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Mittwoch, 12. Oktober 2011
iOS 5: The Good, The Bad
Heute hat Apple die neueste Version seines Mobilbetriebssystems rausgelassen, und uch konnte mal wieder nicht widerstehen. Mein Plan war, dass ich erst einen Touch-iPod opfere, falls irgend etwas schief läuft, aber dem Plan saßen die Götter des lahmen Downloads im Weg. Innerhalb einer Stunde ist es dem Rechner nicht gelungen, die 700 MB an Datei runterzuladen, wahrscheinlich, weil da das Content Delivery Network die Datei nicht kannte. Ich hab dann irgendwann genug gehabt, und mein 4er-iPhone an den Rechner gehängt und dessen etwas größeres Update geladen.
Dann gab es erstmal ein Komplettbackup, begleitet von einem modalen Fenster in iTunes, weil man da ja unmöglich etwas anderes tun wollen kann. Und nach den etwa fünf Minuten hat iTunes das iPhone per Restore aktualisiert. Das ging sogar einigermaßen schnell. Danach gab es dann das Problem, dass iTunes das Telefon erst mit entsperrter SIM anfassen wollte (kein Problem), und dann das Backup wieder zurückspielen. Sechs Minuten später durfte's dann rebooten, und dann fing der neuartige Setup-Teil an: Erst hat iTunes irgendwas von Apps restoren geredet (wieder per modalem Dialog), dann gab es eine Fehlermeldung, dass da was schief gegangen sei (-35). dann gab es noch Musik und Videos zu restaurieren (ebenfalls modal). In der Zeit war iPhone wieder nutzbar, und ich hab die Einrichtung mal auf dem Gerät gemacht. Hinterher stand ich aber vor einem recht leeren Gerät: Keine Apps, kaum Audio. Dann hat iTunes aber weitergerödelt, und angerfangen, Apps auf das Gerät zu schaufeln, wie nach nem Restore ja üblich. Das sah dann auf dem Telefon interessant aus: Die App-Iccons waren da, hatten aber alle den Status 'Waiting...' und nen leeren Installationsbalken. Und iTunes hat eine nach der anderen auf das Gerät geschoben ('Loading...' meinte der Appname', und installiert ('Installing...'), wobei das Loading einer App losging, sobald die davor auf dem Bildschirm damit fertig war.
In der Zwischenzeit hab ich mich in die Musik-App (ex-iPod) gewagt, und meine smarte Playliste bewundert, die ganz okay aussah, wenn man mal davon absah, dass alle Dateien, die vor dem Backup nicht auf dem Gerät waren, grau waren. Ich hab mir dann die Zeit damit vertrieben, die Podcasts zu hören, die ich da vorher schon geladen hatte, und hab bei Twitter auch schon die Playliste gelobt. Zu früh, wie sich herausstellen sollte. nach den Apps hat iTunes dann nämlich Fotos und schließlich auch Audio- und Video-Dateien auf das Gerät geschoben. Als es damit fertig war, wurde der Player sehr still, und ich dachte, das wäre die übliche Stille nach nem Download, aber meine Smarte Playliste war auf einmal komplett leer. Wie es aussieht, unterstützt die neue Musik-App smarte Playlists mit zu vielen Bedingungen nicht mehr, kann nur noch ungespielte Podcasts auflisten (immerhin), und hat den iOS-3-Fehler der völlig unlogischen Sortierung wieder dabei. Dabei hatte Apple das mit iOS 4.3 gerade erst richtig hinbekommen. Ach ja: Nachdem das dann schon 22 Uhr war, habe ich dann davon abgesehen, das Update auf anderen Geräten einzusetzen, weil mir dazu schlicht die Zeit fehlt.Ach ja, bei den Apps gab es zwischendurch auch einmal die Meldung, dass der D/LoadManager (oder so) nicht installiert werden konnte.
Ich hab dann auch schon beschlossen, das Update dem Touch-iPod nicht zu verpassen, weil dann wenigstens der als Musikspieler die Playliste richtig hinbekommen soll. iPads und 3GS will ich aber in den nächsten Tagen mit dem Update versorgen, da hör ich ja keine Podcasts. Und jetzt muss ich mir was einfallen lassen, wie ich mit dem iPhone umgehen soll. Eigentlich ist der Podcast-Kram da meine Hauptanwendung, dass die schon wieder so falsch ist, zeugt für mich davon, dass da bei Apple wohl mal wieder keiner drauf geachtet hat. Na, immerhin kann das nächste OS-Update dann per Luftschnittstelle auf dem Gerät landen, und als Delta auch weniger als die 700 MB wiegen.
Kurz: Ich bin mal wieder enttäuscht, weil die Smart Playlists schon wieder nicht richtig funktionieren.
Update: kurzes Googeln fördert diesen Fund bei Apples Diskussionsforum zu Tage. Hoffentlich merkt da auch jemand bei Apple, dass da noch ein (oder mehrere) Fehler im Code stecken.
Glatt vergessen: Diverse Apps hatten in Notifications gar keine Berechtigung mehr, was mir beim WeekCal besonders aufgefallen ist, dem ich die Tagesnummer als Badge eingestellt hatte.
Donnerstag, 6. Oktober 2011
R.I.P. Steve
Aus der Kategorie 'Eilmeldungen, mit denen ich weder gerechnet, noch sie lesen wollte': Steve Jobs ist gestorben. Laut der Meldung im Kreis seiner Familie. Ruhe in Frieden, Steve.
