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Applannouncements

In der 3. Woche des Jahres hat Apple ein paar Dinge per Pressemitteilungen angekündigt. Als da wären: M2 Pro und Max als CPUs, die dann auch gleich in Mac minis und Macbook Pro (14 bzw. 16 Zoll) landen. Die mobilen Rechner bekommen nicht nur neue CPUs, sondern auch Verbesserungen wie Wifi 6E, die Bluetooth-Chips können Version 5.3, und das HDMI kann neuere Standards. Alles nicht akut überraschend. Was dann doch überrascht hat: Es gibt wieder neue, große HomePods. Weil, äh, als die erste Generation abgekündigt wurde, hieß das nur, dass Apple nicht mehr rechtfertigen konnte, die weiter neu zu verkaufen? So ganz klar ist mir das nicht. Oh, und die Temperatur- bzw. Feuchtigkeitssensoren, die in den HomePod mini entdeckt wurden? Die werden mit einem Softwareupdate nutzbar.

Nicht groß erwähnt: Es gab noch neue Mac mini mit Intel-CPUs. Gab. Die sind dann weg.

Fußnote von Apple: Ja, ein Softwareupdate für alle Geräte wurde dann für KW 4 angekündigt, ohne das Datum konkret zu nennen.

NoNOTAM

Am 11. nachmittags flog bei Twitter vorbei, dass die Föderale Aviations-Administration in Ameristan Starts aller Flugzeuge abgesagt hätte, weil irgendwas ausgefallen wäre. Nach kurzer Recherche kam ich darauf, dass das NOTAM-System (Notice to Air Missions, Hinweise auf Einschränkungen bei Flugplänen) keine neuen Meldungen mehr aufnehmen würde, was dazu führen könnte, dass eben Flieger vor dem Start nicht über alle Einschränkungen informiert werden würden. Wer da schon in der Luft war, hätte ohnehin nicht mehr nachgesehen, und musste deswegen nicht landen. Okay, aber warum gibt es da Probleme? Die FAA hielt sich in der öffentlichen Kommunikation arg bedeckt, aber dann kam raus, dass eine "defekte Datei" irgendwie Schuld wäre. Hierzulande raunten bereits erste Figuren von einem Seiberangriff, was das aber nicht gewesen wäre, auch wenn mir nirgendwo eine Erklärung begegnet ist, was und wie wo defekt wäre, warum davon auch das eine Backup-System betroffen wäre, und wie es zur "defekten Datei" gekommen sein könnte. Jedenfalls hat es dann noch eine Weile gedauert, bis die FAA wieder Flugfreigaben geben konnte, und jetzt folgt hoffentlich alsbald eine Aufklärung der Ursachen und was man dann in Zukunft ändern will, damit die gleiche Ursache weniger Auswirkungen haben könnte.

Ankryptigung

Apple lässt sich bei komplexer Software-Entwicklung gerne mal Zeit. Deswegen überrascht es kaum, dass eine Ankündigung vom 7. schon im August 2021 erstmalig angedeutet worden ist, als Apple das umstrittene Projekt angekündigt hatte, dass iPhones Bilder nach Missbrauchsmaterial durchforsten sollten. Denn, und das ist die neue Ankündigung: Es soll im Laufe von 2023 weltweit eine Option geben, sämtliche Daten, die man bei Apple in deren Systemen speichert, nur noch verschlüsselt abzuliefern (Ausnahme sind Mailempfänger und so Kram, der historisch nie verschlüsselt war, und wo es keinen Standard für gibt). Und als Bonus soll es noch neue sichere Kontakt-Schlüssel geben. In dazu ebenfalls veröffentlichten Interviews haben dann die Apple-Verantwortlichen eingeräumt, dass das 2021 angekündigte Projekt zur endgeräte-Durchforstung nicht mehr kommen soll, vermutlich haben da die Proteste aus der Security-Szene geholfen, die vor eben so etwas lautstark gewarnt haben. Wenn jetzt die EU doch auch von ihrer Chatkontrolle ablassen würde, könnte man solchen Dreck endlich weglassen.

