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Montag, 1. April 2013
Trackerei
Das Konzept von Armbändern, die Bewegungen aufzeichen und auswerten helfen ist zwar nicht neu, mir aber das erste Mal bewusst geworden, als Ende 2011 im Obstladen in der Stadt Jawbone Up begegnet sind. Ich hätte mir auch fast so ein Teil gekauft, nur meine Größe war da nicht verfügbar. Kurz danach wurde bekannt, dass die Up-Hardware nicht gut genug war, und die Geräte reihenweise ausfielen. Nachdem ich dann auch mit Augen-OP und deren Nachwirkungen noch eine Weile beschäftigt war, habe ich das eher nur am Rande mitbekommen. Im Januar 2012 hatte ich Anlass (OP-Monatstag) und Geld genug, einen neuen Kaufversuch zu starten, da gab es die Up aber schon nicht mehr auf dem Markt. Stattdessen habe ich mir dann einen iPod nano mit Schrittzähler und Uhrenarmband zugelegt. Der macht zwar nur Gesamtangaben, will jedes Mal vor der Nutzung als Tracker eingeschaltet werden, zeigt aber dafür immerhin die Zeit an und lässt sich nach einer Augen-OP ganz gut als Visus-Test im Nahbereich nutzen.
Ins Bewusstsein geraten sind mir die Armbänder erst vor ein paar Wochen wieder, als im anderen Obstladen eines Tages Larklife begegnet sind. Da fiel mir auch wieder ein, wie praktisch ich das Konzept eigentlich finde, und so hab ich mir eins davon gleich gekauft und zuhause eingerichtet. Der Sensor ist dabei ein Teil mit acht LEDs, einem breiten Knopf und auf der einen Seite einem Micro-USB-Anschluss und an der anderen Seite einem Magneten. Tagsüber baut man den Sensor in das ziemlich breite, insgesamt eher starre Armband ein, von dem die Elektronik auch ihren Strom bezieht. Für die Nacht gibt es ein Arbmand, was deutlich weicher ist, den Sensor aber nur an einer Seite festhält und mit Strom versorgt. Mit der iPhone-App redet das Gerät per USB von sich aus stündlich oder wenn es eingeschaltet (mit Strom versorgt) wird oder auf langen Knopfdruck. Außerdem kann man durch den Knopf auch abfragen, wie viel man sich zuletzt bewegt hat (in Anzahl LED-Punkten ausgedrückt) oder wenn man etwas isst (doppelt drücken). Dafür meldet sich die App, wenn sie bei einem Sync mitbekommt, dass man sich zu wenig bewegt hat per Pushmeldung oder wenn sie Tipps weitergeben will, üblicherweise auch vom Sync ausgelöst. Die Akkulaufzeit habe ich nicht aktiv getestet, aber es macht schon Sinn, dass es zwei Akkus gibt (je Armband eins), die halten ohne Strom wohl nicht so lange. Immerhin brauchen sie zur Versorgung nur einen USB-Anschluss, wo das mitgelieferte USB-auf-Micro-USB-mit-spezieller-Passform-Kabel rangestöpselt wird. In der App finde ich ganz praktisch, dass die auch Phasen der Bewegung und der Ruhe genauer aufschlüsseln kann.
Als nächstes ist mir die Ankündigung begegnet, dass Fitbit ein eigenes Armband rausbringen will, woraufhin ich mir angesehen habe, was die Firma bisher im Angebot hat. Danach hab ich mir (wieder im Obstladen) ein One gekauft, was zwar kein Armband ist, aber einen näheren Blick auf die Apps von der Firma erlaubt. Da gibt es eienrseits eine Mac- und andererseits eine iPhone-App, die ich näher kennengelernt habe. Die Mac-App aber hauptsächlich zur Ersteinrichtung, für die man ein Bluetooth-Dongle in einen USB-Port stöpselt, mit dem die App dann mit dem Tracker kommuniziert. Der eigentliche Tracker ist ein ziemlich kleiner, nicht weiter auffälliger Knubbel mit einem Knopf und einem Display. Wenn man den Knopf drückt, kann man sich anzeigen lassen: Anzahl Schritte seit Mitternacht, gestiegene "Stockwerke" (eher Treppenabsätze), zurückgelegte Strecke, verbrannte Kalorien, grafische Darstellung der Bewegung zuletzt (symbolisiert durch eine Blume mit längerem oder kürzerem Stängel) und zuletzt Uhrzeit. Für tagsüber gibt es eine Gummitasche, in die man den Sensor reinbastelt, und die man sich dann irgendwo an der Kleidung befestigt. Zur Nacht gibt es ein Stoff-Armband, was man per Klettverschluss schließt, in dem für den Sensor eine Tasche vorgesehen ist. Die Akkulaufzeit ist als "fünf bis sieben Tage" angegeben, was mir nicht unrealistisch erscheint, eher noch etwas zu niedrig geschätzt ist. Strom bekommt der One über ein winziges Kabel, was mal wieder einen USB-Port benötigt, in dem man den Sensor mit der richtigen Seite reinstöpselt. Für mehr Details als die Tageszahlen empfiehlt sich die App, die per Bluetooth vom iPhone aus mit dem Sensor redet, aber nur, wenn man sie explizit startet, nicht selbsttätig. Dafür bekommt man da nur tagesweise Zahlen geliefert, kann aber wie üblich Ziele (Anzahl Schritte, "Stockwerke", Kalorien) angeben, deren Erreichung die App dann beim synchronisieren überprüft.
Und als drittes Gerät in der Runde ist mir vor einer Woche endlich auch ein Up im Obstladen über den Weg gelaufen, was ich mir dann noch am Freitag gekauft habe. Das Gerät selbst ist ein (in verschiedenen Farben verfügbares) ziemlich dünnes Armband, was aber anders als das Larklife nicht geschlossen ist, und damit leichter an breite oder schmalere Arme anpassbar ist. Es verfügt auch über einen Knopf, über den man ein paar Funktionen auswählen kann. Als da wären: Einfach drücken: Status (wird über zwei farbige Symbole (Blume oder Mond) dargestellt, die verschiedene Farben annehmen und auch blinken können. Kurz-Lang: Stoppuhr-Funktion starten oder stoppen (die Bewegungen im Stoppuhr-Modus werden dann in der App separat ausgewiesen). Lang: Schlaf-Modus an- oder ausschalten. Kurz-kurz-lang für Power-Nap, hab ich gerade nachgesehen. Dazu gibt es noch einen Vibrationsmotor ähnlich wie beim Larklife, der auch als Schlafphasenwecker (anders als beim Larklife) genutzt werden kann. Ansonsten kommuniziert der Up mit der Außenwelt aber nur über eine Kopfhörerbuchse vom iPhone. An dem Ende des Bands, wo nicht der Knopf liegt, befindet sich eine Kappe, unter der ein Klinkenstecker versteckt ist, der in die Kopfhörerbuchse vom iPhone gestöpselt werden will, und dann mit der App zum Gerät redet. In der App kann man dann auch noch ein paar weitere Funktionen einstellen, wie einen Idle-Alert, der sich per Vibration bemerkbar macht, wenn man sich in der letzten Zeit (zwischen 45 75 Minuten in drei Stufen einstellbar) und tagsüber (auch einstellbar, von wann bis wann das gilt) zu wenig bewegt hat. Dann gibt es noch den erwähnten Wecker, bei dem man bis zu vier verschiedene Weckzeiten einstellen kann, die auch die Wochentage berücksichtigen, so dass man nicht Sonntags aus dem Bett geworfen wird, als müsste man zur Arbeit. Die App zeigt auch Schlafphasen relativ detailliert an, kann die Bewegung im Tagesverlauf detailliert darstellen und bei Stoppuhr-Phasen nochmal separat und lässt sich auch zur Beobachtung von Stimmung und Essen nutzen, wobei man letzteres auch per Barcode 'einscannen' kann. Die Akkulaufzeit ist angegeben mit "bis 10 Tage" angegeben, was ich noch nicht hart überprüft habe, aber nachdem die App beim Synchronisieren immer auch eine prozentuale Angabe macht, wie viel Leistung noch im Akku steckt und ich ungefähr zehn Prozent pro Tag verbraucht habe bisher, erscheinen mir zehn Tage realistisch. Zur Stromversorgung gibt es (wie erwartet) wieder ein winziges Kabel, was einen USB-Port belegt, und am anderen Ende Kopfhörer-Buchse spielt. Für echte Kopfhörer dürfte das allerdings eher nichts sein.