Montag, 19. September 2011
Operation Puschel
Als ich am Donnerstag auf der Thomann-Seite unterwegs war, bin ich darüber gestolpert, dass es da auch Kunstfell-Windschutz-Kappen für meine Aufnahmegeräte gibt. Sowas wollte ich schon länger haben, unter anderem, weil die Profis ihre Mikrofone ja auch mit solchen Puscheln umgeben, wie ich genauer in Ahrensburg dieses Jahr erfahren konnte. Also habe ich mich mit meinem Budget hingesetzt und beschieden, dass ich mir die beiden Teile bestelle. Und so habe ich das dann auch gemacht. Freitag früh ist das Paket dann auf den Postweg gegangen, und hätte mich am Samstag erreicht, wenn ich nicht gerade vor einem gewissen Ladengeschäft auf dessen Eröffnung gewartet hätte (9:16 war das, laut Paket-Tracking). Also, ja, DHL stellt zumindest hier Nachnahme-Pakete auch am Samstag zu.
heute habe ich das Paket dann abgeholt (Parkplätze gab es zwar keine, aber von hier aus kann ich auch den Bus nach Rahlstedt nehmen). Erstmal fiel mir schon unterwegs auf, wie leicht das Paket eigentlich war, und als ich es geöffnet habe, musste ich schon etwas suchen, bis ich die zwei kleinen Päckchen gefunden habe.
Ich hab die dann gleich mal ausprobiert, und festgestellt, dass der Puschel für den H2 besser auf den H2n passt als auf den H2, zumindest, wenn man das Teil da so weit runterzieht, dass oben keine Lufttasche mehr verbleibt. Beim H4n sieht es da etwas besser aus.Nun trifft sich das für mich aber praktisch, weil der H2n ja keinen eigenen Schutz gegen den Wind mitgebracht hat.
Zur Akustik der Teile kann ich naturgemäß noch nichts sagen, weil ich dazu einen Aufnahmetag mit ziemlich starkem Wind bräuchte. Und beim H2n habe ich ja ohnehin noch keine Erfahrung mit dessen Windempfindlichkeit.
Ach ja: Der Unterschied zwischen H2-Puschel und H4n-Puschel ist der, dass der H2 einen Klettverschluss bekommt, mit dem man den Windschutz fest um ihn legen kann (hier vorne zu sehen), während der Schutz für den H4n ein Gummiband unten hat, mit dem er sich an der Basis der Mikrofone ganz gut festhalten kann.
Samstag, 17. September 2011
Obstore eröffnet
Heute war für den Apple Store Jungfernstieg der große Eröffnungstag. Um 10 sollte es losgehen, und weil ich von diversen Ereignissen mit dem AEZ-Store (Eröffnung, iPad, iPhone 4) gelernt habe, habe ich mir den Wecker gestellt, um möglichst früh da sein zu können. Meine U-Bahn war dann um 7:39 da, und ich nach wenigen Schritten vom Bahnsteig zum Store auch. Es waren schon einige Publikums-Zäune aufgebaut, wo man immer hin und hergehen musste. Die Umzäunung direkt vor dem Geschäft war komplett voll, aber die danach war gerade erst in der ersten von vier oder fünf 'Zeilen' leicht gefüllt. So habe ich mich da angestellt, mit anderen Leuten um mich rum geredet, und abgewartet. Irgendwann tauchte dann auch noch die Sonne hinter Horizont und Wolken auf, es wurde langsam wärmer (von 13 Grad bis 17 Grad, laut dem Display an dem U-Bahn-Aufgang), und es trudelten auch Starbucks-Leute mit mobiler Kaffee-Verteil-Station ein. Die haben dann jedem, der mochte einen Kaffee, Milch, Zucker und einen Deckel für den Becher angeboten (hätte ich gewusst, dass es kostenlosen Kaffee gibt, hätte ich nicht den Euro in Berne investiert für Kaffee, der irgendwie leicht schimmelig schmeckte).
Irgendwann hörten wir Jubeln aus Richtung des Eingangs zum Store, aber es war ja noch nicht 10, so dass der Jubel unmöglich schon die Eröffnung sein konnte. Etwas später, geschätzt 9:30, kamen dann Apple-Leute aus dem Laden, jubelten lautstark und liefen dann an den versammelten Wartenden lang, um ungefähr jede angebotene Hand mit einem High Five zu versehen. Wer zu der Zeit in der Mitte einer Publikumsbremse stand, bekam davon aber logischerweise nichts ab.
Und dann, ziemlich genau um 10 (laut Funkuhr: 40 Sekunden nach) zählten die Leute im Geschäft runter und der Einlass begann. Es gab, logischerweise, wieder T-Shirts, diesmal in Rot, mit dem Aufdruck 'Moin Moin' vorne (die i-Punkte sind kleine Apple-Symbole), und 'Apple Store, Jungfernstieg' hinten in kleiner. Es gab dann noch einen Vorfall mit einem Typen, der sich in die Schlange reingedrängelt hatte und von einem Security-Menschen aus der Schlange gebeten wurde, was der erste Typ aber unbedingt diskutieren wollte. Knappe zehn Minuten nach dem ersten Einlass war ich dann auch im Store, und konnte mir mal das genauer ansehen, was ich bis dahin nur von der Fensterseite aus sehen konnte. Im Erdgeschoss gibt es eine große Fläche mit den Apple-typischen Holztischen, auf denen jeweils ein Apple-Gerät vorgestellt wird (und auch befingert werden kann), an den Rändern gibt es nochmal so eine Art Fensterbank mit auch wieder vielen Produkten. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass sich im Erdgeschoss ziemlich viel (alles?) um Apples eigene Geräte dreht. Wenn es da Produkte anderer Firmen gibt, dann dürften das nur Kopfhörer sein, wobei ich mir inzwischen nicht mehr sicher bin, ob die nicht im Obergeschoss waren.
