auf iCatcher als Podcast-Anhör-App umgestiegen.
Die andere negative Änderung besteht darin, dass Apple entschieden hat, die Titelzeile von Apps jetzt bunt einzufärben, je nach App. Bisher waren Farben in der Titelzeile beschränkt auf schwarz, weiß/silbrig und gar keine (für Apps, die die Zeile ausgeblendet haben, weil sie den Bildschirm komplett auslasten). Farben kamen da immer nur dann rein, wenn das Betriebssystem etwas wichtiges mitzuteilen hatte (laufendes Telefonat: Grün, Tethering: Blau, Aufnahme von Audio: Rot), und war dann immer zwei Titelzeilen groß. Die neuen, bunten Zeilen bedeuten aber gar nichts, pder was will mir die Settings-App mit ihrem Blau mitteilen, das auch die Uhr zeigt? Für mich ist das vor allem verwirrend (wie 'da wurde etwas geändert, ohne erkennbaren Grund').
Und dann gibt es noch die Karten, die Apple jetzt selbst mit Material versorgt. Angeblich soll das Kartenmaterial ganz übel sein, akut sind mir bisher keine Fehler aufgefallen. Im Heidberg-Klinikum vermisse ich die Häuser auf der Karte, die Google kannte, und das UKE sieht aus, as könnte das vor dem Neubau sein, aber wirklich schlimme Fehler hab ich bis jetzt nicht bemerkt.
Komm ich mal zu den positiven Seiten des OS: Die Do Not Disturb-Funktion habe ich schon länger vermisst, gerade, wenn mal wieder abends ein besonders oft gelesener Twitterer einen meiner Tweets retweetet hat, und dann zig Folge-Retweets alle mit je einer Push-Benachrichtigung pro iGerät gewürdigt wurden. Für die ultimative Komfort-Funktion wäre es noch cool, wenn man nicht nur einen Zeitraum angeben könnte, in dem man nicht gestört werden will, aber das könnte Apple in näherer Zukunft (6.1 fiele mir da ein) nachrüsten. Während das iGerät nicht stört, sammelt es Push-Benachrichtigungen weiter ein, zeigt die auch auf dem Lockscreen an, macht aber keine Geräusche. Und wenn man das Gerät noch entsperrt nutzt, kommen die Benachrichtigungen allem Anschein nach auch noch normal an. Was ich noch nicht ausprobiert habe: Eine Wetter-App, die per lokaler Benachrichtigung auf sich aufmerksam macht, dürfte im DND-Modus eigentlich nicht wecken. Der eingebaute Wecker ist von dem Schweige-Gebot befreit und darf wecken, hab ich heute mal ausprobiert.
Dann hab ich gestern etwas festgestellt, was mir so vorher nicht aufgefallen ist, aber die neue OS-Version scheint sich positiv auf den Akku-Verbrauch des 4S-iPhone auszuwirken, was mir ja als Hauptgerät dient. Dafür, dass ich das iPhone nachts ohne Strom lassen wollte, ist es in der Woche aber noch zu früh.
Aus der 'da müsste ich mal Zeit mit verbringen'-Ecke komen die Änderungen an Siri, die jetzt Twittern und Apps starten kann, neben so Dingen wie Filmstarts, Spochtergebnissen und so liefert. Und auf dem 3. iPad hat sie sich jetzt auch eingefunden, wenn man sie in den Settings aktiviert.
Dann gibt es noch Änderungen, die schon früh in der Betaphase im Netz erwähnt wurden, wie die metallischen Knöpfe in der Musik-App, die auf Bewegungen reagieren als wären sie echte physische Knöpfe. Nachdem Podcasts nicht mehr in der App stattfinden, hab ich nur so wenige Gründe, da reinzugehen. Genau genommen lausch ich da nur meinem Lieblingsschulchor, und das auch nicht den ganzen Tag durch.