Jedenfalls: Apple ankündigt: Komplettverschlüsselung soll kommen, dann können Bedarfsträger gar keine Daten von Apple-Kunden bei Apple mehr raustragen, weil Apple die eben wirklich nicht haben kann. Ich erwarte künstliche Aufregung der Spionage-Fans.

s9y und PHP 8 (oder mach ich da was falsch?)

Heute hat Manitu angekündigt, dass PHP 7.4 demnächst (Ende Januar) verschwindet, nachdem das in ner guten Woche nicht mehr die Standard-Version sein wird. Ich hatte im Hinterkopf, dass das dann verwendete PHP 8 ein größerer Schritt war, und entsprechend mal nachgesehen, ob mein s9y da denn drauf laufen sollte. Stellt sich raus: Es gibt da von September 2021 eine einzelne Beta-Version eines Update, mit dem PHP 8 unterstützt werden sollte. Aber eben Beta. Und auch schon ein Jahr alt. Hab ich dem Manitu-Support gemailt, was der denn so empfiehlt, kam zurück: Naja, die Beta da ist immer noch besser als nichts. Also hab ich die Version installiert, erstmal ohne akute Fehler. Und dann im Siteadmin habe ich auf PHP 8.0 umgestellt. Sah oberflächlich okay aus, aber die RSS-Feeds waren plötzlich leer. Da fliegt wohl irgendwo ein HTTP 500, weil irgendwas sehr unglücklich über irgendwas ist. Ne Fehlermeldung bekomme ich selbst dann nicht, wenn ich das PHP per display_error on in der .htaccess darum bitte.

Tja, und jetzt kann ich also erstmal nicht auf PHP 8 umstellen, weil dann keien Feeds mehr da sind. Ob in den nächsten Monaten jemand was auch immer da schief geht, behebt, oder ob ich irgendwas tun kann? Keine Ahnung. Von PHP hab ich ohnehin keine Ahnung, da kann ich nur gucken. Unerfreulich. Wie auch die Bugs, die ich jetzt in der Beta-Version treffe (Links einbauen funktioniert nicht, um mal den offensichtlichten gerade zu benennen). Alles äußerst unerfreulich.

Ach ja: Tipps, was ich noch tun kann: Mail, Twitter oder Mastodon sind offen

Update: Nachdem ich den Tipp bekommen habe, dass es ein Ding gibt, namens $serendipity['production'], was man setzen kann (in der serendipity_config_local.inc.php, die bei manitu dem Server-User gehört, und nicht per FTP nativ beschreibbar ist, aber da kann man sich ja Rechte einräumen), kam ich etwas weiter, indem ich mit Fehlermeldungen statt leerem Feed beworfen wurde. Stellt sich raus: Das Karma-Plugin hat Probleme. Wenn man das entsorgt hat, kommt aber schon das Podcasting-Plugin, was ich nicht einfach so entfernen will. Da war erst irgendwas mit Logging-Code, den ich auskommentiert habe, dann blieben aber leere Arrays, und dann habe ich erstmal wieder aufgegeben. Also, nein, s9y ist für mich noch nicht PHP-8-tauglich.

Apple-nonvent

Am Dienstag, 18.10. hat Apple mal Produkte angekündigt, ohne dafür eine Veranstaltung oder ein längeres Video zu veröffentlichen. Konkret waren das: Ein Apple-TV 4K, zwei Größen iPad Pro und das iPad ohne Nachnamen. 

Zum TV kann ich nicht viel sagen, außer dass es 4K können soll, und die Fernbedienung per USB-C Strom bekommen kann. 

Die iPad Pro haben einen M2-Chip, sind ansonsten aber nicht sehr anders als die M1-Pro. Es soll beim Mobilfunk aber wohl keine Unterstützung für GSM (also Edge) mehr geben. Nachdem UMTS nicht mehr als Netz gesendet wird, hat man dann entweder LTE oder einen immer noch speziellen Vertrag mit 5G. 