Sowas ähnliches wie ein Fazit:
Fang ich mal beim Larklife an: Wenn man sich an den Wechsel der Stromversorgung (mit gleichzeitigem Aufladen des nichtgenutzten Akkus) gewöhnt, gibt es fast keine Zeit, in der man das Gerät nicht nutzen kann (wasserfest ist es wohl nicht). Dafür ist das Tagesarmband ziemlich starr und mir letztlich doch zu groß. Da hätte vielelicht die mittlere Größe besser gepasst. Die Synchronisierung hat nach etwa einer Woche aufgehört automatisch zu funktionieren, ließ sich aber manuell anstoßen, indem ich in die Bluetooth-Einstellungen im iPhone gegangen bin und die Verbindung hergestellt habe, bevor ich die App gestartet habe. Ansonsten fand ich die Push-Meldungen nicht so unendlich hilfreich, den fehlenden Schlafphasen-Wecker habe ich dafür nicht vermisst.
Der (die? das?) One ist von der Hardware her ganz gut, die App lässt mich allerdings nur aggregierte Zahlen sehen. Dadurch, dass der One auch eher ein Schlüssel- (oder in meinem Fall iPhone-Tasche) Anhänger ist, bekommt er nicht ganz so viel Bewegung mit wie ein Armband. Die Stockwerkszahlenm, die der One misst, sind viel zu absurd um glaubwürdig zu sein, da vermute ich, dass der jeden Treppenabsatz einzeln zählt. Ob da ein Armband viel genauer misst, lässt sich so noch nicht einschätzen, könnte aber noch einen eigenen Test wert sein.
Mein 'Test-Sieger' ist hier klar das Up, wobei mich anders als andere Leute die fehlende Bluetooth-Verbindung gar nicht stört. Was aber blöd ist: Die Abdeckung über dem Kopfhörer-Stecker ist echt winzig und könnte viel zu leicht verloren gehen, wenn man sie mal abgenommen hat. Da wäre eine irgendwie geartete Verbindung zum Armband (sowas wie ein Seil?) schon praktisch. Ansosnten ist das Armband ziemlich genau das, was ich mir unter so einem Tracker vorgestellt hatte.
Donnerstag, 3. Januar 2013
Kunden? Freundlich?
Heute durfte ich mal erleben, wie unterschiedlich Firmen Kundenfreundlichkeit verstehen. Das kam daher, dass ich zur Mittagszeit im AEZ in den Applestore gewandert bin, und erfragt habe, ob es Mini-iPads mit Mobilfunk gerade gäbe. Gab es. Und einen SIM-Tausch kann man auch gleich im Store machen lassen, denn wenn ich schon ein neues iPad habe, brauche ich nicht mehr dringend eine Mikro-SIM vom großen iPad. Haken daran: Das ist eine Karte von O2, die ich mit dem ersten iPad im Store zusammen gekauft habe. Für den Tausch hat der Store-Mitarbeiter bei einer Hotline angerufen, dabei mal eben 20 Minuten in der Warteschleife verbracht. Dann bekam er die Auskunft, mein Account sei gar nicht aktiv, was wohl daran liegt, dass O2 iPad-Kunden in der Kunden-DB nicht entsprechend markiert, sondern nur in einem anderen System führt. Also ging es bei einer anderen Hotline weiter, wo es dann nur die Information gab, SIM-Wechsel gäbe es nur, indem O2 die neue Karte per Post verschickt. Als ich dann darauf verwiesen habe, dass eine neue Mikro-SIM mir nicht hilft, rief er nochmal an, und bekam die Information, dass O2 keine nano-SIM im Tausch für eine Mikro-SIM verschicken kann. Also darf ich bei O2 kündigen, und das neue iPad mit einem neuen Vertrag aufsetzen. Wenn ich aber ohnehin einen neuen Vertrag brauche, kann ich mir neu überlegen, welches Netz ich da nutzen will. Ich hab mich dann zu Vodaföhn überreden lassen, wo ich für 25€ monatlich 3GB Transfer bekomme, und zumindest eine Tether-Option in den Einstellungen vom iPad sehe. Und wenn mich jemand fragen sollte, hätte ich eine neue Horrorgeschichte von O2 zu erzählen, die vor Jahren schonmal negativ bei mir aufgefallen sind, als die Homezone nicht nur nicht stabil in meiner Wohnung funktionieren wollte, sondern mich die Hotline auch lange hingehalten hat.
Samstag, 3. November 2012
5Phone
Aus der 'damit hatte ich nicht mehr gerechnet'-Ecke kam gestern Abend eine Mail, dass ich mir heute ein iPhone 5 kaufen dürfte. Da hatte ich ja in den letzten Wochen regelmäßig versucht eine Reservierung zu bekommen. Und nun durfte ich heute im Jungfernstieg-Store ein 64GB großes, schwarzes iPhone 5 kaufen. Dafür hab ich mir erstmal Otterbox, ein paar Kabel und einen Dock-nach-Lightning-Adapter eingesteckt. Und heute bin ich dann als erstes zum T-Laden im AEZ gegangen, um die SIM, mit der bisher das 3GS-iPhone (und davor das 3G) unterwegs war, gegen eine SIM für das neue iPhone zu tauschen. Das klappte auch fast okay, aber als ich schon wieder auf dem Weg war, kam eine SMS, dass da was schief gelaufen wäre. Im Laden stellte sich dann raus, dass die Kartennummer schon mal benutzt wurde, dann aber storniert. Ich hab dann einen zweiten Umschlag bekommen. Dann hab ich im Obstladen im AEZ noch kurz ein Mini-iPad befingert (das ist echt klein und leicht. Dafür kann man da eben Pixel sehen). Und weil mir ein Store-Angestellter verraten hat, dass das mit der Uhrzeit bei der Reservierung kein festes Limit ist (wegen dem SIM-Gedöns hatte ich gerade den Termin ein Stück nach hinten verschoben), bin ich dann gleich weiter zum Jungfernstieg gefahren. Da hab ich dann gleich einen Manager an der Tür gefragt, der mich dann zu den Kassen begleitet und die Auslieferung angestoßen hat. Kurz danach kam die Frau mit meinem iPhone an, und ich durfte mich vom Geld trennen. Zur Einrichtung hatte ich extra mein Air dabei, was ich dann im Obergeschoss beim 'Personal Setup' ausgepackt habe. Hilfe brauchte ich dann keine, als ich erst dem 4S nochmal extra ein Backup verpasst habe, während ich erst iPhone und dann SIM ausgepackt hab. Die nano-SIM ist ja nochmal kleiner als die Mikro-SIM, die in den 4 und 4S-Geräten stecken. Dafür brauchte ich Hilfe, um die SIM in ihre Halterung zu basteln, keine Ahnung, was da nicht gepasst hat.
Als sich das Backup endlich beendet hatte, durfte das neue iPhone dann zum ersten Mal an den Rechner. Dann wollten iTunes und das iPhone gleichzeitig die Aktivierung übernehmen (iTunes hat nur ne Fehlermeldung geschafft, vermutlich war iPhone erfolgreich). Und die Frage vom iPhone, ob es von einem Backup aus aufgesetzt werden will, hab ich glatt ignoriert, und nur iTunes geantwortet. Rund fünf Minuten später hat iPhone den Restore geschafft und sich rebootet. Dann hat iTunes erst Medien-Dateien auf das Gerät geschoben, dann eine Hälfte der Apps, dann Fotos und die andere Hälfte der Apps. Keine Ahnung, warum. Nach dem Sync war der Akku voll, und ich hab den Rechner wieder eingepackt und dem iPhone das Update auf iOS 6.0.1 verpasst. Das heißt, der Updater hat erst eine App installiert, die dann den richtigen Updater gestartet hat. Wenige Minuten später lief das iPhone wieder und ich konnte den Store verlassen.
