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Rückblicke

Die Nachrichten geben mal wieder keine akuten Aufreger-Themen her, und so stehe ich (fast) ohne Themen da. Dabei blicke ich gerade öfter in die jüngere und nicht ganz so junge Vergangenheit zurück. Vor einem Jahr stand die Festnetz-Umstellung bevor, nachdem ich am 15. den Brief mit Kündigung des bis dahin einigermaßen stabilen Anschlusses bekommen hatte. Davon abgesehen stand auch das letzte MPS in Öjendorf noch an, wobei mir der Faktor, dass es das vermutlich letzte seiner Art sein würde, erst relativ spät klar wurde. Inzwischen kündigt die offizielle Webseite für 2020 am ersten September-Wochenende eine Veranstaltung in Luhmühlen an. Das ist mit dem Auto vielleicht erreichbar, ohne aber ziemlich deutlich nicht. Und nach einer Wiederbelebung von Öjendorf sieht es so gar nicht aus.

Gleichzeitig habe ich dank dem extensiven Speicherplatz hier auf dem Server auch immer wieder die zehn jahre alten Podcasts in der Hand. Da standen noch die Eröffnung des Alstertaler Apfel-Ladens irgendwann Ende August, und eine Woche später der eher zufällige Besuch in Öjendorf an. Mal ganz davon abgesehen, dass ich da auch in Sachen OPs noch drei weniger hatte, weil das Auge noch gar nicht angefangen hatte auszufallen (das fing ja erst irgendwo im Januar 2010 an, als es komisch neblig gesehen hat).

Einen Blick in die Zukunft brauche ich gar nicht erst versuchen, weil die Vergangenheit ziemlich gut zeigt, wie wenig von dem, was kommt, sich vorher schon erkennen lässt.

Nichtpumpmaschine

Ich hab ausnahmsweise mal was zu berichten, was ich nicht vorher geschrieben habe: und zwar geht es um meine Waschmaschine. Die hat in den letzten Monaten schon angefangen, beim Abpumpen der Lauge immer mal stehen zu bleiben und nach Aufmerksamkeit zu verlangen. Gestern hat sie das ausgeweitet: bisher ließ sich das Abpumpen einfach nochmal starten, aber gestern hat die Pumpe keine erkennbare Leistung mehr gezeigt, und ich musste Wasser über den Notauslass entfernen, was ewig dauert, und dabei meine Aufmerksamkeit benötigt hat. Nun ist die Waschmaschine von 2006, also nicht gerade frisch. 

Ich hab mir schon überlegt, dass der Waschsalon in Farmsen mal wieder einen Besuch wert sein könnte, wo ich heute ohnehin frei habe (als Ausgleich für Samstag, als ich zuhause sitzen durfte, falls einer der Anwender am Samstag dringend Support benötigt hätte)

Update: Der Waschsalon in Farmsen liegt zwar ziemlich leicht erreichbar (aus der U-Bahn raus, zwei Minuten laufen, schon ist man da), aber der Weg dahin ist mit hinreichend schwerem Transportbehälter dann doch nicht so schnell. Dafür ist die Wäsche da mit einer guten halben Stunde angenehm schnell gewaschen. Die 4 Euro Preis waren früher mal 3,50 aber sind erträglich.

Druck-Check

Heute war ich wieder in der Augenarzt-Praxis, zur regelmäßigen Druckmessung. Um Augentropfen hatte ich mich vor einer Woche schon gekümmert, als die Dorzolamid sich dem Ende genähert haben. Heute gab es mal wieder eine Voruntersuchung im alten Wartezimmer, Visus nur rechts gemessen, war nicht ganz 1,25 also ziemlich gut. Beim Druck hat das NCT rechts 22, links 24 gemessen, was ich im Rahmen des Messfehlers für okay halte. 

Dann bei der Ärztin rein, die sich die Augen erst noch angesehen hat, und dann Druck gemessen. Rechts 12, links 16 ist beides in Ordnung. Die Tropfen waren schon erledigt, bleibt nur noch der nächste Termin, wo wieder Fundus beidseitig ansteht. Da hat sie länger in der Akte gesucht, bis sie das bestätigt hat. Am Tresen gab es aber keine guten Termine für mich, weil bei meiner regulären Ärztin nachmittags nur Ende August mit 16:15 frei wäre. Ich werde mir da im Juni nen Termin für September sichern müssen. 