Und dann ist da noch das iPad ohne Namen, was auch per USB-C versorgt wird, aber anders als alle anderen iPads mit USB-C den Stift in der zweiten Generation nicht unterstützt. Stattdessen braucht man einen Adapter, um den Lightning-Stift an das USB-C-iPad zu verbinden. Was daran gut sein sollte, leuchtet mir nicht ein. 

Diese drei, eher kleineren Ankündigungen wären für ein Event in der Tat zu wenig gewesen. Offenbar sind noch keine neuen Macs in einem Zustand, dass sie angekündigt werden könnten, und so sind drei Pressemitteilungen auch okay. Zusätzlich gibt es den Termin 24.10. für die neuen Betriebssysteme iPadOS 16.1 (und iOS 16.1) und macOS 13.

Nullmeldtwusk

Und dann war da letzten Mittwoch ein Punkt, an dem mal wieder deutlich wurde, warum es schadet, wenn Nachrichten immer in reduzierter Komplexität berichten. Bekanntlich hatte im April ein Elon Musk einen Vertrag mit eienr Firma Twitter abgeschlossen, in dem zum 24. Oktober der Kauf von deren Aktien zu einem festgelegten Preis vereinbart war. Danach hatte ben jener Herr Musk versucht, sich von dem Vertrag zu distanzieren, ohne die dort ebenfalls festgehaltene Vertragsstrafe zahlen zu müssen, woraufhin Twitter die ganze Geschichte bei einem Gericht als Klage eingereicht hatte. Und nun war die Neuigkeit, dass Herr Musk bereit sei, doch Twitter zu kaufen. Die Nachrichten versäumten es aber kollektiv, darauf hinzuweisen, dass genau das in dem eben im April geschlossenen Vertrag schon stand, und also einen Neuigkeitengehalt von nahe null aufwies.

+++ EIL +++ Vertrag gilt.

Gurgel stellt ab

Meldung aus der 'also damit hat wirklich jeder gerechnet'-Ecke: Die Werbefirma Google, die zufällig noch eine Suchmaschine betreibt, hat ihre Spieleplattform Stadia eingestellt. Dazu finden sich im Netz zwei Erklärungsansätze, die einander ergänzen, und zwar: Niemand traut Google-Produkten langfristig, weil Google in der Vergangenheit zu oft Projekte beendet hat, die eigentlich noch ganz beliebt waren (ich erinnere mal wieder an den Google Reader, der zwar nicht das erste, aber ein besonders prominentes Beispiel war), so dass bei einem neuen Projekt kaum jemand bereit ist, erst zu investieren. Die zweite Erklärung kommt von Leuten, die behaupten, mal bei Google gearbeitet zu haben, und läuft darauf hinaus, dass bei Google befördert wird, wer irgendwas Neues rausbringt. Wenn das dann läuft, gibt es keine Vorteile für die, die es am Laufen halten. Deswegen startet Google auch ungefähr alle drei Monate einen neuen Messenger, oder eine Chatplattform oder sonst irgendwas. Die Produkte leben alle nicht lange, weil eben niemand etwas dafür bekommt, und gewinnen auch keine ernsthaften Nutzerzahlen, so dass sich begründen lässt, warum man sie auch wieder beenden kann. Und dann beginnt der selbe Kreislauf wieder von vorne. Niemand traut Googles neuen Produkten, weil Google neue Produkte einstellt. Und Google stellt neue Produkte ein, weil niemand Googles neuen Produkten vertraut, weil Google neue Produkte einstellt. Was war noch gleich Rekursion?