Danach hab ich dann auch das erste Mal LTE-Empfang erlebt, fieserweise nur in der Nähe von UKE und Heidberg-Klinik, drinnen gab es dann doch wieder nur UMTS oder weniger.Und Zuhause hab ich dann noch festgestellt, dass es Situationen gibt, in denen ein ankommender Anruf vom 5er nicht bemerkt wird. Die anderen Geräte mit der selben Nummer klingeln, das 5 merkt aber nichts. Vermutlich, weil es im LTE-Netz sitzt und von da nicht ins UMTS gereicht wird, wo auch Sprachverbindungen möglich sind.
Mittwoch, 29. August 2012
A3
Ich hab's getan. Ich konnte nicht länger widerstehen und hab mir ein neues MacBook Air geleistet. Und zwar dieses Mal das Modell mit dem meisten Rumms: 13 Zoll, i7 mit Keineahnung GHz, und vor allem 512 GB an 'Festplatte' in Form einer SSD. Damit dürfte ich dann Platz genug haben für ein komplettes Backup aller alten Podcast-Folgen und noch mehr Spaß.
Dazu passend hatte ich Anfang der Woche schon in eine neue Time Capsule investiert, weil die 1 TB-Platte im bisherigen Gerät einfach voll war, und ich einen neuen Rechenr nur unterbringen hätte können, wenn ich einen der bisherigen Rechner da runtergeworfen hätte. Bei den 3 TB jetzt sollte eigentlich genug Platz für eine Weile sein.
Für die Ersteinrichtung hab ich mir dann auch mal etwas Neues einfallen lassen und den Thunderbolt-zu-Ethernet-Adapter ausgepackt und ein freies LAN-Kabel da angestöpselt. Zumindest nach den aktuellen Schätzungen will der Migrationsassistent nach viereinhalb Stunden etwa fertig sein. Danach fehlen dem Rechner aber noch die Daten, die er bisher nicht bekommen kann, weil die alten Podcasts nicht auf den Airs bisher vorhanden waren.
Geschwindigkeitstests mache ich auch erst, wenn der Rechner alleine läuft, weil ich dazu logischerweise mehr als das nackte System brauche. Vermutlich ist der aber nochmal einen Schwung schneller als die Rechner bisher.
Update 20:18: Das Backup hat der Migrationsassistent per Kabel ja brav eingespielt, aber irgendwie mochte der mein Passwort nicht. Stellt sich raus, dass da ein Lion (10.7) drauf ist. Der mag dann wohl mindestens mal das Anmeldepasswort von 10.8 nicht. Per Recovery-System und resetpassword-Kommando konnte ich den Rechner immerhin dazu bringen, dass ich mich anmelden konnte. Jetzt darf er sich 10.8 nochmal komplett aus dem Netz holen, Recovery-System klang zumindest danach, als würde es 10.7 nochmal laden. So ganz begeistert bin ich gerade nicht. Naja, schlimmstenfalls migrier ich nach dem OS-Upgrade nochmal von vorne. Hab ja auch sonst nichts besseres zu tun.
Update 22:22: Nachdem ich den 10.8-Installer nochmal komplett geladen hatte, hat der immerhin ohne Fehlermeldung das System aktualisiert. Danach scheint der Keychain-Zugriff auch wieder zu klappen. Nachdem iTunes auch brav war, habe ich iPhone (4S) und iPad (3) da schon rangehängt. Dann stehen noch aus: Erstes TM-Backup, die Unmengen an Daten, die ich auf der größeren SSD verstauen will, und morgen ein Test, ob der Rechner den Tethering-Zugang schafft. Und dann bleibt noch die Frage offen, warum die Sprachausgabe nicht auf die Stimme 'Tom' umgestellt werden mag. Die fand ich eigentlich gerade ganz gut.
Sonntag, 11. März 2012
Airdanken
Nun habe ich mein neues MacBook Air ja auch schon ein paar Tage, da kann ich mal ein paar Gedanken dazu aufschreiben.
Dass so ein Air unheimlich praktisch ist, weiß ich ja schon, seit ich vor einem Jahr mein erstes Air gekauft habe. So auch das neue Gerät. Die Änderungen beschränken sich im Wesentlichen darauf, dass das neue Gerät eine beleuchtete Tastatur und eine schnellere, neuere CPU hat. Die Tastatur hatte ich ernsthaft vermisst, die CPU nicht.
Das Setup war zwar relativ unspektakulär, brauchte mit knapp 12 Stunden für das Einspielen des Backups vom anderen Air aber arg lange. Danach wollte dann noch das Betriebssystem auf die aktuellste Version gebracht werden, und die iTunes-Bibliothek wollte nochmal kopiert werden, weil sich die natürlich geändert hatte. Danach ist mir erst bei den Dateien für meinen Podcast aufgefallen, dass das Backup wohl während der Produktion des letzten Podcasts entstanden war. Das war also bummelig fünf Tage alt, und alle Änderungen danach fehlten logischerweise. Hätte ich da schon mit rsync rumgespielt gehabt, hätte ich die Änderungen sehr viel schneller rüberholen können als komplette Verzeichnisse zu kopieren.
Was dann auch noch nervig war: Die diversen iOS5-Geräte waren biser ja mit dem ersten Air verbunden. Selbst nach dem ersten Sync mit dem neuen Rechner hat der alte Rechner die Geräte im WLAN wiedergefunden und wollte die synchronisieren. Überaus unpraktisch, soll doch iTunes da gar nichts tun. Theoretisch könnte ich wohl die iTunes-Bibliothek ändern, damit die beiden Rechner nicht die selbe ID haben, aber praktisch wäre das nicht. Meine Lösung besteht jetzt darin, dass iTunes nur auf dem neuen Air läuft, die Bibliothek kopiere ich über das WLAN bei Gelegenheit auf das alte Air, und zwar inzwischen per rsync, so dass nicht jedes Mal die diversen Videos, Apps und Co übertragen werden müssen, obwohl sich an denen gar nichts verändert hat.
Und dann hab ich am Freitag noch den Podcast auf dem neuen Rechner gebastelt. Da ist mir erst aufgefallen, dass der sich gefühlt deutlich beschleunigt hat, was ich am MP3-Export dann auch mal mit Zeiten belegen kann. Das selbe Audacity-Projekt hat auf dem älteren Rechner 7:09 für den Export gebraucht, während der neue Rechner nach 4:46, also etwas mehr als der halben Zeit, fertig war. Das Problem, was dabei deutlich wurde: Die Podcast-Produktion ist zu schnell für das Backup geworden, so dass ich am Ende noch auf den Finder warten musste, bis der alle Dateien auf die Rechner kopiert hatte, bevor ich die Arbeiten beenden konnte. Fürs nächste Mal plane ich inzwischen mit rsync, dann muss ich nicht immer 10GB an In- und Outros durch das Netz schieben, um die paar Änderungen auf die Rechner verteilt zu haben. Für das Backup der Dateien zur Folge dürfte das aber kaum was bringen.
Dann gab es noch das Problem, dass iTunes beim Podcasts holen immer mit Beachball geworfen hat, weshalb ich dann mal alle Feeds einzeln durchgetestet habe, und dann den Feed gefunden habe, bei dem iTunes mal eben mehrere Sekunden damit verbringt, sich nur mit sich selbst zu befassen. Tut ja gar nicht Not, das.
Darüber, ob sich die Investition jetzt gelohnt hat, habe ich mir noch keine Meinung gebildet, aber der Rechner ist jedenfalls schon mal sehr praktisch.
