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ComPod #763: Drachenflug, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Reporterhaftung
    • Killarrest
    • USschreitungen
    • Floydtötung
    • Lübcklagerlaubnis
    • Denunflut
    • Rechtstrafebruar
    • Rechtstrafanuar
    • Rechtsefährder
    • Mehrklage
  • Schnüffel
    • Irauswurf
    • Zoomschlüsselung
  • Trampel
    • Dekret
    • Thug
    • G-Schiebung
    • Kirchoto
    • Terrump
    • Greneg
    • Anterrfa
    • Milidroh
    • Mattis

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Edge of Glory'.

Länge: 39:59, 38,4 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. In iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren, mit einem anderen Podcatcher den Podcast-Feed oder den Bitlove-Feed nutzen.

Gesichdatenlöschung

Eine Meldung aus der 'warum erst jetzt?'-Ecke: Die rechtsfrei von der Hamburger Polizei gespeicherten Bild- und Video-Daten rund um G20 hat der Rechtsfreie Raum dann mal zu löschen beliebt. Das waren Daten, die sich die Polizei ohne ausreichende Rechtsgrundlagen irgendwoher beschafft hatte und dann Jahrelang gelagert hatte, obwohl der für sie zuständige Datenschützer eine Löschung verlangt hatte. Wie schon zu G20 hat sich die Polizei daran nicht gehalten, weil ja vielleicht irgendwann ein abweichendes Gerichtsurteil kommen würde (was dann auch passiert ist). Die Löschung jetzt interpretiere ich entsprechend auch nicht als Eingeständnis, dass der Rechtsfreie Raum Polizei sich mal an das Recht halten wolle, sondern eher als Hinweis, dass selbst die Polizei nichts mehr mit den Daten anfangen konnte. Strafen für das vorher rechtsfreie Handeln wird es aber natürlich nicht geben, wo kämen wir da auch hin?

Apropos: Habe ich es überlesen, oder gibt es keine Berichte über Strafen gegen irgendwelche Polizeibedienstete im G20-Dunstkreis?

Lügendonnie

...und dann war da noch der Demente Donnie, der auf Kurznachrichtendienst rumlog, was dann sogar den Betreibern des Dienstes zu viel wurde, so dass die den Lügentweets einen Link beilegten, wo man erfahren konnte, dass der demente Lügner gelogen hat. Das wurde dem Dementen Donnie dann aufgefallen, woraufhin der dann auf dem selben Dienst nochmal rumfauchte. Oder wie es seit 2017 genannt werden darf: Ein ganz normaler Tag.

Apropos Alltag: Dass in VSvA mal wieder ein Polizist einen Schwarzen umgebracht hat, woraufhin Proteste dazu dann gewaltsam gewaltigt wurden, ist auch etwas, was viel zu oft passiert. Hierzulande reicht das dann nur für eine Nebenbei-Nachricht.

Schmierenkampagne des Schmierenblatts

Aus der 'also Journalismus ist das nicht'-Ecke kommt etwas, was die Schmierlappen des Schmierenblattes am Montag versucht haben: Und zwar haben die irgendwo Äußerungen von Wissenschaftlern gefunden, die Details einer Vorabveröffentlichung einer Studie kritisiert haben, die der medial bekannte Virologe Christian Drosten verantwortete. Bekannt wurde das, weil besagter Drosten eine Mail eines Schmierlappen veröffentlichte, wo jener Lappen aus dem Zusammenhang gerissene Satzfragmente der Kritiker mit Fragen garniert an Drosten schickte, und sich eine Antwort maximal eine Stunde später zu verlangen beliebte. Drosten kommentierte das trocken damit, dass er besseres zu tun habe, als über die offensichtlichen Schmieren-Fragen zu springen.

Kurz danach meldeten sich drei der namentlich genannten Kritikspender zu Wort auf Twitter, sie distanzieren sich von dem Schmierenblatt und ihre Wortspende sei aus dem Zusammenhang gerissen, und gefragt habe sie auch niemand, nicht mal ein Schmierlappen.