Wolken, bitte

Einmal im Jahr soll ich ja meinen Augenhintergrund (der Profi sagt dazu Fundus) beim guten, rechten Auge auch untersuchen lassen. Aus irgendwelchen Gründen liegt der Termin inzwischen im Juni, sieses Jahr eben heute. Entsprechend habe ich mir vom Wetter einen ausführlichen Sack Wolken gewünscht, weil so ein riesiges rechtes Auge zu empfindlich ist.Anders als letztes Jahr (sehr sonnig) passt das Wetter dieses Jahr mal.

Ich hab mir für den Weg zur Arztpraxis von Arbeit aus den üblichen Pfad ausgesucht (14:27 raus, S3 um 14:33, dann Jungfernstieg 14:39 zur U1, und damit bis Langenhorn Markt 15:02). Bei der Haltestelle gab es dieses Mal auch wieder Creme-Croissant (als Belohnung hinterher). Ich war dann insgesamt 7 Minuten vor dem Termin da, das Wartezimmer war aber ziemlich leer, dabei ist Donnerstag Nachmittag doch eigentlich eine reguläre Öffnungszeit. Kaum hatte ich Platz genommen, wurde ich schon zur Voruntersuchung geholt. Da konnte nur das rechte Auge (Visus: Die 1,25 waren nicht ganz korrekt. Übrigens hat das Gerät eine Anzeige für 125%, Druck beim Anpusten: 22, vermutlich aber falsch) untersucht werden. Druck lasse ich das Anpust nicht messen, und für Visus hat es die Schärfemessung zu wenig hinbekommen. Dann durfte ich wieder untschreiben, dass ich nach den Tropfen nicht selbst fahren würde (Bus geht aber okay), bevor ich getropft wurde. Wieder kurz im Wartezimmer konnte ich beim rechten Auge die Linsenmuskulatur nachlassen sehen, und ein Foto vom linken Auge machen, bevor die Ärztin mich schon abgeholt hat. 

Ob ich denn Beschwerden hätte, wollte sie wissen. Nein, das ist nur der jährliche Kontrolltermin, auf den ich auch achte, weil ich ja weiß, wie blöd so ein kaputtes Auge sein kann. Und Druck links fehlt noch ein Messwwert. Oh, und bei den Tropfen war die Apotheke letztes Mal gemein. Sie hatte dann noch eine Probepackung da, die sie mir gleich mitgegeben hat, weil ich ja nun keine Vorräte mehr habe, von denen ich notfalls die Zeit überbrücken kann. Weiter ging es mit der Fundus-Untersuchung, und zwar zuerst rechts ("If you have to eat a frog, don't spend a lot of time looking at it first. If you have to eat three of them: Don't start with the small one"). Das war gewohnt unangenehm, aber sie hat keine Anomalie entdeckt. Dann ging es mit links weiter, wo auch nichts aufgefallen ist. Fehlte noch der Druck links: 19. Das ist eine Einheit mehr als beim letzten Mal, aber auch noch im Rahmen. Und dann: Schönen Sommer, wir sehen uns im September.

Am Empfang habe ich das dann genauer bekommen, und zwar konnte ich für die ersten beiden September-Wochen Vormittags anbieten, weil ich da ja Urlaub habe. Ich darf nun am Montag, 11. September um 8:45 wieder auflaufen, zu einem Termin, der hauptsächlich der Druckmessung dienen wird. Fundus-Untersuchungen stehen dann erst wieder später an.

FrühPod

Heute gibt es zur Abwechslung mal einen Blick hinter meine Kulissen: Im neuesten Podcast habe ich es zwar erwähnt, aber nicht länglich erklärt, warum ich den so super früh aufgenommen habe. Die Idee kam daher, dass ich ja für die Heizungs- und Wasserzähler nicht wie üblich in Langenhorn aufnehmen konnte, weil ich schlicht in der Zeit zuhause sein musste. Meine erste Idee war dann, dass ich auf Basis meines Samstags-Plans erst 10k Schritte bis gegen 7 wegschaffen würde, bevor ich mir nen Kaffee zulegen und dann schnell was aufnehmen könnte. Haken daran war aber, dass dann mindestens eine Teilfolge drinnen aufgenommen werden müsste. Und ich trotzdem nochmal raus gehen müsste für eine Aufnahme, oder wenn die Ableser zu spät kommen, die dritte Aufnahme auch drinnen machen müsste. Nun habe ich in den zehn Jahren, die ich den ganzen Unsinn schon mache, gelernt, dass mein Podcast besser klingt, wenn ich draußen rumlaufen kann, weil draußen, rumlaufen, und lautstärkemäßig nicht so beschränkt sein mir gerade hilft. 