Audacity 3.2.0 für Apple Silicon und ffmpeg

Das könnte wirklich besser dokumentiert sein. Wer Audacity 3.2 auf einem Apple-Silicon-Rechner in der nativen Version nutzen will, merkt schnell, dass der kein ffmpeg dabei hat, weil die Version für Intel-Chips nicht geladen wird. Die Anleitung (Stand 24. September) beschränkt sich darauf, auf eine Webseite zu verweisen, die nur ffmpeg für Intel anbietet, oder obskur auf Homebrew zu verweisen. Das ist auch nicht komplett falsch, reicht aber nicht. Denn selbst, wenn man ffmpeg per Homebrew installiert hat, findet Audacity die Datei(en) nicht, die es benötigt. Die muss man ihm schon genauer benennen. Ein Kommentar in einem Github-Issue hat mir den Weg gezeigt. Einstellungen/Preferences in Audacity, dann bei den Bibliotheken/Libraries ffmpeg Locate, in das Textfeld manuell eintragen /opt/homebrew (oder wenn Homebrew da nicht wohnt, den Pfad dahin), dann das Verzeichnis Cellar, ffmpeg, Versionsnummer, lib, und da drin die Datei libavcodec mit diversen Numemrn im Namen und der Endung .dylib aussuchen. Dann sollte Audacity ffmpeg erfolgreich einrichten können, und auch wieder so Dateien wie m4a und Ähnliche importieren können. Ist eigentlich gar nicht so schwer.

Umzug zur Insel, oder iPhone-Tag

Ähnlich wie vor einem Jahr habe ich heute wieder darauf gehofft, vielleicht ein iPhone (14 Pro Max) kaufen zu können, wo die doch in den letzten Tagen eher selten in der Verfügbarkeit zu sehen waren. Also bin ich im Jungfernstieg einfach in den Laden gestapft und war erstmal verwundert, weil niemand von Apple im Eingangsbereich Kundenwünsche zur besseren Verteilung entgegennahm. Aber das war wohl nur kurz, jedenfalls fand ich eine Mitarbeiterin und konnte die Frage loswerden, ob es denn das 14 Pro Max gerade im Laden gäbe, so 512GB wären als Speicherstufe mal toll. Sie sah nach, und ja, aber in Gold oder silber/weiß. Andere Farben wären nicht da. Einerseits ist Gold nicht so meine Lieblings-Farbe für iPhone (hatte ich überhaupt mal ein goldenes?), andererseits ist Verfügbarkeit gerade aktuell nicht so leicht. Also habe ich mich dafür entschieden, ein Gerät wurde für mich in die Reservierung aufgenommen, und ich durfte zu den Gehäusen nach oben, wo ich den Kollegen rechts mit der Brille ansprechen möge, für mich wäre ein iPhone reserviert. Also, nachdem ich mir ein Case an der Wand ausgesucht hatte. Fast so kam es auch. Ich war beim Case nicht ganz sicher, ob das für das Pro Max (und nicht das Plus) gedacht wäre, und frage also einen blau behemdeten Apple-Store-Mitarbeiter. Der sollte ja mit geschultem Blick erkennen  können, ob das Case passt. Konnte der gerade nicht, denn er ist blind. Und wenn ich mich nicht schwer irre, hab ich bei dem auch schon früher mal irgendwas an Hardware gekauft. Ja, kann sein, es gibt im Jungfernstieg wohl zwei blinde Verkäufer.

Ich kürze hier mal ab: Am Ende bin ich mit neuem iPhone 14 Pro Max und Case dafür nach Hause, wo ich bereits zwei nehe Uhren für genau den Fall gekauft aber noch nicht eingerichtet hatte. Für die Übernahme aller relevanten Daten und Apps (abzüglich Sun&Moon, die nicht mehr im Appstore ist) habe ich auch dieses Mal wieder auf das ohnehin vorhandene verschlüsselte Backup per Finder gesetzt. Der Restore war mal wieder länger als das inkrementelle Backup (ach?), nach dem konnte ich dann festlegen, wann die Uhren ins Spiel kommen (früher ist besser, weil so keine Pulsdaten fehlen). Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bedurrften dann noch die Sprakassen- und deren pushTAN-App, deren Umzug ich noch nie gemacht hatte. Stellte sich auch raus, dass die Sparkassen-App nach Umzug der pushTAN-App in ihrer Einstellung noch mitbekommen musste, dass die PushTANs jetzt von einem anderen Gerät beantwortet werden sollen (wer hat sich das denn ausgedacht?). Ansonsten fehlt aber nichts akut, einzelne, ältere Apps (What's the Weather) nörgeld das Gerät an, aber es fehlt nichts offensichtlich Wichtiges.