Donnerstag, 8. März 2012
iPad und mehr
Gestern war das bereits erwartete Apple-Event, bei dem es erst als überraschende Ankündigung nicht nur Siri für Japanisch gab, sondern auch gleich die Ansage, dass es das 'heute' mit iOS 5.1 gäbe. Dann gab es noch ein neues AppleTV, was jetzt auch 1080p-HD-Filme abspielen kann. Und die gibt es jetzt auch bei iTunes und in iCloud. Danach ging es dann weiter mit dem iPad. Das heißet das bereits vermutete 'Retina'-Display mit vier mal so vielen Pixeln wie bisher, einen A5X genannten Prozessor und kann LTE. Letzteres aber wohl nur in USA, weil die dafür verwendeten Frequenzen wohl nicht in einem der deutschen Netze verwendet werden. Die Akkulaufzeit soll dabei auf dem Stand bleiben, den auch das bisherige iPad 2 schon leisten konnte (10 Stunden, im LTE noch 9, zu UMTS-Funk wurde zumindest nichts angesagt). Und auch die Preise lässt Apple gleich, aber es gibt auch keine größeren Modelle. Vorbestellen sollte man wohl gleich können, verkauft werden die Geräte dann ab dem 16.3. Ach ja, einen neuen Namen hat das iPad auch, es ist "The new iPad", und nicht das iPad 3 oder HD, wie bereits gerüchtet worden war. Dafür gibt es jetzt auch noch ein kleineres Modell, das iPad 2 mit 16 GB Speicher zu jeweils 100 Geld weniger als das Einsteigermodell des neuen iPad.
So weit die Fakten. Ich war gestern etwas abgelenkt, weil ich mir gerade ein neues MacBook Air (mit beleuchteter Tastatur und schnellerer CPU) geleistet hatte, was die ganze Zeit damit zugebracht hat, sich vom Backup des bisherigen Air bedient hat, wofür es am Ende fast 12 Stunden gebraucht hat. Ich hätte das wohl beschleunigen können, wenn ich nicht die knapp 100 GB an Dateien für den Podcast vom Migrationsassistenten hätte kopieren lassen, aber für die Erkenntnis ist es etwas spät.
Mein nächster Punkt war dann iOS 5.1, was bei gdgt im Liveblog ein Nebensatz war, bei Engadget immerhin mit Foto auftauchte. Das war dann nämlich nicht mit Ende der Veranstaltung verfügbar, sondern kam erst gegen 21 Uhr MEZ raus. Ich hab dann dem 4S-iPhone als erstes das Update verpasst (189 MB für die OTA-Aktualisierung, was das Air dann empfindlich gestört hat, weil das WLAN ziemlich voll war), und ne halbe Stunde später (20 Minuten Download und 'Preparing', 10 Minuten Update) dazu geführt hat, dass ich meinen Smart-Playlist-Fehler immer noch festgestellt habe. Dafür sollten jetzt alle 4S-Akku-Probleme weg sein, aber richtig testen konnte ich das noch nicht. Direkte Verbesserungen sind mir in 5.1 dann auch nicht aufgefallen, da ist jetzt der Kamera-Knopf als Slider ausgelegt und immer auf dem Lockscreen sichtbar. Und das Limit für mobile Downloads (nur Apps oder auch Podcasts?) soll jetzt auf 50 MB gestiegen sein. Installiert hab ich das Update inzwischen auf den beiden 4er iPhones (4 und 4S), sowie dem 2Pad. Das 3GS hätte das Update bekommen können, braucht dafür aber mehr freien Speicher, und das erste iPad bekommt es demnächst, wenn es Zeit und Strom hat. Und ich stelle mir dann mal die Frage, wann ich mir ein RetiPad zulegen will (ob ich das will, ist da nicht so sehr fraglich, eher wann Konto und Bestand in einem der Obstläden mal zusammenpassen.
Montag, 31. Oktober 2011
4S
Am Samstag hab ich mich ja nun aufgemacht, ein 4S-iPhone zu erwerben.Entsprechend bin ich erst beim T-Laden vorbeigegangen, um eine neue Mikrosim zu bekommen (sonst hätte ich die aus dem iPhone 4 nehmen müssen, und das soll noch ne Weile online bleiben), danach in den Obstladen gegangen, und habe den eigentlichen Kauf abgewickelt. Geld gegeben, iPhone bekommen.
Dann ging es rüber zum Personal Setup, weil so ein iPhone ja auch eingerichtet werden will. Wie üblich bei Apple durfte ich die Verpackung selbst öffnen (das geheiligte Unboxing), und für die Mikrosim auf das SIM-Removal-Tool des Apple-Menschen zurückgreifen. Danach habe ich mein Macbook Air rausgeholt, und das iPhone an den Rechner gestöpselt. iTunes kam bei der Aktivierung nicht weit, weil die SIM ja noch ihre PIN aktiv hatte. Da hat sich auch gezeigt, dass das PIN-Problem auch mich erreicht hat. Bekanntlich entsperrt ein iPhone 4S (bestimmte?) SIMs mit Pin nur extrem träge. Danach ging die Einrichtung aber schön schnell, und es kam der Punkt, ein Backup auszusuchen, was auf dem Gerät eingespielt werden sollte. Wir haben uns dann für das iCloud-Backup des iPhone 4 entschieden, was relativ schnell auf dem Gerät gelandet ist. Nachdem sich das dann neu gestartet hatte, verlangte es gleich nach allen möglichen Passworten (Apple-ID, selbe ID für FaceTime, iMessage). Beim iCloud-Backup gehen wohl offenbar die Passworte verloren, ähnlich wie bei einem iTunes-Backup, dem man kein Passwort verpasst. Besonders bei den Mail-Accounts fand ich das ärgerlich.
Dann hat sich iPhone damit befasst, alle Apps aus dem AppStore wieder auf das Gerät zu laden, wobei irgend eine App wohl nicht mitgekommen ist. Im Log konnte man dann noch sehen, dass neben den Apps wohl auch noch deren Backups geladen wurden. Und dann war nach rund ner Stunde die allererste Einrichtung durch, und ich habe meinen MAc wieder aufgeklappt, um eine erste Synchronisation hinzubekommen. Da ist mir aufgefallen, dass die dummen Playlisten auf dem Gerät fehlten, was aber wohl daran lag, dass iTunes die aus unerfindlichem Grund geleert hatte.
Danach bin ich dann in die Stadt gefahren, weil ich dem iPhone noch eine Hülle spendieren wollte, aber der Gravis am Ida-Ehre-Platz war schon geschlossen wegen Umzug. In der Zwischenzeit hatte ich bemerkt, dass keine Pushmeldungen für Tweets ankamen, was mich zu einem Besuch im Store Jungfernstieg brachte. Da waren Unmengen an iPhone-Käufern, so dass kein Techniker Zeit hatte, aber nach einem Netzwerk-Reset ist mir irgendwann die Idee gekommen, mal in Tweetbot nachzusehen, ob die Pushmeldungne überhaupt aktiv wären. Waren sie nämlich nicht. Klarer Fall von selbst Schuld.
Ich hab mich dann noch zum Uni-Gravis begeben, und da eine überaus unhandliche, aber wasserfeste Hülle für iPhones im 3G(S) oder 4(S)-Formfaktor zugelegt. Die ist nur viel zu groß und liegt am Bildschirm nicht richtig an, so dass ich die wieder in der Tasche verstaut habe. Auf dem Rückweg hab ich im AEZ-Store noch mal gefragt, ob es da sowas wie die Otterbox Defender oder den Griffin Survivor gäbe, aber beides war nichts. Übrigens hat Otterbox Recht, die Defender-Hülle fürs iPhone 4 passt nicht ans's 4S, weil der Lautlos-Schalter genau mit einem Plastik-Steg sich trifft. Ich hab mir dann noch nen Bumper zugelegt, nachdem ich zwischendurch zuhause war, und weder meinen originalen Bumper finden konnte, noch mit der Hülle glücklich wurde, die ich damals aus dem 'kostenlose Hüllen wegen Antennagate'-Programm bekommen habe. Eine Hülle, die ich nur mit Gewalt wieder vom iPhone entfernt bekomme, muss nun wirklich nicht sein.