Das Obergeschoss ist von unten per Glastreppe zu erreichen, es gibt aber wohl auch einen Aufzug für Behinderte, der nur nicht für die allgemeine Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Bei der Glastreppe hatte ich die Befürchtung, dass die nicht nur nach vorne freien Ausblick geben würde (solche Treppen mag ich schon mal nicht), sondern auch nach unten, weil die Stufen ja aus Glas sind. Wer auch immer die Treppe designt hat, hat das auch für eine blöde Idee gehalten, und den Treppenstufen eine Riffelung und mattes Glas verpasst, so dass man weder rutschen, noch nach unten gucken kann.
Oben angekommen steht man schon fast vor der extra breiten Genius-Bar, kann sich aber auch nach links oder rechts wenden, wo an den Wänden Zusatzprodukte zu finden sind, die vom Smart Cover über Programme bis zu Strom-Adaptern reichen. Dazu gibt es bei einigen Tischen unten noch Festplatten, Kopfhörer und andere Spielereien wichtigen Dinge. Oben kann man auch bis zur Ladenfront gehen, wobei das Stockwerk nicht bis ganz an die Glasscheiben reicht. Das leuchtende Apple-Logo über dem Eingang kann man also zwar sehen, aber nicht berühren. Über der Stelle, wo im Erdgeschoss die Treppe anfängt, findet sich noch eine 'Brücke', deren Boden auch aus mattem Glas besteht. Von unten kann man von Leuten, die da stehen aber nicht mehr als die Schuhe erkennen.
Gefühlt waren heute von den etwa 170 Leuten, die in dem Geschäft arbeiten, 250 anwesend. Das dürfte aber auch daran gelegen haben, dass Medienvertreter, Leute von 'Construction' (laut Schildchen, was die um den Hals hatten), der Retail-Zentrale (Irland, wenn ich das richtig mitbekommen habe) da waren. Ich habe nicht ausprobiert, was passiert, wenn man auf einem der Info-iPads die 'Specialist rufen'-Funktion ausprobiert, habe mir aber vorgenommen das zu tun, wenn ich das nächste Mal ein Produkt bezahlen will und niemanden sehe, der danach aussieht, als könnte der mein Geld gegen einen Kassenbon tauschen.
Als ich dann gegen 1 nicht mehr wusste, was ich noch sehen wollen könnte, bin ich dann wieder zum Ausgang gewandert, wo es von den angeblichen 3000 T-Shirts immer noch eine größere Anzahl gab. Ich vermute einfach mal, dass es mehr als 3000 T-Shirts gab, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass in den drei Stunden nicht mindestens 3000 Leute in den Store gelassen wurden.
Danach bin ich noch zum AEZ-Store gefahren, der mir auf einmal viel winziger vorkam, aber da gab es komischerweise keine T-Shirts...
Der Meta-Moment des Tages war, als ich im Store einen Jungen gesehen habe, der gerade einen Apfel gegessen hat. Aber wahrscheinlich muss man dabei gewesen sein.
Ab jetzt ist in Hamburg 'der Apple Store' jedenfalls nicht mehr eindeutig. Mal sehen, welchen Laden ich öfter aufsuche. Das AEZ ist etwas näher von der Fahrzeit her, dafür ist Jungfernstieg größer. Und nach der Arbeit ist der Laden auch noch näher zu erreichen.
Freitag, 16. September 2011
Zoom H2n - allererste Gedanken
Heute Mittag habe ich bei der Post und habe mein Nachnahmepaket geholt. Drin waren: Zoom H2n, eine 2GB-SD, zwei AA-Baterien. Das war's auch schon. Alles ander Zubehör wird separat verkauft. Nun bin ich ja schon länger Nutzer aller möglichen Zoom-Geräte und konnte meinem H2n ein paar Hilfen geben. Ohne den Windschutz möchte man aber auch den H2n eher nicht nutzen, wenn ich die Akustik vom Reinpusten richtig interpretiere. Im Detail wird sich das aber nur mit Außenaufnahmen herausstellen. Was mir bei der Hardware nicht gefällt: Die Menü-Tasten sind rechts oben am Gerät angebracht, wo sie vom Windschutz verdeckt werden müssen, wenn man die Mikrofone gut abdecken will. Okay, an der Vorderseite ist durch das große Display nur noch Platz für einen Knopf, den Aufnahmeknopf. Meine Lieblingsfunktion vom H4n, die Pause-Taste übernimmt die Play-/Pause-Taste oben neben der Menü-Taste (wie gesagt: unpraktisch). Rechts neben dem Display findet sich das große Einstellrad für den Verstärker, was komplett stufenlos bedienbar ist. Rechts unten steckt der Ein-/Ausschalter, der auch eine Tastensperre auslösen kann. Die linke Seite hat von oben: Line-Eingang, Hörlautstärke, Fernbedienungs-Buchse, Kopfhörer-Buchse und USB-Port. Die ganze Rückseite des Gerätes ist von der Batterie-Abdeckung eingenommen, die SD-Karte findet unten eine Klappe. Oben auf dem 'Deckel' findet sich dann noch ein Regler, mit dem man zwischen verschiedenen Aufnahme-Mody wechseln kann (normales Stereo, Stereo mit Mittel-Mikro, Surround (keine Ahnung worin die beiden sich unterscheiden), 4-Käle separat. Nachdem mir mein H2 in Bahrenfeld schon mal abgesoffen ist im Regen, vermute ich, dass der Schalter da oben möglicherweise ein Schwachpunkt sein könnte. Soviel erstmal zur Hardware.