Am Donnerstag schich mir dann eine Idee in den Kopf: Was, wenn ich statt 10k Schritten an den Platz im Plan Aufnahmen legen würde? Rechnerisch sollte das gehen, mit der Dunkelheit gibt es dann keine Probleme, wenn ich auf nem beleuchteten Weg bleibe, und ich könnte die Wartezeit dann dafür nutzen, den Podcast fertig zu bearbeiten und hochzuladen. Einziger Haken: Kaffee vorher würde dann nichts, die Bäckerei hier um die Ecke macht erst 6:30 auf. 

Genau so habe ich das dann auch gemacht. Und dabei noch knapp 10k Schritte geschafft. Den Kaffee hab ich mir nach den Aufnahmen erst geholt, und noch kurz ein paar Schritte gemacht, bevor ich 10k voll hatte und um 8 wieder in der Wohnung war.

Der Heizungsableser kam übrigens noch vor 9 und beschwerte sich, dass ich erst der Vierte wäre, bei dem er wäre. Sonst waren wohl viele Mieter nicht da. Und wie schlimm teuer das wäre, wenn die den zweiten kostenlosen Ablesetermin verpassen würden. Bevor der ankam, hatte ich schon die ersten beiden Teilfolgen fertig, bei der dritten fehlte dann nur noch der Upload. Und so war ich Freitag noch vor 10 mit dem ganzen Podcast fertig. Was nebenbei zu der Situation geführt hat, dass die erste und die letzte reguläre Podcast-Folge des Jahres an komischen Orten und zu komischen Zeiten aufgenommen wurden. Folge 521 hatte die Ausrede, dass ich am 1.1. nicht in Langenhorn aufnehmen wollte, und Folge 572 war eben dank Ablese-Fuzzi zeitlich eingeschränkt. Öfter brauche ich solche Stunts aber auch nicht.

Farbänderung

Gestern hat ja mal wieder ein Monatstag der (bisher) letzten OP (das war die KatarOP) stattgefunden. In dem Dunstkreis bin ich mal dem Verdacht nachgegangen, ob mein Gefühl stimmt, dass sich die Augenfarbe von meinem früher grün-blauen linken Auge geändert hat. Ergebnis der Untersuchung einiger bilder aus dem Jahr 2012: Im Februar, zur OP war das Auge je nach Licht zwischen grünlich und ziemlich knalligem Grün, selbst als die Ölblase aufgetaucht ist, war da noch reichlich grün. Im November war das Grün schon deutlich ausgewaschen. Danach hat sich bis zum aktuellsten Foto aber nicht mehr besonders viel verändert.

Immerhin: Die Ölblase ist in der Zeit auch nicht ernsthaft gewachsen. Das wäre nämlich ein unpraktisches Zeichen, dass da eine OP anstehen könnte. Und ich finde, das Auge darf wirklich ohne weitere OP auskommen.

ComPod #567: Trampident, Teil 3

Tech, Mafia. Mit USBreise, Betas, Backup-Verschusselung und mehr.

Im dritten Teil des Podcasts für diese Woche befasse ich mich mal wieder mit den Meldungen aus der Technik-Ecke. Mit dabei: 

  • Fanboi
    • USBreise
    • Betas
    • Refonebished
    • Supp
    • 10.2schlackup
  • Am Ende

Für Musik sorgt dabei PS22-Chorus mit dem Titel 'Scarecrow'.

Länge: 42:31, 39,0 MB.

Feedback hier, per Mail oder bei Twitter ist übrigens immer noch ausdrücklich erwünscht. ;-) In iTunes könnt ihr den ComPod übrigens auch ganz einfach abonnieren, mit einem anderen Podcatcher den Podcast-Feed oder den Bitlove-Feed nutzen.

Zeitfluch?