Insgesamt ist iOS 6 ein ziemlich ausgereiftes Gesamtpaket, dessen Schwächen ich entweder nicht akut bemerke (Karten), oder umgangen werden kann (Podcasts, und nein die Apple-App hab ich angesehen und für ungeeignet befunden) oder nicht sonderlic schlimm ist (Titelfarben, versteh ich einfach nicht). Seit Freitag Abend sind alle Geräte, die das Update abbekommen konnten auch aktualisiert, und das eine Gerät, was noch auf iOS 5 hängt (iPad 1) hat ohnehin schon länger keinen aktiven Einsatz mehr erlebt, genau wie die Geräte, die auf 4.2.1 hängen geblieben sind (3G-iPhone und dessen Touch).
Update: Ich hab dann mal übungsweise die Navigationsfunktion der neuen Karten-App ausprobiert. Die hat ganz gut funktioniert, sich auf dem Lockscreen ausgebreitet und vor Kreuzungen mit Hinweisen auch das Display angeschaltet. Nur in Sachen Bandbreite war die so gar nicht sparsam.
Montag, 19. September 2011
Operation Puschel
Als ich am Donnerstag auf der Thomann-Seite unterwegs war, bin ich darüber gestolpert, dass es da auch Kunstfell-Windschutz-Kappen für meine Aufnahmegeräte gibt. Sowas wollte ich schon länger haben, unter anderem, weil die Profis ihre Mikrofone ja auch mit solchen Puscheln umgeben, wie ich genauer in Ahrensburg dieses Jahr erfahren konnte. Also habe ich mich mit meinem Budget hingesetzt und beschieden, dass ich mir die beiden Teile bestelle. Und so habe ich das dann auch gemacht. Freitag früh ist das Paket dann auf den Postweg gegangen, und hätte mich am Samstag erreicht, wenn ich nicht gerade vor einem gewissen Ladengeschäft auf dessen Eröffnung gewartet hätte (9:16 war das, laut Paket-Tracking). Also, ja, DHL stellt zumindest hier Nachnahme-Pakete auch am Samstag zu.
heute habe ich das Paket dann abgeholt (Parkplätze gab es zwar keine, aber von hier aus kann ich auch den Bus nach Rahlstedt nehmen). Erstmal fiel mir schon unterwegs auf, wie leicht das Paket eigentlich war, und als ich es geöffnet habe, musste ich schon etwas suchen, bis ich die zwei kleinen Päckchen gefunden habe.
Ich hab die dann gleich mal ausprobiert, und festgestellt, dass der Puschel für den H2 besser auf den H2n passt als auf den H2, zumindest, wenn man das Teil da so weit runterzieht, dass oben keine Lufttasche mehr verbleibt. Beim H4n sieht es da etwas besser aus.Nun trifft sich das für mich aber praktisch, weil der H2n ja keinen eigenen Schutz gegen den Wind mitgebracht hat.
Zur Akustik der Teile kann ich naturgemäß noch nichts sagen, weil ich dazu einen Aufnahmetag mit ziemlich starkem Wind bräuchte. Und beim H2n habe ich ja ohnehin noch keine Erfahrung mit dessen Windempfindlichkeit.
Ach ja: Der Unterschied zwischen H2-Puschel und H4n-Puschel ist der, dass der H2 einen Klettverschluss bekommt, mit dem man den Windschutz fest um ihn legen kann (hier vorne zu sehen), während der Schutz für den H4n ein Gummiband unten hat, mit dem er sich an der Basis der Mikrofone ganz gut festhalten kann.