Und so hab ich dann das 13 Pro Max auf den Pfad zu seinem Wechsel geschickt (erst alles löschen, und dann per Device-to-Device-Transfer vom 12 Pro Mag die Podcast-Bibliothek erben. Hat bummelig 100 Minuten (1,5 Stunden und bisschen mehr) gedauert, das 13er hat beim Erase all vergessen, seinen Uhren Bescheid zu geben, die dann unverbunden in der Landschaft saßen, und während der lustigen Übertragung, die mit ner Schätzung von 3 Stunden anfing, nur um am Ende plötzlich nur noch eine Minute brauchen zu sollen, die aber auch eher zehn war, konnte ich nicht viel rumspielen.

Wo ich jetzt noch nicht viel Zeit mit verbracht habe: das neue iPhone mit Dynamic Island, was ja auch für so Dinge wie Shortcut-Fortschrittsbalken besser geeignet sein soll (weil die nicht mehr die obersten Zeilen komplett bedecken).

Intecessor

Neue Idee von Intel: Die wollen den Namen Pentium (und vermutlich auch dessen Nachfolger) im Mobilbereich beenden, und ihre Chips mit dem überaus kreativen Namen "Intel Processor" vertreiben. Weil, äh, da bin ich schon nicht mehr mitgekommen. Der Name Pentium kam ja seinerzeit auf, als Intel aufgefallen wurde, dass sie ihre vorherige Namensgebung (80486, kurz: 486) nicht mit Markenrechten ummanteln konnten,  die Konkurrenz also auch ein Produkt gleichen Namens hätte in den Handel bringen dürfte. Die letzte Runde an Namen, die ich zumindest mitbekommen habe, lief auf "Core i(Ziffer), Ziffernfolge" raus. Wobei die Ziffern Eingeweihten Auskunft über die relative Leistungsfähigkeit geben sollten. Wie es da mit Markenrechten aussah, weiß ich nicht, aber nachdem keine AMD-Chips ähnlicher Namen große Wellen gemacht haben, könnte es sein, dass es da gar kein rikliches Problem gab. Und dann war da ja auch noch der kleine Haken, dass Intel bei der Prozessorentwicklung nicht mehr die Führungsrolle inne hat, wenn man Leistungsaufnahme und Rechenleistung ins Verhältnis setzt. Da hat gerade bei Händies sich ARM durchgesetzt, und zuletzt Apple mit ihren eigenen Chips nochmal gezeigt, wie viel Leistung bei wie wenig Strombedarf (und Abwärme) machbar sind. Wäre schon iromisch, wenn Intel dann irgendwann versuchen würde, ihre Chips als M(Ziffer) zu vermarkten.

FTTHuh?

Und dann war da noch: Letzte Woche hat mir Telefonica nen Brief geschrieben, dass die meinen Internet-Anschluss auf FTTH umstellen würden. Natürlich haben sie da mit Techniker gedroht, aber keine Daten genannt. Ich hab mir dann zusammengereimt, dass sie nur den kleinen Kasten meinen könnten, wo seit etwas über einem Jahr ein Glasfaser drin endet, und eine Umstellung eher nicht in meiner Wohnung stattfinden muss, wenn ich die Fritzbox von DSL auf nen Port an dem Kasten umstellen kann. Ich hab dann über das Wochenende mal eine der bisher nicht eingerichteten Fritzboxen ausgepackt, da erfreut gesehen, dass die ein Ethernet-Kabel dabei hat, die erstmal mit Update aus einer Datei versorgt, dann ein Backup der laufenden Fritzbox reingespielt (aber ohne WLAN-Einstellungen). Da gab es vom Breitband-POP ne Fehlermeldung (Access denied 44). Sah also nicht sofort funktional aus, aber hat immerhin eine Verbindung nach außen. Und die Fritzbox hat sich sogar schon Datum und Uhrzeit zugelegt. 