Die Software meldet sich erstmal mit Version 1.00, also der allerersten Version überhaupt, die aber auch noch die neueste Version ist. Funktionen da drin sehen recht ähnlich aus zu den gleichen Funktionen von H2 und H4n (H4 hab ich schon länger nicht mehr bespielt). Die Dateinamen kann auch der H2n wie der H4n nicht mit laufenden Nummern versehen, sondern Datum und Uhrzeit als Dateiname nutzen (beim H4n gibt's da nur das Datum, nicht die Zeit), was zu so spannenden Namen führt wie 110916-182152.MP3 Mir hat schon die Auflösung auf Tagesebene gereicht, aber gut. Dann gibt es noch die gewohnten Optionen: Tiefpassfilter, Kompressor/Limiter, Dateiformate, etc. Mit dem neuen Mikrfon-Layout kann man auch noch einstellen, wie die Verteilung zwischen Front- und Seiten-Mikros aussehen soll, bis runter zum Mono-Mikro oder der reinen Aufnahme der Seiten-Mikros. Neu ist eine Auto-Gain-Einstellung, bei der das Gerät sich selbst um die Verstärkung kümmert, die dann aber den Kompressor/Limiter abschaltet (wenn ich das richtig sehe, weil der Kompressor sowas ähnliches macht).
Gleich beim ersten ausprobieren ist mir aufgefallen, dass der H2n einen wesentlichen Schritt bei der Aufnahme verändert hat: Wenn man ihn anschaltet, reicht bereits ein Druck auf die Aufnahmetaste, schon nimmt der H2n auf. Es gibt keine Einricht-Phase vor der Aufnahme mehr, dafür ist standardmäßig das Signal der Mikrofone im 'Home'-Menü zu hören. Nachdem das Gerät im Display 'nur' bis auf die Sekunden auflöst, ist mir erst gar nicht aufgefallen, dass die Aufnahme schon lief.
Dann habe ich noch einige Zeit damit zugebracht, die Aufnahmeeinstellungen zu testen, um rauszubekommen, wie laut ich den Verstärker drehe, und wie laut ich die Kopfhörer stellen muss, was aber logischerweise von den Kopfhörern abhängt, die ich nutze. Wenn ich den Verstärker voll aufdrehe, hört sich das Signal ähnlich an, wie der Verstärker-Leven 'High' bom H2: Schlicht zu laut. Da höre ich dann schon schnell Verzerrungen, die aber icht zur Peak-Anzeige führen. Ob dem Gerät selbst zu laut ist, signalisiert es unpraktischerweise über LEDs bei dem Drehschalter ganz oben, den man nur mit Windschutz nicht sehen können kann.
Fazit: Ein hübsch anzusehendes Gerät (fast komplett schwarz), was aber für die geringe Gerätegröße ein paar empfindliche Einschränkungen macht. Da wäre es durchaus sinniger gewesen, dem Gerät ein paar Zentimeter mehr Höhe zu gönnen, und dafür Anzeigen und Zasten nicht unter dem Windschutz zu verstecken. Dass ausgerechnet der Windschutz nicht mehr in der Packung beiliegt, kann ich nicht verstehen. Ohne den würde ich auch nicht drinnen in das Gerät reden wollen. Für 200 Euro (Preis bei Thomann) gibt es aber ein solides, handliches Aufnahmegerät, was eine Zoom-typische Raumklang-Aufnahme verspricht. Ob der H2n von seinem kleinen Bruder, dem H2 auch die Wind-unempfindlichkeit geerbt hat, muss ich erst noch testen.
Mittwoch, 14. September 2011
Kopfhörer-Suche
Ich hab da mal ein Problem: Und zwar habe ich mir wohl bei meinen richtig[tm] Guten[tm] Shure (SE-535, das sind die hier) nach dem Ausfall in Öjendorf Samstag Abend irgendwas verletzt, dass die jetzt in den Höhen ein empfindliches Stück zu laut sind.
Ich war ohnehin schon auf der Suche nach guten Kopfhörern, die ich auf Arbeit einsetzen kann, um der aufdringlichen Fröhlichkeit meines Bürokollegen morgens entgehen zu können, oder seinen Telefonaten oder anderen Störungen. Also habe ich mein Budget für die Suchen mal etwas erweitert.
Bisher probiert habe ich Pseudo-in-ears von Nixon (die am Kabelende am Stecker gefährlichen Kabelbrüchen ausgesetzt sein können). Die klingen ganz okay für den täglichen Gebrauch, für Aufnahmen sind sie etwas leise, aber zur Not zu gebrauchen. Dann habe ich mir noch die 600vi von Ultimate ears (Logitech) zugelegt, die am iPhone angenehm laut klingen, und vom Aufnahmegerät nur eine relativ kleine Lautstärkeerhöhung gewünscht haben. Deren Problem: Am Montag fiel da ohne Vorwarnung von einem Moment auf den anderen die linke Seite komplett aus. Nicht wie bei einem Kabelproblem mit kurzen Aussetzern, die immer nerviger werden, sondern von jetzt auf gleich war links komplett taub, und der gerade tönende Podcast (einer von mir) klang akut komisch. Ich hab die ue dann sofort weggepackt und die Nixon wieder rausgeholt, aber bei nem Test kurze Zeit später tönte links wieder brav, nur um am nächsten Tag wieder spontan auszufallen. Dann habe ich mir noch die mc3 von etymotic geleistet, die sich mit Tannenbaum-Ohrstöpsel ins Gehör implantieren lassen wollen. Solche Tannenbäume hatte ich bis dahin nur als Geräuschisolierung (krankenhausgeprüft). Entsprechend schwierig war es erst, die Kopfhörer korrekt einzusetzen. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass die nun wieder recht leise daherkommen, für Aufnahmen sind die nur begrenzt geeignet, weil ich dabei gerne etwas tue, was auch professionelle Radioleute machen: Ziemlich laut mithören. Mit den Etymotic ist das eher nicht drin.Und auch für die Geräuschisolierung auf Arbeit wird es schwer, wenn das Nutzsignal so leise rüberkommt.