Freitag, 16. September 2011
Zoom H2n - allererste Gedanken
Heute Mittag habe ich bei der Post und habe mein Nachnahmepaket geholt. Drin waren: Zoom H2n, eine 2GB-SD, zwei AA-Baterien. Das war's auch schon. Alles ander Zubehör wird separat verkauft. Nun bin ich ja schon länger Nutzer aller möglichen Zoom-Geräte und konnte meinem H2n ein paar Hilfen geben. Ohne den Windschutz möchte man aber auch den H2n eher nicht nutzen, wenn ich die Akustik vom Reinpusten richtig interpretiere. Im Detail wird sich das aber nur mit Außenaufnahmen herausstellen. Was mir bei der Hardware nicht gefällt: Die Menü-Tasten sind rechts oben am Gerät angebracht, wo sie vom Windschutz verdeckt werden müssen, wenn man die Mikrofone gut abdecken will. Okay, an der Vorderseite ist durch das große Display nur noch Platz für einen Knopf, den Aufnahmeknopf. Meine Lieblingsfunktion vom H4n, die Pause-Taste übernimmt die Play-/Pause-Taste oben neben der Menü-Taste (wie gesagt: unpraktisch). Rechts neben dem Display findet sich das große Einstellrad für den Verstärker, was komplett stufenlos bedienbar ist. Rechts unten steckt der Ein-/Ausschalter, der auch eine Tastensperre auslösen kann. Die linke Seite hat von oben: Line-Eingang, Hörlautstärke, Fernbedienungs-Buchse, Kopfhörer-Buchse und USB-Port. Die ganze Rückseite des Gerätes ist von der Batterie-Abdeckung eingenommen, die SD-Karte findet unten eine Klappe. Oben auf dem 'Deckel' findet sich dann noch ein Regler, mit dem man zwischen verschiedenen Aufnahme-Mody wechseln kann (normales Stereo, Stereo mit Mittel-Mikro, Surround (keine Ahnung worin die beiden sich unterscheiden), 4-Käle separat. Nachdem mir mein H2 in Bahrenfeld schon mal abgesoffen ist im Regen, vermute ich, dass der Schalter da oben möglicherweise ein Schwachpunkt sein könnte. Soviel erstmal zur Hardware.
Die Software meldet sich erstmal mit Version 1.00, also der allerersten Version überhaupt, die aber auch noch die neueste Version ist. Funktionen da drin sehen recht ähnlich aus zu den gleichen Funktionen von H2 und H4n (H4 hab ich schon länger nicht mehr bespielt). Die Dateinamen kann auch der H2n wie der H4n nicht mit laufenden Nummern versehen, sondern Datum und Uhrzeit als Dateiname nutzen (beim H4n gibt's da nur das Datum, nicht die Zeit), was zu so spannenden Namen führt wie 110916-182152.MP3 Mir hat schon die Auflösung auf Tagesebene gereicht, aber gut. Dann gibt es noch die gewohnten Optionen: Tiefpassfilter, Kompressor/Limiter, Dateiformate, etc. Mit dem neuen Mikrfon-Layout kann man auch noch einstellen, wie die Verteilung zwischen Front- und Seiten-Mikros aussehen soll, bis runter zum Mono-Mikro oder der reinen Aufnahme der Seiten-Mikros. Neu ist eine Auto-Gain-Einstellung, bei der das Gerät sich selbst um die Verstärkung kümmert, die dann aber den Kompressor/Limiter abschaltet (wenn ich das richtig sehe, weil der Kompressor sowas ähnliches macht).
Gleich beim ersten ausprobieren ist mir aufgefallen, dass der H2n einen wesentlichen Schritt bei der Aufnahme verändert hat: Wenn man ihn anschaltet, reicht bereits ein Druck auf die Aufnahmetaste, schon nimmt der H2n auf. Es gibt keine Einricht-Phase vor der Aufnahme mehr, dafür ist standardmäßig das Signal der Mikrofone im 'Home'-Menü zu hören. Nachdem das Gerät im Display 'nur' bis auf die Sekunden auflöst, ist mir erst gar nicht aufgefallen, dass die Aufnahme schon lief.