Heute bewarf o2 mich mit einer Mail, dass sie mit meinen Bankdaten Auswertungen machen wollen, worauf ich mich mal bei denen online angemeldet habe und verwundert festgestellt habe, dass da irgendwas zu einem Anschluss-Auftrag stand. Der sollte am 28.9. passieren, keinen Techniker benötigen, aber irgendwas wäre da nicht erfolgreich. Also hab ich mal angerufen. Stellt sich raus: Wilhelm Tel hätte den Auftrag verweigert, da wird erstmal gar nichts umgestellt. Wenn der nächste Versuch kommen soll, melden sich die O2-ler. Und mich darüber informieren, ging nicht so einfach? Oder ist ein Brief schon auf dem Weg? 

Apple-Keynote September 2022

Am 7. September hat Apple dieses Jahr seine Produktvorstellung veröffentlicht. Das war wieder mal ein vorher aufgezeichnetes und mit effektvollen Übergängen reiches Video.

Los ging es aber klassisch mit Timme, der auf der Bühne erst angekündigt hat, es ginge um drei Produkte: iPhone, AirPods und Watch, dann von Gerschischten von glücklichen Apfel-Nutzern ein Video gezeigt hat, denen bestimmte Funktionen ihrer Apfel-Produkte in unerwarteter Weise geholfen haben, und schon waren 7 Minuten rum.

Dann ging es endlich zur Watch. Die Neue heißt (wenig überraschend) Series 8, und bekommt als neues Feature einen Temperatursensor, der angepriesen wurde, dass man damit die Temperaturänderung beim Eisprung einer eispringenden Person ermitteln könnte. Außerdem neu: Wenn man in einem Autounfall ist, soll die Uhr das schneller und genauer feststellen können. Und dann ist ein Gerücht von Gurman eingetroffen: Die Uhr bekommt einen Low Power Mode. Den aber auch alle anderen Uhren mit watchOS 9 bekommen. Also alle ab der Series 4, denn andere Uhren werden das Update nicht mehr bekommen (wie bereits seit der WWDC im Juni bekannt). Die Watch Series 8 kommt ab dem 16. für 399 beziehungsweise 499 US-Geld auf den Markt, in Euro ist das alles deutlich teurer. Dann gab es noch ein paar Sätze zu einer neuen SE 2, die weniger teuer ist, aber auch ein paar Funktionen weniger hat, aber Unfälle auch mitbekommt. Und dann ist das letztjährige Gerücht der eckigen Uhr endlich aufgelöst worden: Die nennt sich Ultra, richtet sich an Sportler, sieht äußerlich klar anders (weniger empfindlich) aus, ist aus Titan, hat drei neue Bänder für verschiedene Extremsportarten. Die Ultra-Watch bekommt einen zusätzlichen 'Action'-Button, dessen Funktion die Apps jeweils belegen können, außerdem soll das Teil bummelig 36 Stunden mit einem Akku hinkommen, und eine laute Sirene abgeben. Preis: ab 799 US-Geld, kommt ab dem 23.9.

Dann ging es mit den AirPods Pro weiter, die nen neuen, H2 genannten, Chip bekommen. Mit dem können die bessere Töne, bessere Noise Cancellation, und neu personalisiertes Spacial Audio (was in der WWDC schon erwähnt, aber nicht erklärt wurde). Dann sollen die bis 30 Stunden mit dem Akku hinkommen, das Case lernt auch dazu: Es ist selbst auffindbar für die U1-Telefone, hat nen eigenen kleinen Lautsprecher, kann nicht nur per Kabel und Magsafe, sondern neu auch Watch-Ladefläche laden und hat eien Öse für ein Bändchen. Preis: 249 US (299 Euro, wenn ich das richtig sehe), ab dem 23.9.