Ich hab mir dann bei der Amazone zwei Hüllen bestellt: einen Defender für's iPhone 4, weil ich es geschafft habe, die Gummi-Au0enhülle zu beschädigen, und einen Survivor fürs 4S, in der Hoffnung, dass der nicht zu fett ist. Die wasserdichte Hülle reservier ich mir für Podcasts im Regen, wenn ich sonst wieder gegen Wasser im Lautsprecher-Zugang kämpfen müsste.
Mein allererster Eindruck: Das 4S ist von außen kaum vom 4er-iPhone zu unterscheiden, mit Bumper ist das praktisch unmöglich, aber im direkten eins-zu-eins-Test ist es schon klar schneller. Nichts, was akut auffällt, aber insgesamt dürfte sich das schon läppern. Kinderkrankheiten hat es aber auch: Einerseits die PIN-Geschichte, die ärgerlich ist, aber zum Glück einfach behoben werden kann (PIN-Abfrage abschalten). Andererseits gibt es noch die Akku-Laufzeit, die wohl wirklich ein Problem ist. Die Lösungstipps dafür rangieren von Location für Zeitzone abschalten, über Kontakte aus der Cloud neu laden, Siri so einstellen, dass sie(?) nur per Knopfdruck ansprechbar ist (hab ich alles schon gemacht) bis hin zu so absurden Ideen, wie alles abschalten. Ich werde die Akku-Frage jedenfalls intensiv beobachten, und angeblich forscht Apple ja auch schon nach einer Ursache der Probleme.
Wenn ich endlich eine robuste Hülle für das empfindliche Gerät habe, atme ich jedenfalls erstmal auf, ich hatte schon ganz vergessen, wie empfindlich sich so ein nacktes iPhone anfühlt. Die Akku-Probleme bekommt hoffentlich ein sehr bald erscheinendes OS-Update in den Griff, das wäre sonst sehr nervig.
Montag, 19. September 2011
Operation Puschel
Als ich am Donnerstag auf der Thomann-Seite unterwegs war, bin ich darüber gestolpert, dass es da auch Kunstfell-Windschutz-Kappen für meine Aufnahmegeräte gibt. Sowas wollte ich schon länger haben, unter anderem, weil die Profis ihre Mikrofone ja auch mit solchen Puscheln umgeben, wie ich genauer in Ahrensburg dieses Jahr erfahren konnte. Also habe ich mich mit meinem Budget hingesetzt und beschieden, dass ich mir die beiden Teile bestelle. Und so habe ich das dann auch gemacht. Freitag früh ist das Paket dann auf den Postweg gegangen, und hätte mich am Samstag erreicht, wenn ich nicht gerade vor einem gewissen Ladengeschäft auf dessen Eröffnung gewartet hätte (9:16 war das, laut Paket-Tracking). Also, ja, DHL stellt zumindest hier Nachnahme-Pakete auch am Samstag zu.
heute habe ich das Paket dann abgeholt (Parkplätze gab es zwar keine, aber von hier aus kann ich auch den Bus nach Rahlstedt nehmen). Erstmal fiel mir schon unterwegs auf, wie leicht das Paket eigentlich war, und als ich es geöffnet habe, musste ich schon etwas suchen, bis ich die zwei kleinen Päckchen gefunden habe.
Ich hab die dann gleich mal ausprobiert, und festgestellt, dass der Puschel für den H2 besser auf den H2n passt als auf den H2, zumindest, wenn man das Teil da so weit runterzieht, dass oben keine Lufttasche mehr verbleibt. Beim H4n sieht es da etwas besser aus.Nun trifft sich das für mich aber praktisch, weil der H2n ja keinen eigenen Schutz gegen den Wind mitgebracht hat.
Zur Akustik der Teile kann ich naturgemäß noch nichts sagen, weil ich dazu einen Aufnahmetag mit ziemlich starkem Wind bräuchte. Und beim H2n habe ich ja ohnehin noch keine Erfahrung mit dessen Windempfindlichkeit.
Ach ja: Der Unterschied zwischen H2-Puschel und H4n-Puschel ist der, dass der H2 einen Klettverschluss bekommt, mit dem man den Windschutz fest um ihn legen kann (hier vorne zu sehen), während der Schutz für den H4n ein Gummiband unten hat, mit dem er sich an der Basis der Mikrofone ganz gut festhalten kann.
Freitag, 16. September 2011
Zoom H2n - allererste Gedanken
Heute Mittag habe ich bei der Post und habe mein Nachnahmepaket geholt. Drin waren: Zoom H2n, eine 2GB-SD, zwei AA-Baterien. Das war's auch schon. Alles ander Zubehör wird separat verkauft. Nun bin ich ja schon länger Nutzer aller möglichen Zoom-Geräte und konnte meinem H2n ein paar Hilfen geben. Ohne den Windschutz möchte man aber auch den H2n eher nicht nutzen, wenn ich die Akustik vom Reinpusten richtig interpretiere. Im Detail wird sich das aber nur mit Außenaufnahmen herausstellen. Was mir bei der Hardware nicht gefällt: Die Menü-Tasten sind rechts oben am Gerät angebracht, wo sie vom Windschutz verdeckt werden müssen, wenn man die Mikrofone gut abdecken will. Okay, an der Vorderseite ist durch das große Display nur noch Platz für einen Knopf, den Aufnahmeknopf. Meine Lieblingsfunktion vom H4n, die Pause-Taste übernimmt die Play-/Pause-Taste oben neben der Menü-Taste (wie gesagt: unpraktisch). Rechts neben dem Display findet sich das große Einstellrad für den Verstärker, was komplett stufenlos bedienbar ist. Rechts unten steckt der Ein-/Ausschalter, der auch eine Tastensperre auslösen kann. Die linke Seite hat von oben: Line-Eingang, Hörlautstärke, Fernbedienungs-Buchse, Kopfhörer-Buchse und USB-Port. Die ganze Rückseite des Gerätes ist von der Batterie-Abdeckung eingenommen, die SD-Karte findet unten eine Klappe. Oben auf dem 'Deckel' findet sich dann noch ein Regler, mit dem man zwischen verschiedenen Aufnahme-Mody wechseln kann (normales Stereo, Stereo mit Mittel-Mikro, Surround (keine Ahnung worin die beiden sich unterscheiden), 4-Käle separat. Nachdem mir mein H2 in Bahrenfeld schon mal abgesoffen ist im Regen, vermute ich, dass der Schalter da oben möglicherweise ein Schwachpunkt sein könnte. Soviel erstmal zur Hardware.
Die Software meldet sich erstmal mit Version 1.00, also der allerersten Version überhaupt, die aber auch noch die neueste Version ist. Funktionen da drin sehen recht ähnlich aus zu den gleichen Funktionen von H2 und H4n (H4 hab ich schon länger nicht mehr bespielt). Die Dateinamen kann auch der H2n wie der H4n nicht mit laufenden Nummern versehen, sondern Datum und Uhrzeit als Dateiname nutzen (beim H4n gibt's da nur das Datum, nicht die Zeit), was zu so spannenden Namen führt wie 110916-182152.MP3 Mir hat schon die Auflösung auf Tagesebene gereicht, aber gut. Dann gibt es noch die gewohnten Optionen: Tiefpassfilter, Kompressor/Limiter, Dateiformate, etc. Mit dem neuen Mikrfon-Layout kann man auch noch einstellen, wie die Verteilung zwischen Front- und Seiten-Mikros aussehen soll, bis runter zum Mono-Mikro oder der reinen Aufnahme der Seiten-Mikros. Neu ist eine Auto-Gain-Einstellung, bei der das Gerät sich selbst um die Verstärkung kümmert, die dann aber den Kompressor/Limiter abschaltet (wenn ich das richtig sehe, weil der Kompressor sowas ähnliches macht).