Weil mir gerade keine akuten Meldungen über den Weg laufen, und ich es ohnehin irgendwann nochmal loswerden wollte:

Ich glaube, der Winterzeit-Fluch ist dieses Jahr mal anders als bisher unterwegs. Bisher kam der mit Problemen am ersten Tag der Winterzeit, die von ner Stunde Stau auf dem Heimweg (2013) über U-Bahn-Ausfall dank Sturm (2014)  bis zum ganzen Monat DSL-Ausfall (2014) reichten. Letztes Jahr war nicht viel zu erkennen, wenn man von einer unnötig langen Wartezeit beim Einkauf an dem Montag absieht.

Dieses Jahr ist der ganze Kram weniger schlimm, dafür länger und früher. Und zwar zähle ich da eine Reihe Ereignisse zu, wie den nicht fahrenden Bus am 7., nach den Aufnahmen, die Tatsache, dass ein gewisser Elektronik-Discounter in der Innenstadt zwar groß für den Charge 2 von FitBit warb, den aber gar nicht da hatte. Zuhause beliebte dann mal die Fritzbox ihre Ausfälle rund um die Telefonie abzulegen, was immerhin durch eine neue Fritzbox gelöst werden konnte (die ich mir letztes Jahr gerade als Absicherung gegen einen solchen Ausfall gekauft hatte). Am Samstag ging es dann damit weiter, dass auch eine andere Niederlassung des Discounters den entgegen der Behauptung der Webseite der Firma nicht hatte, was mich dann nach Altona zur anderen Marke der Elektronik-Firma führte, wo ich den Charge 2 dann endlich erwischt habe. Am Sonntag ging dann draußen das große iPhone aus, weil der Akku leer wäre (die 6% meinte das Gerät ernst). Montag fiel dann die Wohnzimmer-Beleuchtung aus, so dass ich eine neue 800 Lumen-LED-Lampe gekauft habe. Ist immerhin hell. Dann sah es aus, als wäre der Fluch vorbei, bis am vergangenen Donnerstag erst eine U1 nicht kam in Wandsbek Gartenstadt, und der am Bahnsteig erreichbare Telekom-Hotspot gar kein Netz liefern wollte. Von Meiendorfer Weg brauche ich mit einem etwas schnelleren Gang/langsamen Lauf übrigens 14 Minuten, habe ich da gelernt.

Ich dachte dann, die Woche wäre geschafft, aber am Montag kam schon wieder eine U1 nicht, weil da irgendwas mit Polizeieinsatz in Lattenkamp gewesen ist. Die 20 Minuten Wartezeit konnte der Hotspot dieses Mal immerhin mit funktionierendem Netz erleichtern. Mit Wartezeit auf nen Bus bin ich so ziemlich genau ne halbe Stunde später als sonst zuhause gewesen. Oh, und dann beliebt die Blutdruck-Messung auch noch jedes Mal abzubrechen, ohne dass die App das merkt. Vermiutlich will die nur volle Akkus. Hoff ich zumindest.

In der Nacht zu Dienstag ist noch ein Fehler aufgetaucht, und zwar ist die RIPE Atlas Probe nicht mehr verbunden, hat mir das Projekt wie gewünscht gemailt. Soweit ich das erkennen kann, hat die bis zur PPPoE-Trennung kein Problem gehabt, kam danach aber irgendwie nicht mehr zu den Servern durch. Diverse Neustarts der Probe in der Nacht halfen nicht, und selbst ein Neustart der Fritzbox brachte nicht viel (zum Glück gab's wieder ne 16,1-Synchronisation, 16,127 down dieses Mal). Sieht so aus, als wäre der Fehler mal nicht bei mir. Update dienstag Abend: Im Atlas-Forum/Maillingliste gab's den Tipp, dass ne Probe sich so offline fühlen könnte, wenn die ihr USB zermüllt hätte. Sollte ich mal ausmachen, USB ausstöpseln, zehn Minuten stehen lassen, USB wieder einstöpseln. Gesagt, getan. Hat's sich erstmal vom internen Speicher gestartet und ins Netz beschwert, dass kein USB verbunden war. Nachdem ich den reingestöpselt hatte, dauerte es ne Weile, zwei Boots, und war dann wieder da. Dass der Status von Firewall redet, darf man wohl ignorieren. Weniger nett: Beim Reboot fühlte sie sich danach wieder so offline. Also hab ich das USB per Mac nochmal plattgemacht, und nach weiteren 10 Minuten wieder eingesteckt. Jetzt läuft's gerade, und laut Netz-Ansicht ist die Probe auch online. Waren da nicht früher mehr LEDs an? Reboot probier ich auch nicht. Und hab fürs nächste Probe-Problem einen gangbaren Lösungsweg. Reboot alleine hilft da weniger.