Dann habe ich noch einige Zeit damit zugebracht, die Aufnahmeeinstellungen zu testen, um rauszubekommen, wie laut ich den Verstärker drehe, und wie laut ich die Kopfhörer stellen muss, was aber logischerweise von den Kopfhörern abhängt, die ich nutze. Wenn ich den Verstärker voll aufdrehe, hört sich das Signal ähnlich an, wie der Verstärker-Leven 'High' bom H2: Schlicht zu laut. Da höre ich dann schon schnell Verzerrungen, die aber icht zur Peak-Anzeige führen. Ob dem Gerät selbst zu laut ist, signalisiert es unpraktischerweise über LEDs bei dem Drehschalter ganz oben, den man nur mit Windschutz nicht sehen können kann.
Fazit: Ein hübsch anzusehendes Gerät (fast komplett schwarz), was aber für die geringe Gerätegröße ein paar empfindliche Einschränkungen macht. Da wäre es durchaus sinniger gewesen, dem Gerät ein paar Zentimeter mehr Höhe zu gönnen, und dafür Anzeigen und Zasten nicht unter dem Windschutz zu verstecken. Dass ausgerechnet der Windschutz nicht mehr in der Packung beiliegt, kann ich nicht verstehen. Ohne den würde ich auch nicht drinnen in das Gerät reden wollen. Für 200 Euro (Preis bei Thomann) gibt es aber ein solides, handliches Aufnahmegerät, was eine Zoom-typische Raumklang-Aufnahme verspricht. Ob der H2n von seinem kleinen Bruder, dem H2 auch die Wind-unempfindlichkeit geerbt hat, muss ich erst noch testen.
Sonntag, 11. September 2011
LGS Norderstedt
Jetzt hätte ich fast vergessen noch aufzuschreiben, dass ich gestern in Norderstedt bei der Landesgartenschau war, weil da auch die Fogelvreien zu Gast waren. Offiziell lief das unter dem Motto 'Piraten', und war mit dem Eintrittspreis von 15 Euro für das LGS-Gelände auch nicht gerade sonderlich günstig. Zu sehen gab es einerseits die Dinge, die es bei der Gartenschau sonst auch zu sehen gegeben haben dürfte, die mich aber nicht so interessiert haben. Von den 'Piraten' waren ein paar Stände aufgebaut, die aber schon sehr übersichtlich waren. Ich hatte ursprünglich mal die Veranstaltung ums Ahrensburger Schloss für klein gehalten, aber die wenigen Stände hier waren noch weniger.
Das Publikum war auch eher aus der Altersgruppe 60-Plus, wobei am Nachmittag auch ein paar Familien da rumliefen. Auch die Musik (einmal der Herold mit einem Mittelalter-Instrument, und einmal eine dreiköpfige Band, die Seefahrts- und Piratenlieder zum Besten gab) war eher nicht so der große Event. Zu Beißen gab es immerhin vom Grill, Fleisch-Spieß oder Bratwurst.
Vielleicht bin ich ja vom Öjendorfer MPS zu verwöhnt, aber ich fand das doch eher enttäuschend. Das war ähnlich unspektakulär wie die Mittelalter-Halle letztes Jahr auf der Messe 'Du und deine Welt'. Wobei da die Musik auch noch darunter gelitten hat, die ganze Halle beschallen zu müssen.
Im Ergebnis habe ich mich dann noch deutlich vor dem Sonnenuntergang wieder verkrümelt, und den Sonntag heute nicht wieder dort verbracht. Damit bleibt mir dieses Jahr noch ein mittelalterlicher Markt, der Herbstmarkt am letzten Septemberwochenende. Und danach kann ich nur hoffen, dass das Saisonende meine Laune nicht deutlich verschlechtert.
Donnerstag, 10. März 2011
iOS 4.3: erster Tag
Nachdem ich jetzt fast 24 Stunden Zeit hatte, mich mit dem neuesten i-Betriebssystem anzufreunden, kann ich ja mal ein (erstes) Fazit ziehen.