Die nächste Stufe an Eskalation bestand darin, dass andere Schmierlappen sich echauffierten, weil im von Drosten veröffentlichten Bild der Mail auch die dienstlichen Telefonnummern des ersten Schmierlappens zu sehen seien. Nur als Erinnerung: Das Schmierenblatt schämte sich nicht, die Bürodurchwahl eines Eisenbahngewerkschaftlers abzudrucken und seine Konsumenten aufzufordern, den doch zu belästigen. Da entbehrt es in der Tat nicht einer gewissen Ironie, wenn Drosten dann versthentlich die Dienstnummer eines anfragenden Schreiberlings veröffentlicht. Wobei Drosten irgendwann den Tweet löschte und mit entsprechend gekürztem Bild nochmal veröffentlichte. Anders als ein Schmierenblatt.

Was lerne ich daraus? Das Schmierenblatt ist nicht satisfaktionsfähig. Anfragen von denen muss man nicht beantworten. Je stärker die getroffen sind, desto lauter heulen sich die Vertreter jenes Werbeblattes mit Journalismussimulation (Anwälte jener Publikation qualifizierten diese so) aus. Ich habe nicht ein einziges Mal den Namen des Schmierenblattes genannt, und doch dürfte jeder wissen, welches ich meine.

VWGH

Meldung aus der 'da musste man mit rechnen'-Ecke: Der Bundesgerichtshof hat sich mal zum Diesel-Betrug des teilstaatlichen VW-Konzerns geäußert, und das Urteil überrascht nicht. Die Richter befinden, der Konzern habe sittenwidrig gehandelt und sei zu Schadensersatz verpflichtet. Nachdem es sich beim BGH um ein höchstes Gericht handelt, dürfte abgesehen von Verfassungsbeschwerden der Rechtsweg ausgeschöpft sein. VW hat in der Vergangenheit immer wieder Kläger außergerichtlich von Klagen abgebracht, so dass es gefühlt viel zu lange bis zum jetzigen Urteil brauchte. 

Offen bleibt noch, inwiefern die Verantwortlichen bei VW zu selbiger gezogen werden, aber ich rechne nicht mit Strafen der Täter:innen. 

ComPod #762: Schmierpagne, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • Werbot
    • CSinnlos
    • Kurzhansa
    • Homemaier
    • Hartztab
    • Söderhanshit
    • Mindestsenkforder
    • Betrenten
    • CDlehnung
    • WarnSU
    • EUgramm
    • Bundesgebühren
  • Wirtschaft
    • Weisunpräm
    • Kauwerkschaften
    • Rezession
    • VWGH
    • Portillegal
    • Boebau
    • Inflai

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'My Wish'.

Länge: 41:56, 40,3 MB.

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ComPod #762: Schmierpagne, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Hambaten
    • Klevermittlung
    • KSKlarm
    • Orbitklage
    • Autorasgriff
    • US-Mordizei
    • Polistraf
    • KSKsuchung
    • Tötilitikier
  • Schnüffel
    • NetzDspruch
    • Hamblösch
  • Trampel
    • Spionator
    • Kircherlang
    • Ruskies
    • Twies
  • Corona
    • Testkosten
    • Chlorofahr
    • Thürende
    • Dummings
    • Hotspots
    • Lufdrost
    • Regiplan
    • Thüschieb
    • Beschrängerung
    • Schmierpagne

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'The Last Goodbye'.

Länge: 47:19, 45,5 MB.

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GreySpy

Ekliges aus der Schnüffel-Ecke: Angeblich soll GreyKey inzwischen tatsächlich eine Wanze in die iPhone-Software einschleusen können, um so eine Passcode-Eingabe direkt auf dem iPhone abschnüffeln zu können. Damit kann man dann wirklich keinem Gerät mehr vertrauen, was Schnüffel-Fans jemals unbeobachtet im Zugriff hatten.