Und dann ging es mit dem iPhone weiter. Da gibt es erstmal das neue 14 und 14 Plus (weil das große nicht Max heißt), läuft mit dem A15, der auch in den 13er-Geräten schon war, hat neu einen Autofokus bei der Frontkamera, im Kamerasystem schwirrt der Begriff "Photonic Enginge" rum, und es akann Video mit besserer Bildstabilisierung. Was es nicht mehr kann, zumindest in USA: SIM-Karten. Die kommen da nur per eSIM rein. Dafür können die Telefone Notrufe über einen Dialog zusammenstellen und dann als Datenpaket über einen Satelliten loswerden, wobei die Funktion für USa und Kanada für zwei Jahre im preis inbegriffen ist. Der geht beim 14 ab 799 und beim Plus ab 899 los, die 14 kommen zum 16.9., die Plus zum 7.10. in die Läden.

Jetzt fehlt noch die teurere iPhone-Linie Pro und Pro Max, die vor allem damit auffällt, dass wie gerüchtet, der Notch nicht mehr so aussieht wie bisher, aber die Gerüchte haben alle das Betriebssystem nicht gesehen, weil Apple die displayfreie Fläche mit einem Rahmen umgibt, in dem bestimmte Statusbildchen abgebildet werden, und das "dynamic island" nennt. Den Gerüchten eher entspricht dann, dass die Geräte ihr Display dauerhaft betreiben können, bei Inaktivität gedimmt. Der Chip da drin nennt sich A16, wird erstmals mit einem 4nm-Prozess gefertigt, hat wirklich viele Transistoren. Bei den Kameras gibt es die gerüchteten 48 Megapixel, die rechnerisch aber auf 12 zusammengefasst werden (je 4 physische Pixel zu einem logischen), außerdem gibt es eine 2x-Zoomstufe, die wohl nur die Mitte des Sensors nutzen würde. Preislich fängt das Pro bei 999 US-Geld an, das Pro Max bei 1099, und mit bis zu 2TB Speicher kann man da auch locker das Doppelte ausgeben, wenn die ab dem 16.9. in den Verkauf kommen.

Oh, und iOS 16, watchOS 9 kommen/kamen am 12.9. in die Öffentlichkeit.

Vident

Meldung aus der 'wenn man mal genau hinsieht'-Ecke: Der Chaos Computer Club hat mal etwas gegen Video-Identifikationssysteme getreten. Stellt sich raus: Das ist alles nicht so sicher wie versprochen. Und zwar systematisch. Hups. Kann ja mal passieren.

Intelos

Meldung aus dem Bereich 'ach, guck': Apple hat im neuesten MacBook Air eine Thunderbolt-Schnittstelle von einem Intel- zu einem selbstentwickelten Chip umgestellt. Damit ist da dann Intel komplett aus dem Gerät verschwunden, nachdem CPU und Co schon auf Apple Silicon umgestellt waren.

Lockdown Mode

Meldung aus der 'das hatte niemand vorher gerüchtet'-Ecke: Am 5. hat Apple per Pressemitteilung angekündigt, dass es in iOS 16 (aktuell noch in Entwicklung) einen 'Lockdown Mode' geben werde. Der ist gedacht für Leute, die von Spionen mit staatlichen Budgets bespitzelt werden könnten, und der Modus schaltet dann eine Reihe Komfortfunktionen des OS ab, die ansonsten genutzt werden könnten, um Geräte anzugreifen. Das ist also ein 'weniger bequem, aber hoffentlich sicherer'-Modus. Außerdem kündigt Apple in der gleichen Mitteilung an, dass für diesen Lockdown-Modus ein größerer Posten Geld im Bug-Bounty-Programm bereit steht, weil es wirklich blöd wäre, wenn da noch Angriffsvektoren bestehen würden.

Was Apple damit aber zugibt: Es ist verdammt schwer, das gesamte iOS so abzudichten, dass nicht doch irgendwie Schadcode in das System kommen kann. Die Pegasus-Wanze hat sich ja zum Beispiel irgendwie an Sicherheitsvorkehrungen vorbei ins System reinwanzen können, von bisher nicht öffentlich bekannten Wanzen mal ganz abgesehen. Auf der positiven Seite zeigt Apple aber auch, dass man verstanden hat, dass es User gibt, die lieber ein sichereres System nutzen wollten, als auch noch die letzten Blinkerfunktionen zu bekommen.