Gleich beim ersten ausprobieren ist mir aufgefallen, dass der H2n einen wesentlichen Schritt bei der Aufnahme verändert hat: Wenn man ihn anschaltet, reicht bereits ein Druck auf die Aufnahmetaste, schon nimmt der H2n auf. Es gibt keine Einricht-Phase vor der Aufnahme mehr, dafür ist standardmäßig das Signal der Mikrofone im 'Home'-Menü zu hören. Nachdem das Gerät im Display 'nur' bis auf die Sekunden auflöst, ist mir erst gar nicht aufgefallen, dass die Aufnahme schon lief.
Dann habe ich noch einige Zeit damit zugebracht, die Aufnahmeeinstellungen zu testen, um rauszubekommen, wie laut ich den Verstärker drehe, und wie laut ich die Kopfhörer stellen muss, was aber logischerweise von den Kopfhörern abhängt, die ich nutze. Wenn ich den Verstärker voll aufdrehe, hört sich das Signal ähnlich an, wie der Verstärker-Leven 'High' bom H2: Schlicht zu laut. Da höre ich dann schon schnell Verzerrungen, die aber icht zur Peak-Anzeige führen. Ob dem Gerät selbst zu laut ist, signalisiert es unpraktischerweise über LEDs bei dem Drehschalter ganz oben, den man nur mit Windschutz nicht sehen können kann.
Fazit: Ein hübsch anzusehendes Gerät (fast komplett schwarz), was aber für die geringe Gerätegröße ein paar empfindliche Einschränkungen macht. Da wäre es durchaus sinniger gewesen, dem Gerät ein paar Zentimeter mehr Höhe zu gönnen, und dafür Anzeigen und Zasten nicht unter dem Windschutz zu verstecken. Dass ausgerechnet der Windschutz nicht mehr in der Packung beiliegt, kann ich nicht verstehen. Ohne den würde ich auch nicht drinnen in das Gerät reden wollen. Für 200 Euro (Preis bei Thomann) gibt es aber ein solides, handliches Aufnahmegerät, was eine Zoom-typische Raumklang-Aufnahme verspricht. Ob der H2n von seinem kleinen Bruder, dem H2 auch die Wind-unempfindlichkeit geerbt hat, muss ich erst noch testen.
Mittwoch, 14. September 2011
Kopfhörer-Suche
Ich hab da mal ein Problem: Und zwar habe ich mir wohl bei meinen richtig[tm] Guten[tm] Shure (SE-535, das sind die hier) nach dem Ausfall in Öjendorf Samstag Abend irgendwas verletzt, dass die jetzt in den Höhen ein empfindliches Stück zu laut sind.
Ich war ohnehin schon auf der Suche nach guten Kopfhörern, die ich auf Arbeit einsetzen kann, um der aufdringlichen Fröhlichkeit meines Bürokollegen morgens entgehen zu können, oder seinen Telefonaten oder anderen Störungen. Also habe ich mein Budget für die Suchen mal etwas erweitert.
Bisher probiert habe ich Pseudo-in-ears von Nixon (die am Kabelende am Stecker gefährlichen Kabelbrüchen ausgesetzt sein können). Die klingen ganz okay für den täglichen Gebrauch, für Aufnahmen sind sie etwas leise, aber zur Not zu gebrauchen. Dann habe ich mir noch die 600vi von Ultimate ears (Logitech) zugelegt, die am iPhone angenehm laut klingen, und vom Aufnahmegerät nur eine relativ kleine Lautstärkeerhöhung gewünscht haben. Deren Problem: Am Montag fiel da ohne Vorwarnung von einem Moment auf den anderen die linke Seite komplett aus. Nicht wie bei einem Kabelproblem mit kurzen Aussetzern, die immer nerviger werden, sondern von jetzt auf gleich war links komplett taub, und der gerade tönende Podcast (einer von mir) klang akut komisch. Ich hab die ue dann sofort weggepackt und die Nixon wieder rausgeholt, aber bei nem Test kurze Zeit später tönte links wieder brav, nur um am nächsten Tag wieder spontan auszufallen. Dann habe ich mir noch die mc3 von etymotic geleistet, die sich mit Tannenbaum-Ohrstöpsel ins Gehör implantieren lassen wollen. Solche Tannenbäume hatte ich bis dahin nur als Geräuschisolierung (krankenhausgeprüft). Entsprechend schwierig war es erst, die Kopfhörer korrekt einzusetzen. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass die nun wieder recht leise daherkommen, für Aufnahmen sind die nur begrenzt geeignet, weil ich dabei gerne etwas tue, was auch professionelle Radioleute machen: Ziemlich laut mithören. Mit den Etymotic ist das eher nicht drin.Und auch für die Geräuschisolierung auf Arbeit wird es schwer, wenn das Nutzsignal so leise rüberkommt.
Nachdem ich gerade den Preis für neue Shure von Amazon gesehen habe, denke ich mal, dass die schon noch im Budget sein könnten, wenn ich sicher weiß, wie viel Geld mein Smartie bei der jährlichen Wartung verbrennt. Die steht am Donnerstag an, und sollte eigentlich ein kleinerer Termin sein. Hoffe ich.
...und dann gab es gestern Abend noch die überraschende Mitteilung, dass ein Stück Technik auf dem Weg zu mir ist. Mal gucken, wie viel Geld ich nach H2n und Smartie noch verteilen kann.
Mittwoch, 20. Juli 2011
Es roart sich was
Gestern beim Earnings Call angek+ndigt, heute schon da: Apple gibt Lion frei. Das neue Mac-Betriebssystem ist zusammen mit einer schon erwarteten Auffrischung der MacBook Air-Modelle und Mac mini heute verfügbar geworden. Zum Betriebssystem kann ich noch nichts sagen, die 4 GB Download wollen ja erstmal durch die Internetverbindung gezogen sein, aber bei den neuen Luftbüchern interessiert mich vor allem die Tatsache, dass die Geräte wie schon gerüchtet wurde eine beleuchtete Tastatur haben. Das ist das eine Feature, was ich an meinem Air am meisten vermisse. Nun sind die Preise nicht gerade so einladend, dass ich sofort zulangen müsste, aber wenn ich mir irgendwann mal einen neuen Mac zulege, dürfte es wieder auf ein Luftbuch[tm] hinauslaufen. Einen Vorteil haben die Leute, die auf die neuen Geräte gewartet haben: Die Geräte kommen gleich mit dem Löwen installiert.
Update: Ich hab die Zeit inzwischen genutzt, und dem ersten meiner Rechner das Update verpasst. Die 3,8 GB an Download sind praktischerweise in weniger als einer Stunde runtergeladen worden, womit dann der Installer darauf gewartet hat loslegen zu dürfen. Dann hat er sich erstmal ein paar Minuten damit b3efasst, irgendwas vorzubereiten, bevor er um den Reboot gebeten hat. Danach war der OS-Installer offiziell der Meinung rund 33 Minuten brauchen zu wollen (real waren das eher 60). Wöhrend ich mich mit den 19 Seiten ausführlicher Betrachtungen befasst habe, hat der Installer in Ruhe das System installiert/aktualisiert. Ich hab den Verdacht, dass der Fortschittsbalken an einer Stelle sogar zurückgegangen iost, von 'noch 13 Minuten' auf 'noch 17 Minuten', aber irgendwann war der Prozess auch durch. Dann hat der Rechner das neue System erstmals gestartet, und ich habe mich erstmal mit der geänderten Scrollrichtung im Betriebssystem konfrontiert gesehen. Bevor ich einem wichtigen Rechenr das Update anvertrauen wollte, habe ich erstmal Audacity gestartet, eine MP3-Datei erstellt, eine Datei nach iTunes importieren wollen (das hat nur nicht geklappt, weil das iTunes irgendwie mit dem Update von der gerade erst frisch installierten Version 10.4 auf irgendwas geringeres runtergestuft worden sein muss. Software Updater durfte dann das Update für iTunes nochmal aktualisieren. Dann lies sich die Anwendung auch endlich öffnen, die testweise importierte MP3-Datei bearbeiten. Dann kam noch der letzte Teil der Podcast-Test-Prozedur, indem ich eine größere MP3-datei testweise mit dem Flashbasierten Uploader von Mevio hochgeladen habe. Dabei ist mir noch aufgefallen, dass ClicktoFlash noch gar nicht auf den Löwen vorbereitet ist. Das werde ich schätzungsweise am dringendsten vermissen. Ansonsten sind mir aber keine Ausfälle aufgefallen. Wenn ich den OS-Updater dann noch gefunden hätte, hätte ich ihn glatt auf einen der anderen Macs beamen wollen, aber der Updater ist wohl nach dem Update unnötig und entsprechend verschwunden. Während ich das Update tippe, darf der Mac App Store das Update nochmal aus dem Netz holen. Dann ist mein Air dran.