VerfassND

Apropos BND: Zu dem hat sich letzte Woche das Bundesverfassungsgericht geäußert, und im Kern das festgestellt, was schon zu hoffen war: Die Spionage, die der Bundesrechtsfreie Raum anstellt, ist verfassungswidrig. Denn, anders als die Schnüffler glauben, gelten Dinge wie das Fernmeldegeheimnis nicht nur dann, wenn sich alle Beteiligten ständig auf dem Erdboden in Deutschland aufhalten.

Dabei ist das BND-Gesetz doch gerade während des NSAUA geändert worden, um all das zu erlauben, was der BND zwar nicht durfte, aber trotzdem gemacht hat. Spannendes Detail: Der gerade zum BVerfG-Vorsitzden aufgestiegene Richter Harbart hat übrigens als Abgeordneter genau die Änderung mitbefürwortet.

BNDatenmengen

Erinnert ihr euch noch an die Snowden-Veröffentlichungen aus der NSA? Da war auch eine Aussage bei, dass der deutsche BND "Access to the heart of the internet" haben würde. Das wurde gemeinhin interpretiert als Zugriff auf DE-CIX und die da durchlaufenden Daten. Da ist nun ein Recherche-Team an Unterlagen aus dem BND-Umfeld gelangt, und berichten, dass es alles noch viel schlimmer ist, als wir bisher auch nur geahnt haben.

ComPod #761: Big MacBook Pro, Teil 2

Politik. Teil zwei von zwei. Mit Regierung, Wirtschaft und mehr.

Im zweiten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Regierung
    • Lohnicht
    • Steuergegenhaus
    • Werkfleisch
    • Kommunarden
    • Krampensteuer
    • Mercron
    • Regschlüsse
    • Lufthanshit
  • Wirtschaft
    • Wirtschrumpf
    • Ifosenk
    • Karschließ
    • Konjunkterwart
    • Nullforder
    • VWentmittlung

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Unstoppable'.

Länge: 43:28, 41,8 MB.

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ComPod #761: Big MacBook Pro, Teil 1

Politik. Teil eins von zwei. Mit Terror, Schnüffel und mehr.

Im ersten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit der Politik. Mit dabei:

  • Terror
    • Rechtsmärz
    • Waldkraiständnis
    • Terrfahren
  • Schnüffel
    • Burr-Ruhe
    • BNDaten
    • FBaccess
    • VerfassND
    • Schnüffuniter
  • Trampel
    • Ermittwurf
    • Hydroxychloroquin
    • Nopen Skies
    • Very positively
  • Corona
    • Slowende
    • Drossflix
    • Infektfrüh
    • Flüchtspot
    • Chlorosilien
  • Unglehnung
  • Annexgleich

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'This is Me'.

Länge: 47:22, 45,5 MB.

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Unghaft

Der Europäische Gerichtshof hat sich mal wieder urteilend geäußert. Dieses Mal geht es um die sogenannten Transitzonen, die Ungarn als Fallen für Asylsuchende eingerichtet hat. Die werden da nämlicheingesperrt bis über das Asylverfahren entschieden ist. Und da meint das Gericht: Das ist Knast. Das geht so nicht.

Spannende Frage zu dem Urteil: Wird die Regierung Ungarns (das ist ja der Lupenreine Orban) sich am Bundesverfassungsgerichtsurteil orientieren, und den EuGH wegwischen, oder wird der das Urteil ernst nehmen?