Nachdem ich gerade den Preis für neue Shure von Amazon gesehen habe, denke ich mal, dass die schon noch im Budget sein könnten, wenn ich sicher weiß, wie viel Geld mein Smartie bei der jährlichen Wartung verbrennt. Die steht am Donnerstag an, und sollte eigentlich ein kleinerer Termin sein. Hoffe ich.
...und dann gab es gestern Abend noch die überraschende Mitteilung, dass ein Stück Technik auf dem Weg zu mir ist. Mal gucken, wie viel Geld ich nach H2n und Smartie noch verteilen kann.
Dienstag, 13. September 2011
Obstempel enthüllt
Dann gab es da die Meldung, dass der Afelladen am Jungfernstieg die roten Folien los wäre. Ich hab dann beschlossen, nochmal da hin zu fahren, nachdem ich gestern schon mal da war, das WLAN getestet habe (reichlich stotterig, aber dafür waren da schon einige Rechner drinnen an), und kurz mit zwei Security-Leuten geredet habe, die den auf der offiziellen Seite genannten Termin nicht bestätigt haben. Die haben nur gesagt, dass "um den 17." der Laden öffnen würde.
Nun war ich heute also nochmal da, und habe als erstes festgestellt, dass der Baustellenzaun vor dem Eingang weg war, die roten Folien auch, und man ein paar gute Einblicke in das Geschäft bekommen konnte. Drinnen waren einige Leute unterwegs, einer der Männer kam mir aus dem AEZ-Geschäft bekannt vor, die anderen, die nicht in der Menschentraube standen hatten alle irgendwelche Kärtchen am Band dabei, auf denen irgendwas geschrieben stand, was ich nicht erkennen konnte. Draußen stand dann auch noch einer der beiden Security-Typen, der den Termin immer noch nicht bestätigt hat (ud dabei vor einem Schild stand, auf dem der Termin nochmal stand). Außerdem hat er selbst gar kein i-Gerät. Das offenbare Interesse einer ganzen Reihe von Passanten musste er bremsen, weil die Tür zwar einladend wirkte, aber trotzdem noch tabu war.
Ich habe mir jedenfalls schon überlegt, dass ich Samstag früh mal zum Jungfernstieg fahren will, um dann die zweite Store-Eröffnung in der Stadt zu erleben. Und dann hoffe ich darauf, dass die Schlange noch nicht allzu lang ist.
Mittwoch, 7. September 2011
Diginotar-Loch
Donnerstag, 25. August 2011
Stevetritt
Da bin ich nur kurz wach, Blätter durch Twitter und stolper darüber, dass Steve Jobs zurückgetreten sei (hier sein Rücktrittsbrief). Schade. Wobei ich ja hoffe, dass das keine Auswirkung auf Apple und die weitere Entwicklung haben wird.
Dienstag, 16. August 2011
Gootorola
Gestern verkündet: Google übernimmt Motorola Mobility. Damit kauft der Suchmaschinen-, Werbevermarktungs-, und Android-Konzern eine Firma, die eine Reihe Patente hält (was der eigentliche Grund für den Kauf sein soll) und auch Telefone mit dem Android-Betriebssystem herstellt. Ich wüsste nicht, dass Motorola auch Telefone mit dem Konkurrenz-OS Windows Phone auf dem Markt hätte.
Google hat zwar verkündet, Motorola als separate Firma führen zu wollen, aber die Frage, welche Auswirkungen es hat, wenn der Anroid-Hersteller auch eine Endgeräte-Firma im Konzern hat, könnte noch interessant werden. Genau wie die Frage, wie die Patentstreitigkeiten rund um das Mobilbetriebssystem weitergehen.
Mittwoch, 3. August 2011
Obst-Verwirrant
Ich habe gerade ein sehr verwirrendes Erlebnis mit meinem iPhone 4 gebaht. Das ist schon seit ein paar Wochen immer wieder mal störrisch gewesen (wenn ich den Bildschirm anschalten wollte zum Unlock hat es a) aufgehört die Audio-/Video-Wiedergabe zu bespielen, b) ein Apfel-Symbol gezeigt, als ob es rebooten würde und danach oft vergessen, wo es beim Abspielen innerhalb der Datei war. Laut System-Konsole hat sich da jedes Mal Springboard zerlegt.nach dem Update auf iOS 4.3.4 hatte ich beschlossen, dem Telefon ein Ultimatum zu setzen: Wenn es innerhalb einer Woche drei solche Abstürze erzeugen würde, wäre es für einen Restore dran. Das hat es nicht erreicht, weshalb ich die Geschichte wieder in Ruhe gelassen habe. Nun ist mir vor ein paar Tagen aufgefallen, dass das iPhone öfter mal kaputte Coverart angezeigt hat, in diesem Fall vermischt er offenbar einen BBC-Podcast mit meinem eigenen. Außerdem hat das Gerät immer noch Springboard gerissen, zuletzt am Montag. Ganz besonders unverständlich war dann, dass das Telefon vorhin beim abspielen eines Videos bei abgeschaltetem Bildschirm (sperren, vom Lockscreen Abspielen veranlassen) einen akuten Anfall von Stottern bekommen hat. Am Telefon waren zu der Zeit werder irgendwelche Kopfhörer, noch Datenkabel angebunden, und die iPod-App war auch die aktive Anwendung. Ich konnte also überhaupt nicht verstehen, was da los war. NAchdem ich den Bildschirm entsperrt hatte, war wieder alles okay, und funktionierte auch nach neuer Sperre.