Das sind alles keine großen Ausfälle (nichts, was mit dem DSL-Monat auch nur ansatzweise mithalten könnte), aber alles zusammen nervt das doch schon. Und dann ist ja auch noch nicht einmal Winterzeit. Wenn die dieses Jahr mit irgendwas um die Ecke kommt, was über einmal kurz Nasenbluten hinausgeht, fühle ich mich vom Schicksal aber betrogen.

Das wollte ich nur grad mal loswerden.

Augenkurzkontrolle

Neues vom Auge: Ich war heute mal wieder zur einfachen Kontrolle in der Arztpraxis.Aus dem ehemaligen Wartezimmer haben die inzwischen einen Raum mit klineren Untersuchungsbereichen gemacht in den vergangenen drei Monaten. Oh, und die Notfallpraxis machte wohl auch nicht Notfall, sondern irgendwas mit Laser.

Aber zurück zum Grund, warum ich da war. Erst gab es die Druckmessung per Anpusten (ich mag das Gerät nicht), wo rechts 18, links 24 rauskamen. Aber Doktor Höfermann könnte auch nochmal messen, die hätte Zeit. Ja, das wäre mir sehr Recht.Kaum saß ich im Wartezimmer, holte sie mich schon ab. Wir hätten uns ja länger nicht gesehen. Was ja nicht an mir lag. Druck hat sie dann auch beidseitig gemessen, und dem Pustegerät direkt widersprochen. 15 rechts, 16 links war der Druck. Und dann war's das auch schon wieder, mit DuoTrav (generikum)-Rezept durfte ich wieder zum Tresen, nächsten Termin in drei Monaten hole ich mir eh selbst. Der ist dann am Donnerstag, 8. Dezember, 15:15, nachdem ich das Angebot eines Termins Mittwoch früh ablehnen musste, weil ich im Dezember nicht schon wieder Urlaub habe.

Oder Kurz: Auge ok, Druck 16.

Auge jährt

Es ist mal wieder ein siebter Juni, was heißt, dass meine erste große Augen-OP jährt. Dabei fällt mir auf, dass ich schon länger nicht mehr zusammengeschrieben habe, wie es dem Auge in letzter Zeit so ergangen ist. Ein Teil davon liegt daran, dass das Auge schon länger keine spektakulären Veränderungen mehr hatte, und bei den Arztterminen keine unangenehmen Überraschungen lauern. Mal ist der Druck reichlich niedrig (9 hab ich da im Hinterkopf), was aber nichts macht, weil der dank Öl ohnehin nicht viel Spielraum nach unten hat, mal ist er im sauberen Bereich, und dann liegt er auch mal leicht drüber, was aber auch keine direkte Reaktion erfordert, weil die Augentropfen ja ohnehin schon verschrieben sind, und 22 nun wirklich noch nicht für ein großes Problem reichen. Wenn der Wert stetig steigen würde, sähe das anders aus, aber das tut er ja zum Glück nicht. Damit habe ich einerseits den Nachteil, dass die Augengeschichten nicht mehr für interessante Geschichten herhalten können, und andererseits den Vorteil, gerade nicht in interessanten Zeiten zu leben. Mal ganz davon abgesehen, dass niemand versprechen kann, dass sich nicht das Auge demnächst noch verschlechtern kann, oder irgend etwas anderes, unerwartetes passieren kann, ziehe ich so langweilige, aber stabile Zustände dann doch vor. Immerhin kann ich mich auch noch daran erinnern, wie vor fast acht Jahren der Shunt spontan ausfiel, und ich ganz plötzlich dringende Probleme, aber kein funktionierendes Denksystem hatte.

TL;DR: Auge ist langweilig, mir so aber sehr recht.

Augen-Mini

Heute war mal wieder ein kleiner Termin in Sachen Auge. Entsprechend dünn habe ich mich darauf auch vorbereitet. 