Donnerstag, 30. Juni 2011
3GS-Erstfahrung
Ich hab's ja gestern schon erwähnt, dass ich mich nach der Arbyte[tm] zum Obstladen begeben habe, und mir ein 3GS-iPhone zugelegt habe. Der Kauf war erwartet unspektakulös, auf die zusätzliche Garantie per AppleCare hab ich aber verzichtet. Zuhause habe ich dann erstmal das 3G aus der Otterbox geschält, die SIM entfernt und das 3GS entpackt. Nachdem ich die SIM da eingesetzt habe, habe ich das neue Gerät an den Mac gehängt und erstmal das 'viel zu leeres Akku'-Bild bewundern dürfen. Das 3GS war ganz offenbar schon eine Weile ohne Strom gewesen. Nachdem ich das 3GS für eine Weile an ein iPad-Netzteil gehängt hatte (die liefern dich mehr Strom), hat es sich dann auch bequemt zu starten. Also wieder an den Mac zur Aktivierung. iTunes hat mich dann auch ganz erfreut darauf hingewiesen, dass es das Telefon unlockt (ungelockt? Geunlockt? Ungelocked?) hat und kam danach in dem Wizard nicht mehr weiter (Klick ich Continue, passiert nichts sichtbares). Einmal Kabel ab- und wieder anstöpseln half da. Dann durfte ich das Telebimm registrieren und einrichten. Meine Idee, das 3GS aus dem Backup vom iPhone 4 zu befüllen, scheiterte daran, dass das 3GS noch auf iOS 4.2.1 war, und das Backup vom neueren 4.3.3 sich nicht einspielen lassen wollte. Das Problem kannte ich schon vom letzten Austausch-iPad. Dann habe ich das 3GS als neues Gerät aufgesetzt, keine Medien oder Apps eingespielt, und iTunes nach dem Software-Update suchen lassen. Runde 10 Minuten später war das eingetroffen und ich hab iTunes das Update machen lassen. Als das durch war, kam ich auf die blöde Idee, iTunes einen Restore machen zu lassen, womit das OS gleich nochmal eingespielt wurde. Danach hat iTunes mich aber immerhin gefragt, von welchem Backup ich das Gerät aufsetzen will und ich konnte endlich das 4er-iPhone als Quelle auswählen. Dummerweise waren Medien und Apps zusammen mehr als die 8 GB, die das 3GS fassen kann, so dass ich erstmal großzügig durch dieApp-Liste gehen musste, um nicht dringend benötigte Apps nicht zu installieren. Auch bei den Videos war ich kleinzügig. Nach einer (gefühlten) halben Stunde war das Setup durch, und ich konnte endlich mit dem 3GS rumspielen. Die Lahmheit des 3G, die der Grund für die Investition war, weist das 3GS zum Glück nicht mehr auf, sogar die offizielle Twitter-App ist damit nutzbar. Außerdem kann man beim 3GS im Gegensatz zum 3G die Prozentangabe für den Akkustand aktivieren, was als Feature für iPhone OS 3 ursprünglich angekündigt worden war, dann aber nicht für die 3G-Geräte freigeschaltet wurde. Wie auch immer, finde ich das 3GS angenehm schnell nutzbar (auch wenn das iPhone 4 immer noch ein Stück schneller ist), und wenn die Gerüchte stimmen, verträgt die Hardware auch die kommende Software iOS 5 immer noch ganz gut. Aber das Update ist erst für Herbst angekündigt.
Jetzt habe ich doch glatt vergessen, mein Lieblingsfeature an iOS 4 zu würdigen, was ich erst auf dem 3GS erreichen kann: Rotation-Lock. Technisch sollte das auf nem 3G auch schon möglich gewesen sein, aber nachdem da Multitasking nicht möglich war, gab es die UI auch nicht, mit der man die Dreh-Sperre hätte aktivieren können. Das habe ich gerade auf dem 3GS nachgeholt. Kein versehentlicher Lanscape-Modus mehr. Yay!
Dienstag, 22. März 2011
ZweiPad-Modalitäten
Apple hat heute mal angekündigt, wie am Freitag die genauen Modalitäten zur Einführung von iPad 2 aussehen werden: analog dem US-Start werden Online-Bestellungen in der Nacht (konkret 2:00 Uhr) freigeschaltet, in den Obstläden kann man aber erst ab 17:00 Uhr die Geräte käuflich erwerben. Das dürfte dann heißen, dass es dieses Mal keine nächtlichen Schlangen geben dürfte.Es wäre zumindest leicht unlogisch, wenn sich Kaufinteressenten so früh vor den Geschäften deponierten.
Außerdem hat Apple die Euro-Preise verkündet: Die Wifi-iPads fangen ab 480 Euro (für das 16 GB-Modell) an, jeder Speicher-Schritt erhöht den Preis wieder um 100 Euro. Die UMTS-Modelle fangen ab 600 Euro an. Damit ist die WLAN-Reihe, die sich mobil nicht per Telefonnetz mit Internet versorgen kann, im Vergleich zum letzten Jahr um 20 Euro günstiger geworden.
Die Frage, die sich mir da stellt ist immer noch, ob ich ein zweites iPad haben will. Ich tendiere da aber immer noch nicht zu einem klaren "Ja, sofort!" und werde erstmal abwarten. Vor einem Monat hat das Air mein Budget schon reichlich ausgelastet, aber wenn ich demnächst mal feststellen sollte, dass mein Konto viel zu voll ist, kann ich mir nochmal überlegen, ob ich mein bisheriges iPad durch ein neues Gerät ersetzen will. Für nen Nebenbei-Kauf sind die Geräte dann doch zu teuer, insbesondere, wenn man mobil online sein will (und nicht dauernd das iPhone als WLAN-Hotspot nutzen will).
Samstag, 26. Februar 2011
Macbook Air: Migrationsbericht
Gestern war es dann so weit: Ich hab mir das Macbook Air gekauft, mit dem ich schon eine ganze Weile geliebäugelt hab. Es ist also das 'größte' Macbook Air geworden, also das 13-Zoll-Modell mit 2,13 GHz-CPU, 4 GB RAM, 256 GB SSD.
Die erste Aufgabe war dann, dass ich das Gerät einrichten musste. Bei meinem letzten Mac-Kauf lief das per Firewire-Kabel und manueller Migration (weil der Migrationsassistent über den FTP-User gestolpert ist, der keinen vollen Namen hatte). Bei einem Air geht das schon mal deswegen nicht, weil das gar keinen Firewire-Anschluss hat. Also hab ich versucht, vom TimeMachine-Image auf der TimeCapsule (tm) den Migrationsassistent laufen zu lassen. Den Versuch habe ich allerdings einige Stunden später aufgegeben, weil der Migrationsassistent irgendwann keine Zeitschätzung mehr abgeben wollte, der Fortschrittsbalken ziemlich fest stehen geblieben ist, und die letzte Zeitschätzung (irgendwas jenseits 12 Stunden) mir dann doch zu lange war. Übrigens kann TimeMachine kein Backup machen, während ein anderer Rechner das Backup-Image gemountet hat. Darüber beschwert es sich dann alle paar Stunden per Dialogbox.