Ich hab mir dann überlegt, dass das iPhone vielleicht einfach mal einen Restore durchgeführt haben will, bevor ich einen Hardware-Fehler annehme und beim Obstladen damit auflaufe. Gesagt, getan. Nach knapp 50 Minuten war das iPhone wieder einsetzbar, und ich konnte machsehen, ob Coverart kaputt dargestellt würde. Wurde es nicht. Dafür ist mir aufgefallen, dass eine Funktion wieder da ist, die ich vorher beim Touch der 4. Generation getestet und vermisst hatte: Iphone hat auf dem Lockscreen wieder die Coverart der gerade gespielten Datei angezeigt. Ich habe mich dann bemüht, einem der anderen Geräte mit dem aktuellen iOS die Funktion zu entlocken, ohne Erfolg. Es sieht also so aus, als ob Apple bei den OS-Updates irgend etwas anders (und falsch) macht als beim Restore. Wenn ich ganz sicher sein will, müsste ich jetzt den Touch-iPod und das iPhone 3GS jeweils durch einen Restore bringen. Mit jeweils rund einer Stunde Aufwand.Alternativ könnte ich auch auf iOS 5 warten.
Ach ja: Nachdem ich gerade neue Podcasts geladen habe, hat iPhone für den radioWissen-Podcast ein komisches Bild auf dem Lockscreen. Irgendwas macht der da falsch.
Wenn ich dann schon mal bei Ärger über Apple bin: Letzten Freitag hat mir das Air mit OS X 10.7 eine Podcast-Aufnahme komplett und sechs weitere ansatzweise geklaut: Nach den Aufnahmen verschiebe ich immer die fertig aufgenommenen und benannten Dateien von SD-Karte auf den Mac. Am Freitag hatte der irgendwie beschlossen, die Dateien zwar zu kopieren und an der Quelle zu löschen, aber auch im Zielverzeichnis sind die Dateien dann schnell wieder verschwunden. Beim experimentieren habe ich festgestellt, dass der Finder auch andere Dateien nicht mehr kopieren wollte, sondern die nach dem Kopieren wieder entfernt hat. Einen Reboot später trat der Fehler dann nicht mehr auf. Da war es für die Aufnahme aber schon zu spät.
Montag, 1. August 2011
Löwoche
Inzwischen habe ich den Mac OS X 10.7 Lion schon über mehr als eine Woche benutzt, unddachte mir, ich schreib mal ein bisschen darüber, wie es mir damit ergangen ist.
Von den vielen neuen Funktionen habe ich bestenfalls mal eine Handvoll genutzt, weil sie sich mir nicht aufgedrängt haben und ich nicht aktiv nach ihnen gesucht habe. Die eine Änderung, die mir natürlich auffallen musste ist die geänderte Scrollrichtug. Und es ist, wie die Tech-Gurus (Herr Gruber und andere) geschrieben haben: Man sollte der Funktion eine Woche Zeit geben, bevor man über sie urteilt. Denn zuerst habe ich immer 'falschrum' scrollen wollen, weil das bisherige Scrollverhalten so angelernt war. Aber inzwischen muss ich mich nur noch relativ selten daran bewusst erinnern, dass das neue Scrolling so funktioniert, als würde ich mit dem Touchpad direkt auf den Bildschirm greifen, und das was auch immer ich scrollen will mit den Fingern greifen. Spannenderweise habe ich beim seitlichen Scrollen öfter mal das Problem, dass ich verwirrt bin über das Verhalten des Rechners.
Von der Dateiversionierung habe ich noch gar nichts gesehen, was wohl daran liegen dürfte, dass ich keine Programme verwende, die das schon unterstützen würden. Von daher habe ich damit noch ungefähr gar keinen Kontakt gehabt.
Was mir aber aufgefallen ist: In der vergangenen Woche wurde der freie Platz auf der 'Platte' meines Air immer weniger. Nicht in auffälligen Schritten, aber doch schon stetig. Am Freitag war der freie Platz laut Finder bei ziemlich genau 40 GB, und dann kam das obskure Finder-Problem dazu. Der hat nämlich beim kopieren von Dateien (hier: meine Podcastaufnahmen, die ich von der SD-Karte verschoben habe) zwar brav kopiert/verschoben, aber hinterher sind die Dateien gleich wieder verschwunden. Das konnte ich dann noch mit einigen anderen Dateien nachvollziehen. Ekligerweise waren die Aufnahmen von der SSD damit verschwunden, aber testdisk konnte alle bis auf eine Datei (Teil 1, die eigentliche Aufnahme) komplett (zumindest wirkt es so) retten. Was das Problem dann wohl beseitigt hat, war ein Reboot, den ich in schlechter Tradition dem Rechner verpasst habe. Danach waren dann spannenderweise auch wieder fast 60 GB frei auf der Platte. Was die ominösen rund 20 GB waren, die durch den Reboot freigegeben wurden, kann ich nur rätseln (MobileBackups? Die waren zumindest nach dem Reboot weg).Und dabei konnte ich dann gleich noch das Resume-Feature genießen, was alle Apps bis auf Firefox wiederhergestellt hat. Safari lädt dabei aber die Seiten, die er anzeigen sollte neu aus dem Netz.
Eine Änderung im Verhalten von Safari fand ich weniger lustig: Neue Tabs öffnet der jetzt nicht mehr nach allen bereits geöffneten Tabs (hägt sie also ganz hinten an), sondern hinter dem aktuellen Tab. Nachdem ich bei der Podcastproduktion für jede Teilfolge zwei Tabs brauche (einen für den Blogeintrag, einen für Mevio), finde ich das Verhalten weniger gut. aber das lässt sich zum Glück per kleiner Extension beheben. Wenn ich jetzt auch noch ein funktionierendes ClickToFlash kriegen könnte, wäre auch nett. Immerhin hat mich am Freitag bei Mevio ne Flash-Werbung mit Musik bedudelt. Und ich hab mich gewundert, wo die komische Melodie herkam, die immer zu hören war, wenn ich meine Aufnahme pausiert habe. Werbung, die unerlaubt losdudelt geht mal so gar nicht. Apropos geht gar nicht: Ich weiß nicht, ob es an Mevio oder an Safari liegt, aber seit dem OS-Update ist deren HTML-Editor nicht in der Lage, meine in HTML-Source eingefügten Shownotes anzuzeigen. Etwas unpraktisch.