 Nach der Anreise (heute: S3 14:12 bis Jungfernstieg, wo 14:18 (Plan eigentlich: 14:19) ne U1 fuhr, die dann 14:42 in Langenhorn Markt ankam) hieß es am Checkin, dass irgendwas mit Tropfen auf dem Plan stünde. War mir zwar nichts bewusst von, aber okay, eine kleine Runde Tropfen wäre schon hingekommen. Wenn aber ohnehin getropft würde, könnte doch auch gleich das rechte Auge mitgetropft werden, wo das Wetter gerade so nass und unangenehm war. Entsprechend hab ich ihr das angeboten, sie wollte da aber noch bei der Ärztin fragen, bevor sie irgendwas tut. Ich hab mich dann im Wartezimmer hingesetzt, wo ein älterer Mann schon saß, und habe abgewartet. Um kurz nach 3 kam die Ärztin auch schon mich abholen. Voruntersuchung hatte es da gar keine gegeben. Die Ärztin fing dann gleich mit den Tropfen für die Druckmessung an, und hat mit ihrem MEssgerät erst rechts vermessen (14), dann links (22).

Bekanntlich ist Augendruck bis 21 normal, damit liegt links gerade außerhalb des normalen Bereichs. Dann wollte sie wissen, ob ich hohen Druck denn auch selbst bemerken würde, wo ich auf das nörgelnde Auge 2010 verwiesen habe. Wie hoch der Druck war, wusste ich nicht mehr, konnte aber darauf verweisen, dass das in der Akte stehen müsste. Tat es, der Druck war am 8.12.2010 mit 28 mein zweithöchster gemessener Wert, gleich nach der 30, die das Auge noch im Krankenhaus nach der ersten OP vorgelegt hat. Ergebnis für heute: 22 ist zwar nicht schön, aber auch nicht ernsthaft problematisch, so dass wir den Druck beobachten können, und wenn sich ein Trend abzeichnet, immer noch einschreiten können. Solange das Auge nicht schmerzt, muss man jetzt nicht sofort etwas tun. dann gab es noch die reguläre Verschreibung (wieder drei neue DuoTrav), und den nächsten Termin in drei Monaten (1.6. wird das, dann um 14:45, und dann gibt es die beidseitige Fundus-Untersuchung). damit war ich in unter 30 Minuten (10 Minuten nach geplantem Termin-Beginn) wieder aus der Praxis raus. Wenn sich der Druck jetzt nicht in Richtung zu hoch weiterentwickelt, wäre mir das aber schon recht, denn so unheimlich viele medikamentöse Wege zur Senkung des Augendrucks haben wir schon nicht mehr. Mit den Xalathan-Tropfen von Dezember 2010 bis Mai 2011 ist die reine Prostaglandin-Ecke schon mal erfolglos gewesen, wenn jetzt DuoTrav (Prostaglandin plus Beta-Blocker) nicht mehr ausreichen sollte, wäre das blöd. Und die finale Lösung (Öl raus) hat das Auge von Anfang an schon abgelehnt, weil dann die Netzhaut ziemlich schnell wieder ab wäre. Ergo: Der Druck bleibt jetzt bitte im grünen Bereich.

Vier. Jahre.

Das hier ist heute vier Jahre her. Damit liegt meine letzte OP eben vier Jahre zurück, was immer noch neuer (lokaler) Rekord ist. Ich habe kürzlich mal überlegt, wie lang eigentich meine längste Zeit ohne OP war, und kam darauf, dass zwischen der zweiten Schiel-OP 1995 und den Weisheitszähnen 2006 (kurz vor dem Beginn eines gewissen Podcast) mir spontan keine OPs einfallen. Das wären dann rund 11 Jahre. Davon bin ich noch ein ganzes Stück weg, aber ich finde, ich darf auch die 'kleineren' Erfolge feiern.

Das Auge ist inzwischen allerdings wirklich ziemlich unbenutzbar. Nach dem Katarakt und dem Nachstar hatte es kurz eine Weitsichtigkeit, ist dann aber relativ schnell in Kurzsichtigkeit abgedriftet, was laut Äugenärztin damals kein Anzeichen eines Problems wäre. Inzwischen sieht es tagsüber eben weitgehend nichts, maximal in der Bahn das 'Lässt sich im Notfall die Tür nicht öffnen, Notbremse ziehen'-Schild kann ich damit entziffern, wobei ich dessen Text eben auch schon auswendig kann. Spannendere Tests wie mit Uhren (hust, Apple Watch, Modular, hust) kriegt das Auge hin, hat aber eine logischerweise geringe Entfernung dabei. Die Komplikationen der Uhr sind zwar da, aber nicht lesbar für das Auge.