Befasse ich mich zuerst mal mit dem Musikabspieler (iPod.app): Eine kleine Erklärung zu meiner Umgebung: Ich höre auf dem iPhone täglich eine ziemlich große Anzahl Podcasts, und seit die Funktion verfügbar ist auch in 2x-Geschwindigkeit. Um mir die Übersicht zu erleichtern habe ich ein paar Smart Playlists eingerichtet, die Podcasts enthalten, dere Playcount 0 ist, die also von iTunes als nicht gespielt betrachtet werden. Bei der Playliste fange ich einfach vorne an, und höre mich dann durch sämtliche (ungehörte) Podcastdateien.
Kommen wir mal zum Konkreten: iPad zeigt mir zwar die Playlisten, hat da aber keine Inhalte (das war in 4.2.1 schon so). Änderungen gab es aber beim iPhone (und wahrscheinlich auch den Touch-iPods. Die Reihenfolge der Einträge in der Smart Playlist entspricht immer noch der Reihenfolge in iTunes (das war in OS 3.1.*mal völlig komisch). Danach hatte ich ja bereits vor dem Update vom iPhone Ausschau gehalten. Auch schon gestern erwähnt hatte ich, dass 4.3 bei der Anzeige der Tracknummer innerhalb der Playliste nicht mehr bei Track 1 von nn (wird immer jeweils 1 weniger je fertig gespielter Datei) geblieben ist, wie es in 4.2 der Fall war. Stattdessen zählt die Anzeige jetzt wie bei einer normalen Playliste hoch. Vorhin zum Beispiel hatte ich die Anzeige, dass ich Track 11 von 12 spiele. Auch das Verhalten gab es schonmal (wobei ich gerade nicht mehr zusammenkriege, ob das in 3.1 oder in 4.0 war). Wenn man dann aus dem Now Playing rausgeht, sieht die Playliste aber aktueller aus. Im Fall von Track 11 von 12 lagen da nur noch zwei Dateien, von denen die erste gerade gespielt wurde. Wie das aussieht, wenn gerade eine Datei fertig ist, und die nächste Datei anfängt, habe ich noch nicht beobachtet.
Mein nächstes Experiment war, was passiert, wenn man bereits eine Datei gehört hat, und dann per Zurück-Button im Now Playing zum Titel davor zurückkehren will. Klappt problemlos. Was jetzt auch klappt: Ernn man in der Playliste einen Titel antippt, wird auch genau der abgespielt. Klingt jetzt nach völlig erwartbarem Verhalten, war aber auch schonmal anders.
In iOS 4.2.1 war der Player etwas empfindlich, wenn es ums Timing ging. Wenn er mit eienr Datei fertig war, musste er vor der nächsten Datei noch irgendwas schnell neu laden, bevor der Abspielvorgang weitergehen konnte. Wenn er dafür nicht genug CPU hatte (weil die letzte Datei ein Video war, die App nicht im Vordergrund lief oder sonst irgendwas nicht okay war, dann konnte es passieren, dass der Player sich statt der nächsten die übernächste Datei gegriffen hat. Weil ich das wusste, habe ich die App einfach immer im Vordergrund gelassen. Bei 4.3 ist das nun nicht mehr nötig. Da lädt gar nichts neu, und deshalb habe ich heute den größten Teil des Tages das Log vom iPhone geöffnet gehabt (mit einer App namens AppSwitch aus dem AppStore), ohne eine einzige Datei zu verpassen. Das Einzige was da vom Player vorbeikam waren Logmeldungen, wenn der nach HomeSharing suchen wollte, aber irgendwas nicht bereit war. Sollte im Telekom-UMTS-Netz jemals irgendwas an HomeSharing auftauchen, würde ich mir schon noch Sorgen machen.