Auch unpraktisch war, dass ich nach dem Update vom Air nicht mehr auf die Dateifreigaben des MacBook Pro zugreifen konnte, was wohl daran lag, dass ich mein User-Verzeichnis in der Freigabe drin hatte. Nachdem ich das rausgeworfen hatte, klappte der Zugriff wieder.
TL;DR: Scrolling ist gewöhnungsbedürftig, kann man aber lernen, ansonsten ganz ok, bis auf den einen Finder-Fehler, der besser noch entfernt werden sollte.
Mittwoch, 27. Juli 2011
iPdate
Am Montag Abend, gerade mal 10 Tage nach dem letzten OS-Update hat Apple das Uodate auf iOS 4.3.5 (und 4.2.10 für Verizon-Telefone) freigegeben. Worum es in dem Update ging, war kurz damit angegeben, dass das Update einen Fehler bei der Verarbeitung von SSL-Zertifikaten beheben würde. Wenn ich das richtig verstehe, war der Fehler eigentlich eine neun Jahre alte SSL-Schwachstelle. Da frage ich mich dann doch, warum Apple in aktuellen Mobilsystemen so ein Problem hatte. Nun war der Fix nicht besonders schwer: i-Gerät an den Rechner stöpseln, iTunes das Update runterladen lassen (iPhone 4 hat 666,6 MB benötigt, die anderen Geräte waren zum Glück weniger voluminös), Update innerhalb rund fünf Minuten installieren, und während das i-Gerät wieder startet und mit iTunes synchronisiert, kann schon das nächste Gerät an den Rechner, um sein Update zu bestellen. Nachdem ich fünf Geräte zu versorgen hatte, hat mich der ganze Prozess eine gute Stunde beschäftigt, und ich hoffe jetzt einfach, dass das nächste OS-Update, was mich dann heimsucht, ein iOS 5 ist, was dann ohne große Hilfe eines Rechners seine Updates aus dem Netz holen kann, die dann auch nur die Veränderungen enthalten, und entsprechend deutlich schlanker sein dürften. Dummerweise ist iOS 5 für "Herbst" angekündigt, was laut Gerüchteküche irgendwann Anfang September sein könnte.
Bevor ich auf meinem 4er-iPhone den Sprung mache, will ich aber erst wissen, ob Apple die Behandliung der Smart Playlists im neuen OS nicht verschlimmbessert hat. Die gefällt mir schließlich seit Version 4.3 ausgefallen gut. Falls jemand mit einem Beta-OS versehentlich testen wollen sollte: Media Kind is Podcast und Plays is 0 und Live Updating ist an sind die Kriterien meiner Lieblingsplaylist. Die sollte alle Podcasts in der Reihenfolge ihres Downloads enthalten, die noch nicht gespielt wurden. Bisher (4.3+) ist es so, dass beim Abspielen die Liste dynamisch kürzer wird, indem die fertig gespielten Dateien oben einfach aus der Liste verschwinden. Wenn man aber per Previous-Knopf zurückspring, kann man sich auch bereits aus der Liste entfernte Podcasts nochmal anhören/sehen. Sollte daran mit 5.0 irgendwas nicht mehr funktionieren, sollen ja Entwickler angeblich die Möglichkeit haben, Fehler an Apple zu melden. Wäre praktisch, wenn das dann jemand tun würde.
Alternativ überlege ich schon, ob ich mir nicht so eine Entwickler-Anmeldung zulegen sollte, und auf einem meiner Geräte selbst ausprobieren, ob meine Playliste mit dem zukünftigen Betriebssystem nutzbar bleibt. Wo versteckte sich doch gleich die Anmeldung, und was kostete das noch gleich?
Mittwoch, 20. Juli 2011
Es roart sich was
Gestern beim Earnings Call angek+ndigt, heute schon da: Apple gibt Lion frei. Das neue Mac-Betriebssystem ist zusammen mit einer schon erwarteten Auffrischung der MacBook Air-Modelle und Mac mini heute verfügbar geworden. Zum Betriebssystem kann ich noch nichts sagen, die 4 GB Download wollen ja erstmal durch die Internetverbindung gezogen sein, aber bei den neuen Luftbüchern interessiert mich vor allem die Tatsache, dass die Geräte wie schon gerüchtet wurde eine beleuchtete Tastatur haben. Das ist das eine Feature, was ich an meinem Air am meisten vermisse. Nun sind die Preise nicht gerade so einladend, dass ich sofort zulangen müsste, aber wenn ich mir irgendwann mal einen neuen Mac zulege, dürfte es wieder auf ein Luftbuch[tm] hinauslaufen. Einen Vorteil haben die Leute, die auf die neuen Geräte gewartet haben: Die Geräte kommen gleich mit dem Löwen installiert.