Der eigentlich ziemlich unerfreuliche Status beunruhigt mich nicht, denn wenn ich das richtig mitbekommen habe, wäre eine direkte Bedrohung für das Auge erst dann gegeben, wenn das Öl entfernt werden müsste, weil dann die Netzhaut wieder abhauen könnte. Und das würde dann mittelfristig dazu führen, dass das Auge komplett umkippen könnte. Solange nun aber das Öl bleibt (wo selbst die 1,5 Millimeter große Ölblase in der Vorderkammer nicht als Veto ausreicht), besteht kein akuter Grund für weitere behandlungen. Nur meine täglichen DuoTrav darf ich weiter nehmen, was jetzt keine unerträgliche Belastung ist.

Ergo: Auch vier Jahre nach der OP beschäftigt mich das Auge noch, was eher daran liegt, dass ansonsten keine anderen großen Probleme rumschwirren. Oh, und dieses Jahr kann ich endich mal den Jahrestag des Fädenziehens am 29. begehen.

Abwasser und Auge

Heute habe ich den Tag nicht auf Arbeit verbracht, weil erst eine Reinigung des Abwasser-Fallrohrs angekündigt war, für die jede Wohnung betretbar sein musste (falls dabei irgend etwas schief geht, wenn ich das richtig verstanden habe). Und am Nachmittag hatte ich schon seit September im Kalender einen Termin in der Augenarzt-Praxis zur üblichen Augen-Wartung, die dieses Mal links wieder großgetropft werden sollte.

Anstatt also zur Arbeit zu fahren, habe ich meinen samstäglichen '90 Minuten ab 6 draußen rumlaufen'-Trick gemacht, mir in der örtlichen Bäckerei einen Kaffee geleistet, bevor ich vor um 8 (der Zettel verlangte die Zeit von 8 bis 11) zurück in der Wohnung war. Da klingelte es auch um 8 Uhr 30, der Tüp, der da war, meldete, dass sie jetzt anfangen würden. Man solle doch bitte kein Abwasser ins Klo lassen. Damit konnte ich auch meine Waschmaschine abstellen, denn deren Abwasser läuft in das selbe zentrale Rohr. An dem war übrigens nicht viel von Arbeiten darin zu hören. Vielleicht war ja nichts zu tun, oder was weiß ich. Jedenfalls bimmelte der selbe Tüp kurz vor 10 wieder, sie wären fertig, und man dürfe die Wohnung wieder verlassen. Sehr großzügig.

Ich hab mir dann nen Bus geschnappt und mich nach Langenhorn begeben, wo ich dann wieder rumgelaufen bin, bis ich 14:30 in der Arztpraxis angekommen bin. Da gab es dann erst die lustige Voruntersuchung, bei der der Visus wie üblich mit 0,1 links und 1,0 rechts gemessen Wurde. Druck rechts behauptete das Messgerät den Wert 20. Dann gab es links noch den ersten Tropfen, bevor ich wieder ins Wartezimmer geschickt wurde. Einen weiteren Tropfen brauchte das Auge noch, dann ging's zur Ärztin. Ergebnis da: Die Ölblase ist immer noch 1,5mm breit, Netzhaut links sieht nicht auffälliger aus als vorher. Druck links ist 18. Wann denn das rechte Auge zuletzt dran gewesen sei, wollte sie wissen. Das war ja nun ziemlich genau vor einem halben Jahr, und ich würde da auch wieder ein weiteres halbes Jahr warten wollen, wenn ich nicht stationär ins Krankenhaus geschickt würde. Da dürfte nämlich ein Arzt durchaus auch rechts reinschauen, weil ich von da aus ohnehin nicht mehr raus gehe. Aber dazu kommt es nicht, weil sie mich eigentlich erst in nem halben Jahr wieder sehen wollen würde, wenn die Tropfen nicht wären. So gab es die Ansage, dass ich mir einen Termin in drei Monaten und das fertige Rezept am Tresen holen soll. Der Termin ist jetzt der zweite März, wieder ein Mittwoch. Und auch wieder so früh, dass ich danach nach Hause fahren und einkaufen kann, bevor mein iPhone neue Podcastfolgen suchen geht.