Ich hab dann nach dem Abbruch der vollautomatischen Migration meine Erfahrungen von der letzten Migration genutzt. Da war ich im AppleStore und hab vom Genius den Tipp bekommen, die Dateien doch einfach per Finder zu kopieren. An die Keychain ließ der mich damals nicht ran, weshalb ich mir nen zweiten User zugelegt habe. Dieses Mal hab ich das gleich gemacht (keine so geniale Idee), und alle Dateien, die mich interessiert haben, per Finder aus dem Backup-Image kopiert. Die größten Brocken waren dabei das System-Library-Verzeichnis, das User-Library-Verzeichnis (insbesondere die iPhone/iPad/Touch-iPod-Backups), und die iTunes-Bibliothek. Das hab ich ihn dann auch noch über Nacht kopieren lassen. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass mein geplanter Hauptuser ja gar keine Zugriffsberechtigung auf diverse neue Dateien hatte. Deswegen war es auch eine schlechte Idee, den Ersatzuser zum Kopieren zu nutzen. Ein bisschen Konsolen-FU konnte da aber zumindest die gröbsten Schnitzer entfernen: sudo chown -R arh * war zugegeben nicht die sanfte Methode, hat aber gewirkt, soweit ich das erkennen kann.
Heute früh hab ich dann meine Erstanmeldung als korrekter User versucht, und erfreut festgestellt, dass die geklappt hat. Nun hatte das Air als Datenbestand einen Stand vom Macbook Pro von gestern Mittag, als das letzte Backup von dem Rechner gelaufen war. Entsprechend habe ich das Macbook Pro erstmal ein Backup machen lassen, bevor ich mir dann vom Air aus dessen neueste iTunes-Bibliothek geschnappt habe. Und dann kam der Moment der Wahrheit: Würde das Air einen Sync eines Touch-iPod korrekt hinbekommen? Antwort: Jain. Ja, die Podcast-Daten hat das Air korrekt aufgespielt, aber das Backup davor ging schief, weil eine Datei im Backup laut Log nicht schreibend geöffnet werden konnte. Ich hab dann den chown nochmal auf das Verzeichnis mit den Backups losgelassen (/Users/[Username]/Library/Application Support/MobileSync/Backup/ mit hexadezimal benannten Unterverzeichnissen), und den Sync nochmal versucht. Der hat dann auch geklappt. Warum der erste Versuch nicht erfolgreich war, dürfte daran liegen, dass mir während der Backup-Kopiererei der chown-Trick eingefallen war, und offensichtlich nicht auf danach erst angelegte Dateien gewirkt hat.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hab jetzt alle i-Geräte mit dem Air synchronisiert, und das Air damit zum primären iTunes aufsteigen lassen. Podcast-Daten habe ich auch einige rüberkopiert, wobei mir aufgefallen ist, dass ich ein Problem mit dem Speicherplatz bekomme, wenn ich das gesamte Archiv vom Pro übernehme: Dann wären nur noch 4 GB frei. Also habe ich nachgesehen, was ich brauche, und dabei unter anderem das Podcast-Backup entfallen lassen. Die rund 124 GB an Rohdaten und fertig produzierten Podcastfolgen wären dann doch etwas zu groß. Mir war gar nicht bewusst, dass ich so eine große Sammlung hier rumliegen hatte. Mal sehen, was ich damit noch mache.
Nach ein paar Stunden Beschäftigung hat sich jedenfalls schon mal mein Eindruck von den Ausstellungsgeräten bestätigt: Meine Güte, ist der Rechner schnell! Alles, was nicht von roher CPU-Power abhängt, schafft der Rechner schneller als das besser ausgestattete Macbook Pro. So startet das Aur eine eher schwerfällige App wie iTunes oder Audacity innerhalb von Sekundenbruchteilen, was sich gut daran erkennen lässt, dass deren Dock-Icon nicht mal zwei Mal auf und abhüpfen kann, bis die App fertig geladen ist. Auf dem Pro konnte das Icon deutlich öfter rumhüpfen.
Wenn es darum geht, CPU-Power gegen ein Problem zu werfen, merkt man erst, dass der Rechner eben doch nicht die schnellste CPU hat. In meinem Fall ist da der Sync aller Fotos aus einem bestimmten Verzeichnis auf die i-Geräte ein passender Test: Aus irgend einem Grund will iTunes die für jedes Gerät neu 'optimieren', was alle verfügbare CPU-Leistung für eine ganze Weile benötigt.
Bis jetzt habe ich den Kauf jedenfalls nicht bereut, mal ganz davon abgesehen, dass so ein Luftbuch dünn und leicht genug ist, um öfter mal durch die Gegend getragen zu werden. Fürs Krankenhaus hab ich das Air jedenfalls schon mal genehmigt. Da könnte ich ja in etwas mehr als zwei Wochen wieder einziehen dürfen.
Dienstag, 24. August 2010
Verhüllphone
Nachdem ich letztes Jahr ein iPhone wegen akutem Regen ausgetauscht bekommen musste, habe ich mir eine der berühmten Otterbox Defender zugelegt. Das ist eine mehrschichtige Schutzhülle, die so ein iPhone massiver, aber auch Stoß- und einigermaßen(*) wasserfest macht. (*) Einigermaßen deswegen, weil unten Mikrofon und Lautsprecher weiterhin frei sind.
Nachdem ich ja dieses Jahr auf das iPhone 4 aufgerüstet habe, und mir gleich mit dem Gerät einen Bumper zugelegt habe, hatte ich zwar einerseits nicht das Antennagate-Problem, bei dem man durch Abdecken einer bestimmten Stelle den Empfang verschlechtern konnte/kann, aber auch keinen so sicheren Schutz für das Gerät. Als Zusatz-Schwierigkeit ist irgend etwas rund um den Dock-Connector beim Bumper so eng, dass bestimmte Geräte nicht ans iPhone angeschlossen werden können, solange der Bumper da ist. Zu den Geräten gehören ältere iPod-Kabel (die mit den Füßchen, die man erst seitlich eindrücken musste, bevor man sie rausziehen konnte), diverse Dritt-Kaben (da lag bei meinem neuesten Zusatzakku eins bei), und ganz besonders nervig: mein UKW-Sender fürs Auto passt auch nur an das iPhone 4, wenn das zumindest unbten nackich[tm] gemacht wird.
Lange Rede, kurzer Sinn: Als ich kürzlich davon las, dass Otterbox die Defender-Hülle auch für das iPhone 4 anbietet, habe ich kurzerhand eine bestellt, die gestern geliefert wurde, mich aber erst heute erreicht hat (Es ist wirklich unpraktisch, wenn die Hausbetreuer pünktlich in den Feierabend verschwinden). Dieses Mal musste ich nicht erst im Netz suchen, wie man die Hülle überhaupt öffnet (Ist nicht ganz offensichtlich, aber die Silikon-Hülle kann man einfach vorsichtig abziehen, und muss dann noch das harte Innenteil an seinen Haltenasen öffnen. Wenn man dann das iPhone zugegeben hat, kann man das ganze Spiel rückgängig machen), was vielleicht auch daran liegt, dass eine Kurzanleitung gleich in der Packung versteckt ist. Was mir bei dem Defender 3G schon aufgefallen ist, gilt auch für den 4er: Otterbox legt offenbar großen Wert darauf, dass das Apfel-Logo des Telefons auch in der stabilen Hülle gut sichtbar ist, und baut an der Stelle extra eine Klarsicht-Fläche ein. Wobei ich das Apfel-Logo vom iPhone 4 schon öfter als Mini-Spiegel genutzt habe, wenn mich mein kaputtes Auge ärgern wollte. Dank Defender kann ich jetzt nicht nur wieder dicke Dock-Connector-Stecker ans iPhone anschließen, sondern auch weiterhin den spiegelnden angebissenen Apfel als Spiegel nutzen. Besser als ein Schminkspiegel ist der allemal.
Update kurze Zeit später: Wie passend. Kaum habe ich den Eintrag fertiggeschrieben, treffe ich auf die Mail, dass Apple das kostenlose iPhone Case (kein Bumper, sondern ein Speck Pixelskin HD in schwarz) verschickt hat. Dann hab ich insgesamt drei Umhüllungen, in die ich das iPhone tun kann.