Update: Ich hab die Zeit inzwischen genutzt, und dem ersten meiner Rechner das Update verpasst. Die 3,8 GB an Download sind praktischerweise in weniger als einer Stunde runtergeladen worden, womit dann der Installer darauf gewartet hat loslegen zu dürfen. Dann hat er sich erstmal ein paar Minuten damit b3efasst, irgendwas vorzubereiten, bevor er um den Reboot gebeten hat. Danach war der OS-Installer offiziell der Meinung rund 33 Minuten brauchen zu wollen (real waren das eher 60). Wöhrend ich mich mit den 19 Seiten ausführlicher Betrachtungen befasst habe, hat der Installer in Ruhe das System installiert/aktualisiert. Ich hab den Verdacht, dass der Fortschittsbalken an einer Stelle sogar zurückgegangen iost, von 'noch 13 Minuten' auf 'noch 17 Minuten', aber irgendwann war der Prozess auch durch. Dann hat der Rechner das neue System erstmals gestartet, und ich habe mich erstmal mit der geänderten Scrollrichtung im Betriebssystem konfrontiert gesehen. Bevor ich einem wichtigen Rechenr das Update anvertrauen wollte, habe ich erstmal Audacity gestartet, eine MP3-Datei erstellt, eine Datei nach iTunes importieren wollen (das hat nur nicht geklappt, weil das iTunes irgendwie mit dem Update von der gerade erst frisch installierten Version 10.4 auf irgendwas geringeres runtergestuft worden sein muss. Software Updater durfte dann das Update für iTunes nochmal aktualisieren. Dann lies sich die Anwendung auch endlich öffnen, die testweise importierte MP3-Datei bearbeiten. Dann kam noch der letzte Teil der Podcast-Test-Prozedur, indem ich eine größere MP3-datei testweise mit dem Flashbasierten Uploader von Mevio hochgeladen habe. Dabei ist mir noch aufgefallen, dass ClicktoFlash noch gar nicht auf den Löwen vorbereitet ist. Das werde ich schätzungsweise am dringendsten vermissen. Ansonsten sind mir aber keine Ausfälle aufgefallen. Wenn ich den OS-Updater dann noch gefunden hätte, hätte ich ihn glatt auf einen der anderen Macs beamen wollen, aber der Updater ist wohl nach dem Update unnötig und entsprechend verschwunden. Während ich das Update tippe, darf der Mac App Store das Update nochmal aus dem Netz holen. Dann ist mein Air dran.
Dienstag, 12. Juli 2011
Plusel Gug
Seit dem Wochenende bin auch ich bei Google Plus.Und das ganz ohne Einladung und irgend eine kurze Zeitspanne, in der man die hätte nutzen können. Der Trick bestand darin, dass mich (meine Mailadresse) jemand in Plus erwähnt hat, ich dafür eine Mail bekommen habe, und den Link auf dem iPhone geöffnet habe.
Wie auch immer, bin ich bei Google Plus. Und mein Ersteindruck ist ganz gut. Vor einiger Zeit hatte ich mir ein Facebook-Profil angelegt, da aberr nicht viel eingetragen. Facebook hat dann rumgedrängelt, dass ich gefälligst ein Bild hochladen solle, wozu ich aber prinzipiell nicht bereit bin. Ich lege seit Jahren Wert darauf, dass kein Bild von mir mit meinem Namen zusammen im Netz zu finden ist (als ich zuletzt nachgesehen habe, war das auch so). Nun also Google. Das erste Problem, was sich bei jedem neuen Social Network stellt: Anfangs erstmal Leute finden, deren Äußerungen man mitbekommen will. Bei Facebook ist das dann eine Transaktion zwischen beiden, die einander als 'Freund' bestätigen müssen, Google setzt da eher auf das Follower-Modell. Ich suche mir also Leute, die ich lesen will, und folge denen, bzw. ordne die in 'Kreise' ein. Die Kreise werden dann später wichtig, wenn man Äußerungen selbst an Personengruppen adressieren will. Und dann ist man im Prinzip schon fertig. Man kann bei anderen Leuten Einträge kommentieren, andere Kommentare lesen, und alles, was man sonst noch so tun will. Statt dem Facebook-Like-Button gibt es bei Google einen '+1'-Knopf, den man bei Einträgen und Kommentaren drücken kann.Kommentare kommentieren, scheint aber nicht vorgesehen zu sein.
Schreibend kann man dann auch tätig werden, und Einträge mit Ortsangaben oder ohne absetzen, dabei (zumindest auf dem iPhone) bestimmen, ob man von einem bestimmten Ort in der Umgebung schreibt, oder allgemein dem Stadtteil. Außerdem kann man noch aussuchen, welchen Kreis man einen Eintrag sehen lassen will (ggf.: Öffentlich). Beide Einstellungen kann man für jeden Eintrag wählen. Und dann kann man auch noch Fotos einstellen, was auf dem Mobilgerät mit dem i aber nicht geht (da gibt's bisher nur die mobile Webseite, keine App, auch wenn die angekündigt ist).
Mein erstes Fazit nach wenigen Tagen Nutzung: Das Konzept und dessen Umsetzung bisher sind schonmal vielversprechend. Wenn die Plattform erstmal allgemein geöffnet wird, und auch APIs verfügbar werden, wird sich hoffentlich auch bald eine Integration in andere Infrastruktur finden (mein Feedreader kann Einträge bei Twitter oder Facebook posten, Googles Plus gibt es da logischerweise noch nicht). Wenn es dann auch noch eine Rückintegration in meinen Feedreader gibt (Ein RSS-Feed würde mir für den Anfang schon reichen, von mir aus auch erstmal ein Feed der Einträge, die ich geschrieben habe, Momento will ich schon füttern können), muss man auch nicht immer auf der Webseite rumlungern, wenn man Änderungen mitbekommen will. Erst im Lauf der Zeit wird sich herausstellen, ob Facebook einfach durch die Menge an Nutzern überzeugen kann, oder Google mit dem Plus ein Stück vom Social-Kuchen abbekommen kann. Ich sehe jedenfalls keinen Grund, warum ich mich intensiver mit Facebook befassen sollte.