Backup-Geschichte, Fortsetzung

Die Geschichte vom iPhone-Backup geht tatsächlich noch weiter: Und zwar hat gestern früh iTunes eine eher unspezifische Fehlermeldung fallen gelassen, aber am Ende kein neues Backup angezeigt. Da hatte ich nur nicht die Muße, mich näher damit zu befassen, also habe ich das gelassen. Am Nachmittag sah es erst okay aus, das Backup hat gemütlich Fortschritt angezeigt, bis irgendwann eine Fehlermeldung von wegen Iphone has diconnected erschien. nach dem zweiten Versuch hab ich erstmal im iPhone nachgesehen, da war kein Crasch vom BackupAgent2 verzeichnet. Aber ich hatte die $Körperteil voll, und hab das bisherige ('alt' kann man das nicht nennen) Backup umbenannt. Wie erwartet, lief das Backup danach erfolgreich durch. Nun war ich aber neugierig: Hätte ich den Fehler auch anders beheben können? Also erst das neue Backup aus dem Weg umbenennen, dann das 'alte' zurück umbenennen, und den Backup-Knopf drücken. Gibt die erwartete Fehlermeldung. Einen Reboot vom iPhone später, gab es wieder die selbe Fehlermeldung. Rein zum Rumprobieren hab ich nochmal im iPhone nach Crashreports geschaut und nichts gefunden und danach nochmal auf den Backup-Knopf gedrückt. Komischerweise war das backup dann sogar erfolgreich. Warum auch immer.

Eigentlich hätte Apple am Abend das neue iOS zusammen mit dem neuen OS für Watch rauslassen sollen. Uneigentlich ist in WatchOS noch ein Fehler aufgeflogen (vermutlich irgendwas mit den neuen, nativen Apps), da gab es schon einen Hinweis, dass Apple die Freigabe verschiebt. Bei iOS sieht es eigentlic okay aus, wenn man davon absieht, dass laut Twitter ich nicht der einzige bin, der eine generische "An error has occurred"-Meldung statt dem Download bekommt. Aber vielleicht sollte ich besser nicht am ersten Tag updaten.

Die Geschichte vom iPhone-Backup

...oder "das hätte man auch schneller haben können".

Mein iPhone 6 hat schon seit einer ganzen Weile keine Backups mehr in iTunes hinbekommen. Laut iTunes war das letzte erfolgreiche Backup am 3.7. morgens. Anstatt brav die Einstellungen und Co zu sichern kam iTunes mit einer Meldung, dass das Backup nicht geklappt hätte, weil das iPhone die Verbindung geschlossen hätte. Auf dem iPhone gab es in den Crashreports auch einen Hinweis, und zwar ist da ein Prozess mit dem Namen BackupAgent2 irgendwo in Thread 0 mit SIGABRT gecrasht. 

So weit die offensichtlichen Tatsachen. Meine Vermutung ging dahin, dass irgendwas zwischen meinen Daten und dem Backup-Agent kaputt wäre, was vielleicht ein Bug im Prozess qwäre, den Apple ja einfach still und leise mal per Update fixen könnte. Als iOS 8.4.1 rauskam, hab ich das deshalb ziemlich schnell installiert, aber erfolglos. An sich konnte ich mit der Situation aber leben. Bis auf den kleinen Haken, dass am letzten Samstag eine Seite zur Reservierung neuer iPhones einfach zu einladend war, so dass ich am Release-Tag ein Gerät kaufen darf. Da wäre als Einrichtung klassisch ein Backup praktisch, von dem aus ich das Gerät aufsetzen würde.

Und so hab ich heute mal das Internet befragt. Nein, der Fehler vom BackupAgent2 ist kein wohldokumentierter, bekannter Bug. Aber nicht funktionierende Backups sind ein dokumentiertes Problem. Mal von der offensichtlichen Lösung ("Have you tried turning it off and on again?") abgesehen, gibt es da die Empfehlung, das frühere Backup zu löschen, und es nochmal zu versuchen. Ich habe es zwar nicht gelöscht, aber umbenannt. Und siehe: Das iPhone hat zwar 18 Minuten gebraucht, dabei bummelig 35 GB an Speicherplatz auf dem Rechner belegt, aber jetzt habe ich wieder ein aktuelles Backup vom iPhone. Und frage mich, warum ich auf die Lösung nicht selbst gekommen bin...

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