Soviel zur Musik. Ansonsten ist der Personal Hotspot neu, mit dem ein iPhone 4 ein WLAN aufmachen kann, auf dass dann andere Geräte zugreifen können. testhalber hatte ich das ja gestern schon probiert, und entsprechend konnte heute mein Macbook Air ohne Setup-Aufwand per iPhone 4 ins Internet hüpfen. Das Netz war wie in den Tagen davor eher lahm, und während es einen Besucher in seinem WLAN hat, kann iPhone 4 offenbar nicht mehr viel selbst im Netz tun. Das war aber auch schon beim Bluetooth-Tethering in 4.2.1 so. Dadurch, dass iPod Touch WLANs nicht so gerne vergessen, habe ich auf dem Testgerät (4. Generation) dann lieber das iPhone 4 aus der Liste gelöscht.
Und dann habe ich auch noch festgestellt, dass ich wohl zu blöd bin, einen Mac zu bedienen. In der letzten Woche hatte ich es nicht geschafft, den Rechner per Kabel zu tethern, bis ich mal auf die Idee gekopmmen bin, den 'Apply'-Button in den Settings zu drücken. Ja, manchmal ist das zu einfach. Die einzige Entschuldigung, die ich dafür habe, ist die, dass ich zuletzt im Juni letztes Jahr einen Mac per Kabel getethert habe, und da gab es nur das eine iPhone (3G).
Sonntag, 22. Februar 2009
Anathem
Seit etwas über einer Woche habe ich mich mit dem Buch Anathem von Neal Stephenson befasst. Nicht nur, dass mir eine erste Vokabel direkt in den Wortschatz übergegangen ist, nein, ich konnte mich dann auch nur ausnahmshalber vom Buch trennen, und zwar an den Freitagen.
Zum Inhalt des Buchs sage ich mal soviel: Es spielt auf einem Planeten namens Arbre, auf dem die Wissenschaftler von der 'normalen' Bevölkerung getrennt leben in einer Art Kloster. Ihr Kloster (concent) verlassen die Wissenschaftler (avout) nur zu besonderen Anlässen. Dadurch sind die avout von den technischen Spielereien der Bevölkerung außerhalb der Mauern abgetrennt, und unterliegen auch nicht der säkularen Staatsgewalt. Als das Buch beginnt, zeichnen sich aber Veränderungen an der gesamten Lebenswelt aller Bewohner von Arbre ab.
Mehr verrate ich mal nicht von dem Buch, sonst müsste ich das Buch quasi nacherzählen. Und die 890 Seiten, die Neal Stephenson gefüllt hat, enthalten eine Menge Details, die man einfach selbst erfahren muss. Oder kurz zusammengefasst: Kaufen. Lesen.
Und jetzt trage ich mich schon mit der Frage, wann ich das Buch nochmal lese. Ich habe so den dumpfen Verdacht, dass mir eine Reihe Details entgangen sein wird.
Samstag, 30. August 2008
ComPod #116: Wind und Wetter, Teil 2
Die persönliche Ecke.
Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche verstecke ich die persönliche Ecke, in der ich mich mit meiner Nachuntersuchung im UKE befasse und mich zu einem bestimmten Buch äußere. Für Musik sorgt dabei Peter Bradley Adams mit dem Titel 'Always'.
Feedback hier, per Mail oder bei Podster ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht.
Bei iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren.
Montag, 18. August 2008
Kaufempfehlung
Wer von Euch sich die Last Lecture von Randy Pausch mit einiger Faszination angesehen hat, dürfte von dem gleichnamigen Buch ebenfalls einen recht positiven Eindruck mitnehmen können. Ich habe meine Fassung zwar erst seit gut 1,5 Stunden, habe aber bereits mehrere heftige Gänsehautanfälle hinter mir, weil Randy Pausch in dem Buch einfach noch mehr zu den Hintergründen erzählen kann, und auch, was er dabei gedacht und gefühlt hat, als er bestimmte Teile seines Vortrags gehalten hat. Ich gestehe, ich habe am Ende des Buches nachgelesen, und da erzählt er von den 'Head Fakes', die sich in dem Vortrag versteckt hatten, warum seine Präsentationsfolien genau das ausgesagt haben, was er auch gesagt hat, und was er eben gesagt hat.