Diskreditgründe

Erinnert ihr euch noch an G20 in Hamburg? Wo es ja neben bedauerlichen Einzelfällen von Rechtsbrüchen, staatlicher Willkür, Gewalt von Demonstranten, an Demonstranten, vermummten Scheindemonstranten und ähnlichen bedauerlichen Einzelfällen auch zur Diskreditierung von Journalisten kam. Da hat nun FragdenStaat mal Dokumente aus der Regierung gezogen, wie es eigentlich zu dem ziemlich öffentlichen Vorfall kam. Stellt sich raus, die Regier wollte eigentlich die 32 Personen vom Bundeskriminalgeheimdienst (der sich lustigerweise öffentlich immer noch als Polizei ausgibt) offen beschatten lassen. Das ist insofern lustig, als über andere Länder, wo Journalisten nicht ohne staatlichen Aufseher rumlaufen dürfen genau dafür hier öffentlich gescholten werden. Dass so ein Verhalten nicht so richtig moralisch Gut wirkt ist dann noch vor dem Gipfel auch beim Bundeswerbeamt, äh, Bundespropagandaamt, äh, Bundespresseamt jemandem aufgefallen worden. Aber erstmal tat man da nichts, und akkreditierte auch die Dissidenten (oder nennt man das nicht so?). Als dann aber alle akkreditierten Journalisten allgemeine Zugangskarten bekommen sollten, mit denen die Dissidenten nicht mehr für die Wachleute am Eingang zum Pressebereich erkennbar waren, bekam plötzlich jemand Panik. Denn dann müsste man ja alle gleich behandeln, und Das Geht Ja Mal Gar Nicht. Und deswegen wurden dann die Diskreditierten Journalisten ihre Berechtigung wieder los. Was übrigens inzwischen in einigen Fällen auch schon Gerichte beschäftigt hat. Ergebnisse, soweit ich die mitbekommen haben: Das Bundespropagandaamt hätte die Journalisten, über dir mir Urteile begegnet sind in den Medien, nicht diskreditieren dürfen. Das Budndesamt für Propaganda Darf übrigens auch Kein Rechtsfreier Raum Sein.

Komisch, wie viele bedauerliche Einzelfälle von Rechtsbrüchen mir immer wieder begegnen, die der Staat begeht. Von Bestrafungen der Täter begegnet mir da aber viel zu selten eine Meldung. Aber nachdem ja inzwischen auch das Verfahren wegen der Toten bei der DeathParade eingestellt wurde, wäre es wohl zu viel verlangt, wenn Verantwortliche auch zur Verantwortunge gezogen werden, mit der sie ihre hohe Bezahlung ja begründen. Aber wehe, einem Hartz IV-Empfänger werden ein Euro fuffzig bezahlt...

Blöde Ideen 2020: Axel V zu Corona

Wisst ihr, wer sich noch nicht zum Corona-Virus geäußert hat? Der cdu-Ditschital-Europaexperte Axel 'Hirnfick' Voss. Nun, der hat sich dann mal geäußert, und zwar zur Kontakt-Nachverfolgungs-App. Und wie es für den nicht mit Intelligenz ausgestatteten, beratungsresistenten Politiker sein muss, meint Voss also, dass die App zwar freiwillig sein müsse, aber wenn man noch in diesem Jahrzehnt in Restaunrants oder ähnliches wolle, dann habe man gefälligst 'freiwillig' die App haben zu wollen.

Erstmal, Herr Votz, haben Si immer noch nichts verstanden. Denn die App beweist überhaupt gar nichts. Wenn die App einen Kontakt zu einer infizierten Person vermeldet, kann sich dabei immer noch eine Wand zwischen beiden beteiligten Mobiltelefonen befunden haben, so dass eine Meldung der App ohnehin nur als Hinweis gelten sollte, dass ein (kostenfreier) Test vielleicht angemessen sein könnte. Andererseits kann die App aber auch nichts aussagen, wenn sie keinen Kontakt erkannt hat, weil der entweder gar kein beteiligtes Telefon hatte (oder die App nicht), zu weit weg war, aber dank nicht-filternder Klimaanlage die Infektion doch verteilt, oder aus einem der schnöden anderen Gründe, warum Technik manchmal nicht funktioniert.

Was man mit so einer Zwangs-App allerdings schnell erreichen kann: Misstrauen. Was zu potenziell weniger Nutzern führt, womit die sinnhaftigkeit einer App gegen null tendiert.

Ergo: Axel Voss hat mal wieder durch sein Gebrabbel eine Diskussion vergiftet. Wer fragt den denn überhaupt? Oh, die FUDS? Ja, das passt.

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