In einem Punkt ist das Buch aber nicht ganz auf dem aktuellen Stand: Randy Pausch lebt nicht mehr in Virginia mit seiner Frau und drei Kindern. Das änert nur überhaupt nichts daran, dass ich ihn auch weiter als eine Inspiration betrachten werde.
Sonntag, 2. März 2008
Schon zu spät
Meine Suche nach einer Möglichkeit, die Musik auch in mitnehmbar zu bekommen führte zwar zuerst auf den 'offiziellen' Shop des Labels, aber da kann man nur mit Kreditkarte bezahlen. Wie gut, dass es noch iTunes gibt. Da habe ich dann nicht lange gefackelt, und mir das ganze Album 'Break the Silence' von Alana Grace geleistet.
Was soll ich sagen, meine Ahnung von Freitag ("Wenn die anderen Titel halten, was der eine Titel verspricht, dann hätte ich die auch ganz gerne") hat sich bestätigt. Ja, jetzt habe ich meine erste ver-DRM-te Musik. Aber dafür habe ich die Musik wenigstens hier.
Vielleicht lässt sich Alana Grace und/oder ihr Label ja dazu überreden, die Musik im Podsafe Music Network einzustellen. Ich wüsste schon einen Podcaster, der dann alle Tracks in seinen Podcast einbinden würde...
Samstag, 19. Januar 2008
better and better and better
Die Benutzungseinfachheit (ease of use) ist sogar so groß, dass ich vorhin schon äußerst unzufrieden mit meinem Handy war, weil das sich nicht genauso leicht bedienen lassen wollte. Wenn das noch eine Weile so weitergeht, bin ich demnächst reif für das iPhone.
Freitag, 14. Dezember 2007
ComPod #77: Uhr-Laub - Teil 1
Manchmal finden sich Themen nicht ganz einfach...
Im ersten Teil des dieswöchigen dreiteiligen Podcasts gebe ich eine - zugegeben etwas wirr vorgetragene - Empfehlung, drei Bücher zu lesen. Die Wirrheit stammt vor allem daher, dass ich selbst erst das erste Buch ganz und das zweite Buch zum Teil gelesen habe. Musikalisch gibt es von Antarhes den Titel 'Still Fighting' auf die Gehörgänge. Danach gibt es dann für geduldige Hörer noch eine Überraschung. Hint, hint.
Feedback hier oder bei Podster ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht.
Bei iTunes könnt ihr den ComPod inzwischen auch ganz einfach abonnieren.
Mittwoch, 31. Oktober 2007
besser als gedacht
Dann hatte ich ja noch billige Ohrstöpsel hier, die ich mir irgendwann mal geleistet hatte, und die weder besonders n den Höhen, noch in den Tiefen aufgefallen sind. Musikhören macht damit ziemlich wenig Spaß, weil ich ja inzwischen weiß, was ich mit den Stöpseln verpasse.
Dann habe ich auch noch die Ohrstöpsel, die bei meinem neuesten iPod mitgeliefert wurden. Die hatte ich seinerzeit nicht eingesetzt, weil ich ja bessere Kopfhörer im Einsatz hatte. Heute war ich aber darüber überrascht, wie gut diese Teile tiefe Töne wiedergeben können. Ich vermisse zwar etwas die Höhen, die wohl etwas schwach sind, aber immerhin ist mein Lieblingshörbereich mit den Bässen gut vertreten, und auch Höhen sind vorhanden, wenn auch eher schwach.
Ich habe dann gerade noch ein Paar iPod-Kopfhörer aus der Packung eines anderen iPods befreit, sicher ist sicher.
Samstag, 4. August 2007
Kopfhörer und Nichthörer
Heute war ich wieder unterwegs, und hatte dabei natürlich wieder meine neuen Kopfhörer dabei. Für Details zu den Geräten verweise ich einfach auf die gestrige Podcastfolge. Und zwar war ich, wie auch im gestrigen Podcast erwähnt, wieder in der Stadt, um den CSD zu begucken. Da waren dann aber auf den Wagen so laute Musikanlagen angebracht, dass ich mir die Idee mit einem Podcast über die Veranstaltung ganz schnell wieder abgewöhnt habe. Stattdessen habe ich dann die Kopfhörer als Gehörschutz verwendet, weil die ja (auch laut Werbung) rund Neunzig Prozent der Umgebungsgeräusche abschirmen. Ich habe zwar keine Ahnung, ob die Zahl realistisch ist, aber die Geräuschkulisse, die teilweise doch verdammt laut war, habe ich ohne Probleme überstanden. Einmziger Haken an der isolierenden Eigenschaft der Kopfhörer ist eben, dass man auch erwünschte Geräusche dann nicht mehr hört, wozu es aber das PTH-(Push-To-Hear)-Modul gibt, was dann über ein kleines Mikrofon die Umgebungsgeräusche aufnimmt, und in die Kopfhörer einspeist. Oder man verwendet einfach das Podcast-Aufnahmegerät, dann hört man auch wieder mehr...
Ansonsten habe ich die Kopfhörer natürlich auch noch an meiner Musiksammlung getestet, und dabei festgestellt, dass die sehr schön die Musik wiedergeben, wobei ich besonders bei sehr bassigen Stücken die Lautstärkeregeler dann nochmal aufgedreht habe, damit ich den Rumms auch wirklich höre. Die größte Gefahr, die ich i derart hochwertigem Hörutensil sehe, ist die, dass man auch kleine Fehler in Audiodateien auf einmal hört. Deswegen höre ich Podcasts jetzt schon etwas leiser, damit mir die kleinen Produktionsfehler nicht so auffallen.
Aber ansonsten ist das Geld, was ich da investiert habe, ganz gut angelegt, einfach deshalb, weil ich endlich auch unterwegs Musik in höchster Detailstufe genießen kann.
Sonntag, 1. Juli 2007
Zufallsfund und sehenswert
Nun würde ich mich nicht gerade als Fan von Tanzveranstaltungen bezeichnen, aber da ich heute gestern Mittag ohnehin los musste, um meiner neuen Kamera eine Tasche zu beschaffen, habe ich nach dem Taschenkauf noch einen Ausflug in die Spitalerstraße unternommen, um die 15:00-Vorstellung mitzuerleben, und bei der Gelegenheit gleich mal ein paar Fotos zu schießen.
Was soll ich sagen, der Ausflug hat sich definitiv gelohnt. In locker humoristischer Art haben die 12 Akteure die heutige Konsumgesellschaft aufs Korn genommen, und Tanz- und Theaterelemente miteinander verbunden. Das Ganze hat mich dann so sehr fasziniert, dass ich hinterher über 400 Fotos auf der Speicherkarte hatte, und eine angenehme Stunde verbracht hatte.
Den Containern sieht man allerdings an, dass sie mit Lichteffekten in der Dämmerung auch noch zum Spektakel beitragen können, was mich dann dazu verleitet hat, die Vorführung am Abend auch wieder aufzusuchen. Dabei wurde ich erneut nicht enttäuscht, die Lichteffekte passen zu der Vorführung auch ganz gut. Außerdem wurde so deutlich, dass einige Elemente der Show keine geschickt kaschierten Ausrutscher, sondern volle Absicht waren. Da kann man sich ja bei Schauspielern nie so ganz sicher sein.
Von den wieder mehr als 400 Fotos muss ich mir erst mal einen Eindruck verschaffen, um zu sehen, ob, und wenn ja, was ich davon veröffentlichen will. Hier gibt es jedenfalls erstmal ein Bild der Container vor der Show:





